Martin (Jahrgang 83), gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Web (2.0) im Auge und betrachtet dabei gerne Auswirkungen auf das Marketing. Martin gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde. Seit April 2010 ist Martin der verantwortliche Redakteur für netzwertig.com. Er bloggt außerdem privat auf www.martinweigert.com, twittert unter @martinweigert und ist erreichbar unter

Alle 1767 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com:
Die Expansionsbemühungen von Groupon scheinen kaum noch Grenzen zu kennen. Die Gefahr der Überhitzung ist real.
Jetzt nehme ich es doch in den Mund, das böse Wort mit B. Blase. Jedoch nicht
im Kontext von Facebook, wo es manche Skeptiker gerne unterbringen würden, sondern im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um das hyperexpansive, auf Rabatte im stationären Handel fokussierte E-Commerce-Startup
Groupon.
Um den Aufstieg des Unternehmens zu beschreiben, kommt man ohne Superlative kaum aus. Mehr als 4.000 Angestellte hat das vor gut zwei Jahren gegründete Internetunternehmen aus Chicago mittlerweile auf der Gehaltsliste – mir ist kein anderes Startup aus dem Webbereich bekannt, dessen Belegschaft derartig rapide gewachsen ist (zumindest nicht seit dem Ende der New Economy). Weil die Geschäftsräume in der Firmenzentrale aus allen Nähten platzen, werden Besprechungen mittlerweile sogar in eine benachbarte Kirche ausgelagert.
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Ein österreichisch-deutsches Gründerduo will mit Newsgrape die Publikation und Konsumtion von Onlinetexten neu definieren. Ihr Crowdfunding-Ansatz war erfolgreich: Die anvisierte Spendensumme für den Start des Projekts wurde frühzeitig erreicht.
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Mitte Dezember
berichteten wir über Newsgrape, ein Vorhaben zweier Studenten aus dem deutschsprachigen Raum, die eine neuartige Onlineplattform für die Publikation und Konsumtion von Texten aufbauen möchten. Was Felix Häusler und Leo Fasbender für ihr ambitioniertes Projekt fehlte, war jedoch Startkapital, um die bereits in den Endzügen befindliche Entwicklung von Newsgrape zu finalisieren und offiziell loslegen zu können.
Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wirbt das österreichisch-deutsche Gründerduo daher seit einigen Wochen um Spenden. Benötigt werden 12.500 Dollar, um die initialen Serverkosten für den Launch im deutschsprachigen Raum und Großbritannien zu decken.
In drei Tagen läuft die von Kickstarter gesetzte Frist ab. Und die frohe Kunde lautet: Bereits jetzt ist die angestrebte Spendensumme erreicht. Fast 14.000 Dollar von 119 Unterstützern sind mittlerweile zusammengekommen.
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Im vergangenen Jahrzehnt erhielten PCs und Mobiltelefone Zugang zum Internet. Jetzt folgen alle anderen Dinge aus unserem Alltag.
Auf die erste Dekade des 21. Jahrhunderts wird man in Zukunft als die Dekade zurückblicken, in der das Internet zum Massenphänomen wurde. Charakteristisch für die Zeit zwischen 2000 und 2010 war die Vernetzung sämtlicher auf dem Markt befindlicher PCs sowie anderer Gerätschaften, welche über einen einigermaßen leistungsfähigen, vom Anwender aktiv und bewusst eingesetzten Computer verfügten (z.B. Mobiltelefone und Spielkonsolen).
Dieser Prozess ist mittlerweile nahezu abgeschlossen. Heutzutage werden so gut wie keine Rechner, Smartphones oder Unterhaltungscomputer mehr gefertigt, die nicht internetfähig sind. Bedeutet dies, dass sich die Zahl vernetzter Geräte nun nicht mehr nennenswert erhöhen wird? Nein, im Gegenteil. Denn was nun folgt, ist das Internet der Dinge.
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Das webbasierte Präsentationswerkzeug Prezi hat eine kostenlose iPad-Applikation gelauncht. Damit bietet das Startup aus Budapest Nutzern zahlreiche neue Anwendungsbereiche.
