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	<title>netzwertig.com &#187; Martin Weigert</title>
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	<description>Die Ökonomie des Webs</description>
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		<title>DidThis: Eine mobile App  will die Masse mobilisieren</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DidThis]]></category>
		<category><![CDATA[Internet of Actions]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die für iPhone und Android angebotene App des Schweizer Startups DidThis ermöglicht es Nutzern, Aktionen aus ihrem Alltag in digitaler Form festzuhalten und sich gegenseitig anzuspornen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die für iPhone und Android angebotene App des Schweizer Startups DidThis ermöglicht es Nutzern, Aktionen aus ihrem Alltag in digitaler Form festzuhalten und sich gegenseitig anzuspornen.</h4>

<p><a href="http://www.didthis.com"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/didthis.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Egal ob bei den Revolutionen in der arabischen Welt, bei Demonstrationen wie denen gegen ACTA oder bei weniger ernsthaften Anlässen wie Flashmobs: In regelmäßigen Abständen organisieren sich Menschen mit Hilfe von Social-Media-Kanälen, um gemeinsame Ziele zu verwirklichen. Facebook, Twitter, YouTube, Storify und Blogs gehören hier zu den populärsten Tools, um die Masse zu mobilisieren und zu informieren.</p>
<p>Das Schweizer Startup <a href="http://didthis.com/">DidThis</a> hat am heutigen Montag eine mobile Applikation für iPhone und Android veröffentlicht, die Menschen dazu dienen soll, persönliche oder kollektive Ziele zu erreichen und Dinge in die Tat umzusetzen &#8211; egal wo auf dem Planeten sie sich gerade befinden.</p>
<p><span id="more-20545"></span></p>
<p>&#8220;DidThis glaubt daran, dass viele kleine Aktionen, die von vielen Personen viele Male ausgeführt werden, die Welt verändern können&#8221;, heißt es auf der Website des jungen Unternehmens aus Bottighofen am Bodensee. Die kostenfreie Applikation erlaubt es Anwendern, kleine Ereignisse und Aktivitäten des Alltags in Tagebuchform festzuhalten und mit einem &#8220;Bildbeweis&#8221; zu ergänzen. Andere Nutzer können bei besonders exemplarischen Aktionen per Cheer-Button anfeuern oder eine Tätigkeit per Klick auf den &#8220;Redo&#8221;-Button nachahmen. DidThis setzt dazu auf ein Follower-Modell und auf Toplisten von Einträgen, die besonders viele Reaktionen anderer Nutzer erhalten haben.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/didthis-1.png" width="450" height="333"  alt="" /><br /></p>
<p>Das Gründerquartett aus Denis Harscoat, Francis Dierick, Uwe Fleischer und Gregory Cousin positioniert DidThis sowohl als persönlichen Lifelogging-Service als auch als Tool für Onlinenutzer rund um den Globus, um sich gegenseitig zu im Kollektiv durchgeführten Aktionen anzuspornen. Eine intensive Vernetzung der DidThis-Anwender vorausgesetzt, können sich von einzelnen Nutzer durchgeführte Aktionen durch das Redo-Feature schnell viral im DidThis-Universum verbreiten und von dort auch bei Facebook und Twitter publiziert werden.</p>
<p><strong>&#8220;Internet of Actions&#8221;</strong></p>
<p>Als &#8220;Internet of Actions&#8221; bezeichnet der aus Frankreich stammende Mitgründer Denis Harscoat das Segment, das DidThis zu etablieren versucht. &#8220;Unsere Mission ist, dass wir dem Internet ein zentrales Nervensystem geben, um Menschen im &#8216;richtigen Leben&#8217; aktiv werden zu lassen&#8221;, so Harscoat. &#8220;Das ist etwas unheimlich, aber es stellt eine fantastische Möglichkeit dar, die Welt zu verändern&#8221;.</p>
<p>Die Vision von DidThis, das zuvor unter dem Namen Quantter entwickelt wurde und bereits bei diversen Startup-Wettbewerben dabei war, könnte kaum besser zum aktuellen, von einer <a href="http://carta.info/41414/die-kinder-der-digitalen-revolution/">aufkeimenden internationalen Protestbewegung geprägten Zeitgeist</a> passen. Leider wird die App in ihrer derzeitigen Fassung den großen Ambitionen des Startups nicht wirklich gerecht: Sie ist weder besonders ansehnlich noch benutzerfreundlich, wirkt unnötig komplex und kann sich nicht richtig entscheiden, ob es nun um das Aufzeichnen des täglichen Trainingsprogramms oder um die Mobilisierung der Massen für gemeinsame Ziele wie Demonstrationen oder Protestaktionen geht. Das jedoch sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.</p>
<p>Die Idee ist auf dem Papier großartig, die Umsetzung bisher leider nicht. Das kann und sollte sich jedoch ändern: Denn mit <a href="http://www.lift.do">Lift</a> will noch ein anderes Jungunternehmen die Manage des Internets der Aktionen betreten &#8211; mit prominenter Unterstützung <a href="http://www.informationweek.com/thebrainyard/news/social_networking_consumer/231600093">von Twitters Co-Founder Biz Stone</a>.</p>
<p>Link: <a href="http://didthis.com/">DidThis</a></p>

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          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/13/didthis-eine-mobile-app-will-die-masse-mobilisieren/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
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        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/09/nach-dem-path-fehltritt-das-merkwurdige-verhalten-vernetzungswilliger-iphone-apps-zur-wachstumszeit/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/contacts110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/09/nach-dem-path-fehltritt-das-merkwurdige-verhalten-vernetzungswilliger-iphone-apps-zur-wachstumszeit/">Nach dem Path-Fehltritt: Das merkwürdige Verhalten vernetzungswilliger iPhone-Apps  zur Wachstumszeit</a></b><br /><font size="2">Nachdem bekannt wurde, dass Path heimlich auf die iPhone-Adressbücher seiner Nutzer zugreift, geraten auch die Praktiken anderer Apps in die Kritik. </font><font color="#aaa">(9. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/07/moid-die-visitenkarte-wird-einfach-nicht-in-ruhe-gelassen/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/moid110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/07/moid-die-visitenkarte-wird-einfach-nicht-in-ruhe-gelassen/">MoID: Die Visitenkarte wird einfach  nicht in Ruhe gelassen</a></b><br /><font size="2">Zahlreiche Apps haben bisher vergeblich versucht, die Visitenkarte zu verdrängen. Das Münchner Startup MoID hindert dies jedoch nicht daran, es trotzdem zu versuchen. </font><font color="#aaa">(7. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/25/smartphone-messaging-die-mobilfunker-kampfen-um-die-simser/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/sms110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/25/smartphone-messaging-die-mobilfunker-kampfen-um-die-simser/">Smartphone-Messaging: Die Mobilfunker kämpfen  um die Simser</a></b><br /><font size="2">Drei der vier deutschen Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz planen, mit einem interaktiven Messaging-Dienst das wegbrechende SMS-Geschäft auszugleichen. Ob das Unterfangen tatsächlich zu einer neuen Cash-Cow der Provider werden kann, ist ungewiss. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.artfiles.de/" target="_blank" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/nwbutton2.png" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/08/stadtbranchenbuch.png" alt="stadtbranchenbuch.com" /></a></div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.swiss-online-marketing.ch/" target="_blank" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/som.png" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.ecommerce-award.ch/" target="_blank" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/Award.png" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/08/netzwertig_sponsoring_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/315b9097074840a0ad47d4f93276c2b7" width="1" height="1" alt="vgwort" />]]></content:encoded>
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		<title>Reform des Urheberrechts: Je schneller Pinterest wächst,  desto besser</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/13/reform-des-urheberrechts-je-schneller-pinterest-wachst-desto-besser/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 07:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pinterest]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Pinterest erlebt gerade ein Webdienst einen kometenhaften Aufstieg, bei dem Nutzer tagtäglich millionenfach und in vielen Fällen unwissend gegen das Urheberrecht verstoßen. Genau ein derartiges Phänomen benötigt die Urheberrechtsdebatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit Pinterest erlebt gerade ein Webdienst einen kometenhaften Aufstieg, bei dem Nutzer tagtäglich millionenfach und in vielen Fällen unwissend gegen das Urheberrecht verstoßen. Genau ein derartiges Phänomen benötigt die Urheberrechtsdebatte.</h4>

<p><a href="http://www.pinterest.com"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/pinterest-3.png" width="180" height="51"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Mittlerweile sollte es kaum noch jemanden mit Interesse an der Netzkultur und Startup-Welt geben, der nicht mindestens einen Beitrag über die <a href="http://netzwertig.com/2011/11/28/kuratieren-modularisieren-und-remixen-des-webs-neuer-brandherd-der-urheberrechtsdebatte/">urheberrechtlichen Komplikationen</a> des visuellen Bookmarkingdienstes <a href="http://www.pinterest.com">Pinterest</a> gelesen hat.</p>
<p>Der Service aus dem kalifornischen Palo Alto <a href="http://netzwertig.com/2012/01/23/selektives-abonnieren-wieso-das-follower-system-von-pinterest-masstabe-setzt/">erlaubt es Anwendern</a>, Fotos und Bilder von beliebigen Websites auf virtuellen Pinnwänden abzulegen und mit anderen Mitgliedern zu teilen. Das Problem: Sofern im Netz veröffentlichte Fotos nicht unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen, dürfen sie in der Regel nicht ohne Erlaubnis des Urhebers weiterverbreitet werden.</p>
<p>Genau dies geschieht jedoch bei Pinterest, und zwar millionenfach jeden Tag. Das Startup erreicht allein in den USA mittlerweile fast <a href="http://techcrunch.com/2012/02/07/pinterest-monthly-uniques/">zwölf Millionen Unique Visitors pro Monat</a> und wächst rasant weiter. Mittlerweile <a href="https://www.google.com/search?hl=de&amp;gl=de&amp;tbm=nws&amp;btnmeta_news_search=1&amp;q=pinterest&amp;oq=pinterest&amp;aq=f&amp;aqi=d1d-o1&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=1256l2040l0l2115l9l8l0l6l6l0l94l162l2l2l0">berichten auch viele deutschsprachige Medien über die Site</a>, weshalb hierzulande ebenfalls mit einem schnellen Anstieg der Nutzerzahlen zu rechnen ist.</p>
<p><span id="more-20541"></span></p>
<p>Während in den USA die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_use">Fair-Use-Regel des Urheberrechts</a> zumindest die theoretische Möglichkeit offen lässt, dass Nutzer Pinterest verwenden, ohne damit gegen geltendes Recht zu verstoßen, scheint die Sachlage in Deutschland und anderen Ländern, in denen eine vergleichbare Klausel fehlt, eindeutig: Mit jedem über Pinterest geteilten, urheberrechtlich geschützten Werk, dessen Veröffentlichung vom Urheber nicht genehmigt wurde, begehen Anwender einen Urheberrechtsverstoß, <a href="http://spreerecht.de/social-media-2/2012-02/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilen-und-verlinken">für den sie abgemahnt werden könnten</a>.</p>
<p><strong>Pinterest als Türöffner für neue Perspektiven</strong></p>
<p>Das klingt bedenklich und wird für tatsächlich mit einer Abmahnung konfrontierte Anwender teuer (bisher ist allerdings kein derartiger Fall bekannt). Gleichzeitig jedoch könnte Pinterest aber im Lichte dieser Situation den Ausschlag dafür geben, dass allen an einer Reformierung des Urheberrechts beteiligten Gruppen die Augen geöffnet werden. Darüber, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann.</p>
<p>Ob es zu einer derartigen Konstellation kommt, hängt von Pinterests weiterer Entwicklung ab. Seit dem Sommer 2011 wächst das Angebot exponentiell. Setzt sich dieser Trend fort, werden in den folgenden Monaten viele Millionen weitere User den Dienst für sich entdecken. Gelingt es ihm, international eine kritische Masse zu erreichen und damit eine Lobby aufzubauen, bevor abmahnungswillige Urheber im großen Stil die neue <del datetime="2012-02-13T07:12:29+00:00">Monetarisierungsgelegenheit</del> Gefahr erkannt haben, dürfte das juristische Vorgehen gegen einzelne Nutzer &#8211; das schon durch die relative Anonymität der Plattform erschwert wird &#8211; zu einem Kampf gegen Windmühlen werden.</p>
<p><strong>Pinterest könnte nach dem YouTube-Modell verfahren</strong></p>
<p>Was dann passieren könnte, zeigt das Beispiel YouTube: Das mit Abstand führende globale Videoportal identifiziert von Nutzern hochgeladene urheberrechtlich geschützte Clips über sein &#8220;<a href="http://www.youtube.com/t/contentid_more">Content-ID-System</a>&#8221; und lässt Urhebern die Wahl zwischen drei Verwendungsrichtlinien: Sperren des Videos, Beobachten (was regelmäßige Statistiken zur den Abrufen generiert) und Monetarisieren. YouTube versucht mit diesem Ansatz, den Urheberrechtsverstoß für die Urheber als Chance und nicht als Bedrohung darzustellen &#8211; und sie damit auch von rechtlichem Vorgehen gegen Anwender abzubringen.</p>
<p>Konkrete Angaben dazu, wieviele YouTube-Mitglieder schon einmal für den Upload eines Videos abgemahnt wurden, scheint es keine zu geben. Eine Google-Suche <a href="http://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&amp;ix=sea&amp;ie=UTF-8&amp;ion=1#sclient=psy-ab&amp;hl=sv&amp;site=webhp&amp;source=hp&amp;q=abmahnung+youtube+hilfe&amp;pbx=1&amp;oq=abmahnung+youtube+hilfe&amp;aq=f&amp;aqi=g-v1&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=7785l9003l0l9103l14l8l3l1l1l0l114l675l5.3l12l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&amp;fp=6e9683a4b9572321&amp;biw=1138&amp;bih=544&amp;ix=sea&amp;ion=1">liefert zwar eine Reihe von &#8220;Erfahrungsberichten</a>&#8220;. Allerdings lässt die Tatsache, dass nahezu jedes urheberrechtlich geschützte Musikstück bei YouTube als Nutzerupload verfügbar ist &#8211; von der regionalen GEMA-Sperrung einmal abgesehen &#8211; die Vermutung zu, dass sich das Risiko einer Abmahnung in Grenzen hält &#8211; zumal YouTube <a href="http://www.e-recht24.de/news/urheberrecht/6910-youtube-nutzerdaten-muessen-nicht-bekannt-gegeben-werden.html">nicht ohne Weiteres Anwenderdaten herausgeben muss</a>. Wer fremde Videos hochlädt und dabei von YouTube &#8220;erwischt&#8221; wird, kommt im Idealfall mit einer von YouTube ausgesprochenen <a href="http://www.youtube.com/t/copyright_strike">Verwarnung</a> und dem erzwungenen Betrachten eines <a href="http://www.youtube.com/copyright_school">Lehrgangs zum Urheberrecht</a> davon.</p>
<p><strong>Je größer Pinterest wird, desto besser</strong></p>
<p>Pinterest muss eine skalierbare Lösung für den sich anbahnenden juristischen Konflikt finden, so viel ist klar &#8211; sonst wird sich <a href="http://pinterest.com/about/copyright/">der Urheberrechtsverantwortliche des Startups</a>, Ben Silbermann, irgendwann vor Mails und Briefen nicht mehr retten können. Doch je kraftvoller der Dienst wächst und je eher die Marke von 50 oder gar 100 Millionen Mitgliedern durchbrochen wird, desto größer ist die Chance, dass diese Lösung einen aus Usersicht erfreulichen Kompromiss darstellt.</p>
<p>Ein nachhaltiger Erfolg von Pinterest könnte auch die Perspektive der Politik beeinflussen: Der Name und die grundsätzliche Funktionweise von YouTube sind heute selbst CSU-Hinterbänklern aus der bayerischen Provinz ein Begriff. Gelingt es Pinterest, sich einen ähnlichen Bekanntheitsgrad zu verschaffen und als prominentes, nicht mehr zu bändigendes Beispiel für den <a href="http://www.brandeins.de/magazin/warenwelt/das-digitale-urheberrecht-steht-am-abgrund.html">Reformbedarf des Urheberrechts</a> im digitalen Zeitalter auf höchster politischer Ebene angeführt zu werden, könnte dies positive Auswirkungen auf die künftige Ausgestaltung eben dieses Rechts haben. Wenn überhaupt so ist es erst die unwiderlegbare Erkenntnis, dass der Zug für einen Beibehalt der bisherigen Rechtssituation abgefahren ist, die Hardliner und Konservative dazu bringt, sich zu bewegen. Pinterest kann hierfür einen wertvollen Beitrag leisten.</p>
<p>Natürlich ist das hier aufgezeichnete Szenario ein äußerst optimistisches. Im schlimmsten Fall würde Pinterest entweder seinen Dienst ganz einstellen oder ihn für Anwender außerhalb der USA sperren &#8211; so wie man es bisher nur von Musik- und Videoangeboten her kennt.</p>
<p>Aber es muss nicht so kommen &#8211; vorausgesetzt, Pinterest setzt seinen kometenhaften Aufstieg mit ungebremster Geschwindigkeit fort.</p>
<p>Link: <a href="http://www.pinterest.com">Pinterest</a></p>

