Martin Weigert

Martin Weigert (Jahrgang 83), gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Netzes und der Digitalisierung im Auge und analysiert große wie kleine Tendenzen, die mit der globalen Vernetzung einhergehen. Martin Weigert gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde. Seit April 2010 ist er der verantwortliche Redakteur für netzwertig.com. Der Fachjournalist war unter anderem Jurymitglied bei der von deutsche-startups.de durchgeführten Wahl zum Startup des Jahres 2011 sowie Teil des Advisory Boards der von TechCrunch veranstalteten “Europas”-Awards. Ausgewählte Beiträge von ihm erscheinen regelmäßig beim netzwertig.com-Kooperationspartner WirtschaftsWoche Online.

Er bloggt außerdem privat auf www.martinweigert.com und twittert unter @martinweigert.

 

Alle 2698 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Warner Music gegen Songbeat:
Die Geister, die sie riefen

Songbeat, Betreiber des gleichnamigen Dienstes zum Download von Musik aus dem Netz, hat Ärger mit der Musikindustrie: Warner Music fordert von dem jungen Unternehmen, sämtliche Titel des Labels auszuklammern. Am kommenden Mittwoch trifft man sich vor Gericht.

RechtsstreitAls wir am 26. November über die neueste Version von Songbeat berichteten, titelten wir “Musikindustrie in Bedrängnis: Songbeat launcht Version 2.0“. Das Berliner Startup bietet eine Desktop-Software zum kostenlosen und bequemen Herunterladen von Musik aus dem Netz.

Dass sich die beiden Gründer Philip Eggersglüß und Marco Rydman mit dem Dienst, der den Download von Millionen urheberrechtlich geschützter, im Netz verstreuter Titel ermöglicht, auf dünnes Eis begaben, war ihnen bewusst. Die Geister, die sie damit riefen, ließen auch nicht lange auf sich warten.

In einem mit dem Bundesverband der Musikindustrie (BVMI) abgestimmten Verfahren hat Warner Music, eines der vier größten Musiklabels, dem jungen Unternehmen eine einstweilige Verfügung zukommen lassen. Der Plattenkonzern fordert von Songbeat, sämtliche Warner-Titel von der Suche auszunehmen.

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Übernahme:
Lifestream.fm-Mutter construktiv kauft FreundeNews

Konsolidierung im Bereich der Lifestreamingdienste: construktiv, das Unternehmen hinter Mister Wong und Lifestream.fm, übernimmt den kleineren Konkurrenten FreundeNews.

FreundeNewsUpdate am Ende das Artikels

Noch bevor Lifestreaming, also das Aggregieren von Aktivitäten von verschiedenen Social-Web-Diensten, in Deutschland seinen Durchbruch erlebt, beginnt bereits die Konsolidierung des bisher kleinen Marktes. Die Berliner Internetagentur und Mister Wong-Mutter construktiv hat den Lifestreaminganbieter FreundeNews für eine nicht näher genannte Summe übernommen. Das bestätigte construktiv-Pressesprecher Christian Clawien im Gespräch mit netzwertig.com.

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RTL übernimmt
“Volksnetzwerk” wer-kennt-wen.de

Die RTL Group, Deutschlands größter privater Fernsehsender, hat das populäre Social Network wer-kennt-wen.de komplett übernommen. Bereits vor knapp einem Jahr sicherten sich die Kölner 49 Prozent der Anteile an der populären Plattform, die auf dem Weg zum mitgliederstärksten Netzwerk Deutschlands ist.

RTL Interactive, die Onlinetochter von Deutschlands größtem TV-Konzern, hat ihre Beteiligung am schnell wachsenden Social Network wer-kennt-wen.de (WKW) auf 100 Prozent erhöht und das Kölner Unternehmen damit komplett übernommen. Das erfuhren wir aus Unternehmenskreisen.