Es folgt wieder einmal eine Meldung aus der Kategorie “
kleine Änderung mit großer Wirkung“: Ihr erinnert euch vielleicht noch an
Prezi, den Dienst aus Ungarn, der Microsoft PowerPoint
in Ehrfurcht erstarren lässt. Das webbasierte Tool erlaubt das Erstellen und Betrachten von Präsentationen. Es setzt dabei nicht auf das altehrwürdige Chart-Prinzip sondern auf eine beliebig dimensionierbare Arbeitsfläche, auf der sich zoombare Elemente platzieren, kombinieren und verknüpfen lassen.
Bisher eignete sich der Service hauptsächlich für die Großbilddarstellung mittels Beamer auf Veranstaltungen oder die Integration von Präsentationen in Websites. Denn auch wenn man Prezis als ausführbare Datei verschicken auf beliebigen Rechnern betrachten kann, erfordert die unkonventionelle Navigation etwas Gewöhnung, Geduld und Zeit. Gerade im beruflichen Zusammenhang ist es daher eher unwahrscheinlich, dass Prezis anstelle von PowerPoint-Dateien an Kollegen herumgeschickt oder anderweitig für die interne Informationsübermittlung eingesetzt werden.
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Quora hat mehr zu bieten als Fragen und Antworten. Der Dienst kann auch als simples, das soziale Netzwerk integrierende Blogwerkzeug eingesetzt werden.
Stellt euch vor, ihr wollt (erstmalig oder zum wiederholten Male) ein Blog starten. Eure Ansprüche an die technische Umgebung sind relativ gering, euch geht es primär darum, einen öffentlich zugänglichen Ort im Netz zu haben, an dem ihr mit wenig Aufwand eure Gedanken in mehr als 140 Zeichen publizieren und gleichzeitig eine möglichst große Leserschaft erreichen könnt.
Eine ganze Reihe kostenloser gehosteter Bloggingdienste (ihr wollt es einfach, deshalb kommt das eigene Hosting für euch in diesem Fall nicht in Frage) stehen zur Wahl – von WordPress und TypePad über Blogger und blog.de bis zu Tumblr und Posterous.
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Social Gaming liegt im Trend. Mit wooga kommt eines der international tonangebenden Startups aus Berlin.
Social Gaming ist ein absoluter Boom-Markt. Angefeuert vom Social-Networking-Trend (alias
Facebook-Trend) und der niemals endenden Spielelust vieler User wurden in den vergangenen Jahren immer mehr zumeist relativ simple, dafür aber kurzweilige und im besten Fall Suchtzustände hervorrufende Spiele direkt für den Browser entwickelt und an soziale Netzwerke angedockt, um Nutzern das Zocken mit- und gegeneinander zu erlauben.
Rund ein Fünftel aller Konsumenten widmet sich gelegentlich Social Games, und etwa die Hälfte aller Facebook-Nutzer vertreibt sich die Zeit mit derartigen Spielen – 40 Prozent der Nutzungsdauer bei dem Social Network entfällt auf Social Games. Das Marktvolumen für das abgelaufene Jahr wurde Anfang 2010 auf 1,3 Milliarden Dollar geschätzt, primär angetrieben durch die Verkäufe virtueller Güter, mit denen die in der Regel kostenfrei angebotenen Games monetarisiert werden.
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Viele junge deutsche Startups scheinen kein Interesse mehr daran zu haben, einfallslos US-Dienste nachzubauen. Für die Macher von Fiverdeal hingegen ging es offenbar darum, dem Original so ähnlich wie möglich zu sein.
In diesem Artikel habe ich versucht, zu einer weniger inflationären Verwendung des im Kontext von deutschen Web-Startups gerne angebrachten Copycat-Begriffs aufzurufen. Während sich junge Internetunternehmen hier und anderswo gerne an bestehenden Services orientieren und das ein oder andere Detail übernehmen, sehen wir in letzter Zeit vermehrt innovative und eigenständige Ansätze hiesiger Onlinefirmen bzw. Vorhaben, welche existierende US-Dienste wenigstens nicht kopieren, sondern versuchen, deren Ideen voranzubringen und zu verbessern.