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        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/13/reform-des-urheberrechts-je-schneller-pinterest-wachst-desto-besser/&title=Reform des Urheberrechts: Je schneller Pinterest wächst,  desto besser&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/23/unveranderliche-veranderung-fur-mehr-pragmatismus-in-der-urheberrechtsdebatte/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/copyright110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/23/unveranderliche-veranderung-fur-mehr-pragmatismus-in-der-urheberrechtsdebatte/">Unveränderliche Veränderung: Für mehr Pragmatismus in der Urheberrechtsdebatte</a></b><br /><font size="2">Die Urheberrechtsdebatte führt im digitalen Zeitalter zu immer neuen, größeren Konfliktherden. Es ist Zeit für einen pragmatischen Blick auf die Folgen einer unveränderlichen Veränderung. </font><font color="#aaa">(23. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/28/kuratieren-modularisieren-und-remixen-des-webs-neuer-brandherd-der-urheberrechtsdebatte/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/paragraph110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/28/kuratieren-modularisieren-und-remixen-des-webs-neuer-brandherd-der-urheberrechtsdebatte/">Kuratieren, Modularisieren und Remixen des Webs: Neuer Brandherd der Urheberrechtsdebatte</a></b><br /><font size="2">Eine wachsende Zahl an Onlinediensten ermöglicht Nutzern das Kuratieren, Modularisieren und Remixen des Webs. Urheberrechtskonflikte sind programmiert. </font><font color="#aaa">(28. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/05/03/internet-kopieren-scheingefechte-um-das-geistige-eigentum/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/05/googlebildsearch110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/05/03/internet-kopieren-scheingefechte-um-das-geistige-eigentum/">Internet = Kopieren: Scheingefechte um  das geistige Eigentum</a></b><br /><font size="2">In der Frage der Anwendung des Urheberrechts im Digitalen treffen Innovations-Euphoriker und Gemeinfrei-Enthusiasten auf Dogma-Institutionen und Recht-und-Ordnung-Schutzhelme.  </font><font color="#aaa">(3. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.artfiles.de/" target="_blank" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/nwbutton2.png" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/08/stadtbranchenbuch.png" alt="stadtbranchenbuch.com" /></a></div>
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    <a href="http://www.swiss-online-marketing.ch/" target="_blank" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/som.png" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Crowdfunding: Eine schleichende Revolution</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/10/crowdfunding-eine-schleichende-revolution/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Kickstarter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder sorgt ein erfolgreiches Crowdfunding-Vorhaben für Schlagzeilen. Der Trend zur Vorfinanzierung von physischen und digitalen Produkten durch die Konsumenten kommt einer Revolution gleich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wieder sorgt ein erfolgreiches Crowdfunding-Vorhaben für Schlagzeilen. Der Trend zur Vorfinanzierung von physischen und digitalen Produkten durch die Konsumenten kommt einer Revolution gleich.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/crowdfunding-1.png" width="130" height="130"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Die Rekordfinanzierung eines neuen Spieletitels von Game-Designer Tim Schafer <a href="http://www.crackajack.de/2012/02/10/kickstarter-goes-crazy-funds-adventure-game-with-over-1-million-dollars/">sorgt gerade für Schagzeilen</a>. Für die Entwicklung seines neuen Titels &#8220;Double Fine Adventure&#8221; wollte er über die Crowdfunding-Plattform <a href="http://www.kickstarter.com">Kickstarter</a> 400.000 Dollar von an dem Spiel interessierten Personen einsammeln. Bis zum 13. März gab sich Schafer, eine Legende in der Gamer-Community, zum Erreichen dieser Summe. Doch schon acht Stunden später überschritt das Gesamtvolumen der Zusagen die anvisierte Marke. Etwas mehr als 24 Stunden später <a href="http://www.kickstarter.com/projects/66710809/double-fine-adventure">steht der Zähler bereits bei über 1,2 Millionen Dollar</a>. Fast 35.000 Personen haben ihre Unterstützung signalisiert.</p>
<p>Marcel Weiss <a href="http://www.neunetz.com/2012/02/10/sensation-ueber-1-million-us-dollar-in-wenger-als-24-stunden-fuer-adventurespiel-mit-crowdfunding-eingesammelt/">beschreibt bei neunetz.com</a>, was der entscheidende Punkt dieser Meldung ist: nicht die Geschwindigkeit, mit der das Geld eingesammelt wurde, sondern die Tatsache, dass ohne Probleme möglich wird, was über traditionelle Finanzierungswege und trotz einer offensichtlichen Nachfrage nicht machbar war. Das von Schafer geplante <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Point-and-click_adventure_game#Point-and-click_adventure">Point-and-Click-Adventure</a> würde nämlich heute kein Spiele-Publisher mehr veröffentlichen, <a href="http://www.crackajack.de/2012/02/10/kickstarter-goes-crazy-funds-adventure-game-with-over-1-million-dollars/">stellt René Walter bei Nerdcore fest</a>.</p>
<p><span id="more-20534"></span></p>
<p>Erst kürzlich machte die deutsche Comedyserie Stromberg durch eine Crowdfunding-Kampagne auf sich aufmerksam. Innerhalb einer Woche steuerten Fans e<a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/113816-fans-tragen-1-mio-euro-zusammen-stromberg-der-film-kommt-ins-kino.html">ine Million Euro</a> als Teilfinanzierung eines Stromberg-Kinofilms bei. Und auch in der Startup-Welt feiert Crowdfunding Erfolge: Jüngst sammelte smarchive in weniger als drei Tagen 100.000 Euro <a href="http://netzwertig.com/2011/12/07/crowdfunding-hebt-ab-smarchive-sammelt-in-60-stunden-100-000-euro-ein/">von Privatinvestoren ein</a>, und gerade gelang Lingoking dieses Kunststück <a href="http://www.gruenderszene.de/interviews/lingoking-seedmatch-timo-muller-nils-mahler">innerhalb von lediglich fünf Stunden</a>.</p>
<p>Zwar unterscheiden sich die gewählten Modelle &#8211; bei Kickstarter-Aktionen erwerben Spender keine Anteile an dem geplanten Produkt, sondern setzen sich primär für dessen Entstehung ein, weil sie es selbst verwenden möchten, während es sich bei Startup-Crowdfunding um wirkliche Mini-Investments mit Renditechance handelt &#8211; dennoch eint sie der gemeinsame Grundgedanke des Crowdfundings, dass mit vielen kleinen finanziellen, über das Netz koordinierten Beiträgen aus privater Tasche die Entstehung von neuen Produkten ermöglicht wird.</p>
<p>Bei dem Spiel von Tim Schafer handelt es sich nur <a href="http://allthingsd.com/20120210/kickstarter-comes-into-its-own/">um eines der zahlreichen Projekte</a>, die in letzter Zeit auf Kickstarter genug Unterstützer gefunden haben. Faszinierend ist in diesem Zusammenhang <a href="https://twitter.com/#!/timoreilly/status/167741234390106113">ein Tweet von Technologie-Visionär Tim O&#8217;Reilly</a> (<a href="http://www.neunetz.com/2012/02/10/sensation-ueber-1-million-us-dollar-in-wenger-als-24-stunden-fuer-adventurespiel-mit-crowdfunding-eingesammelt/">via</a>), in dem dieser Kickstarter als das möglicherweise wichtigste Tech-Unternehmen seit Facebook bezeichnet und der Crowdfunding-Plattform langfristig sogar eine potenziell noch entscheidendere Rolle einräumt.</p>
<p>Das New Yorker Startup wurde 2008 gegründet und erregte erstmals mit der erfolgreichen Finanzierung des dezentralen sozialen Netzwerks diaspora internationales Aufsehen. Das Geschäftsmodell basiert auf einer fünfprozentigen Provision, die Initiatoren von Projekten an das Unternehmen zahlen, sofern sie ihr Spendenziel erreichen.</p>
<p>Crowdfunding im Allgemeinen und Kickstarter im Speziellen können zu tragenden Säulen einer demokratisierten, nachhaltigen und bedarfsorientierten Konsumgesellschaft werden. Statt dass Firmen mit dem Kapital institutioneller Investoren Güter und Dienste entwickeln, die anschließend auf Teufel komm raus und mit millionenschweren Marketingbudgets in den Markt gedrückt werden, sorgt das Crowdfundingmodell dafür, dass nur verwirklicht wird, woran eine tatsächliche Nachfrage besteht.</p>
<p>Das Beispiel des gefloppten Social Networks diaspora zeigt zwar, dass auch dann kein dauerhafter Erfolg garantiert ist. Dennoch wird es für Kreative, Hobby-Tüftler, Startups ohne Funding und leidenschaftliche Erfinder mit Kickstarter &amp; Co deutlich einfacher, das benötigte Kapital einzutreiben, ohne sich dabei zu verschulden &#8211; oder eben frühzeitig einzusehen, dass absolut kein Bedarf an dem beschriebenen Produkt besteht.</p>
<p>Um bei Kickstarter eine eigene Crowdfunding-Aktion starten zu können, ist ein US-Bankkonto notwendig. Zwei deutsche Alternativen heißen <a href="http://www.mysherpas.com/">mySherpas</a> und <a href="http://www.startnext.de">Startnext</a>.</p>
<p>(Foto: <a href="http://www.sxc.hu/photo/798270">stock.xchng/datarec</a>)</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/23/wertschopfung-bei-medienproduktionen-die-spielregeln-verandern-sich/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/money110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/23/wertschopfung-bei-medienproduktionen-die-spielregeln-verandern-sich/">Wertschöpfung bei Medienproduktionen: Die Spielregeln verändern sich</a></b><br /><font size="2">Die Spielregeln, nach denen Medienproduktionen finanziert und monetarisiert werden, verändern sich rasant. Drei aktuelle Beispiele illustrieren dies. </font><font color="#aaa">(23. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/20/linkwertig-upcload-couchfunk-musik-crowdfunding/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/lw-1220.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/20/linkwertig-upcload-couchfunk-musik-crowdfunding/">Linkwertig: Upcload, Couchfunk, Musik, Crowdfunding</a></b><br /><font size="2">deutsche-startups hat Upcload zum Startup des Jahres gekürt, Vergleich der verschiedenen Musikabo-Dienste und mehr. </font><font color="#aaa">(20. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/07/crowdfunding-hebt-ab-smarchive-sammelt-in-60-stunden-100-000-euro-ein/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/smarchive110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/07/crowdfunding-hebt-ab-smarchive-sammelt-in-60-stunden-100-000-euro-ein/">Crowdfunding hebt ab: smarchive sammelt in 60 Stunden 100.000 Euro ein</a></b><br /><font size="2">Das Münchern Startup smarchive bastelt an einem intelligenten, digitalen Dokumentensafe. Eine über die Crowdfunding-Plattform Seedmatch durchgeführte Finanzierungsrunde erbrachte in rekordverdächtigen 60 Stunden die maximale Investmentsumme. </font><font color="#aaa">(7. Dezember 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.artfiles.de/" target="_blank" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/nwbutton2.png" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/08/stadtbranchenbuch.png" alt="stadtbranchenbuch.com" /></a></div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.swiss-online-marketing.ch/" target="_blank" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/som.png" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.ecommerce-award.ch/" target="_blank" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/Award.png" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/08/netzwertig_sponsoring_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
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	</item>
		<item>
		<title>Flattr-Mitgründer Linus Olsson: &#8220;Das gesamte Netz  soll 2012 flattrbar werden&#8221;</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/10/flattr-mitgrunder-linus-olsson-das-gesamte-netz-soll-2012-flattrbar-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 07:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Linus Olsson]]></category>
		<category><![CDATA[Micropayments]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast zwei Jahre nach dem Start ist die Anfangseuphorie rund um Flattr in der deutschsprachigen Blogsphäre verflogen. Im Interview zeigt sich Mitgründer Linus Olsson dennoch zuversichtlich über die Zukunft des Dienstes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Fast zwei Jahre nach dem Start ist die Anfangseuphorie rund um Flattr in der deutschsprachigen Blogsphäre verflogen. Im Interview zeigt sich Mitgründer Linus Olsson dennoch zuversichtlich über die Zukunft des Dienstes &#8211; und erklärt auch, wieso die Gespräche mit Presseverlagen so schwer sind.</h4>