Vor knapp einem Jahr hatte RTL 49 Prozent der Anteile am damals eine Million Mitglieder zählenden Dienst erworben. In den Folgemonaten wuchs WKW wie kein anderes deutsches Netzwerk und verzeichnet aktuell 5,5 Millionen Mitglieder – für RTL offenbar Argument genug, um sich die Plattform jetzt ganz einzuverleiben.

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Wer wird “das nächste große Ding” im Internet?

Seit bald zehn Jahren dominiert Google die Webwelt. Kaum ein Nutzer, der nicht mit den Services des Internetgiganten in Berührung kommt. Doch die Zeit ist reif, um nach einem Nachfolger Ausschau zu halten. Wer wird das nächste große Ding im Internet?

Das nächste große DingEine der spannendsten und in Web- und IT-Kreisen gern diskutierten Fragen ist die nach dem “next big thing”, dem “nächsten großen Ding”. Die Kriterien, wann ein Dienst diesen höchsten aller Status erreicht hat, variieren je nach eigener Perspektive. Gemäß meiner persönlichen Definition wird ein Service zum nächsten großen Ding, wenn er bestehende Nutzungsmuster und Strukturen grundlegend verändert, nahezu bei jedem User regelmäßig und bewusst eingesetzt wird sowie über ein richtig cleveres Geschäftsmodell verfügt, welches ihn zu einer Gelddruckmaschine macht.

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Reputation im Netz:
8 Tipps, um sein Image
im Social Web zu schützen

Im Social Web lässt sich nicht nur vorzüglich Selbstmarketing betreiben, sondern der eigene gute Ruf auch ganz leicht beschädigen. Wir geben acht Tipps, um das persönliche Image im Netz zu schützen.

Bequem?Vor zwei Wochen hatte ich die Möglichkeit näher beleuchtet, sich mit Hilfe des Social Webs eine “Personal Brand” aufzubauen und frühzeitig Selbstmarketing zu betreiben. Doch so leicht, wie man sich im Netz einen Namen machen kann, lässt sich das eigene, mühsam aufgebaute Image durch unvorsichtiges Verhalten auch schnell wieder kaputt machen.

Bei je mehr sozialen Onlineangeboten wir aktiv sind und Spuren hinterlassen, desto größer ist das Risiko, dass dabei Informationen an die virtuelle Oberfläche gelangen, die uns in Karriere und/oder Privatleben irgendwann hinderlich sein könnten. Auf die eigene Reputation im Internet zu achten, ist damit mindestens genauso essenziell wie das Einsetzen des Social Webs zum Aufbau eines positiven Rufes.

Es folgt eine Liste mit acht Punkten, die man beim Surfen im Social Web beachten sollte, damit das gute persönliche Image keine Kratzer bekommt.

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Digitale Bücher:
Dokumenten-Plattform txtr plant eigenen eBook-Reader

txtr, eine neue Dokumenten-Plattform aus Berlin, hat Großes vor: Heute präsentierte das Unternehmen einen eigenen eBook-Reader. Zusammen mit der Site und einem eBook-Shop soll die ultimative Komplettlösung für digitale Bücher und Dokumente entstehen. Realistisch oder nicht?

txtrAls ich Ende Oktober die Dokumenten-Plattform txtr vorstellte, hatte ich schon eine leise Vorahnung, dass die Berliner noch nicht alle Details ihres Vorhabens enthüllen wollten. txtr ist eine Plattform zum Speichern und Austauschen digitaler Texte, die von der noch in ihren Anfängen steckenden Digitalisierung im Buchmarkt profitieren möchte. In Kürze soll der Dienst auch einen eigenen eBook-Shop an seine Seite bekommen. Unseren txtr-Review findet ihr hier.

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ZumoDrive:
Das Zeug zum Dropbox-Killer?

Unzählige Anbieter ermöglichen das Synchronisieren von Dateien zwischen mehreren Rechnern und dem Web. Jetzt hat unser bisheriger Favorit Dropbox ernsthafte Konkurrenz bekommen: ZumoDrive vermeidet unnötigen Datentraffic und überzeugt im Detail.

