phogenkamp

 

Alle 55 Artikel von phogenkamp auf netzwertig.com:

Roger Köppel heute morgen nicht im “El Greco”

In der aktuellen Ankündigung der Zeitschrift “Schweizer Journalist“, die einen per Mail über den Verteiler des “Klein Report” erreicht, findet sich dieser Absatz als Inhaltsangabe der neuen Ausgabe:

Der neue “Weltwoche”-Chef Roger Köppel bespricht seine Personalrochaden im Kaffeehaus. Ein Ortstipp für alle, die dabei sein wollen: “El Greco” am Züricher Limmatplatz.

Wir sind natürlich heute gleich um 8.00 Uhr vor Ort gewesen und wollten die Znüni-Personalrochaden livebloggen. Das El Greco passt von aussen mit seinem etwas abgeblättertem Charme gut zum übrigen Limmatplatz, der sich im Moment als Totalbaustelle präsentiert – vielleicht erinnert es Köppel an Berlin:

El Greco, Limmatplatz, Zürich

 

Das Publikum um diese Zeit ist nicht verdächtig, allzuviel mit der Schweizer Medienszene zu tun zu haben, daher scheint uns die Wahl des Orts nachvollziehbar.

Köppel war leider nicht da – dafür eine hervorragende, laut Karte “hausgemachte” heisse Schoggi für CHF 4.60:

El Greco - heisse Schoggi

Weitere Leserreporter-Geschichten von Medienpromi-Sichtungen bitte an die rechts verlinkte Adresse. Wir kommen sofort!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

In eigener Sache:
Werbung auf medienlese.com

Wer sich wundert, warum es hier plötzlich so bunt ist und so blinkt – siehe meinen Beitrag Endlich: Blogwerk wirbt richtig! drüben bei blogwerk.com. Kommentare der Einfachheit halber auch am besten dort, es sei denn, sie beziehen sich spezifisch auf medienlese.com.

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Wer hat’s gefunden? Der Ronnie.

Wir wollen nicht kleinlich sein. Und wir freuen uns auch so genug, siehe letzter Absatz. Aber wenn die Werbewoche unter dem Titel “Hack Dir Deine Zeitung” über die aktuelle Gratis-E-Paper-Rausfind-Modewelle schreibt:

Im Blog der Pendlerzeitung “Heute” wurde kürzlich die Erfolgsmeldung des Hacks des Weltwoche- und Tagi-Archivs gepostet, und schon hagelte es in den Blogs eine ganze Serie derartiger Veröffentlichungen.

… dann darf man schon anmerken, dass es wirklich hagelte und immer noch hagelt, dass aber medienlese.com die Lawine losgetreten hat, und zwar Ronnie mit seinem Post Durch die Hintertür” vom 14. Oktober, in dem es eben genau um Weltwoche und Sonntagszeitung (Tagi kam erst einen Tag später) ging.

Wobei Ronnie nicht behauptete, er hätte selbst “gehackt” (das Wort wird ohnehin in diesem Kontext arg strapaziert), sondern er hat nur einmal explizit das formuliert, was andere Blogger nebenbei mit nonchalant gesetzten Links ausnutzten: Bei mehreren Online-Publikationen kann man die offiziell als “geschützt” deklarierten Inhalte anzeigen, indem man die von den Websites verlinkten URLs variiert – das wird wohl kaum Absicht sein, oder?

War es natürlich auch nicht. Daher sprangen die Jungs von “heute” auch als erste auf, die sind nämlich immer die schnellsten, weil sie einfach täglich Blogs lesen, und das nicht nur, weil sie eine kleine Rubrik haben, die so heisst, sondern auch, weil sie verstanden haben, dass man dort manchmal auf nette, aktuelle kleine Storys stösst, denn die passen gut zu ihrem Halbtagsblatt.

Diese Geschichte über inzwischen zehn Tage warm halten kann natürlich auch eine Zeitung am besten; einerseits haben sie (Ringier) Spass daran, dass die anderen Verlage (tamedia, Jean Frey etc.) so löchrige Systeme haben (“heute” hat das Problem nicht, weil eh alles offen ist; “Blick” nicht, weil für die E-Ausgabe eine andere Software verwendet wird als von den meisten anderen), andererseits ist das Katz-und-Maus-Spiel einfach lustig anzuschauen: jeden Tag wird ein Loch geflickt, und an einer anderen Stelle tritt ein neues zutage, und schliesslich liefern die Blogger natürlich am liebsten neues Futter, wenn sie ihren Namen dafür gedruckt lesen können.

Wir sind am Anfang der Lawine von allen vorbildlich zitiert worden und dann einfach im Laufe der zehn Tage ein bisschen verschüttet worden. So geht’s halt in der Lawine.

Das stört auch deshalb nicht, weil es immer noch gereicht hat, um die Zugriffe letzte Woche um 130% zu steigern. medienlese.com, eigentlich eher etwas für Eingeweihte, ist unserem Lead-Blog neuerdings.com damit auf den Fersen.

Und der Ronnie, der gräbt sicher bald mal wieder was Neues aus.

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Svens ganz alter Aa-Handynummerntrick in “heute”

Heute im “heute” (PDF, Seite 17):

heute sven aa-Trick 2006-10-24

Per «aa»-Trick Handynummern schneller finden

Lieber Sven, ich habe über 200 Adressen im Handy gespeichert. Weisst du einen Trick, wie ich sie schnell durchsuchen kann? Liebe Grüsse, Hanspeter, Muri BE.