<p><a href="http://www.flattr.com"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/flattr-3.png" width="229" height="66"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Als der soziale Micropaymentdienst <a href="http://www.flattr.com">Flattr</a> 2010 sein Debüt gab, waren gerade in der deutschsprachigen Blogosphäre die Hoffnungen und Erwartungen groß. Zwar wusste niemand, ob das Prinzip freiwilliger Zahlungen an die Erschaffer guter Onlineinhalte tatsächlich funktionieren würde. Aber das Konzept des schwedischen Startups, mit einem Ein-Klick-Ansatz die mentalen Kosten für die Zahlung von Kleinstbeträgen zu senken und unabhängigen Medienschaffenden im Netz eine neue Erlösquelle anzubieten, klang für viele attraktiv genug, um Flattr einmal auszuprobieren.</p>
<p>Bald zwei Jahre später ist eine gewisse Ernüchterung eingekehrt: Flattr ist nicht gelungen, die Wertschöpfung von digitalem Content nachhaltig und auf breiter Front zu verändern. Seine Nische konnte das junge Unternehmen aus Malmö bisher nicht verlassen, und die Zahl <a href="http://wirres.net/article/articleview/6098/1/6">kritischer</a> und <a href="http://www.pooq.org/fyi/2011/10/das-flattr-experiment/">enttäuschter</a> <a href="http://wirres.net/article/articleview/6098/1/6">Erfahrungsberichte</a> hat in den letzten Monaten merklich zugenommen. Mitgründer und Frontfigur Peter Sunde steht dem Unternehmen <a href="http://netzwertig.com/2010/10/13/flattr-verliert-sein-zugpferd-gruender-peter-sunde-nimmt-seinen-hut/">nur noch beratend</a> und als Evangelist zur Verfügung &#8211; was angesichts <a href="http://www.berliner-zeitung.de/digital/pirate-bay---neues-urteil-netzpiraten-muessen-ins-gefaengnis,10808718,11561264.html">seiner nahenden Haftstrafe in Folge des Pirate-Bay-Urteils</a> wohl auch besser ist.</p>
<p>Wie steht es angesichts dieser eher negativen Entwicklungen um Flattr? Sind die Schweden noch immer zuversichtlich, mit ihrem alternativen Zahlungsmodell ein nachhaltiges, globales System aufbauen zu können, das einer maximalen Zahl an Contentproduzenten ein attraktives (Neben)-Einkommen beschert, oder haben sie diese Vision mittlerweile aufgegeben? Wir haben Flattr-Mitgründer Linus Olsson gefragt.</p>
<p><span id="more-20530"></span></p>
<p><strong><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/linusolsson.png" width="126" height="166"  alt="" align="right" hspace="5" vspace="5"/>Als Flattr 2010 an den Start ging, war die Begeisterung innerhalb der deutschsprachigen Blogosphäre groß. In letzter Zeit jedoch hat man, wenn überhaupt, eher negative Stimmen zu dem Dienst gehört. Es entsteht der Eindruck, tendenziell sinken die Einnahmen für Flattr-Nutzer eher, als dass sie wachsen. Stimmt dieses Bild mit euren internen Zahlen überein?<br />
</strong>Nein. Im Vergleich zu der Anfangszeit ist die Zahl der Sites und Anbieter, die geflattert werden können, erheblich größer. Zu Beginn gab es also nur relativ wenige Angebote, die einen Flattr-Button besaßen, und dieser wurde vergleichsweise oft betätigt &#8211; was wir damals zum Beispiel in unserem eigenen Blog gemerkt haben. Mit einer steigenden Zahl an flattrbaren Sites denken Anwender genauer darüber nach, welchen sie eine Zahlung zukommen lassen wollen. Man kann das ein wenig mit dem App Store vergleichen: In den ersten Monaten konzentrierte sich die gesamte Aufmerksamkeit auf einige wenige kostenpflichtige Apps, die schnell zu Verkaufsschlagern wurden. Heute ist dies aufgrund der schieren Masse deutlich schwieriger, obwohl die Gesamtzahl an App-Verkäufen um ein Vielfaches höher ist als damals.</p>
<p><strong>In den ersten Monaten war Flattr ein vor allem auf das deutschsprachige Internet begrenztes Phänomen. Ist dies noch immer so?<br />
</strong>Nein, mittlerweile haben einige andere Länder stark aufgeholt und sind für uns sehr wichtig geworden, darunter besonders die USA, aber auch Großbritannien und Frankreich.</p>
<p><strong>Ihr habt euch bisher mit der Kommunikation von konkreten Zahlen zur Flattr-Nutzung zurückgehalten. Du hast jetzt die Gelegenheit, dies zu ändern&#8230;<br />
</strong>Eine Zahl, die wir kürzlich feiern konnten: Der Flattr-Button wird mittlerweile mehr als zehn Millionen Mal pro Tag auf Websites angezeigt.</p>
<p><strong>Abgesehen von einigen kleineren Medienangeboten ist es euch bisher nicht gelungen, führende Nachrichtenwebsites zum Testen von Flattr zu bewegen. Warum nicht? Gibt es noch Hoffnung?</strong><br />
Wir waren uns von vorn herein darüber im Klaren, dass dies eine Herausforderung werden und einiges an Zeit in Anspruch nehmen würde. Wir sahen das wohl deutlich pragmatischer als manche Flattr-Anwender. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass selbst Gespräche zu möglichen Kooperationen derartig schwierig sein würden. Viele große Presseverlage hinken gedanklich gegenüber uns allen, die das Internet verinnerlicht haben, Jahre hinterher. Sie suchen noch immer DIE eine Lösung, die all ihre wirtschaftlichen Problem verschwinden lässt, selbst wenn diese gar nicht existiert. Wenn wir dann mit unserem sehr zukunftsorientierten Dienst vorstellig werden, ist das ein wenig, wie wenn man Mobiltelefone an Kinder verkaufen möchte.</p>
<p><strong>Hat sich eure Vision in den vergangenen zwölf Monaten verändert?<br />
</strong>Im Kern nicht. Wir haben jedoch einige Aspekt stärker berücksichtigt, beispielsweise den Einstieg für neue Anwender einfacher zu machen. Ein stärkerer Fokus liegt auch auf den Katalogen, in denen wir Flattr-Inhalte nach Genres auflisten, und den sozialen Funktionen, die wir derzeit implementieren. Die Wichtigkeit dieser Dinge war uns zu Beginn nicht bewusst.</p>
<p><strong>Ist Flattr profitabel?<br />
</strong> Nein, bisher nicht &#8211; was auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht das Ziel ist. Dafür haben wir ja Risikokapital aufgenommen &#8211; um uns zuerst auf das Wachstum konzentrieren zu können.</p>
<p><strong>Wieviel Venture Capital habt ihr denn eingesammelt?<br />
</strong>Das ist nicht öffentlich. Aber wir haben genug, um uns über die finanzielle Situation keine Sorgen machen zu müssen.</p>
<p><strong>Was steht für 2012 auf der Agenda?<br />
</strong>Sehr viel. Erst vor wenigen Tagen haben wir eine Funktion veröffentlicht, um beliebige Tweets &#8211; bisher war dies nur <a href="http://netzwertig.com/2011/05/09/soziale-micropayments-heute-offnet-sich-flattr-fur-twitter-konten/">für Twitter-Konten möglich</a> &#8211; und private Github-Repository über unsere Chrome-Erweiterung flattrn zu können. Neu ist außerdem eine Firefox-Extension. Im Laufe des Jahres werden wir viele weitere derartige Optionen präsentieren, um sich im Web für Content, Dienste und Kreativarbeit bedanken zu können &#8211; selbst wenn kein Flattr-Knopf vorhanden ist. Das gesamte Netz soll 2012 flattrbar werden (das ist jedenfalls der Plan). Außerdem arbeiten wir weiterhin an direkten Partnerschaften. Kürzlich haben wir beispielsweise eine Instacast-Integration vorgestellt. Getestet werden momentan auch neue Wege der tiefgehenden Integration von Flattr in Websites, die auch nicht bei Flattr registrierten Nutzern eine Gelegenheit einräumen soll, sich mit einer Zahlung zu bedanken. Außerdem laufen erste Experimente mit Revenue-Share-Modellen. Kurzum: Viele der Dinge, von denen wir seit dem Start geredet haben, werden jetzt sukzessive Realität. Vieles dauert einfach etwas länger, als man sich dies ursprünglich gewünscht hat.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/10/flattr-mitgrunder-linus-olsson-das-gesamte-netz-soll-2012-flattrbar-werden/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/10/flattr-mitgrunder-linus-olsson-das-gesamte-netz-soll-2012-flattrbar-werden/&title=Flattr-Mitgründer Linus Olsson: &#8220;Das gesamte Netz  soll 2012 flattrbar werden&#8221;&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/05/09/soziale-micropayments-heute-offnet-sich-flattr-fur-twitter-konten/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/05/flattr110-2.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/05/09/soziale-micropayments-heute-offnet-sich-flattr-fur-twitter-konten/">Freiwillige Micropayments: Heute öffnet sich  Flattr für Twitter-Konten</a></b><br /><font size="2">Mit einigen Tagen Verspätung wird Flattr die angekündigte Option zum Flattern von Twitter-Konten heute scharf schalten. Es ist ein Schritt, der die Fantasie anregt. </font><font color="#aaa">(9. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/04/14/soziale-micropayments-ab-1-mai-twitter-konten-flattern/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/04/flattr110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/04/14/soziale-micropayments-ab-1-mai-twitter-konten-flattern/">Soziale Micropayments: Ab 1. Mai Twitter-Konten flattern</a></b><br /><font size="2">Etwa ein Jahr nach seinem Start wagt sich der soziale Micropaymentdienst Flattr aus seiner Nische: Ab dem 1. Mai können Besitzer beliebiger Twitter-Konten per Flattr finanziell unterstützt werden. </font><font color="#aaa">(14. April 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2010/10/04/freiwillige-micropayments-flattr-belohnt-meinung-vor-qualitaet-und-aufwand/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/10/flattr_04102010_110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2010/10/04/freiwillige-micropayments-flattr-belohnt-meinung-vor-qualitaet-und-aufwand/">Freiwillige Micropayments: Flattr belohnt Meinung  vor Qualität und Aufwand</a></b><br /><font size="2">Seit über einem halben Jahr wird der Micropaymentdienst Flattr nun eifrig in der deutschsprachigen Blogosphäre eingesetzt. Immer deutlicher wird: Nutzer belohnen über Flattr primär Meinung und Kreativität, weniger Aufwand und Tiefe von Inhalten. </font><font color="#aaa">(4. Oktober 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.artfiles.de/" target="_blank" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/nwbutton2.png" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg"></a>  
    </div>
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		<title>Nach dem Path-Fehltritt: Das merkwürdige Verhalten vernetzungswilliger iPhone-Apps  zur Wachstumszeit</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>
		<category><![CDATA[Path]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem bekannt wurde, dass Path heimlich auf die iPhone-Adressbücher seiner Nutzer zugreift, geraten auch die Praktiken anderer Apps in die Kritik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Nachdem bekannt wurde, dass Path heimlich auf die iPhone-Adressbücher seiner Nutzer zugreift, geraten auch die Praktiken anderer Apps in die Kritik.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/adressbuch.png" width="150" height="165"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Der Skandal (oder das &#8220;Skandälchen, je nach Perspektive) <a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/">um den automatischen Adressbuchabgleich von Path</a> zieht Kreise und hat zur Folge, dass auch das Verhalten anderer populärer iPhone-Applikationen unter die Lupe genommen wird. Die Macher der US-Foto-App <a href="http://www.hipster.com">Hipster</a> gehörten zu den ersten, die ebenfalls den heimlichen Blick auf die Smartphone-Kontakte der Nutzer <a href="http://pandodaily.com/2012/02/08/hipster-explains-not-all-data-transfers-are-created-equally/">eingestanden</a> &#8211; mit dem feinen Unterschied, dass die Daten zwar abgeglichen, aber nicht auf den eigenen Servern gespeichert werden, so das Unternehmen.</p>
<p>Der Blogger Mugunth Kumar hat unterdessen <a href="http://blog.mugunthkumar.com/articles/some-thoughts-on-ios-and-your-privacy-address-book/">einen näheren Blick auf Instagram und foursquare geworfen</a> - zwei der populärsten mobilen Anwendungen für das iPhone überhaupt. <a href="http://www.instagr.am">Instagram</a> erlaubt sich den Zugriff auf das Adressbuch, nachdem Nutzer im Bereich &#8220;Find friends&#8221; die Option &#8220;From my contact list&#8221; gewählt haben. Zwar informiert die beliebte Foto-Applikation nicht darüber, ob die Daten für den Augenblick synchronisiert oder dauerhaft auf den Instagram-Servern gespeichert werden. Dennoch wählt das New Yorker Startup einen recht eindeutigen Prozess, der wenig Raum für sachliche Kritik lässt.</p>
<p><span id="more-20514"></span></p>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/4sq.png" width="250" height="230"  alt="" align="right" hspace="5" vspace="5"/></p>
<p><strong>foursquares automatischer Adressbuchabgleich</strong></p>
<p>Deutlich problematischer ist, wie der ebenfalls aus New York stammende Locationdienst <a href="http://www.foursquare.com">foursquare</a> das Problem zu lösen versucht: Zwar müssen sich auch bei der iPhone-App von foursquare Anwender explizit zu einem Untermenü begeben, um einen Kontaktabgleich einzuleiten. Wenn allerdings auf der Profilseite der &#8220;Freunde hinzufügen&#8221;-Button oben rechts betätigt wird, führt foursquare automatisch einen Adressbuchscan durch &#8211; selbst wenn User nur mit der Intention dorthin kamen, um sich mit Facebook- oder Twitter-Freunden bei foursquare zu vernetzen.</p>
<p>Anders als Path &#8211; das sich mittlerweile <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/path_apologizes_for_privacy_mistake_do_you_accept.php">entschuldigt hat</a> und den Adressbuchzugriff künftig optional anbietet &#8211; informiert foursquare also seine Nutzer beiläufig über den Prozess und aktiviert diesen erst, wenn sie ihr Ziel des Auffindens von Kontakten kenntlich gemacht haben. Es lässt ihnen aber nicht die Freiheit, diesen abzulehnen.</p>
<p>Auch im Rahmen des Path-Fehltritts mehrfach erwähnt werden <a href="http://www.whatsapp.com">WhatsApp</a> und <a href="http://www.viber.com">Viber</a>. Während es aus Anwendersicht ärgerlich ist, dass beide Applikationen nur genutzt werde können, wenn man dafür die eigenen Kontakte &#8220;ausliefert&#8221;, informieren die Anwendungen beim Start über diesen Sachverhalt und erfordern eine aktive Bestätigung darüber, dass dieser zur Kenntnis genommen wurde.</p>
<p>Bei drei Social-Apps aus Deutschland, die wir uns spontan angeschaut haben, sieht die Sachlage folgendermaßen aus: <a href="http://www.eyeem.com">EyeEm</a> und <a href="http://www.wunderkit.com">Wunderkit</a> verfahren ähnlich wie Instagram, <a href="http://www.getamen.com">Amen</a> verzichtet dagegen bisher auf einen Adressbuchscan. Wenn er kommt, dann mit Einwilligung des Nutzers, <a href="https://twitter.com/#!/csshsh/status/167569595664826368">so Mitgründer Florian Weber</a>.</p>
<p><strong>Ausreden und Rechtfertigungen</strong></p>
<p>Es ist beachtlich, welche Wege Entwickler sozialer Apps beschreiten und wie viele Ausreden sie parat haben, um die Kontakte aus dem Adressbuch für die Vernetzung der User nutzen und sich gleichzeitig für diesen Schritt &#8211; über deren gefährliche Gratwanderung sie sich alle im Klaren sind &#8211; rechtfertigen zu können. Das Spektrum reicht von &#8220;Hey, wir sind trotzdem die Guten, andere sind viel Schlimmer&#8221; (auf BlackBerrys scheint WhatsApp es mit der Transparenz <a href="http://forums.crackberry.com/blackberry-apps-f35/whatsapp-took-all-my-contacts-sent-their-servers-without-asking-me-649363/#post6674329">weniger genau zu nehmen</a>) über &#8220;<a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2012/02/path-dave-morin-explains-data/">Wir dachten wir machen das Richtige</a>&#8221; bis zu &#8220;Wir greifen auf die Kontakte zu, speichern sie aber nicht&#8221; (im Falle von Hipster).</p>
<p>&#8220;Unter vielen iOS-Entwicklern herrscht der stille Konsens, dass es angemessen ist, auf das Adressbuch der Anwender ohne deren Einverständnis zuzugreifen und die Kontakte auf ihren Servern zu speichern&#8221;, beschreibt der aus San Francisco stammende Interface Designer Dustin Curtis <a href="http://dcurt.is/stealing-your-address-book">die verbreitete Sichtweise</a>.</p>
<p>Bei aller Kritik an Path bleibt daher festzuhalten, dass das kalifornische Startup mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs darstellt, auch wenn die von ihm gewählte, nun eingestellte Vorgehensweise an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Womöglich sitzt dieser Tage der ein oder andere App-Entwickler mit schweißigen Händen vor seinem Rechner und fürchtet sich davor, entlarvt zu werden.</p>
<p><strong>Ein Blick auf die Motive schadet nicht</strong></p>
<p>Andererseits schadet es auch nicht, die Motive für derartige Praktiken zu betrachten: In der Mehrzahl der Fälle schielen mobile Social-Apps auf die Kontaktlisten der Anwender, weil sie auf diese Weise schneller einen hohen Vernetzungsgrad der Mitglieder schaffen, was zum Erreichen des kritischen Tipping Points erforderlich ist. <a href="http://netzwertig.com/2011/10/27/whatsapp-kik-und-viber-datenschutz-als-bremsklotz-der-vernetzung/">Eine Analyse des Erfolgs von WhatsApp zeigt</a>, wieso der Adressbuchabgleich aus Anbietersicht so unglaublich erstrebenswert ist. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Dennoch empfiehlt es sich bei der Bewertung, die Populismusbrille (&#8220;Apps wollen meine Daten, um sie dann zu verkaufen&#8221;) abzulegen und nüchtern die Fakten zu betrachten.</p>
<p><strong>Generalamnestie für App-Betreiber</strong></p>
<p>Dem heimlichen Adressbuchabgleich muss trotzdem der Riegel vorgeschoben werden. App-Entwicklern, die diesen bisher im Stillen durchführten, sollte jetzt und heute eine Generalamnestie gewährt werden &#8211; nie war die Gelegenheit besser, sich reumütig zu zeigen, Fehler einzugestehen und Besserung zu geloben. Diese muss darin bestehen, dass App-Benutzer unmissverständlich darüber aufgeklärt werden, wenn auf die Smartphone-Kontakte zugegriffen wird. Applikationen, die Bonuspunkte sammeln möchten, verzichten zudem auf einen Zwang &#8211; nichts (außer der begrenzte Platz auf dem iPhone-Display) hindert sie daran, auf die dadurch verursachte schlechtere User Experience hinzuweisen.</p>
<p>Vermutlich wird es aber ohnehin nicht mehr lange dauern, bis Apple iOS so abändert, dass ein heimlicher Kontaktabgleich nicht mehr möglich ist. <a href="http://parislemon.com/post/17302450717/stealing-your-address-book">Zurecht stellt sich die Frage</a>, wieso dies nicht von Beginn an so gehandhabt wurde. Nicht unvorstellbar wäre, dass Apple diese Lücke absichtlich offen gehalten hat, um sein mobiles Betriebssystem als für Social-Web-Dienste besonders attraktive App-Plattform zu etablieren. Was auch funktioniert hat.</p>
<p>Und ein wenig Pragmatismus zum Abschluss: Wer eine Telefonnummer besitzt, die sich in den iPhone-Adressbüchern anderer Menschen befindet, muss davon ausgehen, dass die Nummer schon auf den Servern einiger App-Startups gespeichert ist. Alles andere wäre ein Wunder.</p>

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	</item>
		<item>
		<title>Eardex: Globale Datenbank über lokale Preise</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/09/eardex-globale-datenbank-uber-lokale-preise/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eardex]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[User Generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kölner Startup Eardex hat sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank über die Lebenshaltungskosten an jedem Ort dieser Welt aufzubauen. Dazu benötigt es die Hilfe der Nutzer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Kölner Startup Eardex hat sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank über die Lebenshaltungskosten an jedem Ort dieser Welt aufzubauen. Dazu benötigt es die Hilfe der Nutzer.</h4>

