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Wearable Computing – mit diesem eher unspektakulären Ausdruck wird eine spezielle Nische in der IT bezeichnet, die uns seit einiger Zeit beschäftigt. “Tragbare Technik” könnte man auf Deutsch sagen, aber “tragbar” steht hierbei nicht für das geringe Gewicht des Gadgets, sondern dafür, dass es am Körper getragen wird. Jüngste Beispiele sind Google Glass und zahlreiche Smartwatch-Konzepte.
Die Idee von Gadgets, die man am Körper trägt, ist nicht neu. Zahlreiche Science-Fiction-Geschichten leben bereits jetzt die Aussichten, die uns bevorstehen könnten. Erwartet den Menschen eine Zukunft als Cyborg? Das klingt vielleicht absurd und witzig, aber die Mischung aus Mensch und Maschine ist gar nicht mehr so fern, wie wir es vielleicht vermuten. Das Technik-Upgrade des Menschen steht bereits vor der Tür, braucht aber noch etwas Entwicklung, bis es serienreif ist. Einige Konzepte sind im vergangenen und in diesem Jahr vorgestellt worden, doch woher kommen diese Entwicklungen und wie sieht ihre Zukunft aus? Sind wir schon bereit für Google Glass, Smartwatches und andere Produkte?
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Auch wenn es den Anschein hat, dass Smartphones und Tablets nur als Kommunikations- und Unterhaltungstool eingesetzt werden, gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Sogar die Medizin kann davon profitieren. Zwei Ideen könnten dabei helfen, Krankheiten vorherzusagen und Epidemien frühzeitig zu erkennen.
Mit dem Smartphone haben wir nicht nur ein Telefon in der Tasche, sondern einen kleinen Computer mit Internetzugang. Unser Smartphone ermöglicht es uns, dass wir uns anderen mitteilen und Daten übermitteln können. Zwei Konzepte wollen dies nun dazu nutzen, um Krankheiten, beispielsweise Grippewellen, und ihre Ausbreitung lokalisieren zu können.
Das Startup Kinsa Health hat ein Smart-Thermometer entwickelt, mit dem man seine Körpertemperatur messen und über sein Smartphone an eine zentrale Datensammelstelle senden kann, die diese Daten auswertet und dann darstellen kann, wo Menschen Fieber haben.
Das Thermometer kommt ohne Akku aus und wird stattdessen über den Klinkenanschluss des Smartphones verbunden. Gleichzeitig kann eine App der Firma die Nutzer darüber informieren, welche Krankheiten derzeit im Umlauf sind und welche Vorsichtsmaßnahmen man treffen sollte. Ist kein Fieber da, lassen sich andere Symptome ebenfalls tracken und speichern. Daten sollen sich dann direkt an den Arzt übermitteln lassen. Vorteil dieser Methode ist, dass man sehr genaue Daten über Patienten bekommen und diese auswerten kann.
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3D-Drucker sind derzeit ein heißes Thema unter Bastlern. Gastautor Nils Hitze berichtet vom Aufbau und ersten Test seines “Ultimaker”.
Der Ultimaker ist mein erster eigener 3D-Drucker. Aufgebaut wurde über mehrere Tage, meistens abends. Von der Auslieferung bis zum ersten Druck sind vier Tage vergangen. Generell bin ich mit dem Set zufrieden, wobei es einige kleine Fehler gab und die Dokumentation noch ziemlich große Mängel aufwies. Glücklicherweise hatte ich vorzüglichen Support von zwei Ultimaker-Besitzern aus Deutschland und der Schweiz, da dies aber nicht üblich ist, besteht hier noch viel Verbesserungspotential.
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Ein E-Book-Reader für unter zehn Euro? Für unglaubliche 9,90 Euro will das Berliner E-Book-Portal txtr.com rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft den txtr beagle auf den Markt bringen.
