Marcel Weiss

netzwertig.com-Autor Marcel WeißMarcel war vom Start im April 2008 bis März 2010 verantwortlicher Redakteur von netzwertig.com. Er betreut heute das E-Commerce-Netzwerk Exceed Net, bloggt privat auf neunetz.com und ist auf Twitter hier zu finden.

 

Alle 534 Artikel von Marcel Weiss auf netzwertig.com:

Die Nuller Jahre:
Der Anfang der digitalen Ära

Die Nuller Jahre sind das Jahrzehnt, in dem das Internet in der Gesellschaft ankam. Der Anfang einer neuen Epoche. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger.

Auf Spreeblick steht ein Rückblick auf das zu Ende gehende Jahrzehnt und da heißt es unter anderem:

1999 war ein beliebter wie blöder Abi-Spruch „Nach uns die Nullen.“ Arrogant gegenüber jüngeren Mitschülern, aber irgendwie passend für die dann folgenden zehn Jahre. Denn mal ehrlich: War was? Also im Sinne eines erhebenden kulturellen Mythos. Goldene Zwanziger und so?

Vielleicht liegt es an der Sache mit den Bäumen und dem Wald, aber es ist schon bemerkenswert, wenn so eine Frage in einem Blog gestellt wird.

Die Nuller Jahre, wenn wir das Jahrzehnt so nennen wollen, war die Dekade, in der das Internet in der Mitte der Gesellschaft ankam. Stückweise, Schritt für Schritt. Was wir die letzten Jahre gesehen haben, war ein erster Blick darauf, was das Internet bewirkt und bewirken wird. Die Veränderungen der Entertainmentbranchen, allen voran der Musikbranche, und vermehrt der Filmbranche und der TV-Industrie, sind fundamental. Seit einiger Zeit ist auch den Presseverlagen klar geworden, dass das Internet ihre Branche gründlich umkrempeln wird.

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Linkwertig:
Netzsperren, Fring, YouTube

Netzsperren
Die österreichische Justizministerin Claudia Bandion-Ortner sprach sich in Brüssel für Netzsperren aus. (Achtung. Fiese selbststartende Video-Werbung mit Audio auf der Futurezone-Site.)

Der Schutz der Kinder müsse Vorrang vor der Meinungsfreiheit haben, betonte sie beim EU-Justizministerrat zu Überlegungen, notfalls auch Websites in diesem Bereich zu sperren.

» Bandion-Ortner denkt über Netzsperren nach – futurezone.ORF.at

iPhone/Fring
Die Fring-App bringt Video-Chats zum iPhone.

» Fring bringt ‘One-way’ Video-Telefonie auf das iPhone

Google Zeitgeist
Google veröffentlicht die meistaufgerufenen Suchen 2009.

» Google: Zeitgeist 2009

Die Topsuchen bei Yahoo:

» Top Yahoo! Suchbegriffe 2009

Die Topsuchen bei Bing (nur USA):

» Bing – Top Bing Searches in 2009 – Search Blog

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Linkwertig:
PaperC, KaufDA, Seesmic, txtr

Startups des Jahres
Die Jury von deutsche-startups.de hat PaperC zum Startup des Jahres gewählt.

» PaperC ist das Start-up des Jahres :: deutsche-startups.de

Bei Gründerszene wurde KaufDA zum besten Startup 2009 gewählt.

» Das Gründerszene StartUp des Jahres ist… KaufDA! | Gründerszene

CrunchPad
Kurz vor dem Launch ist das CrunchPad nach 2 Jahren Entwicklung anscheinend am Ende. Das Techblog TechCrunch wollte damit ein Tablet auf den Markt bringen, das nur für Aktivitäten im Internet gedacht war.

» The End Of The CrunchPad

Seesmic
Der Twitter-Client Seesmic soll programmierbar werden. Sprich: Entwickler werden für Seesmic Plugins entwickeln und damit die Funktionalität des Programms erweitern können. Das Prinzip kennt man bereits von Firefox und anderen Programmen.

