Martin Weigert

Martin Weigert (Jahrgang 83), gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Netzes und der Digitalisierung im Auge und analysiert große wie kleine Tendenzen, die mit der globalen Vernetzung einhergehen. Martin Weigert gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde. Seit April 2010 ist er der verantwortliche Redakteur für netzwertig.com. Der Fachjournalist war unter anderem Jurymitglied bei der von deutsche-startups.de durchgeführten Wahl zum Startup des Jahres 2011 sowie Teil des Advisory Boards der von TechCrunch veranstalteten “Europas”-Awards. Ausgewählte Beiträge von ihm erscheinen regelmäßig beim netzwertig.com-Kooperationspartner WirtschaftsWoche Online.

Er bloggt außerdem privat auf www.martinweigert.com und twittert unter @martinweigert.

 

Alle 2926 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Statistik:
Zahl aktiver deutschsprachiger Twitter-Nutzer wächst wie nie zuvor

Rund 260.000 Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum haben sich im März aktiv am Twitter-Geschehen beteiligt – eine Steigerung um 27 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

TwitterSeit einem Jahr erstellt Thomas Pfeiffer im Blog Webevangelisten jeden Monat eine Übersicht über die Zahl aktiver Twitter-Nutzer aus dem deutschen Sprachraum.

Das aktuelle Resultat für den Monat März: Ca. 260.000 Konten haben im März tatsächlich in deutscher Sprache getwittert, also mindestens einmal pro Woche einen Tweet veröffentlicht. Zur Ermittlung der Zahlen wird die öffentliche Zeitleiste im Minutentakt nach typisch deutschen Begriffen durchforstet.

Es gilt also weiterhin, dass nur ein relativ kleiner Teil aller deutschsprachigen Besucher der Twitter-Website aktiv am 140-Zeichen-Geschehen teilnimmt. Die Marktforscher von Nielsen wiesen für Februar 2,55 Millionen Besucher aus Deutschland auf, die twitter.com angesteuert haben – Anwender externer Twitter-Applikationen nicht inbegriffen. Betrachtet man beide Statistiken und rechnet zu den Nielsen-Werten noch einige hunderttausend User aus Österreich und der Schweiz hinzu, so ergibt sich ein Anteil von etwas weniger als zehn Prozent aktiver Anwender an allen deutschsprachigen Besuchern von twitter.com.

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CloudApp:
Datei-Sharing mit zwei Klicks

Datei-Uploads in die Webwolke waren noch nie einfacher und schneller als heute. CloudApp reduziert den damit verbundenen Aufwand auf zwei Klicks – Versand eingerechnet.

CloudAppWir bei netzwertig.com sind große Fans von Dropbox (mehr), dem populären Dienst zum Speichern, Synchronisieren und Verteilen von Dateien in und über die Cloud. Und soweit wir wissen, viele unserer Leser auch.

Trotzdem – oder vielleicht gerade weil wir den Dienst so sehr mögen – sind wir immer auf der Suche nach noch besseren Tools, um Dateien schnell und bequem online abzulegen und anderen zugänglich zu machen.

CloudApp ist ein neuer, kostenloser Service aus Spanien, den sich Dropbox-Freunde einmal anschauen sollten – besonders die mit einem Mac:

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Facebook & Co:
Der Regelbruch als Erfolgsrezept

Facebook ignoriert grundlegende Datenschutzkonventionen, ist mit derartigen Regelbrüchen aber bei weitem nicht allein. Manchmal sind sie für Internetdienste sogar treibende Kraft des Erfolgs.

Während Facebook unaufhaltsam wächst, zieht das weltweit größte soziale Netzwerk immer mehr Kritik auf sich. Verwunderlich ist das nicht, betrachtet man die wiederholten Versuche des Dienstes, im Netz geltende Konventionen bezüglich Datenschutz und Privatsphäre auf eine etwas zu aggressive Art auszuhölen und zum eigenen Vorteil zu verändern.

Die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner haben die jüngsten Vorstöße von Facebook nun dazu veranlasst, einen offenen Brief an Mark Zuckerberg zu schicken, in dem sie den CEO des Social Networks dazu auffordert, mehr Rücksicht auf die Datenschutzbedürfnisse der über 400 Millionen Mitglieder zu nehmen.

Während das Vorpreschen von Facebook aus Nutzersicht beunruhigend ist, gibt es eine einfache Erklärung dafür, warum der US-Dienst stetig seine Grenzen auszureizen versucht: Tabubrüche und Regelverstöße haben im Netz schon oft als Turbo für das quantitative und wirtschaftliche Wachstum eines Onlineservices fungiert.