Nichts einfacher als das, lieber Hanspi. Du musst nur das Alphabet lernen! Wenn deine Freundin zum Beispiel Sulaika heisst, müsstest du ganz tief runter ins Adressbuch klicken bis zu «SU». Jetzt gibts zwei Tricks: Wenn du Sulaika ganz ganz fest liebst, speicherst du sie als «aasulaika» ab. Dann ist sie im Natel an oberster Stelle. Wenn du noch mehr Freundinnen hast, machst du «Saauleika». Und Myriam wird zu «Maayriam». Dann drückst du einfach «M» oder «S» und schon ist der entsprechende Name an erster Stelle. Sven beantwortet unter Anleitung eines Redaktors wöchentlich Technikfragen. E-Mail an: sven@heute-online.ch

A-a-Trick? Lieber Sven, bist Du noch in der analen Phase? Auf dem Foto siehst Du aber älter aus als zwei bis drei, mehr so wie sechs oder sieben.

Du hättest Hanspeter sagen können, dass Dein Trick vor sechs bis sieben Jahren, also etwa zur Zeit Deiner Geburt, zum Beispiel bei der Handygeneration des Nokia-Klassikers 6150 ganz passend war. Damals hiessen Frauen, die man schnell mal anrufen wollte, nicht nur AASIMONE (“Sulaikas” kenne ich nicht, ist das ein typischer Vorname in Muri BE?), sondern auch noch AASIMONE-H, AASIMONE-M und AASIMONE-W, weil man jedem Namen nur eine Nummer zuordnen konnte.

Wer seitdem allerdings mal ein neues Handy gekauft hat, und von denen soll es einige geben, hat sich dann über den Workaround aber schnell geärgert, weil er nämlich die Kontakte im Handy-Adressbuch gern mit dem PC synchronisieren wollte, und da sieht’s nicht nur saudoof aus mit den Aas, sondern Simone würde sich vielleicht auch beschweren, wenn sie beim Mail aus Outlook sieht, dass sie als “Aa-Simone” oder “Saaimone” abgespeichert ist. Also haben wir, die wir etwas älter sind als Du, an einem verregneten Sonntagnachmittag mal die AA’s gelöscht und auch die “H”-, “M”- und “W”-Anhängsel in einen gemeinsamen sauberen “Simone Meier”-Eintrag konsolidiert. Da wäre es doch irgendwie blöd, wenn Demnächst-Synchronisierer diese olle Kamelle heute noch nachmachen würden.

Und was nun die richtige Frage auf die Antwort von Hanspeter aus Muri BE wäre: Wie man in den Kontakten suchen kann, hängt vom Handy-Betriebssystem ab. Manche Handys können nur eine Sortierung, nach Vor- oder Nachname, und dann suchen sie auch nur so. Die neue Nokia-Generation mit dem Symbian-Betriebssystem dagegen sucht die Eingabe am Anfang des Vor- und des Nachnamens (“sab” findet also “Sabine Müller” genauso wie “Gabriela Sabatini”), während Handys mit Microsofts Betriebssystem PocketPC eine Teilstringsuche im ganzen Namen machen, also bei “sab” auch die “Stiftsabtei” finden würden. Die letztgenannten suchen sogar auch noch in den Telefonnummern, d.h. bei “sab”, also “722″, würden sie auch jemanden finden, dessen Nummer diese Zahlenfolge enthält.

Mit anderen Worten, lieber Hanspeter in Muri BE, Du solltest Dir für deine am häufigsten gewählten Namen merken, wie Du sie mit möglichst wenig Zeichen aufrufen kannst – das kann mal der Vorname, mal der Nachnahme, mal etwas aus der Mitte sein, mal ein Teil der Nummer sein, je nach Handy und Namenliste. Ausserdem gibt es ja auch bei den neuen Handys immer noch die Möglichkeit, sich die am häufigsten genutzten Kontakte auf Kurzwahlnummern zu legen; das geht meist noch schneller.

Und Du, lieber Sven, siehst schon früh, dass die Welt der Erwachsenen manchmal ziemlich kompliziert sein kann; erst recht wenn es um Handys und um saubere, migrationssichere Datenhaltung geht. Das mit YouTube direkt darüber, wenn Du da auch beteiligt warst, hast Du aber echt klasse erklärt. Weiter so!

Liebe Grüsse
Dein Peter aus Zürich

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Web 2.0 – die Wunderwelt des Internet aus Sicht von “Focus”

Im “Focus” vom letzten Montag (Nr. 41, 9.10.2006) ist die Titelgeschichte “Web 2.0 – Das Mitmach-Netz”. Auf der Titelseite steht: “Wir führen Sie durch die Wunderwelt des Internet”. Die deutschsprachige Blogosphäre hat die Story bisher durchaus verschiedentlich kommentiert, auch kritisch, aber nicht sehr ausführlich. Ich finde, der Artikel hat schon eine kleine Replik verdient.

Focus DasMitmachWeb 2006-10-09

Schade ist, wenn Artikel über das Web nicht im Web veröffentlicht werden. Und noch blöder ist es, wenn man den Artikel dann für 80 Cent kauft, dass man dann ein PDF bekommt, das man ausdrucken kann, womit man wieder genau die gleiche “Funktionalität” hat wie im Heft. Wenigstens eine Linksammlung der im Artikel erwähnten Sites und Personen wäre nicht schlecht.

Medienlese springt ein, zitiert, verlinkt, kommentiert und hinterfragt ein wenig.

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