» Loic Le Meur Blog: More On Seesmic’s Vision of Programmable Twitter clients

Filesharing und Abmahnungen
Lesenswerter Artikel über den Wildwuchs im deutschen Abmahnwesen.

das Kosten/Nutzen-Verhältnis einer Abmahnung ist typischerweise sehr verlockend: Man lässt den Anwalt Papier mit Textbausteinen bedrucken und mit einer Briefmarke bekleben, der wiederum für diesen “Aufwand” beträchtliche Summen beim Sünder liquideren kann. Da lohnt es sich sogar, bei zweifelhaften Ansprüchen Abmahnungen etwa nach dem Schrotflinten-Prinzip massenhaft zu versenden.

» TP: Massenabmahner im Zwielicht

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Linkwertig:
Gamesload, ChromeOS, Facebook

Gamesload
Golem.de hat sich Gamesload, das Spieledownload-Angebot der Telekom, angeschaut und das Urteil ist vernichtend:

Denn leider ist Gamesload das Gegenteil von komfortabel. Eine Software, die sich um die automatische Installation und Pflege gekaufter Spiele kümmert, fehlt, also muss der Käufer selbst bei Vollpreisspielen die in mehrere Dateien gesplitteten Installationsarchive eigenhändig herunterladen und aufrufen. Zeitgemäß ist das nicht.

» IMHO: Warum Gamesload keinen Spaß macht – Golem.de

ChromeOS
Venturebeat analysiert die Beweggründe von Google, mit ChromeOS ein eigenes Betriebssystem auf die Beine zu stellen. Wie beim Google-Browser Chrome geht es letztlich darum, die Zukunft von Webapplikationen sicherzustellen.

» What are Google’s real motivations behind Chrome OS? | VentureBeat

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Verlagsvertreter Keese:
Die Erlösströme online sind nicht fair

Anmerkungen zu einem Interview mit Verlagsvertreter Christoph Keese über Verlage, Google und die aktuelle Marktsituation.

Auf Carta ist ein Interview mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG, erschienen. Keese hat letztens auch an einer Diskussionsrunde zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage teilgenommen, über die wir hier berichtet haben.

Nachdem Keese klarstellt, dass es bei der Hamburger Erklärung nicht um Google als Gegner ging, hält er sich im weiteren Verlauf des Interviews nicht damit auf, Googles aktuelle Position als das grundlegende Problem der Verlage im Netz zu zeichnen.

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Presseschau:
Leistungsschutzrecht für Presseverlage

Ein paar ausgewählte Texte zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage.

heise: Verlage rechnen mit Gesetzentwurf für Leistungsschutzrecht noch in diesem Jahr

Die Verlagsbranche rechnet noch in diesem Jahr mit einem Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung eines erweiterten Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet. Schon vor Frühjahrsbeginn könne dann ein Kabinettsbeschluss erfolgen.

» Verlage rechnen mit Gesetzentwurf für Leistungsschutzrecht noch in diesem Jahr

iRights.info: Exklusiv: Bundestag-Gutachten zum Leistungsschutzrecht

Warum das Gutachten „Leistungsschutzrechte von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen im Zeitalter der Digitalisierung“ bislang weder extern noch intern publiziert wurde, ist unklar. Inhaltlich wird der Sachstand der Diskussion um eine mögliche Einführung von Leistungsschutzrechten aus dem Frühjahr 2009 dargelegt.

» Exklusiv: Bundestag-Gutachten zum Leistungsschutzrecht

perlentaucher.de: Schutzlos ausgeliefert im Internet?

Für den Schutz vor Raubkopien und unlauterer Aneignung sind nach Ansicht der Autoren die bestehenden urheber- und wettbewerbsrechtlichen Regelungen ausreichend. Sollte dennoch ein verlegerisches Leistungsschutzrecht eingeführt werden, müsse der Interessenausgleich zwischen Autoren, Verlegern und Öffentlichkeit insgesamt neu austariert werden, so Ehmann und Szilagyi.

» Schutzlos ausgeliefert im Internet?

