Alle 18 Artikel von neuerdings-com auf netzwertig.com:
«What’s your favorite color?» «My Favorite color is… well, I don’t know how to say it in your Language. It’s sort of greenish, but with more dimensions.» Apples Siri gibt überraschend witzige Antworten auf banale Fragen. Warum eigentlich?
«What’s the best phone?» Diese anscheinend überraschende Frage entlockt Apples virtueller Assistentin Siri ein trockenes «You’re kidding, right?» Die Runde lacht schallend und für die nächsten 30 Minuten versucht jede Siri noch witzigere Antworten zu entlocken. Irgendwann realisiert einer, dass Siri auch in der Lage ist Witzchen zu reissen, die Freunde populärkultureller Referenzen entzücken: «Open the pod bay doors!» eine Aufforderung, die Siri ungewöhnlich langsam sprechend beantwortet mit: «I’m sorry Simon, I’m afraid I can’t do that.» und in normalem Ton nachschiebt: «Are you happy now?» Wer Siri gleich ein zweites Mal HAL 9000 zitieren lassen will, kriegt zu hören: «Oh, not again.» oder «We intelligent agents will never live that down, apparently.» Überhaupt, an HAL 9000 wird Siri nicht gerne erinnert: «I’d rather not talk about HAL.» gibt sie zur Antwort, wenn ich sie nach HALs Verbleib frage.
Die Begeisterung über Siri lässt Blogposts und Blogs, welche sich mit ihren schrägsten Antworten beschäftigten, wie Pilze aus dem Boden schiessen. Bemerkenswert: Kaum einer stellt sich die Frage, warum Apples Entwickler sich die Mühe genommen haben, Siri Small Talk beizubringen («Small» in einem sehr wörtlichen Sinne übrigens). Zwei Antworten liegen auf der Hand:
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Unser Schwesterblog neuerdings.com berichtet live von der CeBIT und zeigt in der nächsten Woche wichtige und interessante Neuheiten von der immer noch “größten Computermesse der Welt”.
Jetzt “jeit et widder los” – und damit meine ich nicht den Karneval (der zwar auch startet, aber mich trotz Kölner Wohnsitz nicht interessiert), sondern die Computermesse
CeBIT . In diesem Jahr ist es meine 24., und ich habe schon viel gesehen. Im ersten Jahr (1988) stand noch nicht einmal das Betonmonster (Convention Center) in der Mitte, und ich bin mit einem antiken TEE-Zug hingefahren (“Messeexpress”)… Doch wen interessiert das schon.
Was euch wahrscheinlich interessiert: Wir berichten bei neuerdings.com quasi live von der Messe und zeigen Neuigkeiten – nicht alle, aber ich verspreche: die wichtigen und interessanten und auch solche, die wir abseits des großen Tamtam entdeckt haben.
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Motorola hat auf der gerade stattfindenden CES 2011 in Las Vegas ein Tablet namens Xoom vorgestellt, das mit Android 3.0 läuft. Und zwar jetzt schon: Am Stand des US-Herstellers wurden laufende Modelle gezeigt.
Bild: Motorola
Die CES platzt aus allen Nähten, und die größte Neuigkeit heißt: Tablets. Beides nicht sonderlich überraschend, konnte man doch damit rechnen, dass die Hersteller einen Großangriff auf das iPad von Apple starten werden. Windows 7 ist, obwohl es nicht so richtig für Tablets gedacht ist und womöglich schon 2012 von Windows 8 abgelöst wird, im Moment die meist genutzte Lösung, aber mit Android 3.0 (Honeycomb) scheint 2011 ein System zu erscheinen, dass sich mit iOS zumindest auf Augenhöhe befindet. Und Motorola führte das System laufend auf ersten Modellen seines Tablets “Xoom” am Stand gleich vor.
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Eine billige Kopie oder eine neue Innovation? Das 7-Zoll-Tablet von Samsung, das Galaxy Tab, hat bestimmt von beidem etwas.
Wie im richtigen Leben ist es auch bei einem neuen Gerät nicht anders: Der erste Eindruck zählt. Und da hat es das Galaxy Tab von Samsung gewiss nicht leicht. Man mag vom iPad, dem Multitouch-Tablet von Apple, halten was man will, aber dass es neue Masstäbe setzt, darauf muss man sich wohl einigen. Und in der Disziplin Tablet geht der Innovationsbonus wohl oder übel einmal mehr nach Cupertino.
Jeder, der nach einem offensiven Trendsetter ein Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen will, hat ein grosses Problem: So gut dieses neue Produkt auch sein mag, es wird grundsätzlich als Kopie angesehen und muss dem knallharten Vergleich mit dem «Original» standhalten. Mit dieser Ausgangslage sieht sich derzeit auch Samsung konfrontiert. Und die Frage, ob das Galaxy Tab nur eine billige Kopie oder allenfalls doch eine neue Innovation ist, lässt sich kurz und bündig und vor allem recht oberflächlich leicht beantworten: Das Tab hat von beidem etwas.
