Technorati-Lotse geht von Bord
Irgendwie scheint die Blog-Suchmaschine Technorati nicht mehr richtig auf der Schiene zu stehen. Zuerst haben einige zentrale Figuren dem Startup (wie lange kann eine Firma ein Startup sein – und noch dazu eine, die quasi ein Monopol hat?) den Rücken gekehrt, und letzte Woche nahm gar der Gründer und CEO David Sifry selber den Hut – zumindest in der Rolle als Geschäftsführer, er wird der Firma als VR-Vorsitzender erhalten bleiben, wie er in seinem Blog schreibt.
“Ich habe die harte Entscheidung getroffen, die Kontrolle über die Firma andern Managern im Haus zu übergeben. Wer uns aufmerksam begleitet weiss, dass wir seit Frühling einen CEO suchen und dass es nur eine Frage der Zeit war, bis ich abdanke.”
Das hat er jetzt getan, aber nicht nur das – zuvor hat er noch acht Mitarbeiter der Firma entlassen. Die Entscheidung sei herzzerreissend gewesen, schreibt Sifry, aber sie sei nötig gewesen, um “den anhaltenden Erfolg und das Wachstum von Technorati zu sichern”.
Ah ja. Auch hierzulande schreibt man ja gerne von Ausbau und Wachstum, wenn Projekte beerdigt werden.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.





Irgendwie kommt der Film in der Blogosphäre viel zu kurz. Deswegen ausnahmsweise mal ein bisschen Vettern- (oder viel mehr Brüdern-) Wirtschaft. Aus aktuellem Anlass: Im Tessin geht grade das internationale 
Die Macht der Blogger im Silicon Valley ist gross. Und ihr Selbstbewusstsein ist es auch. Vor allem das der Cruncher von Ober-Startup-Macher Michael Arrington, der angeblich stolz ist darauf, dass CEOs in Tränen ausbrechen, wenn er ihnen am Telefon erklärt, dass er sie nicht in seinem Blog erwähnen wird.







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