Marcel Weiß, ‘79 geboren, ist ein RSS-Junkie und Vollblut-Netizen. Seit mehreren Jahren befasst er sich intensiv mit dem Internet, Webdiensten und schließlich auch mit dem Aufstieg der neuartigen Webapplikationen, die später unter dem Begriff des Web 2.0 zusammengefasst werden sollten. Marcel wohnt aktuell in Chemnitz und schließt sein BWL-Studium ab.
Marcel ist der verantwortliche Redakteur für netzwertig.com. Er bloggt außerdem privat auf neunetz.com und ist auf Twitter hier zu finden.
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Alle 232 Artikel von Marcel Weiss auf netzwertig.com:
Das antike Rom in Google Earth: Google hat gemeinsam mit dem Rome Reborn Project das Ancient Rome 3D Layer für Google Earth entwickelt. Wenn der Layer verfügbar ist, wird durch das Rom von vor 1688 Jahren wandern können. Bis die neue Ebene freigeschaltet wird, kann man sich hier schonmal Screenshots und ein Video anschauen.
» Official Google Blog: An invitation from the mayor of Rome: Come see Ancient Rome in 3D
Gute Nachrichten für Berliner iPhone-Besitzer: Die kostenlose Fahrplan-Applikation wird es trotz des juristischen Ärgers mit der BVG weiter geben:
Bei einem Treffen zwischen Witt und VBB vereinbarte man am Montag, dass Witt direkt auf die Fahrplandatenbank zugreifen könne. Und auch den Streckennetzplan, dessen Nutzung ihm die BVG untersagt hatte, darf Witt nun verwenden - allerdings mit VBB-Logo, nicht mit dem der BVG.
» VBB statt BVG: iPhone-Fahrplan für Nahverkehr doch erlaubt - taz.de
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Mit dem Erwerb von kredit.de für 892.500 Euro hat Unister vor ein paar Tagen die teuerste DE-Domain erstanden; soweit wir wissen. Anlässlich dieses neuen Rekords hat die FAZ versucht, eine Top Ten der für das meiste Geld über den virtuellen Ladentisch gegangenen Domains mit .de-Endung aufzustellen. Da viele Domains vertraulich veräußert werden, dürften in dieser Liste wohl einige fehlen. Interessant ist sie aber trotzdem.
Wobei ich mich ernsthaft frage, ob das Aufkommen von neuen Möglichkeiten wie delicious, digg und co, die gewünschten Sites zu finden, nicht den Wert solcher selbsterklärenden Domains immer weiter mindern sollte.
Auf Platz 2 steht poker.de mit 695.000 Euro.
Auf Platz 3 steht casino.de mit 400.000 Euro.
Der Rest der Liste auf faz.net:
» Top Ten der teuersten .de-Domains: Die Deutschen wollen nur spielen - FAZ.NET
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Die Zukunft von Büchern wird digital sein. Es wird auch in 50 Jahren noch neu auf Papier gedruckte Bücher geben. Diese werden aber ihren elektronischen Verwandten in Preis, Mehrwert und Verbreitung weit unterlegen sein.
Papier
Wenn ich im Folgenden von E-Readern spreche, dann meine ich nicht nur Amazons Kindle und ähnliche Lesegeräte, sondern verwende den Begriff E-Reader als Synonym für alle elektronischen Möglichkeiten, Bücher anzuzeigen. Also etwa auch eine entsprechende iPhone-Applikation und ähnliches. Wie es letztenendes aussehen wird, ist zweitrangig. Das Entscheidende ist, dass die Zukunft von Büchern digital sein wird.
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deutsche-startups.de hat mehrere Investoren zu den Auswirkungen der Finanzkrise befragt.
Die Hauptaussage: Es werden keine größeren Exits in nächster Zeit erwartet.
Zum Beispiel Mark Miller von CatCap:
Es gibt eine ‘Internetindustrie’ mit realen Umsätzen und attraktiven Margen. Womöglich profitiert Online sogar von der Krise, wenn Werbespendings mit dem Ziel einer besseren Performance und Messbarkeit Richtung Online umgeleitet werden. Wir sehen 2009 als guten Zeitpunkt fürs Investieren. Unternehmen werden realistisch bewertet.
Wer unsere Artikel zur Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Internetwirtschaft gelesen hat, wird in den Aussagen nicht viel neues finden. Wie einzelne Investoren die Lage einschätzen und danach ihr Investitionsverhalten ausrichten, ist aber trotzdem interessant.
Lesenswerte Artikel von uns zum Thema:
» Die Finanzkrise und ihre Folgen aus Sicht der Investoren, Teil 1 :: deutsche-startups.de
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Der Wirtschaftszweig rund um den Handel mit virtuellen Gütern in Onlinespielen und -welten wächst unaufhaltsam. Vor zwei Tagen erst hatten wir in unserer Rubrik Samstag App Fieber den deutschen Marktplatz für virtuelle Güter avadeals vorgestellt.
Aus Ländern wie China kommt das “Gold Farming”. Spieler von Online-Games wie “World of Warcraft”, die keine Zeit zum Aufbau der eigenen Spielfigur aufwenden wollen, können sich auf Online-Marktplätzen gegen Zahlung die eigene Spielfigur aufbauen lassen oder auch etwa bereits aufgeputschte Online-Existenzen erwerben.