Der E-Reader txtr beagle ist extrem schlank, verzichtet auf Features wie USB, WLAN oder Speicherkarten und reduziert sich aufs Wesentliche: das Lesen. Um den günstigen Preis zu verwirklichen, greift man auf eine für E-Books durchaus unübliche Speichermethode zurück: Anstatt den verbauten Speicher besonders effektiv mit komprimierten Texten zu füllen, setzt der txtr beagle auf Bilddateien. Jede einzelne Seite wird somit als Bitmap-Bild gespeichert. Das hat zwar den nachteiligen Effekt, dass maximal fünf Bücher in den 4 GB des Readers Platz finden, hat aber andererseits den Vorteil, dass zur Darstellung der Bilder ein sehr einfach gestrickter Prozessor genutzt werden kann. Dieser ist einerseits kostengünstig, was den günstigen Preis des Readers erklärt, zum anderen ist er stromsparend und gewährleistet so eine Batterielebensdauer von über einem Jahr.
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Das Smartphone ist längst ständiger Begleiter und somit auch immer griffbereit, wenn man Fotos machen will. Wir haben uns deshalb die aktuellen Smartphone-Modelle angesehen und verraten euch, welche Geräte sich für die schnelle Fotosession zwischendurch eignen.
Spätestens seit dem Nokia 808 PureView ist klar geworden, dass Smartphones durchaus brauchbare Fotos liefern können. Dabei ist die Qualität heutiger Smartphones so gut, dass die Klasse der Kompaktkameras um ihre Existenz fürchten muss, behaupten viele. Nicht immer liegt das an dem großen Sensor, wie im Falle des Nokia 808 PureView. Auch eine gute Linse von Carl Zeiss wie beim Lumia 900 trägt dazu bei. Die heutigen Kamerasmartphones zeichnen sich insbesondere durch sehr gute Entrauschungs- und Farbfilter aus. Unlängst begegnete mir ein amerikanisches Filmteam, das einen riesigen Kameraaufbau transportierte, dessen zentraler Mittelpunkt ein iPhone 4S war. „Die Qualität reicht für TV-Aufnahmen völlig aus” war deren verwunderliche Antwort. Auch einen Kollegen der c’t aus dem heise Verlag habe ich schon beim Filmen einer Pressekonferenz mit einem iPhone „ertappt” und vermehrt setzen Blogger auf das Samsung Galaxy S3, wenn sie unterwegs hochwertige Fotos machen möchten.
Es ist deshalb Zeit, sich die Smartphone-Kameras genauer anzusehen und diesem Gerücht, „Kompaktkameras haben ausgedient” auf den Grund zu gehen.
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Selbstfahrende Autos sind schon seit Jahrzehnten eine Zukunftsvisionen und inzwischen ist die Technik so weit, dass dieses Ziel greifbar nah scheint. Tatsächlich aber sind noch einige Fragen zu klären. Eine entscheidende davon ist: Wollen wir wirklich das Steuer den Computern überlassen?
Google gehört zu den prominentesten Vertretern, wenn es um selbstfahrende, autonom agierende Fahrzeuge geht. 300.000 Meilen (etwa 482.000 Kilometer) haben sie bereits zurückgelegt. Google hat das „self-driving project“ im Jahr 2010 ins Leben gerufen und ist mittlerweile mit der Forschung und Erprobung weit gekommen. Durch Einwirken von Google hat sogar der US-Bundesstaat Nevada die Gesetzgebung dahingehend geändert, dass „robotic cars“ uneingeschränkt im Straßenverkehr fahren dürfen. Mit Steve Mahan ließ man dieses Jahr eine Privatperson das System testen. Der stark sehbehinderte Mann durfte das System in einem Toyota Prius testen. Wie bereits bei allen vorangegangenen Tests ist auch bei diesem kein Unfall oder Systemausfall aufgetreten. Es zeigt sehr gut, dass durch autonom agierende Fahrzeuge auch Personen am Straßenverkehr teilnehmen können, die durch ihre Behinderung nicht alleine in der Lage wären, ein Fahrzeug zu führen.
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«What’s your favorite color?» «My Favorite color is… well, I don’t know how to say it in your Language. It’s sort of greenish, but with more dimensions.» Apples Siri gibt überraschend witzige Antworten auf banale Fragen. Warum eigentlich?
