Marcel war vom Start im April 2008 bis März 2010 verantwortlicher Redakteur von netzwertig.com. Er betreut heute das E-Commerce-Netzwerk Exceed Net, bloggt privat auf neunetz.com und ist auf Twitter hier zu finden.
Alle 534 Artikel von Marcel Weiss auf netzwertig.com:
Hutch Carpenter erzählt ausführlich, wie er eher unbeabsichtigt mittels eigenem Blog zu seiner neuen Arbeitsstelle als Senior Product Manager für Connectbeam gekommen ist.
Wie lief’s ab: Carpenter schreibt auf seinem Blog regelmäßig über Enterprise 2.0 – ein Thema, das wir hier zufällig ebenfalls gestern und vorgestern behandelt haben -. Connectbeam-CEO Puneet Gupta hat einen Google Alert mit dem Keyword “enterprise 2.0″ abonniert, stößt dadurch auf einen Eintrag auf Carpenters Blog, stöbert ein bisschen im Blog und abonniert es. Irgendwann treten beide in Kontakt, tauschen sich aus und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.
Solche Geschichten gibt es in den USA logischerweise recht häufig.
Moral der Geschicht’:
Vergesst Xing, Linkedin und co.: Blogs sind das bessere Businessnetzwerk.
» I’ve Joined Connectbeam, and Social Media Got Me the Job « I’m Not Actually a Geek (gefunden auf friendfeed )
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David Weinberger, unter anderem Autor des Buches “Das Ende der Schublade”, in einem lesenswerten Interview auf Spiegel Online:
Der Wandel ist so tiefgreifend und die Herausforderung für unsere Kern-Institutionen so fundamental, dass es ein bisschen dauert, bis sich die Leute angepasst haben. Sie machen diese fünf Stadien des Sterbens durch: Sie leugnen, dass der Wandel überhaupt da ist – denn der ist sehr beunruhigend, er betrifft unsere Kernüberzeugungen, unsere Methoden, Geld zu verdienen, unser Selbstbild. Wir wollen ihn verleugnen, wir versuchen, ihn misszuverstehen, wir versuchen, ihn mit den alten Begriffen zu begreifen – wir haben es mit einem Generationenwandel zu tun.
» Web-Guru David Weinberger: “Wir haben es mit einem Generationenwandel zu tun” – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE
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Web 2.0 in Unternehmen. Je mehr, umso besser? Ist die Zeit überhaupt schon reif dafür?
Frank Hamm befasst sich auf seinem Blog seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten des Einsatzes von Web 2.0 in Unternehmen – auch bekannt als Enterprise 2.0 -. In einem aktuellen Artikel fasst er die Beweggründe für den Einsatz dieser neuen Werkzeuge in Unternehmen so zusammen:
In den Neunzigern wurde versucht die Effizienz in Unternehmen [..] mit flachen Hierarchien zu erhöhen. Doch ab einer gewissen Unternehmensgröße ist das m.E. illusorisch.
Web 2.0 oder im fortgeschrittenen Sinne Enterprise 2.0 setzt das fort, was unter den Schlagworten “Prozessoptimierung” und “Flache Hierarchien” in den Neunzigern begonnen wurde.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Einsatz von Web2.0-Werkzeugen im Unternehmensbereich immer Sinn ergibt. Selbst im wesentlich flexibleren Konsumentenbereich befinden wir uns immer noch in einer Lernphase, was die Nutzung der neuen Webapplikationen angeht. Im komplexeren Hierarchie-Kontext dürfte ein erfolgreicher Einsatz oft weitaus schwieriger zu realisieren sein.
» weiterlesen
Benedikt Köhler über die Zukunft der Nachrichten:
So werden in Zukunft Schlagzeilen gemacht. Das Prinzip heißt «publish, then filter«. Die rohen Eindrücke werden von Augenzeugen ins Netz gestellt und erst viel später wird dann nach der dazu passenden Story (»Was ist der Fall? Was steckt dahinter?») gesucht
Der meiner Meinung nach die größten Umwälzungen bringende Aspekt dabei ist das Öffentlichmachen der Entstehung der Nachrichten. Der Augenzeuge spricht nicht mehr mit dem Journalisten unter vier Augen, sondern beide begegnen sich im öffentlichen Raum des Internets.
Wenn der Werdegang der Informationen öffentlich ist, ist es dann zum Beispiel relativ einfach, ungenau arbeitende Journalisten blosszustellen. Und die Journalisten, die gute Arbeit leisten wollen, müssen aufhören, stille Post zu spielen. Und an die Front gehen. Sozusagen.
» Ich habe die Zukunft der Nachrichten gesehen at viralmythen
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Das TrendsSpotting-Blog hat einen guten Überblick über China und das Internet zusammengestellt. Darin finden sich Erkenntnisse, die man sich immer wieder vor Augen führen sollte. So ist China zum Beispiel bereits das weltweit führende Land in der Anzahl der Internetnutzer.