Speziell das Ignorieren gängiger Richtlinien zum Schutz von Nutzerdaten sowie das Tolerieren von Urheberrechtsverstößen sind relativ häufig zu beobachtende “Vergehen”, die Webdiensten dabei geholfen haben, sich ins Gespräch zu bringen, neue User zu gewinnen und die Einnahmen zu erhöhen. Beispiele gibt es einige:

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Facebook & Co:
Der Regelbruch als Erfolgsrezept

Facebook ignoriert grundlegende Datenschutzkonventionen, ist mit derartigen Regelbrüchen aber bei weitem nicht allein. Manchmal sind sie für Internetdienste sogar treibende Kraft des Erfolgs.

Während Facebook unaufhaltsam wächst, zieht das weltweit größte soziale Netzwerk immer mehr Kritik auf sich. Verwunderlich ist das nicht, betrachtet man die wiederholten Versuche des Dienstes, im Netz geltende Konventionen bezüglich Datenschutz und Privatsphäre auf eine etwas zu aggressive Art auszuhölen und zum eigenen Vorteil zu verändern.

Die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner haben die jüngsten Vorstöße von Facebook nun dazu veranlasst, einen offenen Brief an Mark Zuckerberg zu schicken, in dem sie den CEO des Social Networks dazu auffordert, mehr Rücksicht auf die Datenschutzbedürfnisse der über 400 Millionen Mitglieder zu nehmen.

Während das Vorpreschen von Facebook aus Nutzersicht beunruhigend ist, gibt es eine einfache Erklärung dafür, warum der US-Dienst stetig seine Grenzen auszureizen versucht: Tabubrüche und Regelverstöße haben im Netz schon oft als Turbo für das quantitative und wirtschaftliche Wachstum eines Onlineservices fungiert.

Speziell das Ignorieren gängiger Richtlinien zum Schutz von Nutzerdaten sowie das Tolerieren von Urheberrechtsverstößen sind relativ häufig zu beobachtende “Vergehen”, die Webdiensten dabei geholfen haben, sich ins Gespräch zu bringen, neue User zu gewinnen und die Einnahmen zu erhöhen. Beispiele gibt es einige:

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Eindrücke vom Apple iPad:
Eine neue Geräteklasse

Das iPad von Apple ist eine neue Gadget-Klasse: Ein “Zweihänder” – solide verarbeitet, relativ schwer und doch bequem zu bedienen, mit brilliantem Bildschirm und – unerwartet schnell. Rasend schnell. Die ersten Testeindrücke von Andreas Göldi aus Boston.

Ohne Übertreibung ist das iPad von Apple wohl das am meisten erwartete Gadget seit langem. Seit Jahren ranken sich Gerüchte um Apples Pläne für einen Tabletcomputer. Im Januar kündigte Steve Jobs endlich das real gewordene Produkt an, und seit dem 3. April wird das Gerät in den USA verkauft. In den meisten europäischen Ländern wird es Ende April verfügbar sein.

Nach einem erstaunlich effizienten Kaufprozess – wir hatten unser vorbestelltes iPad nach nur 15 Minuten in den Händen – galt es, erste Eindrücke von diesem wirklich neuartigen Gerät zu sammeln.

Weiterlesen bei neuerdings.com

Übrigens wird sich Andreas Göldi heute Abend um 20:00 Uhr nochmals live aus Boston euren Fragen zum iPad stellen und berichten, ob sich sein erster positiver Eindruck auch nach einem Tag des intensiven Ausprobierens bestätigt hat.

Monetarisierung von Webdiensten:
put.io wird kostenpflichtig

Der Cloud-Download-Anbieter put.io verlässt die Beta-Phase und wird vollständig kostenpflichtig. Ein Schritt nicht ohne Risiko.

put.ioEine für das Produkt und die Zielgruppe passende Preisgestaltung zu finden, gehört für viele junge Web-Startups zu den eher komplizierten Fragen. Die Palette anwendbarer Strategien reicht von kostenlos über Freemium bis hin zu komplett kostenpflichtig.

Ein garantiertes Erfolgsrezept gibt es dabei nicht. Während für manch einen Dienst die Gratisstrategie mit paralleler Werbevermarktung die beste Lösung ist, können sich andere Anbieter nur dann refinanzieren, wenn sie es schaffen, zumindest einen gewissen Teil ihrer Nutzerschaft zu zahlenden Kunden zu konvertieren.

put.io, ein beeindruckender Service aus der Türkei, über den wir bereits hier und hier berichtet haben, hat seine Beta-Tester am Freitag über den bevorstehenden Launch informiert – und wird, wie schon zu Beginn der Testphase angekündigt, zu einem reinen Bezahldienst.

