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Alle 15 Artikel von startwerk-ch auf netzwertig.com:

Startup-Recruiting:
Wie Kontingente dem
Internetstandort Schweiz schaden

Schweizer Startups fehlen die Spezialisten. Die restriktive Arbeitsmarktpolitik verschärft dieses Problem unnötig.

Vier Arbeitsplätze weniger in der Schweiz: das ist das Fazit von connex.io angesichts der Kontingente für ausländische Arbeitskräfte. Marcus Kuhn und Ata Hezretkuliyev hätten gerne ihr Startup-Team komplett in Zürich aufgebaut, nachdem sie Anfangs 2010 die Idee zu connex.io hatten. Doch Marcus gelang es nicht, seinen turkmenischen Mitgründer in die Schweiz zu holen. Die nötige Arbeitsbewilligung zu bekommen war nicht realistisch.

Diese Erfährung zeigt, wie motivierten Unternehmern mit der aktuellen Drittstaatenregelung der Start erschwert wird. Diese sorgt laut Marcus dafür, dass es für Startups quasi unmöglich ist, Leute aus nicht-EU-Ländern in die Schweiz zu bringen. So entschlossen er und Ata sich, gleich komplett auf ein virtuelles Team zu setzen. Ata wechselte zuerst nach Dubai, und bald in die Ukraine. In beiden Ländern waren die behördlichen Hürden kleiner als hierzulande. Nun bauen die Gründer ihre Entwicklung im Ausland auf; mit den genannten Folgen für den hiesigen Standort.

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(Foto: Flickr/Walt HubisCC BY 2.0)

Berlin, London, Zürich:
Was macht eine Stadt
zum Startup-Mekka?

Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.

Startup City (Quelle: istock)
Startup City (Quelle: istock)

Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.

Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.

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inZair:
Schweizer Startup will SMS und WhatsApp beurlauben

InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.

Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.

Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?

Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.

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Sean Parker über den Weg laufen:
Paul Graham über die
Bedeutung von Startup-Hubs

Welche Orte sind wirklich Startup-freundlich? Die, an denen man schlauen Leuten begegnet, meint Paul Graham.

Paul Graham
Paul Graham
Woran liegt es, dass gewisse Städte überproportional viele Startups produzieren und andere deutlich weniger?

Gibt es Orte, die Startups den Garaus machen? Die Frage ist falsch gestellt: Es sind nicht einzelne Orte schlecht für Startups, sondern die meisten. Andere Orte hingegen fördern Unternehmertum und werden zu regelrechten Startup-Hubs. In jüngsten Beitrag von Startup-Guru und Y-Combinator-Gründer Paul Graham geht es darum, was die Orte ausmacht, die ein besonders gutes Umfeld für Jungunternehmen bieten.

Infrastruktur mag ein wichtiger Faktor sein, aber im Grunde ist es viel einfacher: Startups sind ein Katalysator für andere Startups.

Und: das Gegengift für Startup-Sterben besteht aus zwei Komponenten – Kultur und Menschen.

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(Foto: Flickr/pragdave, CC-Lizenz, BY 2.0)

Quest.li:
Frischer Ansatz rund um
Social Gaming und Couponing

Das sibirische Startup Quest.li mit Homebase Zürich hat den TechCrunch Disrupt Publikumspreis gewonnen.

Die Zusammenführung und Kommerzialisierung von Location, Werbung und mobilen Plattformen ist nach wie vor ein offenes Rennen. Um ein Stück vom unverteilten Kuchen konkurrieren derzeit Check-In-Services, Rabatt-Vermittler, geobasierte Spiele wie Gbanga (das auch schon mit Coupon-Integration experimentiert hat), Dienste wie LocalUncle (Porträt) oder die Groupshopping-Plattformen.

Quest.li aus Zürich will hier mit einer cleveren Mischung die bestehenden Ansätze weitertreiben und hat damit an der TechCrunch Disrupt in San Francisco gepunktet. Die Grundidee ist eine Plattform, auf der jeder Nutzer einfache Spiele entwerfen kann. Diese bestehen aus einer Reihe von Aufgaben, die vom Spieler gelöst werden müssen, entweder als Quiz oder geobasiert als Schnitzeljagd – vom Prinzip her ähnlich Spiele-Apps wie SCVNGR oder Foxtrail.

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Die Groupon-Story geht weiter:
Groupon zieht in die Schweiz

Groupon verlegt seinen Firmensitz in die Schweiz – der Druck auf die Wettbewerber steigt.

Groupon ist eines dieser Unternehmen, die zwar jung sind und denen noch Startup-Spirit anhängt, die aber grössen- und wertmässig den Gründerzeiten so sehr entwachsen sind dass der Vergleich sich erübrigt. Vor uns haben wir vielmehr einen Milliardenkonzern, was Umsatz und die Erwartung zum bevorstehenden Börsengang angeht.