<p><a href="http://www.eardex.com"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/eardex.png" width="250" height="51"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Jedes Mal, wenn ich Gesprächspartnern aus dem deutschsprachigen Raum erzähle, dass ich in Stockholm wohne, ist es bis zum Kommentar &#8220;Dort ist das Leben teuer, oder?&#8221; nur eine Zeitfrage. Meist antworte ich dann etwas in der Art &#8220;Das kommt darauf an. Im Vergleich zu Berlin ja, aber zu München und Zürich eher nicht&#8221;. Doch natürlich basiert meine Aussage lediglich auf subjektiven Beobachtungen.</p>
<p>Mit <a href="http://www.eardex.com">Eardex</a> gibt es seit drei Monaten einen Onlineservice, der mir und anderen Menschen bei der objektiven Bewertung des tatsächlichen Preisniveaus in bestimmten Regionen hilft. Auf der Website des Startups aus Köln können Nutzer die durchschnittlichen Preise von 45 Produkten in Städten und Ländern rund den Globus abrufen und mit eigenen Angaben dazu beitragen, den Preis-Produkt-Index zu erweitern.</p>
<p><span id="more-20507"></span></p>
<p><strong>Eine Art Wikipedia für Preise</strong></p>
<p>Eardex, das von Fabian Walker und Steffen Schmeißer aus eigenen Mitteln gegründet wurde, ist damit soetwas wie eine Wikipedia für Preise, ohne aber im uniformen Wiki-Look zu erstrahlen. Zur Kernzielgruppe gehören Touristen, Geschäftsreisende, Backpacker, Auswanderer, Expats und alle, die mit Freunden, Bekannten oder Kollegen darüber diskutieren, wo das Bier, die Hotelübernachtung oder die Taxigebühren am günstigsten sind.</p>
<p>Über das zentrale Suchfeld können Nutzer die Namen von Städten oder Ländern eingeben, über deren Lebenshaltungskosten sie sich informieren möchten &#8211; oder die Weltkarte verwenden, um eine spezifische Region auszuwählen.</p>
<p>Jeder gelistet Ort verfügt über eine mit vielen Zahlen und Daten gespickte Profilseite, die auf einen Blick die Durchschnittspreise von zehn besonders &#8220;wichtigen&#8221; Produkten/Dienstleistungen listet &#8211; von der Schachtel Malboro über einen Lite Coca Cola bis zu einer Fahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr. Eine dargestellte Schätzung des benötigten Tagesbudgets soll Backpackern und Touristen auf einen Blick einen Eindruck vermitteln, welches Budget sie für einen Tag in der Region ungefähr einplanen müssen.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/eardex-1.png" width="450" height="330"  alt="" /><br /></p>
<p>Wem dieser kompakte Überblick nicht reicht, der kann darunter im Detail die Preise für 45 Produkttypen aus den Kategorien &#8220;Markenprodukte&#8221;, &#8220;Supermarkt&#8221;, &#8220;Gastronomie&#8221;, &#8220;Wohnen&#8221;, &#8220;Tourismus/Reisen&#8221;, &#8220;Alltagsprodukte&#8221; und &#8220;Specials&#8221; (hier finden sich die Kosten für Schwarzfahrer, Kopfschmerztabletten, Kondome und Tampons) abrufen. Diese stehen allerdings nur registrierten Nutzern zur Verfügung &#8211; der Login mittels Facebook ist möglich.</p>
<p><strong>Maßeinheiten und Währungen werden umgerechnet</strong></p>
<p>Neben der Notwendigkeit des Anhäufens einer signifikanten Anzahl an Preisinformationen pro Produkt für tausende Städte und Regionen stellen unterschiedliche Währungen und Maßeinheiten die wohl größte Herausforderung für das vierköpfige Eardex-Team dar. Das Ziel ist, Anwendern das Umdenken zu ersparen, egal aus welchem Winkel dieser Erde sie kommen. Zu jedem Produkt lassen sich verschiedene Maßeinheiten und zugehörige Größen wählen, die Umrechnung erfolgt dann automatisch. Preise können in vielen Dutzend Währungen dargestellt werden.</p>
<p><strong>Vergleich von zwei Orten</strong></p>
<p>Eardex bietet auch eine Funktion, um die Lebenshaltungskosten an zwei Orten miteinander zu vergleichen. So richtig aussagekräftig sind diese Informationen derzeit angesichts des frühen Stadiums und des damit verbundenen begrenzten Datenbestands noch nicht. Aber immerhin: IKEAs berühmtes Bücheregal Billy ist in Zürich nur rund fünf Euro teurer als in Berlin.</p>
<p>Eardex ist ein ambitioniertes Vorhaben, das mit Sicherheit auf Interesse stoßen wird. Der Erfolg steht und fällt jedoch mit der Quantität und Qualität der von Anwendern eingetragenen Preise. Wikipedia hat gezeigt, dass Menschen bereit sind, ohne direkte Gegenleistung ihr Wissen und ihre Zeit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Allerdings steht hinter dem Onlinelexikon eine Non-Profit-Organisation. Als gewinnorientiertes Unternehmen, das mit der Vermarktung seiner rund 120.000 einzelnen Seiten Geld verdienen will, muss Eardex gute Argumente liefern, um dennoch zehntausende User dazu zu bringen, ihre Preisbeobachtungen hinzuzufügen. Andererseits reicht mitunter schon der attraktive Gedanke einer umfassenden globalen Preisdatenbank, um einzelne Anwender zur Partizipation zu bewegen. Zumal der mit dem Eintrag einzelner Preise verbundene Aufwand deutlich geringer ist als das Anlegen oder Bearbeiten eines Wikipedia-Eintrags.</p>
<p>Eine zweite mögliche Erlösquelle sieht das Startup in Partnerschaften mit externen Websites wie beispielsweise Reiseportalen, die Eardex-Daten per Widget integrieren könnten. An dieser Stelle sei angemerkt, dass zumindest für die nicht-kommerzielle Nutzung eine offene API sinnvoll und wünschenswert wäre.</p>
<p>Die Kölner sind nicht die einzigen mit der Vision, die Lebenshaltungskosten rund um den Globus transparent zu machen. Auch <a href="http://www.expatistan.com">Expatistan.com</a> und <a href="http://www.numbeo.com/cost-of-living/">Numbeo</a> verfolgen dieses Ziel, wirken vom äußeren Erscheinungsbild jedoch etwas weniger &#8220;wissenschaftlich&#8221; &#8211; ob das ein Vor- oder Nachteil ist, sei an dieser Stelle dahingestellt.</p>
<p>Link: <a href="http://www.eardex.com">Eardex</a></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://netzwertig.com/2007/08/31/zn-t-online-integriert-funf-web-20-dienste/">T-Online integriert fünf Web-2.0-Dienste</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(31. August 2007)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/15/linkwertig-acta-facebook-microsoft-wikipedia/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/lw-1215.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/15/linkwertig-acta-facebook-microsoft-wikipedia/">Linkwertig: ACTA, Facebook, Microsoft, Wikipedia</a></b><br /><font size="2">Microsoft hat sich in iOS verliebt und neben SkyDrive und dem Notizprogramm Onenote auch das Spiel Kinectimals lanciert und andere Links. </font><font color="#aaa">(15. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/02/linkwertig-schultrojaner-gmail-neuronation-wikipedia-zero/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/lw-1102.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/02/linkwertig-schultrojaner-gmail-neuronation-wikipedia-zero/">Linkwertig: Schultrojaner, Gmail, NeuroNation,  Wikipedia Zero</a></b><br /><font size="2">Nach der Katastrophe mit dem Google Reader stellt Google nun auch ein neues Design für Gmail vor, heise über den Schultrojaner und mehr. </font><font color="#aaa">(2. November 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Heimlicher Adressbuch-Abgleich: Path zeigt sein wahres Gesicht</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/08/heimlicher-adressbuch-abgleich-path-zeigt-sein-wahres-gesicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Path]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das aufstrebende soziale Netzwerk Path hat sich mit dem ungefragten Abgleich der Smartphone-Adressbücher seiner Nutzer einen groben Schnitzer erlaubt. Für diese bei Startups übliche Leichtfertigkeit gibt es Gründe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das aufstrebende soziale Netzwerk Path hat sich mit dem ungefragten Abgleich der Smartphone-Adressbücher seiner Nutzer einen groben Schnitzer erlaubt. Für diese bei Startups übliche Leichtfertigkeit gibt es Gründe.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/path-3.png" width="163" height="72"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Es ist nicht lange her, da <a href="http://netzwertig.com/2011/11/25/getglue-foursquare-und-andere-wie-startups-das-vertrauen-der-nutzer-aufs-spiel-setzen/">beschrieb ich am Beispiel GetGlue und foursquare</a>, wie leichtfertig Startups das Vertrauen ihrer Nutzer aufs Spiel setzen. Dass es nur eine Frage der Zeit war, bis das nächste eigentlich sympathische Jungunternehmen sich einen Schnitzer auf Kosten seiner Anwender leisten würde, daran bestand kein Zweifel. Jetzt ist es passiert, und zwar ausgerechnet bei <a href="https://path.com/">Path</a>, dem aufstrebenden &#8220;privaten&#8221; sozialen Netzwerk, das seit einiger Zeit in Early-Adopter-Kreisen <a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/">für Furore sorgt</a> und sich erfolgreich als auf die Interaktion im geschlossenen Kreis basierendes Gegenstück zu Facebook <a href="http://techcrunch.com/2012/02/08/e-tu-path">positionieren konnte</a>:</p>
<p>Der Entwickler Arun Thampi <a href="http://mclov.in/2012/02/08/path-uploads-your-entire-address-book-to-their-servers.html">hat festgestellt</a>, dass die iPhone-App von Path bei Neuregistrierungen das gesamte Smartphone-Adressbuch der Nutzer auf die eigenen Server lädt, ohne um Erlaubnis zu bitten oder Anwender darüber in Kenntnis zu setzen. Auf diese Weise soll es Path-Mitgliedern leichter gemacht werden, ihre Freunde und Familie zu finden und als Kontakte hinzuzufügen, so die Rechtfertigung von Path-Mitgründer Dave Morin, einem ehemaligen Facebook-Angestellten, als Kommentar zu Thampis Blogeintrag. Gleichzeitig kündigte Morin an, den Adressbuchabgleich künftig wie in der Android-App als freiwillige Option anzubieten.</p>
<p><span id="more-20494"></span></p>
<p>Die Aussage, dass es Path ausschließlich darum geht, das Auffinden von Kontakten zu erleichtern, wovon am Ende die einzelnen Mitglieder profitieren, halte ich für glaubwürdig. Auch hält sich das tatsächliche &#8220;Missbrauchspotenzial&#8221; von Adressbuchdaten, die zumeist aus Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen bestehen, objektiv betrachtet in Grenzen und geht nicht über das des in Deutschland <a href="http://notizen.steingrau.de/2011/07/14/sofort-verbieten-firmen-verkaufen-adressen-mit-benutzerinteressen">ganz legal durchgeführten Adresshandels hinaus</a>.</p>
<p><strong>Path enttäuscht seine Anwender</strong></p>
<p>Entscheidend ist, dass Path mit seinem eigenmächtigen Handeln das Vertrauen der Anwender missbraucht und sie enttäuscht hat. Morin und sein Team offenbaren eine liberale Sicht auf das Thema Datenschutz, die grundsätzlich nicht einmal falsch ist (nochmals: Namen und Kontaktdaten sind ohnehin Handelsware), die aber im Kontext eines auf eine intime Atmosphäre ausgelegten sozialen Netzwerkes zum Problem wird. Die Betreiber des Dienstes haben gezeigt, dass sie grundsätzlich zu einer Bevormundung der Anwender in sie direkt betreffenden Aspekten bereit sind, wenn es ihnen (den Anwendern) einen Mehrwert bietet. Aus strategischer Sicht ist das nachvollziehbar, moralisch aber bedenklich.</p>
<p><strong>Apple hat Teilschuld, mehr aber nicht</strong></p>
<p>Einige Analysen zum Thema <a href="http://thenextweb.com/insider/2012/02/08/paths-mistake-shows-a-problem-with-apple-facebook-and-us/">kritisieren auch Apple</a>, das bisher dem ungefragten Adressbuchzugriff durch Apps keinen Riegel vorgeschoben hat. In der Tat sollte der Konzern aus Cupertino für den App-Zugriff auf von Anwendern als sensibel wahrgenommene Daten eine Bestätigung erzwingen. Dennoch erscheint es konstruiert, wie an mancher Stelle Apple als der eigentliche Schuldige <a href="http://www.staynalive.com/2012/02/paths-privacy-problems-arent-paths.html">dargestellt wird</a>. Nur weil es für Path technisch möglich war, die Adressbücher ohne vorherige Erlaubnis durch die Mitglieder auf die eigenen Server zu laden, heißt dies nicht, dass von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht werden musste. Insofern könnte man auch argumentieren, dass Apple durch die fehlende Regulierung dabei hilft, die integeren Apps von den weniger vertrauenswürdigen zu trennen.</p>
<p><strong>Plötzlich sind WhatsApp und Viber die Guten</strong></p>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/whatsapp.png" width="220" height="100"  alt="" align="right" hspace="5" vspace="5"/>Ironischerweise lassen die Geschehnisse zwei andere Apps, <a href="http://netzwertig.com/2011/10/27/whatsapp-kik-und-viber-datenschutz-als-bremsklotz-der-vernetzung/">die ebenfalls Adressbücher abgleichen</a>, aber Nutzer darüber informieren, plötzlich in einem besseren Licht erscheinen: Wer die mobilen Chat- und Kommunikationsapps <a href="http://www.whatsapp.com">WhatsApp</a> und <a href="http://www.viber.com">Viber</a> verwenden will, hat keine andere Wahl, als die Smartphone-Kontakte freizugeben. Allerdings muss dies vom User aktiv bestätigt werden. Den Zwang, gespeicherte Namen und Telefonnummern auszuliefern, kann man nicht oft genug kritisieren. Im Vergleich zum Vorgehen von Path allerdings wirkt der Ansatz von WhatsApp und Viber schlagartig deutlich respektvoller.</p>
<p><strong>Ein nachhaltiger Schaden ist unwahrscheinlich</strong></p>
<p>Manch einer mag sich jetzt fragen, wie ein mit vielen Millionen Dollar Venture Capital ausgestattetes, äußerst ambitioniertes und auf das Vertrauen seiner Mitglieder angewiesenes Jungunternehmen wie Path überhaupt ein derartig enormes Risiko eingehen kann, sein Image nachhaltig zu schädigen? Die Antwort: Weil die Geschichte gezeigt hat, dass der dauerhafte Schaden minimal ausfällt. Bei Facebook beispielsweise waren kalkulierte und experimentelle Verstöße gegen Konventionen und Datenschutzgesetze Teil der Firmenstrategie. Trotzdem oder gerade deshalb explodierten die Nutzerzahlen.</p>
<p>Im Optimalfall wird Path von dem Skandälchen sogar profitieren. Immerhin hält sich der bereits zwei Millionen Nutzer zählende Dienst damit in den Schlagzeilen. Und die negative Tonalität mancher Artikel zum Trotz: Der ein oder andere wird nun überhaupt zum ersten Mal auf die Path-App aufmerksam.</p>
<p>Auch künftig werden sich Startups auf den ersten Blick fatale Fehltritte leisten (passen dazu sieht sich <a href="http://www.pinterest.com">Pinterest</a> gerade wegen &#8220;heimlicher&#8221; Affiliate-Links <a href="http://t3n.de/news/pinterest-setzt-heimlich-365211/">Kritik ausgesetzt</a>). Weil sie wissen, dass der Sturm der Entrüstung vorübergeht und die Mehrheit der Nutzer nicht nachtragend ist.</p>
<p>Um dieses Verhaltensmuster von Internetunternehmen zu verändern, müssten Anwender ein Exempel statuieren. Wenn Path-Mitglieder den Dienst jetzt boykottieren und ihn damit zum Aufgeben zwingen würden, dann hätten Startups zukünftig einen Grund, weniger forsch bestimmte Grenzen zu überschreiten. Dass dies eintritt, ist allerdings genauso wahrscheinlich wie ein schnelles Ende der Griechenland- und Eurokrise.</p>
<p><strong>Update: </strong>Mittlerweile <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/path_apologizes_for_privacy_mistake_do_you_accept.php">hat sich Path entschuldigt</a> und alle gespeicherten Adressbuchdaten gelöscht. Ab sofort ist die Funktion Opt-In.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/path110-2.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/">Wunsch nach Intimität: Path entzückt von Facebook-Müdigkeit gezeichnete Geeks</a></b><br /><font size="2">Die US-Internet-Avantgarde überschlägt sich mit Lob für das mobile Social Network Path, das Nutzern die Intimität verspricht, die sie bei Facebook zunehmend vermissen. Auch ein gewisser Elitismus treibt derzeit Neugierige zu dem Dienst. </font><font color="#aaa">(4. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/11/brisanter-entschluss-us-behorde-zwingt-facebook-zum-opt-in-verfahren/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/handschellen110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/11/brisanter-entschluss-us-behorde-zwingt-facebook-zum-opt-in-verfahren/">Brisanter Entschluss: US-Behörde zwingt Facebook  zum Opt-In-Verfahren</a></b><br /><font size="2">Die US-Handelskommission FTC hat Facebook die Auflage erteilt, für Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen grundsätzlich vorab das Einverständnis der Nutzer einzuholen. Im schlimmsten Fall wird dies Facebooks Entwicklungstempo drastisch verlangsamen. </font><font color="#aaa">(11. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/10/27/whatsapp-kik-und-viber-datenschutz-als-bremsklotz-der-vernetzung/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/10/whatsapp110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/10/27/whatsapp-kik-und-viber-datenschutz-als-bremsklotz-der-vernetzung/">WhatsApp, Kik und Viber: Datenschutz als  Bremsklotz der Vernetzung</a></b><br /><font size="2">Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können. Die mobilen Apps Kik, WhatsApp und Viber verdeutlichen dies exemplarisch. </font><font color="#aaa">(27. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
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		<title>Café-, Restaurant- und Ausgehtipps: Urbany ist das ultimative Empfehlungs-Mashup</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/08/cafe-restaurant-und-ausgehtipps-urbany-ist-das-ultimative-empfehlungs-mashup/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungsportale]]></category>
		<category><![CDATA[mashups]]></category>
		<category><![CDATA[Urbany]]></category>

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		<description><![CDATA[Die iPhone-App Urbany des Berliner Startups Uberblic zapft einschlägige Empfehlungs- und Locationdienste an, um standortbasierte Tipps für Cafés, Restaurants, Bars- und Musikveranstaltungen zu geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die iPhone-App Urbany des Berliner Startups Uberblic zapft einschlägige Empfehlungs- und Locationdienste an, um standortbasierte Tipps für Cafés, Restaurants, Bars- und Musikveranstaltungen zu geben.</h4>

<p><a href="http://urbanyapp.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/urbany.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Eine der häufigsten Fragen, die sich Menschen unterwegs stellen, ist die nach einem empfehlenswerten Café, Restaurant, einer guten Bar oder einem angesagten Club in der unmittelbaren Umgebung. In diesen Situationen kann man entweder auf gut Glück das nächstgelegene Etablissement betreten, Freunde oder Bekannte um Vorschläge bitte, Tipps per Twitter oder Facebook erfragen oder die App eines Städteguides oder Empfehlungsdienstes auf dem Smartphone anschmeißen.</p>
<p>Welche App an welchem Ort aber die informativsten und zuverlässigsten Ratschläge gibt, weiß man nie. Das Berliner Startup Uberblic hat am Dienstag eine kostenpflichtige iPhone-Anwendung veröffentlicht, welche dieses Problem löst: <a href="http://urbanyapp.com/">Urbany</a> bündelt Empfehlungen, Kommentare, Reviews, Events und Fotos von diversen Location- und Empfehlungsplattformen in einer App und erübrigt damit die Frage, ob foursquare, Qype, Yelp, Facebook oder Lonely Planet die besten Informationen rund um gastronmische Einrichtungen und Musikevents in der Nähe haben.</p>
<p><span id="more-20489"></span></p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/urbany-1.png" width="450" height="331"  alt="" /><br /></p>
<p>&#8220;Mit Urbany wollen wir die eine einzige App schaffen, die man braucht, um Locations in seiner Stadt zu finden und um zu erfahren, was dort passiert&#8221;, beschreibt Geschäftsführer Georgi Kobilarov des Ziel des Unterfangens.</p>
<p>Urbany zapft zum aktuellen oder manuell eingegebenen Standort des Nutzers die APIs einer Reihe einschlägiger Empfehlungsdienste an und versorgt User auf einen Blick mit Tipps zu den Kategorien &#8220;Essen&#8221;, &#8220;Café&#8221;, &#8220;Getränke&#8221; und &#8220;Musik&#8221;. Anwender können den zu berücksichtigenden Radius der Suche eingrenzen (von 100m bis 2km) und die Liste mit den gefundenen Locations nach Popularität, Entfernung zum aktuellen Ort und Name sortieren. Auch eine Darstellung auf einer Karte ist möglich.</p>
<p>In der Liste der gefundenen Locations zeigt Urbany mittles kleiner Logos an, aus welchen Quellen sich die aufgeführten Informationen speisen. Ein Klick auf einen Eintrag öffnet die Profilseite der jeweiligen Einrichtung, die eine Auswahl an Kommentaren, Fotos, Beurteilungen und anderen Angaben (wie Kontaktdaten) bereithält.</p>
<p>Urbany löst ein glasklares Problem vieler mobiler Nutzer und liefert zudem Daten aus Diensten, deren eigene mobile Apps eine Registrierung erfordern (wie foursquare). Positiv anzumerken ist außerdem das elegante Design der Anwendung, was die Nutzung von Urbany zu einer Freude macht.</p>
<p>Für das junge Berliner Unternehmen Uberblic ist Urbany auch eine Gelegenheit, ihre auf <a href="http://uberblic.com">uberblic.com</a> angebotene Technologie <a href="http://netzwertig.com/2011/08/17/uberblic-berliner-datenmarktplatz-will-die-usa-erobern/">zum Abgleich verschiedener Web-APIs in Aktion zu zeigen</a>. &#8220;Meine Vision für Uberblic ist es, dass Daten und APIs im Web besser genutzt werden können und dass coole neue Dinge entstehen, weil man sie integrieren kann&#8221;, so Gründer Kobilarov. Mit Urbany zeigen er und sein Team, was möglich ist &#8211; und generieren gleichzeitig Umsatz für das eigenfinanzierte Startup.</p>
<p>In der Regel berichten wir nicht über kostenpflichtige Apps, erst recht nicht, wenn sie nur für eine Plattform angeboten werden. Urbany erscheint uns jedoch in höchstem Maße nützlich, weswegen wir eine Ausnahme machen. <a href="http://itunes.apple.com/de/app/urbany/id494535626">Die App kostet 1,59 Euro</a>. Für zehn Leserinnen und Leser von netzwertig.com haben wir allerdings einen Gratis-Zugang. Wer interessiert ist, hinterlässt einen entsprechenden Kommentar unter Angabe einer validen E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld. Die ersten Zehn sind dabei!</p>
<p><strong>Update: </strong>Die 10 Gratis-Codes sind weg!</p>
<p>Link: <a href="http://urbanyapp.com/">Urbany</a></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/08/cafe-restaurant-und-ausgehtipps-urbany-ist-das-ultimative-empfehlungs-mashup/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/08/cafe-restaurant-und-ausgehtipps-urbany-ist-das-ultimative-empfehlungs-mashup/&title=Café-, Restaurant- und Ausgehtipps: Urbany ist das ultimative Empfehlungs-Mashup&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/10/25/film-und-serienempfehlungen-moviepilot-startet-internationalisierung-mit-neuartigem-konzept/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/10/moviepilot110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/10/25/film-und-serienempfehlungen-moviepilot-startet-internationalisierung-mit-neuartigem-konzept/">Film- und Serienempfehlungen: Moviepilot startet Internationalisierung mit neuartigem Konzept</a></b><br /><font size="2">Deutschlands laut eigener Aussage größte Film-Community Moviepilot hat unter moviepilot.com einen international ausgerichteten Dienst gestartet. Dieser versorgt Nutzer mit personalisierten Empfehlungen zu Filmen und Serien, die in der Zukunft veröffentlicht werden. </font><font color="#aaa">(25. Oktober 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2010/09/29/genieo-eine-wirklich-persoenliche-empfehlungsmaschine-fuer-nachrichten/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/09/geneio_110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2010/09/29/genieo-eine-wirklich-persoenliche-empfehlungsmaschine-fuer-nachrichten/">Genieo: Eine wirklich persönliche Empfehlungsmaschine für Nachrichten</a></b><br /><font size="2">Personalisierte Nachrichten auf Basis des eigenen Surfverhaltens und ohne, dass Daten dafür den eigenen Rechner verlassen - das verspricht Genieo. Es funktioniert richtig gut! </font><font color="#aaa">(29. September 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/03/quote-fm-rss-ist-nicht-tot/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/quote.fm-3.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/03/quote-fm-rss-ist-nicht-tot/">Quote.fm: "RSS ist nicht tot"</a></b><br /><font size="2">Quote.fm spendiert seinen Nutzerprofilen RSS-Feeds und bietet damit einen ausgezeichneten Weg, um die zitatbasierten Artikelempfehlungen anderer Anwender direkt im RSS-Reader zu beziehen. </font><font color="#aaa">(3. Februar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>MoID: Die Visitenkarte wird einfach  nicht in Ruhe gelassen</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/07/moid-die-visitenkarte-wird-einfach-nicht-in-ruhe-gelassen/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/02/07/moid-die-visitenkarte-wird-einfach-nicht-in-ruhe-gelassen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[mobile web]]></category>
		<category><![CDATA[MoID]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlreiche Apps haben bisher vergeblich versucht, die Visitenkarte zu verdrängen. Das Münchner Startup MoID hindert dies jedoch nicht daran, es trotzdem zu versuchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Zahlreiche Apps haben bisher vergeblich versucht, die Visitenkarte zu verdrängen. Das Münchner Startup MoID hindert dies jedoch nicht daran, es trotzdem zu versuchen.</h4>

