Martin (Jahrgang 83), gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Web (2.0) im Auge und betrachtet dabei gerne Auswirkungen auf das Marketing. Martin gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde. Seit April 2010 ist Martin der verantwortliche Redakteur für netzwertig.com. Er bloggt außerdem privat auf www.martinweigert.com, twittert unter @martinweigert und ist erreichbar unter

Alle 1915 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com:
Diverse US-Akteure haben in jüngster Zeit Kartenlesegeräte für Smartphones auf den Markt gebracht. Mit iZettle steht nun eine europäische Antwort auf Square & Co in den Startlöchern.
Habt ihr ein digitales Gadget, eine Technologie oder einen Webservice, worauf ihr sehnlichst wartet, obwohl ihr wisst, dass euch das Produkt im Alltag eigentlich nur sehr wenig bringen wird? Ich zumindest kann diese Frage bejahen:
Seitdem Twitter-Mitgründer Jack Dorsey im Dezember 2009 Square, sein Kreditkartenlesegerät für Smartphones, vorgestellt hat, freue ich mich auf den Tag, an dem ich einen derartigen Zusatz für mein iPhone aus der Tasche zaubern kann. Auch wenn sich die Augenblicken, in denen ich diesen Weg des Zahlungsempfanges durch Freunde, Bekannte oder Kollegen einer Alternativlösung wie Bargeld oder einer Überweisung vorziehen würde, in Grenzen halten – immerhin fallen bei Square 2,75 Prozent zusätzliche Gebühren an.
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Von den 100 Startups und Webangeboten, die seit Sommer 2010 ausführlicher Gegenstand unserer Berichterstattung waren, hat ein knappes Viertel ihren Sitz in Berlin. Internet-Hotspots sind demnach auch Hamburg, München, Zürich, Köln und Wien.
Heute früh kam mir der spontane Gedanke, festzuhalten, aus welchen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die zuletzt von uns vorgestellten 100 Webdienste kommen. Und ja, eigentlich wollte ich auf diesem Weg hauptsächlich herausfinden, welche Dominanz das derzeit
allerorts gelobte und angepriesene Berlin tatsächlich in der hiesigen Startup- und Internetwelt hat. Gesagt, getan!
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Das Berliner Startup Loverty will den Markt für Online-Dating aufmischen. Dabei helfen soll vor allem ein vollwertiges Gratisangebot und eine Strategie als “Underdog”.
Der Markt für die Onlinepartnersuche ist groß: Allein in Deutschland sind bis zu sieben Millionen Menschen pro Monat im Netz auf der Suche nach einer besseren Hälfte, in der Schweiz und Österreich jeweils 700.000.
Doch trotz (oder gerade wegen) dieses enormen Potenzials sowie der hohen Priorität, die Dating und Partnersuche für viele besitzt, gehört die Branche speziell in Hinsicht auf die Geschäftsmodelle zu den eher traditionellen im Netz. Pauschal ausgedrückt: Nur wer viel Geld auf den Tisch legt, kann die Plattformen auf sinnvolle Weise nutzen.
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In Hamburg oder München eine zentral gelegene Mietwohnung zu finden, kann zu einem schwierigen Unterfangen werden. Mit einem geschlossenen Immobilienmarktplatz will loftville qualifizierte Anbieter und Nachfrager besser zusammenbringen.
Wer in Hamburg oder München eine Mietwohnung in guter Lage finden möchte, ohne dafür Wucherpreise zu zahlen, benötigt gute Kontakte, Glück und sehr viel Geduld. Entsprechend groß ist die Zahl der Interessenten für die wenigen Objekte, die sich auf dem offenen Markt befinden. Für Vermieter, Eigentümer, Verwalter oder Makler bringt der große Andrang und die Notwendigkeit zur sorgfältigen Auswahl passender Kandidaten viel Arbeit mit sich. » weiterlesen
Das Berliner Startup Nachbarschaftsauto überträgt das von Airbnb bekannte Prinzip der zeitlich begrenzten Vermietung von Unterkünften zwischen Privatpersonen auf Autos. Ein mutiger Versuch.
Neulich saß ich mit einigen Leuten beim Mittagessen und wir diskutierten die Vor- und Nachteile von Plattformen wie Airbnb und dessen aus Deutschland stammenden Nachahmern 9flats oder Wimdu. Bei diesen Diensten vermieten Privatpersonen ihre Wohnungen an Reisende, die eine preiswerte und zentrale Unterkunft mit persönlichem Flair einem charakterlosen, teuren Hotelzimmer vorziehen.