Der jüngste Indikator dafür ist die Finanzpolitik: Groupon zieht laut einem Bericht der Bilanz in die Schweiz um. Wenn eine Firma aus steuertechnischen Gründen seinen Sitz verlegt, kann man wohl getrost davon ausgehen, dass man es mit einem gestandenen Unternehmen zu tun hat.

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mySwissChocolate:
E-Commerce-Startups und
die Tücken des Exportgeschäfts

Zoll, Gebühren, Währungskrise: Exportorientierte E-Commerce-Startups aus der Schweiz haben es dieser Tage nicht leicht. mySwissChocolate-Gründer Sven Beichler gibt einen Einblick in die Alltagsschwierigkeiten.

Von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Hätten wir bei unseren ersten Ideen zu mySwissChocolate bereits um die Widrigkeiten des Schweizer Exportgeschäfts gewusst, wir hätten die Idee vielleicht gar nicht weiter verfolgt.

Zusammengenommen schaffen Schweizer Exportrestriktionen und die momentanen Währungsturbulenzen keine einfachen Bedingungen für exportorientierte Startups. Bei nahezu 40 Prozent Exportanteil (je nach Saison sogar gegen 50 Prozent) weht uns in dieser Zeit ein kalter Wind entgegen.

Die Schweiz hat bekanntlich das „Privileg“, eine Zollgrenze zum Rest der Welt betreiben zu müssen/dürfen. Damit müssen alle Güter verzollt werden.

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NFC und Poken 3.0:
Back to the roots für Poken

Poken wandelt sein Geschäftsmodell zum zweiten Mal und geht nun aufs Ganze.

Was nicht viele wissen: Poken hatte ursprünglich eine viel grössere Idee als die spätere, digitale Visitenkarte vermuten lässt. Statt einem Fokus auf den Austausch von Kontaktdaten waren eine ganze Reihe von Anwendungen für NFC (near field communication) angedacht. Damit hätten sich Gegenstände mit dem Web vernetzen oder zum Beispiel – als Foursquare und ähnliche Dienste noch weit entfernt waren – Promotionen und Produktinfos in Geschäften und Lokalen an die Kunden bringen lassen. Als Alternative zu QR-Codes hätten mit einem entsprechenden Gimmick Kunden diese auslesen und später zuhause anschauen können.

Laut Gründer Stéphane Doutriaux war aber 2007 die Technik noch nicht soweit. Stattdessen verlegten sich die Gründer auf NFC-Kontaktaustausch – der Rest ist bekannt. Unter dem Namen Poken kennt man USB-Sticks, die Nutzer aneinanderhalten können um Profile von sozialen Netzwerken auszutauschen.

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LocalUncle:
Startup-Gründung auf amerikanisch

LocalUncles CEO Philip Reichen erzählt, was er von der Konkurrenz hält und warum er Entwickler aus der Schweiz rekrutiert.

Wenn man über Schweizer Startups bloggt, führt man nicht allzu oft Ferngespräche. Aber ab und zu fällt eine Ausnahme an – zum Beispiel für ein Update zu LocalUncle in New York City. Das von zwei Schweizern (Philip Reichen und Philipe Fatio) lancierte Startup macht sich gerade daran, von New York aus das Feld der local based Services aufzumischen.

Wir haben bereits im März zum ersten Mal über den damals noch auf den Namen loqize.me hörenden Dienst berichtet. Inzwischen haben die Gründer den Namen gewechselt – eingänglicher und leichter zu buchstabieren sollte die neue Webadresse sein.

In Entwicklung ist der Service schon mehr als halbes Jahr. Bereits im Oktober 2010 hatte ich die Gelegenheit, eine  vielversprechende lauffähige Seite auszuprobieren. Seither sind einige Features hinzugekommen, aber der Dienst ist immer noch im Private-Beta-Modus. Das ist auch meine erste Frage an Philip: Warum?

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Ringier übernimmt Mehrheit an DeinDeal:
Schweizer Medienriese setzt auf Deals

In der Schweiz führt nicht Groupon den Daily-Deal-Markt an, sondern das 15 Monate alte Startup DeinDeal. Ringier, das grösste Medienhaus des Landes, hat nun 60 Prozent an DeinDeal übernommen.

Der Onlinearm des Medienkonzerns Ringier hat eingekauft: Wie heute bekannt wurde, hat sich das grösste Schweizer Medienunternehmen für eine nicht genannte Summe 60 Prozent der Rabattplattform DeinDeal gesichert.

Der Groupon-Klon war zuletzt rasant gewachsen und hat nach eigenen Angaben inzwischen 125 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Franken (42 Millionen Euro) für das laufende Jahr im Visier. Amir Suissa (Mitglied bei Pollenizer und Mitgründer von First Tuesday Zürich und Swissinvest.com) und Adrian Locher (Sandboxer und unter anderem Mitgründer von Zimtkorn) haben DeinDeal im März 2010, auf dem Höhepunkt des Hypes um das neue Geschäftsmodell gestartet. Innerhalb der letzten 15 Monate wurde massiv skaliert.

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