Martin, gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Web (2.0) im Auge und betrachtet dabei gerne Auswirkungen auf das Marketing. Martin gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde.
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Alle 503 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com:
Ab sofort können Nutzer des Musik-Startups tunesBag nicht nur Titel online speichern und anhören, sondern auch wieder herunterladen. Dem Backup der persönlichen Musiksammlung im Netz steht (fast) nichts mehr im Weg.
Dienste zum Speichern und Teilen der persönlichen Musiksammlung im Netz hatten bisher einen entscheidenden Haken: In der Regel war kein Herunterladen der dort abgelegten Songs möglich. Damit wollten die Anbieter Urheberrechtsverletzungen vorbeugen. tunesBag, ein österreichisches Startup, das ich im März vorgestellt habe, prescht nun vor und öffnet das Angebot für Transfers in beide Richtungen.
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Facebook will zum Betriebssystem im Web werden. Neue Funktionselemente, die an das heimische Betriebssystem erinnern, verdeutlichen dies.
Facebooks Ambitionen, zu einer Art Betriebssystem im Web zu werden, sind bekannt. Bereits die initiale Version der neuen Benutzeroberfläche war ein Schritt in diese Richtung. Seit einigen Tagen aber besteht endgültig kein Zweifel mehr daran, welches Gefühl Mark Zuckerberg und sein Team den über 100 Millionen aktiven Mitgliedern geben wollen: die Vertrautheit des heimischen Desktops, kombiniert mit den Vorteilen eines sozialen Netzwerks.
Nach einer neuerlichen Überarbeitung des Facebook-Interfaces erinnert die Leiste, die bisher für Facebook Chat reserviert war und bei jedem Seitenaufruf innerhalb von Facebook am unteren Rand erschien, nun stark an die Taskleiste gängiger Desktop-Betriebssysteme. Ein Klick auf den links platzierten Menüpunkt “Anwendungen” öffnet ganz im Stil von Windows eine Liste mit allen installierten Applikationen. Außerdem lassen sich sechs Shortcuts zu häufig eingesetzten Anwendungen in der Leiste ablegen - eine Reminiszenz an die Windows-Schnellstartfunktion.
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72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Nach den in Teil 1 vorgestellten Diensten stellen wir drei weitere besonders interessante Dienste vor.
Koollage
Bei Koollage kann jeder in wenigen Minuten handliche Pakete mit beliebigen, kommentierbaren Webinhalten schnüren. Diese so genannten “Pods” können anschließend mit anderen Koollage-Nutzern oder per E-Mail geteilt werden . Alternativ besteht die Möglichkeit, seinen Pod per iframe-Code bei einem von zahlreichen Social-Web-Diensten oder im eigenen Blog zu veröffentlichen.
Pods ähneln einer Slideshow, in der man vor und zurück navigieren kann. Jeder Slide (hier “Frame” genannt) enthält eine bestimmte Art von Inhalt oder Funktion. User können diverse Typen von Rich Media Content integrieren, so zum Beispiel Videos, Musik, Bilder, RSS-Feeds, Karten, Spiele oder Suchergebnisse. Auch der Einbau von HTML und JavaScript ist möglich. Einen Beispiel-Pod gibt es hier zu sehen.
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72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Wir stellen in zwei Artikeln fünf besonders interessante Dienste vor.
Neben TechCrunch50 stieg in dieser Woche mit DEMOfall08 in den USA eine weitere Konferenz rund um Startups und neue Technologien. Innerhalb von drei Tagen wurden 72 neue Produkte und Services präsentiert.
Wir stellen euch insgesamt fünf Dienste vor, die aufgefallen sind. Den Anfang machen Xumii, eine Applikation, die Social Networks und Messaging-Dienste auf’s Mobiltelefon holt, und ffwd, eine ‘persönliche Fernbedienung’ für Webvideos. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Der Musikdienst simfy setzt die Strategie fort, seine Funktionen bei anderen Webangeboten zu integrieren - und ist damit nicht allein.
simfy, der innovative Dienst zum Speichern und Teilen der eigenen Musiksammlung im Netz, forciert seine Strategie das Wachstums durch externe Distribution seines Angebotes. Nachdem die Macher der Site im Mai die tiefgehende Integration in das knapp 30 Millionen Mitglieder zählende Social Network Piczo verkündete, ist simfy ab sofort auch für alle Nutzer des kostenlosen Homepagebaukastens Jimdo sowie für Premium-Mitglieder des sozialen Netzwerks stayblue möglich.