Irgendwann gelangten wir zu der Frage, welche anderen Alltagsbereiche abseits von Wohnungen noch nach dem Airbnb-Konzept umgekrempelt werden könnten. Kurzzeitig kam auch das Automobil zur Sprache, doch wir gelangten schnell zu dem Schluss, dass dies zumindest in Deutschland, wo der fahrbare Untersatz für viele ein Heiligtum ist, kaum funktionieren könne.
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Im digitalen Zeitalter werden Menschen zur Marke. Was fehlt, ist ein intelligentes Bookmarking-Werkzeug für Personen.
Als ich vor zwei Wochen auf der re:publica in Berlin war, hielt ich mich nur sporadisch in den Vorlesungssälen auf und verbrachte die meiste Zeit stattdessen mit persönlichen Gesprächen. Den ein oder anderen Vortrag konnte ich dann jedoch mitnehmen, darunter natürlich auch
den sehr sehenswerten von Gunter Dueck.
Sobald mir ein Speaker oder Diskussionsteilnehmer besonders zusagte, stand ich vor einem Problem: Was soll ich mit dieser für mich (und womöglich auch andere) potenziell interessanten Information anstellen, und wie kann ich die jeweilige Person zukünftig möglichst ohne viel Aufwand und zusätzliches “Rauschen” auf dem Radar behalten?
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Das Zürcher Startup Gbanga bietet seit neuestem eine API für sein mobiles Social Game. Laut eigener Aussage ist es das erste Spiel mit offener Schnittstelle überhaupt.
Offene Schnittstellen (APIs) sind die Gelenke des Webs. Sie erlauben es Programmierern und Onlinediensten, Neuentwicklungen auf Basis bestehender Services zu erschaffen und dadurch deren ursprüngliche Funktionalität zu erweitern und zu verbessern. Während APIs im US-Onlinemarkt deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten als in Europa, setzen auch eine ganze Reihe von Startups und Webservices aus dem deutschsprachigen Raum auf offene Schnittstellen.
Zu unserer im März mit eurer Hilfe zusammengestellten Liste können wir jetzt mit Gbanga einen weiteren Anbieter hinzufügen. Die gerade veröffentlichte API des Zürcher Startups ist dabei etwas Besonderes: Laut Unternehmensangaben handelt es sich bei ihr um die erste offene Schnittstelle eines Onlinespiels überhaupt.
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Zusammen mit einer verbesserten Gruppenfunktion hat Facebook pressewirksam seinen neuen Send-Button vorgestellt. Dieser jedoch ist nichts anderes als eine marginal verfeinerte Variante der bisherigen Share-Funktion.
Wenn
Facebook neue Features lanciert, kann es sich der medialen Aufmerksamkeit sicher sein. Auch dann, wenn eine Neuerung am Ende kaum mehr darstellt als eine lange existente Funktion unter einem neuen Namen und mit geringfügigen Änderungen.
Genau um einen solchen Fall handelt es sich beim am Montagabend vorgestellten Send-Button, den Website-Betreiber exklusiv oder in Kombination mit dem Like-Button integrieren können, um Besuchern eine weitere Möglichkeit einzuräumen, Inhalte bei Facebook zu empfehlen.
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Seit Donnerstag kann News.me, der von Bit.ly und der New York Times entwickelte soziale Newsreader für das iPad, heruntergeladen werden. Er stellt eine echte Herausforderung für Flipboard dar, die bisherige Koryphäe unter den Social-News-Apps für das Apple-Tablet.
Mindestens drei Dinge stören mich am beliebten sozialen iPad-Newsreader Flipboard: Statt vertikalem setzt er auf horizontales, dem Umblättern in einem Magazin nachempfundenes Scrollen, er beherrscht keine automatisierte Filterung der für mich relevantesten Inhalte und er erlaubt mir nur den Blick auf meine eigene, aus den Tweets meiner Twitter-Kontakte bestehenden Timeline, jedoch nicht auf die andere Twitter-Nutzer.
So richtig bewusst wurde mir dies alles aber erst, nachdem ich den am Donnerstag veröffentlichten Flipboard-Konkurrenten News.me getestet habe. Nach einigen Tagen des Ausprobierens lautet mein bisheriges Urteil: Daumen hoch für das Gemeinschaftsprodukt von Bit.ly und der New York Times.
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