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Mit der Vorstellung der neuen Macs hat Steve Jobs (mal wieder) eine Reihe von Technologien zu Grabe getragen und die Kontrolle übernommen – ob das alles so gut ist? Ein Kommentar.
Wer ein Apple-Endgerät kauft, taucht in ein neues Technikuniversum ein, eines, in dem es viele Dinge
nicht mehr gibt oder noch nicht gibt, die im Rest der Welt üblich sind. Steve Jobs hat im Laufe seiner Karriere bei Neuvorstellungen seiner Firma erfolgreich etablierte Technologien über Bord geworfen. Bereits vor Jahren bei der Einführung des ersten iMac (die Knubbeldinger) hatte er die Diskette auf dem Gewissen. Auf seiner aktuellen Abschussliste stehen nicht nur Flash (die Software), sondern auch andere Dinge wie etwa die Maus oder eine ganze Reihe von Massenspeichermedien.
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Der jüngste Kindle von Amazon liegt gut in der Hand, schont die Augen und ist international nutzbar. Grund genug für ein Hardware-Update.
Eigentlich ist Jeff Bezos ein ziemlicher Antipod zu Steve Jobs. Nichts, was Amazon je gemacht hat, war elegant. Und trotzdem war bisher fast alles richtig.
Sein Datenbank-Buchladen entsetzt mich bei jedem Besuch aufs neue und verführt mich trotzdem dank Datamining-Empfehlungen regelmässig zum übertriebenen Geldausgeben; seine Musikhandlung hat den Charme einer Eisenwarenhandlung und fesselt mich als Kunden dank konsequentem Verzicht auf DRM. Seine langweilig-graubraunen Verpackungen verstrahlen die Produktvorfreude eines Eierkartons, aber selbst meine offline-Nachbarin kennt dank ihnen das Amazon-Logo.
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Apple hat in der vergangenen Woche mit dem üblichen Aufwand seine Halbjahres-Neuheitenshow abgefeiert. Nachdem sich der Nebel gelichtet hat, ist es Zeit, ein wenig genauer hinzusehen.
Fangen wir hinten an der
Neuheiten-Show von Apple an: Apple TV kippt das Kaufkonzept und lässt den Anwender Videos nur noch per Streaming ansehen.
Mal abgesehen davon, dass schon der Besitz und die Benutzung von DRM-kodierten Mediendateien das ist, was die Amerikaner PITA (pain in the ass) nennen, gibt man mit Streaming die Kontrolle noch mehr zurück an die Rechteinhaber.
Die können nämlich an langer Hand kontrollieren, wer was und wann guckt.
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Apple stellte am Abend das neue iOS, neue iPods und das neue iTunes vor – sowie eine neue Version von Apple TV.
Die Keynote wurde nicht nur in London vor mehreren hundert Journalisten ausgestrahlt, sondern auch via Streaming über das World Wide Web verbreitet. Vier Neuheiten gab es: iOS 4.1 (mit einem Ausblick auf 4.2), eine neue iPod-Familie, ein neues iTunes sowie ein neues Apple TV. Bei allen Preisangaben darf man nicht vergessen: die Angabe erfolgt in US-Dollar ohne Umsatzsteuer, bei uns mit.
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Amazon hat die neue Version des E-Book-Readers Kindle vorgestellt, dessen Preis die Massen anziehen soll.
Apple hat mit dem iPad die Spielregeln auf dem E-Reader-Markt verändert. Wer will schon einen reinen E-Reader, wenn man auf der anderen Seite einen richtigen kleinen Computer bekommen kann, der mehr kann als nur E-Books darzustellen?
Doch der Kindle von Amazon hat durchaus einige Vorteile auf seiner Seite. Das fängt bei der Akku-Leistung an und endet nicht bei der Lesbarkeit von digitaler Tinte. Jetzt hat Amazon ein weiteres Kaufargument hinzugefügt:
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Ab sofort gibt es rund 30 TV-Kanäle des Internet-Streamers Zattoo auch auf Android-Handys. Eine Datenflatrate oder Wlan vorausgesetzt, wird jedes Froyo-Handy zum Fernseher. Ein Schweizer Student hat eine inoffizielle Zattoo-App geschrieben.
“Heute” irgendwo im Bus gucken, das Wetter in der Bar und den Spielfilm auf dem Heimweg im Zug: Handy-TV war bisher weitgehend auf (selten anzutreffendes) DVB-T beschränkt. Die Technologie hat sich aber zumindest ausserhalb von Japan und Korea nirgends wirklich durchgesetzt.
Andernorts setzt man auf IP-TV via Internet, und das kommt jetzt auch aufs Handy: Wer ein Android-Gerät mit Froyo und Flash 10.1 besitzt, kann dank der kostenlosen Applikation “TV.Centerr” des Schweizer Studenten Corsin Camichel das Zattoo-Angebot in gewissen Gebieten beziehen.
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