<p><a href="http://moid.de/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/moid.png" width="180" height="45"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die Visitenkarten gehört zu den Relikten aus einer vergangenen Zeit, die mangels hinreichend leistungsfähiger und omnipräsenter Alternativen auch im Jahr 2012 noch <a href="http://netzwertig.com/2011/09/22/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">die dominante Form des Kontaktaustausches</a> zwischen Geschäftsleuten darstellt. Was eine Reihe von Anbietern mobiler Apps bisher nicht gelungen ist (u.a. <a href="http://bu.mp/">Bump</a>, <a href="http://www.cardcloud.com/">Cardcloud</a>, <a href="http://hashable.com">Hashable</a>, <a href="http://www.xing.com">Xing</a>, <a href="http://www.linkedin.com">LinkedIn</a>), möchte das Münchner Startup <a href="http://moid.de/">MoID</a> nun endlich erledigen: der Visitenkarte den Gar ausmachen.</p>
<p>So ambitioniert und im ersten Moment vielleicht unwahrscheinlich dieses Vorhaben angesichts der bisherigen Überlebensfähigkeit der kleinen Papierkarten auch klingen mag: Die MoID-Gründer Damir Ismailovic, Dennis Pagano und Phillip Bellé haben sich in jedem Fall kluge Gedanken darüber gemacht, wieso existierende Apps für den Kontaktaustausch nicht ihren Weg auf alle Smartphones dieser Welt gefunden haben:</p>
<p>Bei Card-Reader-Apps ist die Eingabe der Daten aufwändig, außerdem werden die Kontakte anschließend nicht aktuell gehalten, so MoID-Mitgründer Phillip Bellé. Apps, die im Stile von Bump, Xing oder LinkedIn das aktive Austauschen einzelner Kontaktdaten erfordern, bringen nach Ansicht der Münchner eine enorme Hemmschwelle mit: &#8220;Gruppen von Geschäftsleuten, die in Zweierpärchen Ihre Smartphones aneinander stoßen, halten wir für unrealistisch&#8221;, beschreibt Bellé das Manko.</p>
<p><span id="more-20480"></span></p>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/moid-1.png" width="200" height="317"  alt="" align="right" hspace="5" vspace="5"/>Im Sinne der Reduktion von Aufwand und Eintrittsbarrieren haben die Jungunternehmer eine mobile App (derzeit nur iPhone, Android kommt im März) entwickelt, die (auch im Hintergrund) über GPS-, WLAN- und Bluetooth-Signale aufzeichnet, welche anderen Nutzer mit der Anwendung sich gerade in der Umgebung befinden. Auf einer Konferenz können Anwender dann aus der Liste anwesender MoID-Nutzer die Personen auswählen, denen sie ihre Kontaktdaten anbieten möchten, und diese können ihrerseits ihre Daten freigeben. Kontaktdaten werden dann direkt ins Smartphone-Adressbuch übernommen.</p>
<p>Da MoID-Kontaktdaten auf den Servern des Startups abgelegt werden, ist es auch möglich, die Freigabe erst im Nachhinein durchzuführen. Die App listet dazu eine Chronik sämtlicher Personen, die einem jüngst über den Weg gelaufen sind (und ebenfalls MoID verwenden). Ändert ein MoID-Mitglied die persönlichen Kontaktdetails, fügt also beispielsweise eine neue Telefonnummer hinzu, erscheint diese Änderung im Adressbuch all derjenigen, denen man über MoID Zugriff auf die persönlichen Daten gegeben hat.</p>
<p>MoID erlaubt auch das Anlegen von verschiedenen Profilen, um eine schnelle selektive Freigabe von Kontaktdaten zu erlauben.</p>
<p>Das eigenfinanzierte Startup aus Bayern kombiniert für seinen Service verschiedene existierende Konzepte zu einem neuen Angebot. So kennt man das automatische Aufzeichnen in der Nähe befindlicher Personen bereits vom Berliner Locationdienst <a href="http://www.aka-aki.com/">aka-aki</a>. Dieser positioniert sich jedoch eher als soziales Netzwerk und ortsbasierte Flirtplattform. Den Gedanken eines sich selbst aktualisierenden Adressbuchs dagegen verfolgen unter anderem <a href="http://connex.io/">connex.io</a>, <a href="http://www.plaxo.com/">Plaxo</a> und <a href="http://ambadoo.com/">Ambadoo</a>.</p>
<p>MoID setzt wie alle Applikationen, die es mit der Visitenkarte aufnehmen wollen, eine enorme Verbreitung innerhalb der Zielgruppe voraus. Zum Start ist diese natürlich nicht gegeben, weshalb die Münchner das klassische Henne-Ei-Problem lösen müssen, bevor sie überhaupt als potenzieller Visitenkarten-Killer wahrgenommen werden. Unter anderem durch die Direktansprache von Unternehmen sowie die Promotion der App an Unis soll MoID initiale Bekanntheit verschafft werden.</p>
<p>Wie MoID monetarisiert wird, dazu ist noch kein endgültiger Entschluss gefallen. Werbung sowie kostenpflichtige Zusatzfunktionen &#8211; unter anderem auch für lokale Geschäfte und Gastronomen, kommen laut Phillip Bellé in Frage.</p>
<p>Vorausgesetzt, die App funktioniert in freier Wildbahn wie versprochen (aufgrund des Mangels anderer Anwender in meiner Umgebung konnte ich sie bisher nicht praktisch einsetzen) und beansprucht durch das ständige Monitoring des aktuellen Standorts die Smartphone-Batterie nicht allzu sehr, erscheint der gewählte Ansatz durchaus interessant. Ich werde MoID auf dem nächsten von mir besuchten Tech-Event (wahrscheinlich die re:publica) einmal ausprobieren.</p>
<p>Link: <a href="http://moid.de/">MoID</a></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/25/smartphone-messaging-die-mobilfunker-kampfen-um-die-simser/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/sms110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/25/smartphone-messaging-die-mobilfunker-kampfen-um-die-simser/">Smartphone-Messaging: Die Mobilfunker kämpfen  um die Simser</a></b><br /><font size="2">Drei der vier deutschen Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz planen, mit einem interaktiven Messaging-Dienst das wegbrechende SMS-Geschäft auszugleichen. Ob das Unterfangen tatsächlich zu einer neuen Cash-Cow der Provider werden kann, ist ungewiss. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/06/funkzentralen-im-kampf-gegen-mytaxi-der-ungeliebte-eindringling/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/mytaxi110-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/06/funkzentralen-im-kampf-gegen-mytaxi-der-ungeliebte-eindringling/">Funkzentralen im Kampf gegen myTaxi: Der ungeliebte Eindringling</a></b><br /><font size="2">myTaxi aus Hamburg vermittelt Taxifahrern Fahrgäste über das Smartphone. Einigen Funkzentralen schmeckt das gar nicht. Bei der Abwehr des Eindringlings kommen fragwürdige Maßnahmen zum Einsatz. </font><font color="#aaa">(6. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/16/ijoule-smartphone-app-soll-zu-gesunderen-gewohnheiten-erziehen/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/ijoule110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/16/ijoule-smartphone-app-soll-zu-gesunderen-gewohnheiten-erziehen/">iJoule: Smartphone-App will zu gesünderen Gewohnheiten erziehen</a></b><br /><font size="2">Das Wiener Startup iJoule will Menschen mit einer mobilen iOS-App dabei helfen, gesundheitsschädigende Gewohnheiten abzulegen und sich einen besseren Lebensstil anzueignen. </font><font color="#aaa">(16. Dezember 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Last-Minute-Hotelbuchungen: HRS stört sich an JustBook</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/07/last-minute-hotelbuchungen-hrs-stort-sich-an-justbook/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/02/07/last-minute-hotelbuchungen-hrs-stort-sich-an-justbook/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 07:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die iPhone-App des Berliner Startups JustBook bietet tagesaktuelle Last-Minute-Hoteldeals in deutschen Großstädten. Dem marktführenden Buchungsportal HRS schmeckt dies gar nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die iPhone-App des Berliner Startups JustBook bietet tagesaktuelle Last-Minute-Hoteldeals in deutschen Großstädten. Dem marktführenden Buchungsportal HRS schmeckt dies gar nicht.</h4>

<p><a href="http://justbook.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/justbook.png" width="180" height="54"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Wenn Startups bei alteingesessenen Unternehmen anecken, dann zumeist, weil ihr sich die Stärken des Webs zunutze machender Ansatz bisherige Geschäftsmodelle schwächt oder gar überflüßig macht. Meist sind es daher Firmen mit geringem oder nicht existentem Onlinefokus, die sich den Eindringlingen mit mehr oder weniger fairen Mitteln in den Weg stellen &#8211; <a href="http://www.mytaxi.net">myTaxi</a> kann <a href="http://netzwertig.com/2011/07/29/taxibestellung-uber-das-smartphone-wie-mytaxi-eine-branche-erobert/">davon</a> ein Lied <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/30/mytaxi-investition-taxiverband-schaumt-vor-enttauschung-und-wut/">singen</a>.</p>
<p>Alexander Hüsing <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/02/06/justbook-hrs-clinch/">berichtet nun bei deutsche-startups.de über einen Fall</a>, in dem ein Anbieter sich gegen neue Konkurrenz aus dem Internet stemmt, der selbst schon seit einer gefühlten Ewigkeit aktiv im Netz präsent ist:</p>
<p><a href="http://www.hrs.se">HRS</a>, Kölner Marktführer im deutschen Hotelbuchungsmarkt, stört sich an der vor einigen Wochen lancierten Last-Minute-Buchungs-App <a href="http://justbook.com/">JustBook</a>. Das mit Seed-Kapital <a href="http://www.gruenderszene.de/news/justbook-seedfinanzierung-felix-haas-matthias-hunecke-heilemann-brueder">von einer Reihe namhafter deutscher Investoren</a> ausgestattete Berliner Jungunternehmen um die Gründer Stefan Menden, Florian Waldmann, Ogi Zeric and Sebastian Fallert bietet über seine iPhone-App täglich zwischen 12 Uhr mittags und 2 Uhr nachts stark im Preis gesenkte Hotelzimmer in einer Reihe deutsche Großstädte an &#8211; jeweils für die aktuelle Nacht.</p>
<p><span id="more-20473"></span></p>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/justbooknew.png" width="300" height="267"  alt="" align="right" hspace="5" vspace="5"/>Reisende finden auf diese Weise kurzfristig eine deutlich rabattierte Unterkunft in ausgewählten, vom JustBook-Team laut eigener Aussage persönlich geprüften Hotels. Und für Hoteliers bietet die Anwendung des Startups eine Möglichkeit, kurzfristig Last-Minute-Kontingente loszuwerden &#8211; ohne Preisverfall und Markenschaden &#8211; die zeitlich begrenzten Angebote sind nur über die App verfügbar und können somit nicht über die Buchungsportale im Web in Anspruch genommen werden.</p>
<p>Genau das aber stört HRS. Das 1972 gegründete Unternehmen, das in Deutschland eine erhebliche Marktmacht besitzt, soll daher alle mit Sonderangeboten bei JustBook präsenten Hotels kontaktiert und sie aufgefordert haben, Zimmer nicht zu günstigeren Raten als bei HRS anzubieten. &#8220;Sollten Hotels &#8216;einen besseren Preis bei JustBook anbieten als bei HRS, weisen wir die Hotels darauf hin und bitten sie, die Raten entsprechend bei HRS anzupassen&#8221;, gab ein HRS-Sprecher <a href="http://mobilbranche.de/2012/02/hrs-reagiert-angespannt-auf-last-minute-app-justbook/12136">gegenüber Mobilbranche.de</a> zu verstehen. Einige Hotels sollen daraufhin die Zusammenarbeit mit JustBook <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/buchungsportale-knatsch-mit-hrs/6145166.html">eingestellt haben</a>.</p>
<p>HRS fordert von den über das Portal buchbaren Hotels eine Bestpreisgarantie, die es aufgrund seines Marktanteils von 54 Prozent in Deutschland (<a href="http://www.hotelbiz.at/site/content/partner/hrs.html">älterer Wert aus dem Jahr 2006</a>) auch relativ leicht durchsetzen kann. Eine Entfernung aus der Datenbank von HRS könnte sich für die betroffenen Hotels in erheblichen Einbußen bei den Buchungen niederschlagen.</p>
<p>Wegen einer Erhöhung der Vermittlungsprovision von 13 auf 15 Prozent sind viele Hoteliers derzeit ohnehin <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/buchungsportal-hrs-das-ende-der-solidaritaet/6123392.html">nicht gut auf HRS zu sprechen</a>. Mit dem bisher noch nicht in einen Rechtsstreit ausgearteten Vorgehen gegen JustBook-Partnerhotels werden die Kölner nicht gerade die Wogen glätten können.</p>
<p>Im Kern dreht sich der Konflikt zwischen HRS, den Hotels und JustBook um die Frage, inwieweit das Angebot des Berliner Startups mit dem von HRS vergleichbar ist. Auch das Buchungsportal bietet tagesaktuelle Rabatte für ausgewählte Unterkünfte. Das JustBook-Team dagegen ist der Überzeugung, dass sich ihr Service deutlich von HRS unterscheidet, weil besondere Buchungsbedingungen gelten und ein geschlossener Empfängerkreis (innerhalb der App) angesprochen wird, <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/02/06/justbook-hrs-clinch/">erklärt deutsche-startups.de</a>.</p>
<p>Die Parallelen zum Disput zwischen Taxizentralen und myTaxi sind offensichtlich. In beiden Fällen haben es etablierte Anbieter aus Angst vor einer Kannibalisierung versäumt, selbst mit neuartigen Produktideen bisher unbefriedigte Kundenbedürfnisse zu erfüllen, und nutzen nun ihre dominierende Marktstellung aus, um aufstrebende Konkurrenten am Erstarken zu hindern.</p>
<p>Wahrscheinlich gäbe es JustBook heute gar nicht, hätte HRS einfach selbst eine eigenständige Last-Minute-App auf den Markt gebracht. Immerhin hat sich JustBook das Konzept in den USA bei <a href="http://www.hoteltonight.com/">Hotel Tonight</a> abgeguckt. Dazu wäre HRS auch in der Lage gewesen. Nun rächt sich die Furcht vor der Veränderung &#8211; erst recht, weil durch die Presseberichte viele Reisende in Deutschland nun zum ersten Mal überhaupt auf JustBook aufmerksam werden.</p>
<p>Link: <a href="http://justbook.com/">JustBook</a></p>

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		<title>PR-Manager für DACH: Spotify bereitet sich auf Deutschlandstart vor</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/06/pr-manager-fur-dach-spotify-bereitet-sich-auf-deutschlandstart-vor/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Grobe]]></category>
		<category><![CDATA[Musikdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Start von Spotify in Deutschland ist nur noch eine Zeitfrage. Die Anstellung eines in Berlin ansässigen PR-Managers für den deutschsprachigen Markt signalisiert, dass es nicht mehr lange dauern kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Start von Spotify in Deutschland ist nur noch eine Zeitfrage. Die Anstellung eines in Berlin ansässigen PR-Managers für den deutschsprachigen Markt signalisiert, dass es nicht mehr lange dauern kann.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/spotify110-1.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Es gibt nicht viele Onlinedienste, auf die Internetnutzer in Deutschland so sehnlich waren wie auf <a href="http://www.spotify.com">Spotify</a>. Zwar mangelt es hierzulande mittlerweile <a href="http://netzwertig.com/2012/01/12/musikdienst-der-skype-grunder-rdio-startet-heute-in-deutschland/">nicht mehr an On-Demand-Musikangeboten</a>, doch bis auf <a href="http://www.simfy.de">simfy</a> verzichten alle auf einen kostenfreien Service und sind sich im Funktionsumfang weitgehend ähnlich. Ob einem Spotify besser gefällt als die Konkurrenz, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Aber dem typischen menschlichen Verhaltensmuster folgend, Dinge zu begehren, die man nicht haben kann, dürften sich bei einem Spotify-Launch hierzulande viele User auf den schwedischen, mittlerweile in zwölf Ländern verfügbaren Dienst stürzen &#8211; erst recht, sofern es zwischen Spotify und der GEMA zu einer Einigung hinsichtlich eines Gratis-Angebots kommen sollte.</p>
<p><span id="more-20465"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Marcel Grobe übernimmt Spotify-PR in Berlin</strong></p>
<p>Von Spotify gibt es nach wie vor keine offizielle Aussage zum Deutschlandstart. Dennoch signalisiert eine aktuelle Personalie, dass das Unternehmen mit Sitz in Stockholm und London fest mit einem baldigen Debüt in Deutschland rechnet: Aus zwei zuverlässigen Quellen haben wir erfahren, dass das Startup gerade die <a href="http://www.spotify.com/se/jobs/view/oU81VfwI/">kürzlich ausgeschriebene Stelle</a> des PR Managers DACH besetzt hat: Marcel Grobe, ehemaliger Director Public Relations bei Groupon, wird künftig die Spotify-Kommunikation für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantworten. Dass er lediglich für die kleinen Märkte Schweiz und Österreich eingestellt wurde, erscheint äußert unwahrscheinlich. Eine Spotify-Sprecherin wollte die Meldung nicht kommentieren.</p>
<p>In Spotifys jüngst eröffnetem Berlin-Büro wird Grobe nicht alleine sein: Schon seit einigen Monaten schaffen Axel Bringéus und John Bonten von dort aus die Grundlagen für einen baldigen Launch in Deutschland. Gesucht werden <a href="http://www.spotify.com/se/jobs/view/odF3VfwA/">derzeit</a> zudem <a href="http://www.spotify.com/se/jobs/view/ov64Vfwk/">Vertriebskräfte</a>.</p>
<p>Zwar war der Musikdienst aus Schweden Ende 2008 schon einmal an einem Punkt, an dem mit Caspar von Gwinner ein frisch rekrutierter Mitarbeiter in Deutschland die Weichen für spotify.de stellen sollte, nur um dieses Vorhaben dann in Folge gescheiterter Verhandlungen mit der GEMA abzubrechen. Doch die Anstellung eines PR-Managers in Berlin lässt erahnen, dass die Skandinavier mittlerweile keinen Zweifel mehr daran haben, die seit dem Herbst laufenden Verhandlungen mit der GEMA erfolgreich abschließen zu können.</p>
<p>Die Verwertungssgesellschaft selbst erklärte uns auf Anfrage, dass es keine Neuigkeiten zum Status der Gespräche zu verkünden gibt.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/20/gema-bitkom-einigung-gilt-auch-fur-freemium-dienste/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/gema.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/20/gema-bitkom-einigung-gilt-auch-fur-freemium-dienste/">GEMA: "Bitkom-Einigung gilt auch für Freemium-Dienste"</a></b><br /><font size="2">Zwei Wochen nach der Einigung mit dem BITKOM über kostenpflichtige Online-Musikdienste hat die Verwertungsgesellschaft GEMA auch einen neuen Tarif für rein werbefinanzierte Angebote veröffentlicht. Spotify, simfy und ähnlichen Diensten kann dieser egal sein. </font><font color="#aaa">(20. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/08/gesamtvertrag-zwischen-gema-und-bitkom-einigung-ebnet-weg-fur-spotify-start-in-deutschland/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/gemaspotify110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/08/gesamtvertrag-zwischen-gema-und-bitkom-einigung-ebnet-weg-fur-spotify-start-in-deutschland/">Gesamtvertrag zwischen GEMA und BITKOM: Einigung ebnet Weg für  Spotify-Start in Deutschland</a></b><br /><font size="2">Die GEMA hat sich mit der BITKOM auf einen Gesamtvertrag rund um Lizenzgebühren für Online-Musikdienste geeinigt. Ein baldiger Deutschlandstart von Spotify wird dadurch wahrscheinlich. </font><font color="#aaa">(8. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/01/app-plattform-spotify-folgt-den-pfaden-der-grosen/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/spotify110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/01/app-plattform-spotify-folgt-den-pfaden-der-grosen/">App-Plattform: Spotify folgt den Pfaden der Großen</a></b><br /><font size="2">Spotify öffnet seinen Client für externe Applikationen. Der expansive Musikdienst will sich damit als Plattform etablieren. </font><font color="#aaa">(1. Dezember 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Geschlossene Ökosysteme: Abschied vom Netz, wie wir es kennen</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/06/geschlossene-okosysteme-abschied-vom-netz-wie-wir-es-kennen/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/02/06/geschlossene-okosysteme-abschied-vom-netz-wie-wir-es-kennen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet in seiner bisherigen Form wird nicht nur durch Regierungen und fortschrittsfeindliche Unternehmen bedroht. Die Demontage eines offenen Netzes findet auch von "innen" statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Internet in seiner bisherigen Form wird nicht nur durch Regierungen und fortschrittsfeindliche Unternehmen bedroht. Die Demontage eines offenen Netzes findet auch von &#8220;innen&#8221; statt.</h4>