ZumoDriveWer bequem und zuverlässig Dateien zwischen mehreren Rechnern synchronisieren sowie online zugänglichen machen möchte, ohne dabei tief in die Tasche greifen zu wollen, kam bisher kaum an Dropbox vorbei. Der Dienst, der in seiner voll funktionsfähigen Basisversion kostenlos ist, steht nicht nur bei unseren Lesern hoch im Kurs, sondern hat es auch in die Liste der 17 Webtools geschafft, die uns netzwertig.com-Autoren produktiver machen.

Dropbox ist bei weitem nicht der einzige Anbieter für cloudbasiertes Synchronisieren und Hosting, ließ seinen Konkurrenten aber bisher nur wenig Luft zum Atmen. Mit ZumoDrive ging jedoch vor einigen Tagen ein neuer Service an den Start, der Dropbox gefährlich nah auf die Pelle rücken könnte.

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Vision:
Das ideale Empfehlungsfeature

Je länger und intensiver unsere persönlichen Kontakte online sind, desto mehr interessante Surftipps erhalten wir durch unseren Social Graph. Doch das ideale Empfehlungstool fehlt bisher. So könnte es aussehen…

EmpfehlungenIn unseren Prognosen für 2009 hatte ich angemerkt, dass Empfehlungen ein ganz wichtiges Thema für das neue Jahr sein werden. Je länger und intensiver sich unsere Kontakte (aus dem realen Leben) im Netz aufhalten, desto mehr interessante Sites, Artikel, Produkte, Songs, Videos oder Fotos gibt es in Folge ihrer Empfehlungen zu entdecken.

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Radikaler Schritt:
Aus kostenlos wird kostenpflichtig

Während viele Internetanbieter verstärkt auf Freemium-Geschäftsmodelle setzen, macht der webbasierte Flash-Editor Sprout einen radikalen Schnitt: Sein kostenloser Service wird ab Februar komplett kostenpflichtig, Gratiszugänge verschwinden. Ein Beispiel, das Schule machen könnte?

Die globale Wirtschaft stottert und Unternehmen kürzen ihre Werbebudgets: eine Herausforderung für viele Gratis-Webservices, deren Geschäftsmodell hauptsächlich auf der Refinanzierung durch Onlinewerbung basiert. Die deshalb derzeit bei Internetunternehmern beliebteste Variante kostenloser Angebote ist das Freemium-Modell.

Dabei bietet ein Dienst kostenlose Basiskonten sowie kostenpflichtige Premiumaccounts an. Die kleine Menge der zahlenden “Poweruser” finanziert dabei auch die große Zahl der Gratis-Zugänge.

Der Vorteil dieses Konzeptes: Auf der einen Seite machen sich Startups unabhängiger vom Werbemarkt und schaffen sich eine (kleine) regelmäßige und vorhersehbare Einnahmequelle. Andererseits profitieren sie trotzdem von Netzwerkeffekten und halten die Barrieren, um Besucher der Site zu registrierten Nutzern zu machen, niedrig – unerlässlich, um diese später eventuell zu Bezahlkunden zu konvertieren.

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Interview mit Marcel Weiß im Medienmagazin

radio

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Marcel wurde letzten Samstag im Medienmagazin des radioeins zur neuen Musikvideosektion von MyVideo interviewt. In den zirka sechs Minuten geht es außerdem kurz um die Herangehensweise der Medienunternehmen an das Web und darum, dass “Friss oder stirb” keine sinnvolle Strategie mehr ist.

Man kann die Sendung als Podcast online anhören. Hier der Direktlink zur MP3-Datei. Das Interview beginnt bei ca. Minute 35.

Nebenbei sei noch erwähnt: Andreas Göldi wurde in der Trackback-Sendung vom 20. Dezember auf Radio Fritz zu seinen Prognosen für 2008 und seiner Erfolgskontrolle Ende des Jahres interviewt. Direktlink zum MP3, Beginn: 31. Minute.

(Foto: C.P.Storm, CC-Lizenz)

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