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Wer das Social Web intensiv nutzt, muss viel Zeit investieren, um zu schauen, was es bei den bevorzugten Diensten Neues gibt. Totiki Me ist ein frisch gestarteter Benutzerkonten-Aggregator für Windows, der hilft, den Überblick zu behalten.
Je größer die Zahl der von uns genutzten Social-Web-Angebote ist, desto mehr Zeit beanspruchen diese in unserer regelmäßigen Surf-Routine. Dann heißt es nämlich, jede Site anzusurfen und nach neuen Nachrichten, Kontaktanfragen oder Pinnwand-Einträgen zu schauen. Viele Dienste bieten zwar Benachrichtigungsmails, aber bis auf wenige Ausnahmen weisen diese lediglich auf Ereignisse hin, ohne die eigentliche Mitteilung zu enthalten. Anschließend ist somit trotzdem ein manuelles Einloggen beim entsprechenden Web-2.0-Service notwendig.
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Auch knapp eine Woche nach dem Bekanntwerden von Zugriffsstörungen auf das stark kritisierte Nachbarbewertungsportal RottenNeighbor aus Deutschland herrscht weiter Unklarheit über die Ursache. Sicher ist mittlerweile jedoch, dass kein Zensurversuch hiesiger Internetzugangsanbieter vorliegt.
Fast eine Woche ist es nun her, dass die Nachricht von der teilweisen Nichterreichbarkeit des umstrittenen US-Nachbarbewertungsportals RottenNeighbor die Runde machte. Die erste Befürchtung einer Zensur durch deutsche Internetzugangsanbieter hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Mittlerweile haben Versatel, Hansenet, Arcor, 1&1 sowie freenet gegenüber netzwertig.com eine Sperrung der Site dementiert.
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Das Social Web wird mobil und viele Startups möchten dabei sein. belysio ist ein neues Social Network, das die mobile Kommunikation mit Freunden und Bekannten vereinheitlichen und vereinfachen möchte.
Spätestens seit dem Launch der zweiten Generation von Apples iPhone, das regelrecht zum Surfen einlädt und über ein GPS-Modul verfügt, ist klar, in welche Richtung sich Social-Web-Angebote zukünftig weiterentwickeln werden: Statt stationärer Services rücken verstärkt mobile, ortsabhängige Dienste in den Vordergrund.
Wer zum Beispiel momentan in Berlin unterwegs ist, interessiert sich weniger für Partys, die Freunde in München gerade empfehlen. Und ein Züricher, der für einige Tage in Hamburg ist, will vor allem wissen, welche Kontakte sich ebenfalls gerade in der Elbmetropole befinden und Abends Lust auf ein Bier haben.
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Noch heute soll Googles Browser Chrome an den Start gehen. Mit der Präsentation für das Projekt sorgt das Unternehmen ungewollt für Erheiterung.
Update: Google Chrome kann jetzt heruntergeladen werden. Siehe auch unsere Analyse zu Google Chrome.
Google Chrome, der hauseigene Browser, der schon heute in der Windows-Version verfügbar gemacht werden soll, ist die Nachricht des Tages. Während wohl kaum jemand an den Fähigkeiten des kalifornischen Internetriesens zweifelt, einen konkurrenzfähigen oder vielleicht sogar bahnbrechenden Browser entwickeln zu können, scheint es um die Geografiekenntnisse der Google-Verantwortlichen eher schlecht bestellt zu sein. Das lässt zumindest der folgende Ausschnitt aus der Google-Chrome-Präsentation (Slide 13) vermuten, mit der das Projekt vorgestellt wurde:
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Das Nachbarbewertungsportal RottenNeighbor musste in letzter Zeit viel Schelte von deutschen Politikern, Datenschützern und Medien einstecken. Nun ist die Seite von zahlreichen deutschen Providern aus nicht mehr erreichbar. Ein technisches Problem oder ein in Deutschland bisher einmaliger Fall von Internetzensur?
Einen aktualisierten Artikel findet ihr hier.
RottenNeighbor
RottenNeighbor, ein aus den USA stammender Dienst zum Bewerten seiner Nachbarschaft, hat in Deutschland in den letzten Wochen eine beachtliche Medienkarriere gemacht. Reihenweise schrieben die Onlineausgaben der Tageszeitungen über das Angebot. Der allgemeine Tenor: Bei RottenNeighbor werden Menschen öffentlich denunziert und verunglimpft. Den meisten Kritikern war jedoch klar, dass das Portal nicht so schnell aus dem Netz verschwinden würde. Gegen ein ausländisches Angebot lässt sich juristisch wenig unternehmen, solange es in seinem Heimatland nicht gegen Gesetze verstößt.
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