Alle 380 Artikel von oreissmann auf netzwertig.com:
Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.
Als ich damit anfing kam vom Verlag die Ansage: Macht mal, ihr seid unser Prestigeprojekt (auch wenn die FAZ dahinter ein Fragezeichen setzt), wir ahnen schon, dass man mit Gadgets, Games und Gedöns mehr Werbung verkaufen kann. Nur regelmäßig sollte gebloggt werden. Eingependelt haben wir uns zwischen zwei und drei Postings pro Tag, stetig, aber nicht atemlos und allumfassend. Rückblickend freue ich mich über viele Geschichten, die wir ohne Aufregung gemacht haben – und vor allem über viele Meldungen und Gerüchte, von denen wir die Finger gelassen haben. Und wir haben uns nicht ausgezogen.
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Sie nennen es Holzmedienclub: Auf “Gute Seiten” dreht sich alles um unabhängige Magazine und ihre Macher, ausgesuchte Hefte werden über eine Zinothek verliehen – und es wird gefeiert.
Lesezirkel – bei dem Wort muss ich sofort an abgegriffene Stern-Hefte denken, die in Arztpraxen rumliegen. Alles andere als attraktiv also, wer liest schon freiwillig den Stern und geht gerne zum Arzt? Eben, nur alte Menschen. Nach so einem Texteinstieg bleibt natürlich nur noch eine Möglichkeit: Halt! Es geht auch, große Überraschung, anders!
Denn die Magazin-Liebhaber des neuen Blogs “Gute Seiten” schreiben nicht nur über kreative, unabhängige Magazine für nerdige Nischen, sie vermieten sie auch.
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Doch mit etwas Aufmerksamkeit wird die Einstellung von medienlese.com bedacht – sogar Zeitungen berichten. Denen wir übrigens nie etwas Böses wollten.
FAS über die lieben Kollegen
Dass über die Einstellung unseres kleinen Blogs selbst
Neue Zürcher Zeitung,
SonntagsZeitung und
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichten! So viele, doch meist freundliche Reaktionen von Lesern und Kollegen
in den Kommentaren! Und bis auf einen Blogger, der mit einer Mischung aus Halbwissen und Krawallsucht einfach losschreibt, viel Sympathie in der Blogosphäre.
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Schreibmaschinen, Klebstoff, uralte Telefone: Wie die Redaktion des Daily Titan in den siebziger Jahren gearbeitet hat, zeigt Wayne Overbeck auf seiner Website.
Ohne Computer, ohne Internet: Zeitungmachen in den siebziger Jahren war noch aufwendiges, dreckiges Handwerk. Auf seiner Website zeigt Kommunikations-Professor Wayne Overbeck, wie der Daily Titan, die tägliche von Studenten erstellte Zeitung an der California State University, damals produziert wurde.
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Bedrückende Schwarzweiß-Bilder aus Haiti nach dem Hurrikan und ein Feature über Obamas Wahlkampf: fokussiert.com zeigt die Gewinner des Pulitzer-Preises für Pressefotografie 2009.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Es sind tolle Blogs dort draußen: Der Stylespion bittet zum Linktausch – und wir machen mit bei der Aktion “Ein Herz für Blogs”!

Aktion Superblog: Links für die Blogosphäre (stylespion.de)
Seit heute haben wir eine kleine Blogroll in unserer rechten Spalte – und das kam so: Kai Müller von Stylespion.de klagte über die fehlenden Blog-Verlinkungen und rief für Dienstag zur Aktion “Ein Herz für Blogs” auf. Wir haben also schnell in unserem Team herumgefragt und eine kleine, feine Liste erstellt. Ohne die Aufforderung zum “Backlink”, ohne “nofollow”, ohne alles – einfach nur Links.
» Hier ist unsere Liste:
Ein langes Zitat, ein kurzer Link und fertig ist der Blogeintrag: Ein aktuelles Beispiel aus der deutschen Blogosphäre zeigt, wo aus einem Quote ein Rip-off wird.
Wir müssen reden. Situation: Ein bekanntes deutschsprachiges Blog, dessen Autor vom Bloggen lebt, zitiert aus einem Artikel einer Nachrichten-Website der Verlagsgruppe Holtzbrinck. Folgende Grafik zeigt in schwarz, welche Passagen 1:1 übernommen wurden. Als Zitat ausgezeichnet, aber dennoch copy & paste.
» Warum das ein Rip-off ist und kein Zitat
Zeitungen sind nicht erwünscht: In Tokio macht eine U-Bahngesellschaft Front gegen Zeitungsleser. Die sollen Rücksicht nehmen – und das Papier gefälligst zu Hause lassen.
Kein Eis essen, keine laute Musik hören: Im öffentlichen Nahverkehr fordern mahnende Plakate zur Rücksichtnahme auf. Die
Tokio Metro möchte ihren Fahrgästen auch das Zeitungslesen abgewöhnen.
Große Plakate an den Stationen machen unmissverständlich klar, dass man seine Zeitung doch lieber zu Hause lesen sollte. Eine richtige Kampagne! Da sage noch einmal jemand, wir würden hier gegen das Gedruckte schießen. Wir bedauern es hingegen sehr, dass die Jugend die Umwelt schützt und weniger Zeitung liest und freuen uns noch über jede Tram, die mit ausgelesenen Pendlerzeitungen gepflastert ist. Vor allem fordern wir: Die Diskriminierung von Zeitungslesern muss aufhören! Statt aktueller Nachrichten auf mobilen Endgeräten – vulgo Handys – fordern wir abgehangene News von gestern in unhandlichen Formaten! Oder so ähnlich.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Ein Minister auf der Flucht, Braunbär Pedro präsentiert, Rettung für die Kunst und Stromausfall in Millionen-Stadt: Wir zeigen die Bilder der Woche unserer Agentur Keystone.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Intelligente Zerstreuung: Seit elf Jahren füllt Jason Kottke sein populäres Weblog, lebt mittlerweile davon. In einem Interview gibt er Einblicke in seine Arbeit.

Blogger Kottke nimmt sich zurück (M, Zach Klein, cc-Lizenz)
Jason Kottke schreibt seit mehr als zehn Jahren sein Blog
kottke.org, seit 2005 lebt er von seiner Seite. 30-35.000 Besucher schauen täglich vorbei. Seine Hinweise auf interessante Artikel und Web-Fundstücke fasst er unter dem Begriff “liberal arts 2.0″ zusammen – eine intelligente Mischung, die ohne den heißen Scheiß auskommt. Jason war nun zu Gast bei Nora Young in der kanadischen
Radiosendung “Spark” auf CBC Radio One (so etwas wie die BBC von Kanada) und sprach mit ihr über das Netzkultur, Blogs als Filter und “extreme borrowing”.
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