<p style="text-align: center;"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/warteschlange.png" width="450" height="217"  alt="Foto: Flickr/ButterflySha, CC BY 2.0" /><br /></p>
<p>Der Druck auf das Internet, den etablierten Strukturen und Konventionen der &#8220;alten Welt&#8221; Folge zu leisten, nimmt unaufhörlich zu. Regierungen und Ermittlungsbehörden sorgen sich um revolutionäres Potenzial und &#8220;Cyberkriminalität&#8221;, die Unterhaltungsindustrie sieht ihre Umsätze wegbröckeln, und die Zugangsanbieter verzweifeln an der für sie nur schwer monetarisierbaren Traffic-Explosion. Vorratsdatenspeicherung, Gesetzesentwürfe und Handelsabkommen à la SOPA, PIPA und ACTA sowie die Sabotage der Netzneutralität sind einige der unmittelbaren Folgen. Kurzum: Externe Kräfte stellen dem Web zunehmend <a href="http://netzwertig.com/2011/05/23/der-ungeliebte-kontrollverlust-internet-am-scheideweg/">die Existenzfrage</a>.</p>
<p>Doch als wäre all dies nicht genug, droht dem Web, wie Menschen es in den vergangenen 15 Jahren kennen und schätzen gelernt haben, auch aus den eigenen Kreisen die Demontage. Denn die gewachsenen Internetkonzerne, über die wir bei netzwertig.com aufgrund ihrer Disruptions- und Innovationsfähigkeit regelmäßig und gerne berichten, verabschieden sich vom ursprünglichen Gedanken eines offenen Internets ohne kontrollierende Eingriffe durch Gatekeeper. Nicht, weil sie böse sind und Anwender ins Verderben schicken wollen, sondern weil die zugrunde liegenden Dynamiken, die kommerziellen Interessen und auch die Bedürfnisse der Nutzer dies erzwingen &#8211; eine Entwicklung, die US-Blogger und -Autor John John Battelle mit dem ebenfalls vom Menschen unbeabsichtigt verursachten Abschmelzen der Polarkappen <a href="http://battellemedia.com/archives/2012/02/its-not-whether-googles-threatened-its-asking-ourselves-what-commons-do-we-wish-for.php">vergleicht</a>.</p>
<p><span id="more-20460"></span></p>
<p><strong>Nutzern gefällt es im &#8220;Walled Garden&#8221;</strong></p>
<p>Einen wachsenden prozentualen Anteil der Onlinezeit verbringen wir innerhalb der weitestgehend geschlossenen Ökosysteme führender Internetkonzerne. So halten sich Anwender <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Focus-Ein-Fuenftel-der-Internetzeit-wird-bei-Facebook-verbracht-1428265.html">etwa 20 Prozent ihrer Zeit im Netz</a> bei Facebook auf. In dieser Statistik ist die Nutzung der auf der <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/">Plattform des sozialen Netzwerks</a> aufsetzenden und mit ihr eng verbundenen Drittanbieter nicht einmal eingerechnet.</p>
<p>Noch deutlicher wird der zunehmende Einfluss einzelner Firmen auf unseren Webkonsum beim Blick auf die Popularität mobiler Applikationen. Im Juni vergangenen Jahres überstieg die Dauer der Verwendung nativer mobiler Apps bei US-Usern erstmals <a href="http://techcrunch.com/2011/06/20/flurry-time-spent-on-mobile-apps-has-surpassed-web-browsing/">die des Besuchs herkömmlicher Websites</a>. Von den zwei führenden Plattformen für mobile Anwendungen setzt mit Apple eine auf einen strengen Freigabeprozess, der nur solche Apps in den Store lässt, die den penibel kontrollierten Richtlinien des Konzerns entsprechen.</p>
<p>Benutzer vertreiben sich also immer häufiger die Zeit mit Onlineanwendungen, die von einer übergeordneten, privatwirtschaftlichen Instanz geprüft und als regelkonform bezeichnet wurden. Anbieter von Apps, die Apple nicht schmecken, müssen sich andere Wege suchen, um die User zu erreichen &#8211; beispielsweise über weniger populäre <a href="http://netzwertig.com/2011/11/07/von-mobilen-standards-wahrnehmung-und-trends-html5-und-die-mobilen-apps-der-zukunft/">HTML5-Browser-Apps</a>.</p>
<p>Auch Amazon bastelt sich mit seiner Kindle-Plattform und der Verknüpfung aus Hardware und Inhalten <a href="http://www.technewsworld.com/story/73387.html">einen &#8220;Walled Garden</a>&#8220;, der Konsumenten sukzessive aus dem offenen Netz in die eigene, den Regeln des &#8220;Hausherrn&#8221; folgende Welt hineinzieht.</p>
<p><strong>Sicherer, bequemer, besser</strong></p>
<p>Das Bemerkenswerte an dieser Machtverschiebung und -konzentration ist, dass kein Mensch gezwungen wird, sich in die Fänge der neuen Gatekeeper zu begeben. Stattdessen sind es diverse von den Verbrauchern wahrgenommene und tatsächlich vorhandene Vorzüge, die hunderte Millionen Menschen dazu bewegen, freiwillig und sogar mit Begeisterung die Angebote der umzäunten digitalen Gärten in Anspruch zu nehmen:</p>
<p>So erlaubt es die enorme Verbreitung von Facebook, mit nahen und fernen Bekannten rund um den Globus in Kontakt zu bleiben. Und wer einen Kindle besitzt, bindet sich damit zwar bis zu einem gewissen Maß an Amazon und dessen Geschäftsbedingungen, kann dafür aber besonders bequem in dessen gut gefülltem virtuellen E-Book-Laden shoppen. Bequemlichkeit siegt über prinzipielle Bedenken. Auch die harte Hand, mit der Apple seinen App Store regiert, hat einen eindeutigen Vorteil gegenüber einem offeneren Ansatz: Konsumenten müssen sich keine Sorgen darüber machen, Schadsoftware, gefälschte oder nicht funktionierende Programme auf ihr Smartphone oder Tablet zu laden. Beim Android Market, der auf einen manuellen Freigabeprozess verzichtet, können Anwender weit weniger auf die Qualität der Apps vertrauen. Künftig plant Google daher zumindest einen Vorab-Scan, <a href="http://www.focus.de/digital/computer/kampf-gegen-schaedliche-software-google-will-apps-fuer-android-smartphones-scannen_aid_710204.html">um Malware auszusortieren</a>.</p>
<p>Was Open-Source-Apologeten nicht wahrhaben wollen, bestätigt das Gros der Internetnutzer mit dem eigenen Verhalten: In entscheidenden Punkten erweisen sich geschlossene Software- und Ökosysteme gegenüber den offenen Alternativen als überlegen. Bisher zumindest.</p>
<p><strong>Googles großes Dilemma</strong></p>
<p>Google trifft der von den anderen Onlinefirmen forcierte Abschied vom offenen Web besonders hart. Bisher gehörte das Ausnahmeunternehmen zu den größten Fürsprechern einer uneingeschränkten, freien Internetlandschaft. Doch weil sich die Bedürfnisse der Anwender verändern und weil die Konkurrenz mit ihren auf Nutzer magnetische Anziehungskraft ausübenden Ökosystemen immer stärker wird, sieht sich der Webgigant genötigt, nun nach den Regeln des Wettbewerbs zu spielen und <a href="http://hackr.de/2012/01/31/googleheimer">die eigenen, bisher streng gelebten Prinzipien aufzuweichen</a>. Die Folgen könnten für das Unternehmen verheerend sein. Derzeit zumindest <a href="http://paidcontent.org/article/419-was-googles-disastrous-january-a-passing-storm-or-sign-of-things-to-com/">wirkt es so labil und unsicher wie nie zuvor</a>.</p>
<p><strong>Schuldzuweisungen greifen zu kurz</strong></p>
<p>Anhänger eines demokratischen Internets, bei dem nicht einige wenige Firmen der Mehrheit der Nutzer vorgeben, wie sie sich (über Gesetze hinaus) zu verhalten haben, beschuldigen oft die betroffenen Unternehmen selbst. Doch das greift zu kurz. Facebook, Apple, Amazon und auch Google sind keine gemeinnützigen Organisationen sondern profitorientierte Firmen, welche die Erwartungen ihrer Anteilseigener erfüllen müssen. Aus Anwendersicht ist es leicht, von den Unternehmen zu fordern, ihre Mauern einzureißen, Datenportabilität zu erlauben und auf offene Standards zu setzen. Doch sofern positive Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn nicht sicher sind und womöglich sogar eine Stärkung der Kontrahenten erfolgt, werden Konzerne derartige Schritte so lange wie möglich hinauszögern.</p>
<p>Die Dynamiken des Marktes in Kombination mit charakteristischen Merkmalen des Internets führen zu einer Situation, in der sowohl Nutzer als auch Onlinefirmen kurzfristig ihre Bedürfnisse stillen und sich dabei von Grundprinzipien des freien Webs verabschieden &#8211; mitunter ohne Absicht ohne sich über diesen Prozess und dessen Konsequenzen überhaupt im Klaren zu sein.</p>
<p><strong>Resignation macht sich breit</strong></p>
<p>Selbst wer sich tagtäglich intensiv mit der digitalen Sphäre und den diese prägenden Bedingungen und Trends befasst, mag mittlerweile ganz einfach akzeptiert haben, dass ein Ende des Wilden Westens im Netz einen Verlust von Freiheiten bedeutet. So geht es zum Beispiel US-Blogger Robert Scoble, der &#8211; sofern er mit <a href="http://scobleizer.com/2012/02/04/its-too-late-for-dave-winer-and-john-battelle-to-save-the-common-web/">diesem provokativen Beitrag</a> nicht nur einfach Aufmerksamkeit sucht &#8211; der Ansicht ist, dass der Kampf gegen ein von Gatekeepern beherrschtes und durch Walled Gardens dominiertes Internet vor vier Jahren sinnvoll war, dass es nun aber zu spät sei.</p>
<p>Auch die <a href="http://gigaom.com/2012/01/04/yes-blog-comments-are-still-worth-the-effort/">&#8220;Kampagne&#8221; einiger US-Techblogger gegen Leserkommentare</a> zeigt, wie schnell einst als unantastbar geltende Aspekte der neuen, partizipativen Onlinewelt dem Bedarf an einem gesitteten, kontrollierten Netz zum Opfer fallen können, und wie dieses Bedürfnis sich nicht nur auf diejenigen beschränkt, die im Internet eine permanente Bedrohung sehen.</p>
<p>Ist es tatsächlich zu spät, um das World Wide Web, wie wir es kennen und lieben gelernt haben, als Medium der Masse am Leben zu erhalten? Werden sich künftig 99 Prozent der Menschen ausschließlich in den umzäunten, gesäuberten Territorien der Webkonzerne bewegen und das restliche digitale Feld Hackern und Open-Web-Verfechtern überlassen, die auch in zehn Jahren noch den Traum eines verteilten Social Networks à la diaspora oder <a href="http://scripting.com/stories/2012/01/24/canWeBuyYourSearchEngine.html">einer im Besitz der Nutzer befindlichen Suchmaschine</a> träumen? Oder erleben wir nur eine temporäre Phase der Machtkonzentration und Zentralisierung, auf die ein ebenso kraftvoller Gegentrend folgt?</p>
<p>Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Aber ich hoffe, dass sich die Befürchtungen im Nachhinein als übertrieben herausstellen werden.</p>
<p><strong>Update: </strong>Paul Solbach <a href="http://www.cicero.de/salon/apple-iphone-appstore-google-endpoints-datentechnische-vormoderne/48178">vertritt bei Cicero eine gegensätzliche These</a>: Geschlossene Systeme haben keine Zukunft.</p>
<p><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/butterflysha/140523563/">Flickr/ButterflySha</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a>)</em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Facebooks Börsengang: Die Internetwirtschaft frohlockt</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/03/facebooks-borsengang-die-internetwirtschaft-jubiliert/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Börsengang]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebooks Börsengang wird bis zu 1000 Angestellte des Unternehmens zu Millionären machen. Die gesamte Internetwirtschaft profitiert davon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Facebooks Börsengang wird bis zu 1000 Angestellte des Unternehmens zu Millionären machen. Die gesamte Internetwirtschaft profitiert davon.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/facebook-25.png" width="179" height="59"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Die Perspektiven, aus denen man <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/">Facebooks angestrebten Börsengang</a> beleuchten kann, sind extrem vielseitig. Nachdem ich gestern einen sich abzeichnenden Interessenkonflikt bei Facebook-Aktien erwerbenden Tech-Bloggern und -Journalisten <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/der-nachste-interessenkonflikt-wie-die-facebook-aktie-dem-tech-journalismus-schadet/">beschrieb</a>, möchte ich an dieser Stelle noch einen anderen, äußerst spannenden Aspekt des IPO erwähnen: die Auswirkungen auf die Technologie- und Internetwirtschaft.</p>
<p>Rund fünf Milliarden Dollar möchte Facebook am Aktienmarkt erlösen &#8211; und wird auf diese Weise nach Expertenschätzungen <a href="http://www.reuters.com/article/2011/12/08/us-facebook-millionaires-idUSTRE7B72NK20111208">mindestens 1000 neue Dollar-Millionäre schaffen</a>. Neben Firmenchef Mark Zuckerberg, <a href="http://allthingsd.com/20120201/facebooks-ipo-filing-who-owns-what-who-makes-what/">seinem Führungsteam und Investoren</a> gehören hauptsächlich frühe Facebook-Angestellte zu den Profiteuren. Diese wurden nämlich bei ihrer Rekrutierung mit Aktienoptionen ausgestattet.</p>
<p><span id="more-20456"></span></p>
<p>Zwar dürfen diese im Rahmen der üblichen Sperrfrist in der Regel erst sechs Monate nach dem IPO verkauft werden. Sofern die Facebook-Aktie dann aber nicht komplett am Boden liegt &#8211; wovon aus heutiger Sicht nicht auszugehen ist &#8211; werden bis zu 1000 der heute über 3000 Facebook-Angestellten ihre Aktien verkaufen und damit auf einen Schlag reich werden können.</p>
<p>Für das Unternehmen selbst stellt dies eine enorme Herausforderung dar. Denn den frisch gebackenen Millionären öffnen sich eine schier unbegrenzte Zahl an neuen Optionen, wie sie künftig ihr privates und berufliches Leben verbringen möchten. Facebook wird sich damit deutlich stärker als bisher anstrengen müssen, um diese Personen &#8211; die vier, fünf oder mehr Jahre bei dem zu einem IT-Konzern gereiften Unternehmen tätig waren &#8211; bei Laune zu halten. Ein personeller Aderlass ist nahezu unvermeidbar.</p>
<p><strong>Der US-Fiskus freut sich</strong></p>
<p>Während dieser Facebook Kopfschmerzen bereiten könnte, freut sich die US-Wirtschaft auf einen mit dem Google-Börsengang im Jahr 2004 vergleichbaren Effekt. Da der Aktiengewinn versteuert werden muss, rechnen die kalifornischen Finanzbehörden mit signifikanten Steuer-Mehreinnahmen. Mindestens 400 Millionen Dollar sollen beim Google-IPO in die Kassen des hochverschuldeten Bundesstaates <a href="http://mashable.com/2012/02/03/facebook-california-economy/">geflossen sein</a>. Der Suchgigant erlöste jedoch &#8220;nur&#8221; 1,67 Milliarden Dollar, weshalb die Hoffnungen auf Facebooks Fünf-Milliarden-Börsendebüt noch deutlich größer sind.</p>
<p><strong>Geldgeber hoffen auf mehr Exits</strong></p>
<p>Für alle leidenschaftlichen Beobachter der Onlinewirtschaft deutlich interessanter sind die Auswirkungen auf das Startup-Ökosystem. Die gesamte Branche wird Nutznießer des Börsengangs sein, so der <a href="http://gigaom.com/2012/02/01/what-a-facebook-ipo-means-for-silicon-valley">allgemeine Tenor von Experten und Investoren</a>. Die zu erwartende Abwanderung von Mitarbeitenden dürfte das soziale Netzwerk zu weiteren, auf den Zugewinn von talentiertem Personal abzielenden Übernahmen junger Startups zwingen. Mehr Exits wiederum freuen Risikokapitalgeber und Business Angels, die so animiert werden, weiterehin viel Geld in innovative Technologie- und Internetfirmen zu pumpen.</p>
<p>Auch die &#8220;Zulieferindustrie&#8221; &#8211; also App-Schmieden und -Entwickler, Agenturen und Berater &#8211; werden von der Entwicklung profitieren. &#8220;In diesem Bereich werden massiv Jobs entstehen, da jetzt klar sein dürfte, dass Facebook für die nächsten Jahre gesetzt ist&#8221;, <a href="http://t3n.de/news/lumma-kolumne-facebooks-363863/">prognostiziert Nico Lumma bei t3n</a>.</p>
<p><strong>Viele potenzielle neue Gründer</strong></p>
<p>Und nicht zuletzt wird ein gewisser Teil derjenigen, die nach der Sperrfrist ihre Aktien in bares Geld umwandeln, neue innovative Startups im Internet- und Mobile-Sektor gründen. Auch nach sieben Jahren zelebriert Facebook noch immer seine Hacker-Kultur und identifiziert sich stark über seine Ingenieure. Junge, Hochintelligente und in unkonventionellen Bahnen denkende Köpfe dürften sich nicht damit zufrieden geben, den Rest ihres Lebens am Pool zu liegen und Cocktails zu trinken. Stattdessen werden viele von ihnen entweder eigene Ideen verwirklichen, oder sich ebenfalls als Business Angels betätigen, um anderen Entrepreneuren mit Know-how und Kapital zur Seite zu stehen.</p>
<p>Die Zahl der US-Startups mit ehemaligen Facebook-Angestellten als Gründern wird in Zukunft in die Höhe schießen.</p>
<p>Facebooks Schritt an die Börse ist das wichtigste Ereignis der Technologiebranche seit vielen Jahren. Nicht nur aus Sicht von Facebook selbst, sondern im Hinblick auf das gesamte Ökosystem. Dieses profitiert unabhängig davon, wie sich das Social Network in den nächsten Jahren weiterentwickelt &#8211; solange es den anvisierten Betrag tatsächlich zu der angestrebten Bewertung einnehmen kann.</p>

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          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/03/facebooks-borsengang-die-internetwirtschaft-jubiliert/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/03/facebooks-borsengang-die-internetwirtschaft-jubiliert/&title=Facebooks Börsengang: Die Internetwirtschaft frohlockt&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/der-nachste-interessenkonflikt-wie-die-facebook-aktie-dem-tech-journalismus-schadet/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/wallstreet110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/der-nachste-interessenkonflikt-wie-die-facebook-aktie-dem-tech-journalismus-schadet/">Der nächste Interessenkonflikt: Wie die Facebook-Aktie  dem Tech-Journalismus schadet</a></b><br /><font size="2">Viele die Technologie- und Internetbranche bewachende Blogger und Journalisten rund um den Globus werden sich dieser Tage die Frage stellen, ob sie sich mit Aktien von Facebook eindecken sollten. Ein Interessenkonflikt ist programmiert. </font><font color="#aaa">(2. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/facebook-24.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/">Nicht nur wegen des Börsengangs: 2012 ist Facebooks  wichtigstes Jahr bisher</a></b><br /><font size="2">Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist. </font><font color="#aaa">(2. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/01/04/baldiger-boersengang-wuerdet-ihr-facebook-aktien-kaufen/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/01/facebook_110-2.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/01/04/baldiger-boersengang-wuerdet-ihr-facebook-aktien-kaufen/">Baldiger Börsengang: Würdet ihr Facebook-Aktien kaufen?</a></b><br /><font size="2">Facebooks Börsengang ist nur noch eine Frage der Zeit. Das Ausnahmeunternehmen wäre ein Sonderling im Aktienmarkt. </font><font color="#aaa">(4. Januar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.artfiles.de/" target="_blank" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/nwbutton2.png" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/08/stadtbranchenbuch.png" alt="stadtbranchenbuch.com" /></a></div>
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    <a href="http://www.swiss-online-marketing.ch/" target="_blank" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/som.png" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.ecommerce-award.ch/" target="_blank" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/Award.png" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/08/netzwertig_sponsoring_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/5da68d38415a41e6b3e3705c2c0edf34" width="1" height="1" alt="vgwort" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Quote.fm: &#8220;RSS ist nicht tot&#8221;</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/03/quote-fm-rss-ist-nicht-tot/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quote.fm spendiert seinen Nutzerprofilen RSS-Feeds und bietet damit einen ausgezeichneten Weg, um die zitatbasierten Artikelempfehlungen anderer Anwender direkt im RSS-Reader zu beziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Quote.fm spendiert seinen Nutzerprofilen RSS-Feeds und bietet damit einen ausgezeichneten Weg, um die zitatbasierten Artikelempfehlungen anderer Anwender direkt im RSS-Reader zu beziehen.</h4>