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Nein, meint Mike Masnick von Techdirt. Farhad Manjoo von Slate hat genau das Facebook vorgeschlagen: 5$/Monat von jedem Wal (Branchenjargon für User mit vielen Kontakten).
Masnick hat recht, wenn er ausführt, dass man nicht für Angebote Geld verlangen kann, von denen jeder erwartet, dass sie kostenlos sind. Statt zu versuchen, künstliche Knappheit zu erzeugen, muss man als Startup die echten knappen Güter/Angebote/Funktionen identifizieren und für den Zugang zu diesen dann Geld verlangen. Andernfalls rennen die User einem weg oder man verschließt sich zumindest weiterem Wachstum.
Tatsächlich glaube ich auch, dass das deutsche Business-Netzwerk Xing mit seiner aktuellen Funktionsaufteilung bei seinen Basis- und Premiumaccounts genau diesen Fehler macht. Fünf erfolgreiche Jahre hin oder her, unerschlossene Märkte mit praktisch nutzlosen Basisaccounts zu erobern, wird in einem Umfeld in dem kostenlose Social Networks wie Sand am Meer existieren, praktisch unmöglich. Deshalb dürfte die Expansion etwa nach Spanien und der Türkei auch mittels Übernahmen stattgefunden haben. Auf organisches Wachstum kann Xing unter solchen Bedingungen nicht setzen.
» Techdirt: Charging Is Good… But Only If You Charge For The Right Thing
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Microsoft hat unter dem Namen BizSpark ein neues Angebot für Startups gestartet: Für drei Jahre erhalten teilnehmende Startups Microsoft-Software und Serverprodukte kostenlos.
Das BizSpark genannte Programm ist eine global angelegte Initiative Microsofts, die sich an Startups richtet, welche Software oder Dienstleistungen anbieten oder entwickeln. Drei Jahre lang können diese kostenlos Softwareentwicklungstools und Serverprodukte von Microsoft erhalten. Voraussetzung: Die Unternehmen dürfen nicht älter als drei Jahre sein und ihr Umsatz muss unter einer Million Dollar im Jahr liegen. Außerdem benötigen interessierte Startups Sponsoren, sogenannte BizSpark-Network Partner, um kostenfreie Lizenzen diverser Programme zu erhalten. GigaOm hat weitere Details.
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US-Wahl bringt Tubes zum Glühen
Die US-Präsidentschaftswahl und der Sieg Barack Obamas haben nicht nur für glühende Internet-Leitungen gesorgt (siehe Bild links) sondern auch für zumindest für einen Tag höhere Verkaufszahlen der Tageszeitungen in den USA. An solch historischen Tagen will man etwas Physisches in der Hand haben, als Souvenir für später.
Dass Barack Obama der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird, hat er zu einem nicht unwesentlichen Teil seiner Kampagne im Netz zu verdanken. » weiterlesen
Die große Koalition in Deutschland hat sich auf die Novelle des Gesetzes für das Bundeskriminalamt verständigt, welche unter Anderem auch die Rahmenbedingungen für heimliche Online-Durchsuchungen definiert. Das alles nicht ohne Stilblüten wie der SPD-”Erfolgs”verkündung, man habe eine Befristung des Einsatzes der Online-Durchsuchungen bis 2020 durchgesetzt.
»heise online - Weg frei für bundesweite heimliche Online-Durchsuchungen
Google zieht sich aus dem im Juni vereinbarten Werbedeal mit Yahoo wieder zurück: » weiterlesen
Manchmal ein etwas arg verallgemeinender, aber trotzdem lesenswerter Artikel im Tagesanzeiger, in dem nahezu alle Aspekte rund um die ‘Webgeneration’ angesprochen werden:
Das Web gibt den Digital Natives neue Möglichkeiten, sich als aktive kritische Konsumenten zu betätigen – die verschiedenen Preis-, Leistungsvergleichs- und Erfahrungsberichtseiten sind nur ein Beispiel. Eine Firma, die heute schlechten Service bietet oder durch Tricksereien auffällt, verliert das Vertrauen der Digital Natives sehr schnell. Ist die kritische Information einmal im Web, kann die PR-Abteilung nur noch Schadensbegrenzung betreiben.[..]
Amüsant auch, wie der Autor zunächst einen großen Gesellschaftsentwurf vermisst:
Neben der in jede Ritze eindringenden Ökonomisierung und dem Fehlen eines grossen elektrisierenden Gesellschaftsentwurfs formte die Digital Natives die totale Digitalisierung
um dann später auszuführen:
Erst seit Shawn Fanning (28) 1999 im College-Alter die MP3-Tauschbörse Napster online stellte, ist die Musik- und Filmindustrie nicht mehr dieselbe. Steve Chen (30) und Chad Hurley (32) riefen 2005 Youtube ins Leben Google kaufte den Dienst nach nicht einmal zwei Jahren für über 1 Milliarde Dollar, und die TV-Gesellschaften müssen sich zwangsläufig mit dem Dienst auseinandersetzen.
Da hat wohl jemand blind getippt. Diese Generation erschüttert im Vorbeigehen ganze Industrien. Man nenne mir eine Generation, bei der das ebenfalls so war. Sie hat keine Anführer mit eigenartigen Frisuren, welche in Reden und ausschweifenden Interviews versuchen, den theoretischen Überbau zu liefern. Anscheinend braucht sie das aber auch nicht.
» Was die Generation Internet ihren Eltern voraus hat - tagesanzeiger.ch
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