Aber auch Informationen, die überraschen, finden sich in diesem Bericht: China hat die weltweit höchste Ratio von Mobiltelefonen zu Internetnutzern. Auf einen Internetnutzer kommen in China 2,59 Mobiltelefone (Man verbinde jetzt beide genannten Fakten..).
Neben diesen Zahlen befasst sich der Bericht mit Daten zur Entwicklung Chinas und den chinesischen Topsites, dem chinesischen Web2.0, Plattformen und dem Onlinebusiness.
Der 38 Seiten umfassende Bericht ist auf Slideshare gehostet:
Oliver Überholz von mixxt hat in seinem privaten Blog außerdem vor ein paar Tagen ebenfalls einige interessante Zahlen zu China und dem Internet zusammengetragen. Zum Beispiel:
Geschätzte Anzahl der Videoportale in Deutschland: 20
Geschätzte Anzahl der Videoportale in China 160
» TrendsSpotting Handbook Of Online China (via ReadWriteWeb)
» (Zu Olympia) Welt in Zahlen: Chinas Internet : WebWorkBlogger
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Wie die International Herald Tribune berichtet, hat Facebook vergeblich versucht, StudiVZ zu kaufen.
Es wurde bereits spekuliert und kursierte als Gerücht auf einigen US-Blogs: Bevor Facebook die Klage gegen studiVZ anstrengte, hatte Facebook versucht, den deutschen Klon zu kaufen. Das wurde jetzt in der International Herald Tribune unter Berufung auf mehrere Quellen bestätigt.
» weiterlesen
Das offene Protokoll für eine sichere API-Authentifizierung OAuth wird von mehr und mehr Parteien unterstützt. ReadWriteWeb hat die aktuellen Entwicklungen zusammengefasst.
Der auf seine API angewiesene Microblogging-Dienst Twitter etwa wird die Authentifizierung künftig mit OAuth umsetzen. Man wird also sein Passwort nicht mehr an Applikationen weitergeben müssen, um diese nutzen zu können.
Wie Marshall Kirkpatrick auf RWW zusammenfasst:
Sichere Nutzer-Authentifizierung bedeutet mehr Vertrauen der Nutzer, was wiederum mehr Zugang zu Nutzerdaten für Entwickler bedeutet. Und das wiederum bedeutet mehr Innovation.
» Mashups: Firefox May Go OAuth, Twitter Apps To Stop Asking for Your Password – ReadWriteWeb
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Die in Berlin ansässige Plattform für Musiker und Musikfans bietet seit kurzem auch eine API an.
Martin hat Soundcloud hier im Januar vorgestellt und vor einigen Wochen ein Update gebracht:
Primär richtet sich das noch immer in der geschlossenen Beta-Phase befindliche Angebot (Einladungen gibt es am Ende dieses Beitrages) weiterhin an unabhängige Künstler vorrangig aus dem Bereich der elektronischen Musik sowie an deren Anhang. Labels und Interpreten können ihre Titel hochladen, Fans diese anhören und kommentieren. Dank eines wahren Feature-Feuerwerks in der letzten Zeit wird SoundCloud aber auch immer attraktiver für Blogger, Seitenbetreiber und «normale User», die ganz einfach Lust am Hören und Teilen urbaner Musikproduktionen haben.
Soundcloud geizt auch weiterhin nicht mit Innovationen und hat nun eine Programmierschnittstelle (API) veröffentlicht.
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heise über das neue Google Search Insights:
Mit Google Search Insights lässt sich zum Beispiel ermitteln, welche Begriffe in bestimmten Zeiträumen an verschiedenen Orten der Welt am meisten nachgeschlagen wurden. Bei der Analyse eines Suchbegriffs zeigt der Dienst auch auf einer geografischen Karte, in welchen Regionen der Name am häufigsten nachgefragt wurde
» heise online – Google startet Web-Analysedienst “Google Search Insights”
Reaktionen in der Blogosphäre:
» Rivva » Google startet Web-Analysedienst “Google Search Insights” « heise online News
» Rivva » Announcing Google Insights for Search « Inside AdWords
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Wir stellen 3 Dienste mit unterschiedlichem Funktionsumfang zum Kürzen von Internetadressen vor.
Ob man einen Link auf dem mit 140 Zeichen eng bemessenen Microblogging-Dienst Twitter versenden möchte oder etwa eine faz.net-Adresse – für die einen ist es eine URL, für die anderen der längste Zeichensalat der Welt – per Mail verschicken möchte, jeweils kommt ein Dienst zum Verkürzen der URL gelegen. Der erste und am weitesten verbreitete Dienst dieser Art ist tinyurl. In den letzten Wochen sind neue Dienste gestartet, die ein paar interessante Zusatzfunktionen mitbringen.
bit
Als
bit.ly vor einem Monat startete, waren die Techblogger in den USA sofort
begeistert. bit.ly zeigte, dass im alten URL-Kürzer-Gewerbe noch einiges getan werden kann.
Die Neuerungen: Mittels Cookie merkt sich bit.ly die letzten 15 gekürzten URLs und zeigt diese bei Aufrufen der bit.ly-Startseite an.
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