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Leistungsschutzrecht:
Nichts Genaues weiß man nicht

Die Diskussion rund um ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage nimmt an Fahrt auf. Eine Nachlese einer Diskussionsrunde am Montag und eine Einschätzung der Gesamtsituation.

leistungsschutzrechtsdiskussion
leistungsschutzrechtsdiskussion
Am Montag fand eine Diskussionsrunde zum Leistungsschutzrecht in Berlin statt. Unter der Moderation von Lutz Hachmeister vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik diskutierten Markus Beckedahl von netzpolitik.org und Matthias Spielkamp von iRights.info mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG.

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Kann ein Bing-Deal die Verlage retten? Nein.

Es gibt Gerüchte, einige Verlage würden mit Bing über einen Deal verhandeln. Der einzige Gewinner dieses Deals wäre Microsoft.

Aktuell mehren sich die Gerüchte, dass einige Verlage mit Microsoft verhandeln, um die eigenen Inhalte exklusiv in Bing indizieren zu lassen, wie wir bereits berichteten. Google soll dabei wohl ausgeschlossen werden. Und Microsoft soll für dieses Recht bezahlen. Nicht Wenige sind der Meinung, dass das durchaus sinnvoll sein könnte. Immerhin würden die Verlage sich damit eine neue Einnahmequelle aufmachen. Und eventuell könnte man vor dem Bing-Hintergrund irgendwann auch Google an den Verhandlungstisch zehren und für die Indizierung der eigenen Inhalte den Suchgiganten abkassieren. Gleichzeitig würde die Marktmacht von Google geschwächt.

Ganz so einfach ist es nicht. Es spricht einiges dagegen, dass ein möglicher Bing-Deal den Verlagen viel bringen würde.

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Linkwertig:
Boxee, CC-Mixter, Palm Pixi, Xing

Boxee
Boxee, die kostenlose Media-Center-Software (siehe unseren Artikel), bekommt bald direkt auf sie zugeschnittene Hardware.

» Boxee Gets Into the Hardware Business

Studenten
Deutsche Studenten nutzen, im Gegensatz zu ihren österreichischen Kommilitonen, Social Media und das Web nur geringfügig oder gar nicht für die Koordination von Aktionen und den Aufbau von Reichweite.

Interessant, dass selbst der Elitennachwuchs in Deutschland wenig webaffin zu sein scheint.

» Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht über das Web zu mobilisieren — CARTA

CC-Mixter

Das Creative Commons-Musikprojekt CC-Mixter hat allen Grund zum Feiern: Kurz nach dem fünfjährigem Jubiläum erschien jetzt der 10000. Remix.

» gulli.com – CC-Mixter: Schon 10.000 Remixe

Palm Pixi
Engadget stellt Palms zweites Gerät auf WebOS-Basis vor: das gegenüber dem Pre günstigere Pixi.

» Palm Pixi review

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Linkwertig:
Qype, Wikipedia, Get Satisfaction

Qype
Qype Radar, die iPhone-Applikation von Qype – die in der Tat gut ist -, wurde von cnet uk zur besten Anwendung im Reisebereich gewählt.

» QYPE*Vibes » Qype Radar zur besten iphone Applikation gekürt

» Best iPhone Apps of 2009: CNET UK’s Home Screen Awards – Crave at CNET UK

Bing und Wolfram|Alpha
Bing kooperiert mit Wolfram|Alpha.

» Bing – How Many Calories in a Burger? What’s 2^2^2^2^2? Bing and Wolfram|Alpha Have the Answers – Search Blog – Bing Community

Wikipedia
Lesenswerter Artikel über die Probleme der (deutschen) Wikipedia.

Ein Neuling ist bereit, an einem Projekt mitzuarbeiten, das sich ihm noch nicht als Person vorgestellt hat und für das er auch noch keine belastbare Arbeitsanleitung erhalten hat. Dennoch ist er mit seiner eigenen Zeit und Mühe versuchsweise in Vorleistung gegangen. Die Reaktion der ihm noch unbekannten Masse auf sein Bemühen ist unverständliche Kommunikation, Ablehnung und Beleidigung. Das ist Maximalschaden – das perfekte Communitygift[..]

» Communitygift – Die wunderbare Welt von Isotopp

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