<p><a href="http://www.quote.fm"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/quote.fm-3.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Eigentlich ist es traurig, dass im Jahr 2012 die Integration von RSS in einen auf Onlinetexte spezialisierten Webdienst Neuigkeitswert hat. Aber angesichts der regelmäßig wiederkehrenden &#8220;RSS ist tot&#8221;-Schlachtrufe sowie der Tatsache, dass führende Anbieter wie Facebook und Twitter RSS-Feeds <a href="http://www.staynalive.com/2011/05/twitter-and-facebook-both-quietly-kill.html">den Rücken gekehrt</a> oder diese gut <a href="http://zachseward.com/twitter-rss-feeds/">versteckt haben</a>, spüre ich als Anhänger dieses bequemen und effizienten Informationskonsums eine seltsam große Freude, wenn ein junges Startup gegen diesen Trend arbeitet.</p>
<p>So geschehen bei <a href="http://www.quote.fm">Quote.fm</a>, dem Dienst aus Hamburg, bei dem Nutzer einander lesenswerte Artikel <a href="http://netzwertig.com/2011/09/07/quote-fm-artikelempfehlungen-uber-zitate/">über smarte, pointierte Zitate und Textabschnitte empfehlen</a>. Das von Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf gegründete Startup <a href="http://netzwertig.com/2011/12/15/quote-fm-der-uberraschende-newcomer/">ist einer der überraschenden Newcomer</a> des vergangenen Jahres.</p>
<p><span id="more-20445"></span></p>
<p>Gestern <a href="http://blog.quote.fm/2012/02/02/more-invites-more-rss-feeds-more-fun/">gaben die Norddeutschen bekannt</a>, dass ab sofort jedes Nutzerprofil über einen RSS-Feed verfügt. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingen mag, erweist sich als eine unheimlich praktische Funktion für alle, bei denen der tägliche Besuch von quote.fm noch nicht ins Blut übergangen ist, die aber die Textempfehlungen ausgewählter Nutzer nicht verpassen möchten.</p>
<p>Abonniert wird der RSS-Feed ganz einfach über die Eingabe der Adresse des jeweiligen Quote.fm-Profils im RSS-Reader. In meinem Fall ist das <a href="http://quote.fm/martinweigert">quote.fm/martinweigert</a>. Das Schöne an dem gewählten Weg ist, dass der Feed nicht nur die Überschrift des jeweiligen Textes darstellt, sondern das gesamte, vom Anwender bei Quote.fm publizierte Zitat. Zudem enthält jedes Feed-Objekt einen Link zum entsprechenden Quote.fm-Eintrag, einen Verweis zur Originalquelle (der sich dann aus leistungsfähigen RSS-Apps auch <a href="http://netzwertig.com/2012/01/10/besser-lesen-dienste-wie-instapaper-und-read-it-later-website-zugriffe-unsichtbar-machen/">direkt zu Instapaper oder Read It Later senden lässt</a>) sowie einen Link zum Quote.fm-Profil der jeweiligen Quelle, das sämtliche von dort stammenden, von Quote.fm-Anwendern empfohlenen Zitate auflistet.</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/quote.fm-4.png" width="450" height="317"  alt="" /><br /></p>
<p>Bisher beschränkt sich meine Quote.fm-Nutzung primär darauf, knackige Aussagen und Zitate aus Artikeln über das Bookmarklet mit meinen Quote.fm-Followern zu teilen, ohne aber deren Empfehlungen zu Gesicht zu bekommen &#8211; die Benutzeroberfläche erscheint mir dafür zu unübersichtlich und erfordert zu viel Scrollarbeit.</p>
<p>Nun jedoch kann ich mir in meinem bevorzugten RSS-Reader, dem Google Reader, einfach einen Quote.fm-Ordner anlegen und darin ausgewählte Quote.fm-Nutzerstreams abonnieren. Gleichzeitig ermöglicht mir das Abonnement meines eigenen Feeds, ein durchsuchbares Archiv aus sämtlichen jemals von mir auf der Site hervorgehobenen Zitaten anzulegen.</p>
<p>Damit ich die zitatbasierten Lesetipps der von mir gefolgten Quote.fm-Nutzer direkt auf der Website des Dienstes konsumiere, müsste das Interface kompakter gestaltet und stärker auf Effizienz getrimmt werden. Bis dahin aber bieten sich die RSS-Feeds als hervorragende Alternative an.</p>
<p>Link: <a href="http://www.quote.fm">Quote.fm</a></p>

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        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/03/quote-fm-rss-ist-nicht-tot/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/03/quote-fm-rss-ist-nicht-tot/&title=Quote.fm: &#8220;RSS ist nicht tot&#8221;&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/15/quote-fm-der-uberraschende-newcomer/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/quotefm110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/15/quote-fm-der-uberraschende-newcomer/">Quote.fm: Der überraschende Newcomer</a></b><br /><font size="2">Innerhalb weniger Monate hat sich Quote.fm eine treue Fangemeinde aufgebaut. Das Startup aus Hamburg ist einer der Newcomer des Jahres - ohne dabei auf der allgegenwärtigen Berlin-Welle zu reiten. </font><font color="#aaa">(15. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/09/07/quote-fm-artikelempfehlungen-uber-zitate/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/09/quotefm110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/09/07/quote-fm-artikelempfehlungen-uber-zitate/">Quote.fm: Artikel-Empfehlungen über Zitate</a></b><br /><font size="2">Bei Quote.fm empfehlen Nutzer Zitate aus lesenswerten Onlinetexten. Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase des Startups aus Hamburg sind heißbegehrt. </font><font color="#aaa">(7. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/artikelempfehlungen-hojoki-integriert-den-google-reader/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/hojoki110-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/artikelempfehlungen-hojoki-integriert-den-google-reader/">Artikelempfehlungen: Hojoki integriert den Google Reader</a></b><br /><font size="2">Hojoki, das diverse Cloud-Dienste einbeziehende Projektmanagement- und Produktivitätswerkzeug aus Chemnitz, integriert den Google Reader. </font><font color="#aaa">(31. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.artfiles.de/" target="_blank" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/nwbutton2.png" alt="Artfiles GmbH Hamburg" title="Artfiles GmbH Hamburg"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/08/stadtbranchenbuch.png" alt="stadtbranchenbuch.com" /></a></div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.swiss-online-marketing.ch/" target="_blank" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/som.png" alt="Swiss Online Marketing" title="Swiss Online Marketing"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.ecommerce-award.ch/" target="_blank" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/Award.png" alt="Swiss E-Commerce Award" title="Swiss E-Commerce Award"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden">
    <img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/08/netzwertig_sponsoring_125.png" alt="Sponsor werden" title="Sponsor werden"></a>  
    </div>
</div><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/74e6fdcf68f742998af9bb75a76571d2" width="1" height="1" alt="vgwort" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der nächste Interessenkonflikt: Wie die Facebook-Aktie  dem Tech-Journalismus schadet</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Börsengang]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele die Technologie- und Internetbranche bewachende Blogger und Journalisten rund um den Globus werden sich dieser Tage die Frage stellen, ob sie sich mit Aktien von Facebook eindecken sollten. Ein Interessenkonflikt ist programmiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Viele die Technologie- und Internetbranche bewachende Blogger und Journalisten rund um den Globus werden sich dieser Tage die Frage stellen, ob sie sich mit Aktien von Facebook eindecken sollten. Ein Interessenkonflikt ist programmiert.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/wallstreet.png" width="180" height="180"  alt="Flickr/Manu_H, CC BY 2.0" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Vor einem Jahr beschrieb ich, wie Facebook nach einem damals schon absehbaren Börsengang eine Art neue &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksaktie">Volksaktie</a>&#8221; werden könnte. Angesichts der enormen Presseaufmerksamkeit und Verwurzelung des sozialen Netzwerks im Alltag von 850 Millionen Menschen muss man davon ausgehen, dass der ein oder andere (künftige) Kleinanleger mit dem Gedanken spielt, sich mit ein paar Anteilen seines Lieblingsnetzwerks einzudecken. Zumal <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/">trotz einiger Zweifel</a> wenigstens die theoretische Möglichkeit existiert, dass wir hier das &#8220;nächste Google&#8221; vor uns haben &#8211; mit entsprechend attraktiver Renditemöglichkeit.</p>
<p><a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/kann-ich-auch-facebook-aktionaer-werden-id1749319.html">Dieser Artikel der Schweizer Boulevardzeitung Blick.ch</a> (&#8220;Kann ich auch Facebook-Aktionär werden?&#8221;) wird garantiert nicht der letzte sein, der die Facebook-Aktie als interessantes Anlageobjekt für den Durchschnittsbürger ins Spiel bringt.</p>
<p>Dies wiederum führt zu der Frage, wie viele Journalisten und Profi- sowie Hobby-Blogger derzeit damit liebäugeln, einige Aktien des sozialen Netzwerks in ihr Portfolio aufzunehmen &#8211; oder dafür überhaupt erst ein Depot zu eröffnen. Speziell wer über Technologiethemen schreibt und grundsätzlich positiv auf das Entwicklungspotenzial des Unternehmens blickt, wird in den nächsten Wochen und Monaten eine stetige Versuchung verspüren.</p>
<p><span id="more-20437"></span></p>
<p>Es ist wahrscheinlich, dass künftig ein Teil derjenigen, die in Blogs, in Internet-Fachmedien sowie bei führenden Nachrichtenangeboten über soziale Netzwerke und das Web im Allgemeinen und Facebook im Speziellen berichten, Besitzer von Facebook-Aktien sein werden. Ausschließen kann man dies zumindest nicht.</p>
<p>Einmal mehr manifestiert sich damit <a href="http://netzwertig.com/2011/09/05/zukunft-des-onlinejournalismus-interessenkonflikt-als-dauerzustand/">der ohnehin schon allgegenwärtige Interessenkonflikt</a> der immer mehr den Mainstream erreichenden Tech-Berichterstattung. Dabei spielt es keine Rolle, inwieweit Autoren der Meinung sind, ein Aktienbesitz würde sie nicht in ihren Analysen und Perspektiven beeinflussen. Zum einen dürfte dies schlicht nicht immer stimmen, zum anderen werden Leser dies selbst dann nicht glauben wollen, wenn es tatsächlich zutrifft.</p>
<p>Die Übergänge zwischen Privatbloggern, festangestellten Vollblut-Journalisten und den verschiedenen Zwischenstufen sind heute fließend. Wo die Grenze verläuft, ab der sich Facebook-Aktien im Depot und redaktionelle Artikel über das Social Network in die Quere kommen, darüber dürfte es unterschiedliche Auffassungen geben.</p>
<p>Autoren, die für ihre Texte zur Internetbranche von Auftraggebern bezahlt werden oder als festangestellte Redakteure tätig sind, sollten meines Erachtens nach die Finger von der Facebook-Aktie lassen. Bei allen anderen hoffe ich, dass sie auf ihren Status als Anteilseigner hinweisen, wenn sie über das Social Network und verwandte Themen bloggen. Nicht alle werden dies tun. Dem zum Massenphänomen aufgestiegenen Tech-Journalismus steht damit ein weiterer Glaubwürdigkeitsverlust bevor.</p>
<p><em>(Foto:</em> <a href="http://www.flickr.com/photos/ensh/3867767246/"><em>Flickr/Manu_H</em></a><em>,</em> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/facebook-24.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/">Nicht nur wegen des Börsengangs: 2012 ist Facebooks  wichtigstes Jahr bisher</a></b><br /><font size="2">Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist. </font><font color="#aaa">(2. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/03/28/uebernahme-von-facebookmarketing-de-unterschrieben-haben-wir-den-vertrag-in-einem-muenchner-brauhaus/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/jenswiese110-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/03/28/uebernahme-von-facebookmarketing-de-unterschrieben-haben-wir-den-vertrag-in-einem-muenchner-brauhaus/">Übernahme von facebookmarketing.de: “Unterschrieben haben wir den Vertrag in einem Münchner Brauhaus”</a></b><br /><font size="2">In einem Münchner Brauhaus wurde die Übernahme von Facebookmarketing.de durch das US-Unternehmen WebMediaBrands besiegelt. Im Interview plaudert Mitgründer Jens Wiese über den Deal. </font><font color="#aaa">(28. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/03/08/facebook-neues-kommentarsystem-das-schweigen-der-nutzer/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/03/facebookkommentare110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/03/08/facebook-neues-kommentarsystem-das-schweigen-der-nutzer/">Facebooks neues Kommentarsystem: Das Schweigen der Nutzer</a></b><br /><font size="2">Mit seinem neuen identitätsgebundenen Kommentarsystem für Drittanbieter bringt Facebook Anstand und Höflichkeit in die Kommentarspalten von Nachrichtensites und Blogs - und läuft gleichzeitig Gefahr, gute Diskussionen zu verhindern. </font><font color="#aaa">(8. März 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Nicht nur wegen des Börsengangs: 2012 ist Facebooks  wichtigstes Jahr bisher</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Börsengang]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Plattformen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/facebook-24.png" width="110" height="110"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Facebook hat wie erwartet <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebooks-Boersengang-nun-offiziell-Update-1426890.html">sein Börsenprospekt veröffentlicht</a> und damit den baldigen Gang aufs New Yorker Handelsparkett offiziell gemacht. Eine interaktive Version der Unterlagen <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204740904577193333892324726.html#articleTabs=interactive">gibt es beim Wall Street Journal</a>, eine kompakte Übersicht der wichtigsten Fakten <a href="http://pandodaily.com/2012/02/01/facebook-ipo-the-facts/">hat PandoDaily</a> und <a href="http://allthingsd.com/20120201/facebooks-ipo-filing-who-owns-what-who-makes-what/">die größten Anteilseigner listet AllThingsD</a>.</p>
<p>Der IPO wird damit in einigen Monaten erfolgen. Während ich an dieser Stelle nicht auf die Eignung des finanzwirtschaftlichen Marktumfelds eingehen werde, glaube ich <a href="http://linkedinsiders.wordpress.com/2012/02/01/facebooks-borsenprospekt-veroffentlicht-der-neue-100-mrd-konzern/">wie Stephan Koß bei LinkedInsider</a>, dass der Zeitpunkt für diesen Schritt nicht schlecht, aber auch nicht optimal ist. Denn in den letzten Monaten haben sich die Rahmenbedingungen im Social Web merklich verändert, und das nicht unmittelbar zugunsten von Facebook.</p>
<p><span id="more-20433"></span></p>
<p>Über viele Jahre kannte die Social-Networking-Landschaft eigentlich nur eine Entwicklung: Facebook wuchs, während alle einstigen Konkurrenten (mit Ausnahme von Twitter) in die Bedeutungslosigkeit abrutschten. Doch dann geschah etwas: Junge, mutige Nischenanbieter erschienen auf der Bildfläche und konnten die Aufmerksamkeit (&#8220;Eyeballs&#8221;) der nach neuen Spielzeugen und Interaktionsmöglichkeiten lechzenden Nutzer gewinnen.</p>
<p>Besonders bedeutsam ist in diesem Zusammenhang natürlich <a href="http://plus.google.com">Google+</a>, das zwar <a href="http://netzwertig.com/2012/01/31/aufmerksamkeitsokonomie-warum-google-an-seinem-eigenen-erfolg-scheitert/">allerlei Angriffsfläche bietet</a> und seine wirkliche Bestimmung noch zu suchen scheint, aber immerhin mehr als 90 Millionen registrierte Mitglieder aufweist. Zu nennen sei hier außerdem <a href="http://www.pinterest.com">Pinterest</a>, der <a href="http://netzwertig.com/2012/01/23/selektives-abonnieren-wieso-das-follower-system-von-pinterest-masstabe-setzt/">visuelle Social-Bookmarkingdienst</a>, der momentan in Early-Adopter-Kreisen ein beliebtes Gesprächsthema darstellt und mittlerweile für Websites <a href="http://gigaom.com/2012/01/31/pinterest-referral-traffic-google-plus-twitter/">zu einem wichtigen Trafficlieferant avanciert ist</a>.</p>
<p>Neben Pinterest erfreut sich auch das auf eine intime Atmosphäre ausgelegte <a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/">mobile Netzwerk Path zunehmender Beliebtheit</a> &#8211; sowohl, weil es toll aussieht, als auch aufgrund seines auf das Wesentliche konzentrierten Funktionsumfangs sowie der Tatsache, dass Personen sich dort nur mit Familie und wirklichen Freunden vernetzen sollen. Eine Begrenzung auf maximal 150 Kontakte unterstützt diese Ausrichtung.</p>
<p>Auch die Foto-Sharing-App <a href="http://www.instagr.am">Instagram</a> sowie die soziale Location- und Empfehlungsplattform <a href="http://www.foursquare.com">foursquare</a> wachsen stetig (beide haben nun jeweils über 15 Millionen Mitglieder), und das <a href="http://netzwertig.com/2012/01/09/social-graph-und-interest-graph-das-social-web-wird-dezentral-aber-anders-als-gedacht/">zwar mit Unterstützung durch die Facebook-Plattform</a>, aber trotzdem mit einem entscheidenden Maß an Eigenständigkeit.</p>
<p><strong>Mehr Wettbewerb um das Zeitbudget der Nutzer</strong></p>
<p>Bisher handelt es sich bei keinem der genannten Angebote um einen ernsthaften Wettbewerber für Facebook. Doch indem immer mehr auf einzelne Themenbereiche und Anwendungsgebiete spezialisierte Dienste signifikante Nutzerzuwächse erzielen, konkurrieren sie bis zu einem gewissen Grad mit Facebook um das begrenzte Zeitbudget der Anwender.</p>
<p>Aus Sicht des blau-weißen Social Networks stellt dies erst einmal kein Drama da (dazu gleich mehr), bringt aber eine neue, bisher in dieser Form im modernen Social Web nicht gekannte Qualität der Fragmentierung mit sich. In Kombination mit dem sich langsam abbremsenden Mitgliederwachstum von Facebook, das in immer mehr Märkten an eine Sättigungsgrenze stößt, stellt diese Entwicklung neue Anforderungen an das bisher erfolgsverwöhnte Unternehmen. Dies führt zu Unsicherheiten, die nicht unbedingt den Optimismus und das Vertrauen der Anleger in die ohnehin als risikobehaftet geltende Facebook-Aktie stärken.</p>
<p>Es wird der Tag kommen, an dem Facebook für Anwender als &#8220;Destination&#8221;, also regelmäßig angesurfte Website, um sich über Geschehnisse im Bekannten- und Freundeskreis zu informieren, an Attraktivität verliert. Subjektive Einzeleindrücke sind dabei zwar keine verlässliche Argumentationsgrundlage, aber ich erlaube mir dennoch einen: Facebook als klassisches Social Network macht auf mich zunehmend einen langweiligen Eindruck, und ich beobachte in meinem Umfeld, dass ich mit dieser Sichtweise nicht alleine bin. Mittlerweile würde ich sogar behaupten, dass Path für mich den Facebook Newsfeed komplett ersetzen könnte, wären alle mir nahestehenden Menschen dort.</p>
<p><strong>Die Zukunft liegt in der Plattform</strong></p>
<p>Doch mitlesende Facebook-Dauerkritiker sollten sich nicht zu früh über meine Worte freuen: Selbst wenn es einer breiten Masse der Facebook-Mitglieder irgendwann so gehen würde wie mir, wäre das nicht das Ende des Social Networks. Denn Facebook besitzt die Plattform mit ihren <a href="http://newsroom.fb.com/content/default.aspx?NewsAreaId=137">mehr als sieben Millionen</a> mit dem Dienst verbundenen Websites und Applikationen. Diese <a href="http://allthingsd.com/20120201/facebook-has-845-million-users/">in Kombination mit den jetzt 845 Millionen aktiven Nutzern</a> ist, worauf das künftige Entwicklungspotenzial des Unternehmens ruht.</p>
<p>Egal wie wenig Anziehungskraft facebook.com und die mobile Version auf Facebook-Mitglieder künftig haben mögen: Solange Personen sich regelmäßig im Internet aufhalten, können sie den Like-Buttons und &#8220;Login mit Facebook&#8221;-Aufforderungen kaum entkommen, und mit großer Wahrscheinlichkeit haben sie bereits zahlreiche Nutzerkonten auf anderen Sites mit ihrem Facebook-Account verknüpft.</p>
<p>Facebook selbst versucht alles, um sein bisheriges Kernprodukt nicht zu sehr in den Hintergrund treten zu lassen. Der Ticker, die Open-Graph-Apps sowie der Subscribe-Button sind Features, die facebook.com attraktiver machen sollen. Entscheidend ist jedoch, dass Facebooks dauerhafter Erfolg nicht komplett vom Gelingen dieses Plans abhängig ist. Viel mehr geht es darum, dass Anwender während ihrer Onlinenutzung bei Facebook angemeldet sind und über die sieben Millionen Websites und Apps mit der Plattform und ihrem Social Graph interagieren.</p>
<p><a href="http://scobleizer.com/2012/02/01/why-facebook-will-be-worth-a-half-trillion-by-2015-the-mobile-and-open-graph-revenue-its-leaving-on-the-table/">Robert Scoble beschreibt</a>, wie Facebook eines Tages personalisierte Werbung an die mit dem Netzwerk verknüpften Websites und Apps ausliefern könnte. Eine derartige Maßnahme würde die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Destination Facebook radikal verringern &#8211; gleiches gilt für die virtuelle Währung Facebook Credits. Eine Zukunft, in der man Produkte, Services oder Inhalte im Netz mit einem Klick erwerben und mit im Prepaid-Verfahren aufgeladenen Credits bezahlen kann, erscheint keineswegs abwegig. Auch dann wäre es egal, wie oft Facebook-Mitglieder tatsächlich einen Blick auf ihren Newsfeed oder die Chroniken ihrer Kontakte werfen.</p>
<p><strong>MySpace hatte keine Plattform</strong></p>
<p>Skeptiker des beispielslosen Aufstiegs von Facebook prognostizieren dem Dienst immer wieder gerne ein MySpace-Schicksal. Tatsächlich liegt es im menschlichen Naturell, regelmäßig zu neuen Ufern aufzubrechen und Abwechslung zu suchen. Mit der kontinuierlichen Veränderung seiner Website (Stichwort Chronik) stemmt sich Facebook mit aller Kraft gegen dieses Muster. Sollte es dabei jedoch erfolglos sein, würde das gesamte Konstrukt trotzdem nicht einfach wie ein Kartenhaus (oder wie MySpace) zusammenbrechen: Die Plattform als übergeordneter, Vernetzungen abbildender, Personalisierung ermöglichender Identitätsprovider ist der Klebstoff, der das Haus vor dem schnellen Kollaps schützt.</p>
<p><strong>Facebook am Punkt einer Transformation</strong></p>
<p>Dauerhaft benötigt das Haus zusätzliche Stützpfeiler. In den nächsten Jahren muss Facebook zeigen, ob es in der Lage ist, diese zu errichten. Nach mehr als einer halben Dekade des unaufhörlichen, organischen Wachstums durch Netzwerkeffekte befindet sich das nun über 3000 Mitarbeitende zählende Unternehmen an einem Punkt der Transformation, die von veränderten Herausforderungen und gegen den Dienst arbeitenden Dynamiken geprägt ist. Genau in diesem Augenblick den mächtigsten Börsengang der IT-Geschichte anzustreben, erscheint intuitiv nicht optimal &#8211; zumal dieser neue Auflagen, eine abnehmende Mitarbeiterbindung und eine schwindende Flexibilität mit sich bringt.</p>
<p>Diese Tatsache und die bei oberflächlicher Betrachtung überdimensioniert wirkende Bewertung von bis zu 100 Milliarden Dollar sollten allerdings nicht den Blick auf den von Facebook beschrittenen Pfad versperren: Das Unternehmen hat sich an vielen wichtigen Dreh- und Angelpunkten des Internets festgesetzt (Websites und Apps) und wird sich dort nicht so einfach wieder entfernen lassen. Eine fortschreitende Fragmentierung durch zunehmend populärere Special-Interest-Anbieter sowie eine abnehmende Begeisterung und Pro-Kopf-Nutzungsdauer der eigentlichen Facebook-Website und -Apps sind sehr wahrscheinlich. Solange jedoch die Leistungsfähigkeit der übergeordneten Plattform als Schaltstelle zwischen Nischenanbietern, Applikationen und Websites aufrechterhalten, ausgebaut und mit smarten Monetarisierungswegen kombiniert wird, muss dies der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung nicht im Wege stehen.</p>
<p>2012 wird Facebooks bisher wichtigstes Jahr. Zum einen aufgrund des Börsengangs, zum anderen, weil sich entscheidet, ob das Fundament der Plattform stark genug ist, um Ermüdungs- und Ablenkungserscheinungen gereifter Anwender ohne dauerhaften Schaden ertragen zu können.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/19/open-graph-applikationen-facebooks-plattform-stost-in-neue-sphare-vor/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/facebook_110-16.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/19/open-graph-applikationen-facebooks-plattform-stost-in-neue-sphare-vor/">Open-Graph-Applikationen: Facebooks Plattform stößt in neue Sphäre vor </a></b><br /><font size="2">Vier Monate nach der ersten Vorstellung gibt Facebook den offiziellen Startschuss für Apps, die auf externen Sites stattfindene Nutzeraktionen automatisiert veröffentlichen können. </font><font color="#aaa">(19. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/09/social-graph-und-interest-graph-das-social-web-wird-dezentral-aber-anders-als-gedacht/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/verteiltessocialnetwork.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/09/social-graph-und-interest-graph-das-social-web-wird-dezentral-aber-anders-als-gedacht/">Social Graph und Interest Graph: Das Social Web wird dezentral -  aber anders als gedacht</a></b><br /><font size="2">Die Idee eines dezentralen sozialen Netzwerks klingt gut auf Papier, setzt sich in der Praxis aber nicht durch. Doch nun ist es ausgerechnet Facebook, das die Hoffnung auf ein stärker verteiltes Social Web nährt. </font><font color="#aaa">(9. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/path110-2.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/04/wunsch-nach-intimitat-path-entzuckt-von-facebook-mudigkeit-gezeichnete-geeks/">Wunsch nach Intimität: Path entzückt von Facebook-Müdigkeit gezeichnete Geeks</a></b><br /><font size="2">Die US-Internet-Avantgarde überschlägt sich mit Lob für das mobile Social Network Path, das Nutzern die Intimität verspricht, die sie bei Facebook zunehmend vermissen. Auch ein gewisser Elitismus treibt derzeit Neugierige zu dem Dienst. </font><font color="#aaa">(4. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Identitätsverifizierung: loftville zeigt die neue Xing API  in freier Wildbahn</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/02/identitatsverifizierung-loftville-zeigt-die-neue-xing-api-in-freier-wildbahn/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 07:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[APIs]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch wurde die von Xing im Dezember angekündigte Entwickler-API nicht offiziell freigegeben. Doch der Wohnungsmarktplatz loftville darf sie bereits für sein neues Mieterprofil einsetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Noch wurde die von Xing im Dezember angekündigte Entwickler-API nicht offiziell freigegeben. Doch der Wohnungsmarktplatz loftville darf sie bereits für sein neues Mieterprofil einsetzen.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/xing_logo-1.png" width="200" height="86"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/>Mitte Dezember kündigte <a href="http://www.xing.com">Xing</a> den überfälligen Schritt an, <a href="http://netzwertig.com/2011/12/14/uberfallig-xing-kundigt-entwicklerschnittstelle-an/">eine Schnittstelle zu veröffentlichen</a>, die es Entwicklern erlaubt, Funktionen des im deutschsprachigen Raum führenden Geschäftsnetzwerks in Drittanwendungen zu integrieren. Konkrete Details behielt das Unternehmen aus Hamburg aber noch für sich. Interessierte können seitdem auf <a href="https://dev.xing.com/">dev.xing.com</a> ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um rechtzeitig zum Launch der API informiert zu werden.</p>
<p>Am gestrigen Mittwoch präsentierte Xing <a href="http://blog.xing.com/2012/02/wohnungssuche-leicht-gemacht-mit-loftville-mieterprofil-und-xing/">einen ersten Pilotpartner</a>, der sich die neue Schnittstelle zunutze macht und damit einen Eindruck vermittelt, welche Einsatzmöglichkeiten diese bietet. Konkret geht es dabei um den ebenfalls aus Hamburg stammenden exklusiven Marktplatz für urbane Mietwohnungen <a href="http://www.loftville.com/">loftville</a>, <a href="http://netzwertig.com/2011/04/27/loftville-geschlossener-marktplatz-fuer-urbane-mietwohnungen/">den wir im Frühjahr 2011 vorgestellt haben</a>.</p>
<p><span id="more-20430"></span></p>
<p>loftville, das nur eingeladenen Mitgliedern offen steht, erlaubt es Wohnungssuchenden ab jetzt, sich auf einem Mieterprofil von ihrer besten Seite zu zeigen und so die Chancen zu erhöhen, die Aufmerksamkeit von Vermietern, Verwaltern, Maklern und Vormietern zu erhaschen. Das Mieterprofil ist eine Art Lebenslauf der Wohnungshistorie inklusive der wichtigsten persönlichen Angaben zur jeweilige Person.</p>
<p><strong>Seriosität durch Xing-Datenimport</strong></p>
<p>Um die Glaubwürdigkeit dieser Informationen zu erhöhen, ermöglicht Loftville seinen Nutzern die Verknüpfung ihres Mieterprofils mit dem persönlichen Xing-Profil über einen Login mit den Xing-Benutzerdaten. Aus dem Geschäftsnetzwerk übernommene Daten zu Name, Alter und Arbeitgeber werden jeweils mit einem Xing-Logo auf dem loftville-Mieterprofil dargestellt, außerdem wird die Zahl der Xing-Kontakte als weiteres Seriositätskriterium eingeblendet.</p>
<p style="text-align: center;" align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/loftville450.png" width="450" height="377"  alt="" /><br /></p>
<p><strong>Triviale, aber sinnvolle Integration</strong></p>
<p>Die Xing-Integration von loftville ist in ihrem Umfang nicht gerade revolutionär, da sie nur die grundlegendsten Informationen aus Xing importiert und keinerlei Interaktion mit Xing-Kontakten aus der Drittanwendung heraus ermöglicht (was im Fall von loftville aber auch nicht unbedingt nowendig ist). Nach wie vor ist offen, wie weitreichend die API gestaltet wird und inwieweit der &#8220;Business Graph&#8221;, also das Kontaktnetzwerk von Xing-Mitgliedern, aus externen Apps angezapt werden kann.</p>
<p>Dennoch handelt es sich hier um eine sinnvolle Verwendung der Xing API mit dem Ziel der Vertrauenssteigerung von Anwendern auf einer Drittanbieter-Website. Xing-Konkurrent <a href="http://www.linkedin.com">LinkedIn</a> bietet eine derartige Nutzbarmachung des LinkedIn-Profils schon lange, hat aber im deutschsprachigen Raum <a href="http://linkedinsiders.wordpress.com/2011/04/24/businessnetzwerke-im-deutschsprachigen-raum-zahlen-zu-xing-und-linkedin-april-2011/">noch deutlich weniger Mitglieder</a> (mit Ausnahme der Schweiz). Entsprechend ist auch die Integration von LinkedIn für hiesige Website-Betreiber derzeit nicht so attraktiv wie die von Xing, zumal Xing als deutsches Unternehmen in der eher konservativ geprägten hiesigen Geschäftswelt einen Heimvorteil genießen dürfte.</p>
<p>Neue Informationen zum Zeitplan gibt es bisher nicht. Angesichts des laufenden Testbetriebs sollte der offizielle (Beta-)Launch aber nicht mehr zu lange auf sich warten lassen.</p>
<p><em>Danke an <a href="https://www.xing.com/profile/Juergen_Auer">Jürgen Auer</a> für den Hinweis.</em></p>