Ganz ausgestorben ist die waschechte Copycat allerdings doch noch nicht, wie der von Markus am Samstag vorgestellte Service Fiverdeal zeigt. Bei dem Angebot aus Erpel bei Bonn können User Dienstleistungen und Produkte für fünf Euro (oder mehr) anbieten bzw. nachfragen. Markus verweist in seinem Kurzporträt auf das US-Vorbild Fiverr, welches dem gleichen Prinzip folgt, aber im Gegensatz zum deutschen Pendant ausschließlich Angebote im Wert von 5 Dollar zulässt (bei Fiverdeal werden Einträge bis zu einem Umfang von 100 Euro akzeptiert). » weiterlesen
Je stärker Facebook wächst, desto lauter werden seine Zweifler. Während ein kritischer Blick auf das expansive Social Network angebracht ist, hält nicht jede skeptische Pauschalaussage, was sie verspricht.
Es ist fast zu einem Naturgesetz geworden: Berichten wir über
Facebook, tauchen in den Kommentaren Zweifler auf, die das wirtschaftliche Potenzial, die Zukunftsaussichten sowie die allgemeine Bedeutung des Angebots für Internetnutzer in Frage stellen. Ich halte es daher für sinnvoll, auf einige verbreitete Plattitüden zum Thema Facebook gesammelt zu antworten.
Ein kleiner Hinweis zu meiner persönlichen Haltung zu Facebook: Ich verwende Facebook seit 2007, logge mich täglich ein- oder zweimal bei dem Social Network ein und verbringe ungefähr 10 Minuten täglich dort. Damit gehöre ich bei weitem nicht zu den hartgesottenen Facebook-Anwendern. Wie treue netzwertig.com-Leserinnen und Leser wissen, habe ich mich im vergangenen Jahr häufiger kritisch über einige Aktionen, Praktiken und Trends rund um Facebook geäußert (Beispiele hier, hier, hier und hier) und hoffe darauf (und rechne damit), dass Facebook nicht auf Dauer ohne Herausforderer bleibt (z.B. diaspora). » weiterlesen
ResearchGATE, das weltweit größte Social Network für Wissenschaftler, verlagert seine Zentrale von Boston nach Berlin. Ein bekannter US-Investor riet dazu, die deutsche Hauptstadt der Alternative Silicon Valley vorzuziehen.
Das Berlin sich sukzessive zu Deutschlands Startup-Mekka entwickelt, ist kein Geheimnis. Mittlerweile scheint über den Daumen gepeilt jedes zweite oder dritte Internetunternehmen, über das wir berichten, aus der Hauptstadt zu kommen. Jüngstes Anzeichen für eine sich abzeichnende (und für die hiesige Internetwirtschaft förderliche) Clusterbildung in Berlin:
ResearchGATE, das weltweit größte Social Network für Wissenschaftler, welches im September eine siebenstellige Series-A-Finanzierungsrunde mit den zwei namhaften Silicon-Valley-Investoren Benchmark Capital und Accel Partners bekannt geben konnte, verlagert nach einem Bericht von Welt Online seine Firmenzentrale von Boston nach Berlin.
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Parallel zum Start des Mac App Store veröffentlicht SoundCloud seine erste Desktop-Applikation. Auch wenn dieser Schritt der Berliner sicher sinnvoll ist – die Computernutzung der Zukunft geschieht im Browser.
Ich besitze keinen Mac, weshalb mir
der heutige Start des
Mac App Store eigentlich vollkommen egal sein kann. Gefreut habe ich mich aber dennoch, als ich erfuhr, dass eine der etwa Tausend zum Start verfügbaren Anwendungen für Mac OS X (die Zahl scheint je nach Land zu variieren)
von SoundCloud kommt.
Das Berliner Startup (das sich gerade Nutzer-Kritik wegen der Einführung eines Content-ID-Systems für Rechteinhaber gefallen lassen muss) bot bisher (abgesehen von Drittanbieter-Apps, die sich die SoundCloud-API zunutze machen) lediglich eine Browservariante sowie mobile Applikationen für iOS und Android an. Passend zum Launch des Mac App Store präsentiert der Dienst nun seine erste offizielle Desktop-Lösung.
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