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iPad:
Warum das Apple Tablet die
digitale Welt entzückt

Der iPad-Hype polarisiert. Doch es gibt handfeste Gründe, die für das Apple Tablet sprechen.

Für viele Fans des digitalen Lebensstils dürfte der anstehende Verkaufsstart des iPad in den kommenden Tagen ein dominierendes Gesprächsthema werden. Die ein oder andere intensive Diskussion rund um den polarisierenden iPad-Hype, um Apple sowie um Tablet PCs im Allgemeinen bleibt da garantiert nicht aus.

Ich hatte bereits einige Gelegenheiten, mit Freunden, Bekannte und Kollegen über Apples neues Technik-Spielzeug zu sprechen. Und bin immer wieder verwundert, wie schwer es für manche Menschen ist, eingefahrene Muster in ihrer Mediennutzung gedanklich beiseitige zu legen und sich in neue, für sie unbekannte Anwendungszenarien hineinzuversetzen.

Das iPad ist ein riesiger iPod Touch. Oder aber ein riesiges iPhone ohne Mobilfunkkomponente. Allein diese Aussage ist mir schon mehrmals in Gesprächen als Argument gegen einen iPad-Kauf begegnet. Was seltsam ist, denn genau hier liegt für mich der entscheidende Vorteil des Apple Tablets: Ich kann damit all die Dinge machen, die bereits mit dem iPhone möglich waren, sowie zahlreiche weitere, auf die ich bisher aufgrund der geringen Maße des iPhone bzw. iPod Touch verzichten musste.

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Verkaufsstart des iPad:
Andreas Göldi live aus Boston

Am Samstag gibt Apple in den USA den Startschuss für den Verkauf des iPad. netzwertig.com-Autor Andreas Göldi ist live vor Ort.

Der Verkaufsstart des iPad steht kurz bevor: Am morgigen Samstag können die ersten US-Amerikaner ihr Apple Tablet in Empfang nehmen – sofern sie rechtzeitig ihre Vorbestellung getätigt haben.

netzwertig.com-Autor Andreas Göldi wird morgen tun, wofür ihn viele andere Gadget-Freunde beneiden: In den größten Apple-Store der USA in Boston spazieren vordringen und sein vor Wochen bestelltes iPad abholen. Zuvor heißt es für ihn jedoch, Schlafsack und Proviant einzupacken und sich in die erwartete Schlange der Apple-Anbeter einzureihen.

Wie er diese Herausforderung meistert, ob das iPad tatsächlich die hohen Erwartungen von Anwendern, Internetunternehmen und Medienanbietern erfüllen kann und welche Gedanken Andreas im Moment des Auspackens durch den Kopf gingen, all das wird er euch selbst erzählen: In zwei Live-Sendungen für unser Schwesterblog neuerdings.com, jeweils am Samstag und Sonntag um 20:00 Uhr.

Andreas überträgt live via Ustream und wird eure Fragen rund um das iPad beantworten. Also sagt eurem Osterbesuch ab, stockt den Snack-Vorrat auf und schaut vorbei auf neuerdings.com am Samstag und Sonntag um 20:00 Uhr. » weiterlesen

Das Beste:
netzwertig.com im März 2010

Miso:
Foursquare für Filme

Nicht länger ist der “Check-In” eine Domäne von ortsbasierten, mobilen Social Networks wie Foursquare oder Gowalla. Der US-Dienst Miso erlaubt Fernseh- und Kinofreunden, in Sendungen oder Filme “einzuchecken”.

Foursquare und Gowalla waren sicherlich nicht die ersten ortsbasierten Webdienste. Die zwei immer populärer werdenden Services können jedoch stolz von sich behaupten, das Check-In-Prinzip im Netz salonfähig gemacht zu haben: Statt automatisch ihren Standort preiszugeben, müssen Nutzer manuell an einem Ort “einchecken”, um ihren Kontakten mitzuteilen, wo sie sich gerade befinden.

Verwunderlich ist der Erfolg der Check-In-Idee nicht, wird Anwendern doch so ein grundsätzliches Maß an Kontrolle gegeben und sichergestellt, dass nicht versehentlich Standorte oder Aktivitäten publiziert werden, die Nutzer lieber geheim halten wollen.

In der letzten Zeit setzen immer mehr Apps auf das Konzept des Eincheckens, und nicht länger nur ortsbasierte Angebote: Ein spannender Dienst ist Miso, eine derzeit nur für das iPhone und den iPod Touch erhältliche Applikation, mit der Nutzer per Check-In verkünden können, welchen Film oder welche Fernsehserie sie gerade anschauen.

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