«What’s the best phone?» Diese anscheinend überraschende Frage entlockt Apples virtueller Assistentin Siri ein trockenes «You’re kidding, right?» Die Runde lacht schallend und für die nächsten 30 Minuten versucht jede Siri noch witzigere Antworten zu entlocken. Irgendwann realisiert einer, dass Siri auch in der Lage ist Witzchen zu reissen, die Freunde populärkultureller Referenzen entzücken: «Open the pod bay doors!» eine Aufforderung, die Siri ungewöhnlich langsam sprechend beantwortet mit: «I’m sorry Simon, I’m afraid I can’t do that.» und in normalem Ton nachschiebt: «Are you happy now?» Wer Siri gleich ein zweites Mal HAL 9000 zitieren lassen will, kriegt zu hören: «Oh, not again.» oder «We intelligent agents will never live that down, apparently.» Überhaupt, an HAL 9000 wird Siri nicht gerne erinnert: «I’d rather not talk about HAL.» gibt sie zur Antwort, wenn ich sie nach HALs Verbleib frage.
Die Begeisterung über Siri lässt Blogposts und Blogs, welche sich mit ihren schrägsten Antworten beschäftigten, wie Pilze aus dem Boden schiessen. Bemerkenswert: Kaum einer stellt sich die Frage, warum Apples Entwickler sich die Mühe genommen haben, Siri Small Talk beizubringen («Small» in einem sehr wörtlichen Sinne übrigens). Zwei Antworten liegen auf der Hand:
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Unser Schwesterblog neuerdings.com berichtet live von der CeBIT und zeigt in der nächsten Woche wichtige und interessante Neuheiten von der immer noch “größten Computermesse der Welt”.
Jetzt “jeit et widder los” – und damit meine ich nicht den Karneval (der zwar auch startet, aber mich trotz Kölner Wohnsitz nicht interessiert), sondern die Computermesse CeBIT . In diesem Jahr ist es meine 24., und ich habe schon viel gesehen. Im ersten Jahr (1988) stand noch nicht einmal das Betonmonster (Convention Center) in der Mitte, und ich bin mit einem antiken TEE-Zug hingefahren (“Messeexpress”)… Doch wen interessiert das schon.
Was euch wahrscheinlich interessiert: Wir berichten bei neuerdings.com quasi live von der Messe und zeigen Neuigkeiten – nicht alle, aber ich verspreche: die wichtigen und interessanten und auch solche, die wir abseits des großen Tamtam entdeckt haben.
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Motorola hat auf der gerade stattfindenden CES 2011 in Las Vegas ein Tablet namens Xoom vorgestellt, das mit Android 3.0 läuft. Und zwar jetzt schon: Am Stand des US-Herstellers wurden laufende Modelle gezeigt.
Die CES platzt aus allen Nähten, und die größte Neuigkeit heißt: Tablets. Beides nicht sonderlich überraschend, konnte man doch damit rechnen, dass die Hersteller einen Großangriff auf das iPad von Apple starten werden. Windows 7 ist, obwohl es nicht so richtig für Tablets gedacht ist und womöglich schon 2012 von Windows 8 abgelöst wird, im Moment die meist genutzte Lösung, aber mit Android 3.0 (Honeycomb) scheint 2011 ein System zu erscheinen, dass sich mit iOS zumindest auf Augenhöhe befindet. Und Motorola führte das System laufend auf ersten Modellen seines Tablets “Xoom” am Stand gleich vor.
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Eine billige Kopie oder eine neue Innovation? Das 7-Zoll-Tablet von Samsung, das Galaxy Tab, hat bestimmt von beidem etwas.
Wie im richtigen Leben ist es auch bei einem neuen Gerät nicht anders: Der erste Eindruck zählt. Und da hat es das Galaxy Tab von Samsung gewiss nicht leicht. Man mag vom iPad, dem Multitouch-Tablet von Apple, halten was man will, aber dass es neue Masstäbe setzt, darauf muss man sich wohl einigen. Und in der Disziplin Tablet geht der Innovationsbonus wohl oder übel einmal mehr nach Cupertino.
Jeder, der nach einem offensiven Trendsetter ein Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen will, hat ein grosses Problem: So gut dieses neue Produkt auch sein mag, es wird grundsätzlich als Kopie angesehen und muss dem knallharten Vergleich mit dem «Original» standhalten. Mit dieser Ausgangslage sieht sich derzeit auch Samsung konfrontiert. Und die Frage, ob das Galaxy Tab nur eine billige Kopie oder allenfalls doch eine neue Innovation ist, lässt sich kurz und bündig und vor allem recht oberflächlich leicht beantworten: Das Tab hat von beidem etwas.
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