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          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/identitatsverifizierung-loftville-zeigt-die-neue-xing-api-in-freier-wildbahn/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/02/identitatsverifizierung-loftville-zeigt-die-neue-xing-api-in-freier-wildbahn/&title=Identitätsverifizierung: loftville zeigt die neue Xing API  in freier Wildbahn&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/12/14/uberfallig-xing-kundigt-entwicklerschnittstelle-an/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/12/xing110-5.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/12/14/uberfallig-xing-kundigt-entwicklerschnittstelle-an/">Überfällig: Xing kündigt Entwicklerschnittstelle an</a></b><br /><font size="2">Das Geschäftsnetzwerk Xing wird in Kürze eine Entwicklerschnittstelle veröffentlichen - ein überfälliger Schritt, erst recht angesicht des Konkurrenzkampfes mit LinkedIn. </font><font color="#aaa">(14. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/04/29/anmelden-mit-xing-xing-wagt-den-schritt-zum-identitatsanbieter/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/04/xing110-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/04/29/anmelden-mit-xing-xing-wagt-den-schritt-zum-identitatsanbieter/">"Anmelden mit Xing": Xing wagt den Schritt zum Identitätsanbieter</a></b><br /><font size="2">Xing hat die Testphase einer Funktion eingeleitet, mit der externe Websites Besuchern eine Login-Möglichkeit über ihre Xing-Benutzerdaten anbieten können.  </font><font color="#aaa">(29. April 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/02/10/geschaeftsnetzwerke-linkedin-wird-zum-identitaetsanbieter-xing-schaut-zu/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/02/linkedin110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/02/10/geschaeftsnetzwerke-linkedin-wird-zum-identitaetsanbieter-xing-schaut-zu/">Geschäftsnetzwerke: LinkedIn wird zum  Identitätsanbieter - Xing schaut zu</a></b><br /><font size="2">Immer mehr User identifizieren sich auf externen Websites mit ihren LinkedIn-Benutzerdaten. Konkurrent Xing hat dem nichts entgegenzusetzen. </font><font color="#aaa">(10. Februar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Facebook und Twitter: Die Kasse klingelt ja doch</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/01/facebook-und-twitter-die-kasse-klingelt-ja-doch/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[startups]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange galten Facebook und Twitter als typische Beispiele für Internetstartups ohne ernstzunehmende Geschäftsmodelle und Umsätze. Doch dieses Klischee entspricht nicht mehr der Realität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Lange galten Facebook und Twitter als typische Beispiele für Internetstartups ohne ernstzunehmende Geschäftsmodelle und Umsätze. Doch dieses Klischee entspricht nicht mehr der Realität.</h4>

<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/money.png" width="170" height="204"  alt="Foto: Flickr/ Www.CourtneyCarmody.com, CC BY-SA 2.0" align="left" hspace="5" vspace="5"/>&#8220;Web-2.0-Dienste verdienen kein Geld&#8221; &#8211; so lautete lange Zeit die Pauschalkritik von Skeptikern anfänglich ausschließlich auf Mitgliederwachstum ausgerichteter Internetunternehmen. Mittlerweile ist nicht nur die Bezeichnung &#8220;Web 2.0&#8243; überholt, sondern auch die Aussage an sich, wie aktuelle Meldungen zur wirtschaftlichen Entwicklung der zwei die Branche anführenden Unternehmen Facebook und Twitter belegen.</p>
<p>Rechtzeitig <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/computer-spannung-vor-bekanntgabe-der-facebook-boersenplaene_aid_709256.html">zur erwarteten Bekanntgabe von Facebooks Börsenplänen</a> sind wieder einmal Angaben zu Umsatz und Gewinn des Social Networks <a href="http://www.businessinsider.com/facebook-revenue-and-profit-numbers-leak-ahead-of-ipo-filing-next-week-2012-1">durchgesickert</a>. So soll Facebook 2011 3,8 Milliarden Dollar umgesetzt und einen operativen Gewinn von 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet haben. Diese Zahlen stimmen ungefähr <a href="http://venturebeat.com/2011/12/15/facebook-financials/">mit Prognosen</a> aus <a href="http://venturebeat.com/2011/09/20/facebook-revenue-2011/">dem Vorjahr</a> überein, wobei die von Analysten für möglich gehaltene Marke von 4 Milliarden Dollar Umsatz nicht geknackt wurde.</p>
<p><span id="more-20420"></span></p>
<p>Im Vergleich zu der historischen Geschäftsentwicklung von Google <a href="http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-hate-to-be-rude-but-facebook-is-not-the-next-google-its-not-even-close-2012-1">zieht das soziale Netzwerk damit den Kürzeren</a>. Doch ein alleiniger Blick auf die Entwicklung der Erlöse beider Firmen in den ersten sieben Jahren nach Gründung ignoriert die Tatsache vollständig unterschiedlicher Produkte und Nutzungszenarien.</p>
<p>Ähnlich wie viele der über 800 Millionen aktiven Mitglieder befindet sich Facebook selbst noch in einem Lernprozess, in dem es verschiedene Erlösquellen und Vermarktungsansätze ausprobiert. Solange die Anwender dem Social Network treu bleiben &#8211; wonach es aufgrund der enormen Lock-In-Effekte und der auf das gesamte Web erweiterten Facebook Plattform aussieht &#8211; besteht für das Unternehmen jeden Tag aufs Neue die Chance, auf die ultimative Cashcow zu stoßen. Dass dies geschieht, erscheint momentan bei Facebook sogar sehr viel wahrscheinlicher als bei Google.</p>
<p>Dass die von dem blau-weißen Social Network angestrebte Bewertung von 100 Milliarden Dollar angesichts fehlender historischer Benchmarks (das Phänomen Facebook ist ein Novum) vielen Beobachtern abenteuerlich und waghalsig erscheint, ist nachvollziehbar. Doch dass es dem Dienst gelingen würde, 2011 <a href="http://www.allfacebook.com/facebook-makes-money-2010-01">über die Werbevermarktung und den Verkauf von Credits</a> eine Milliarden Dollar Überschuss zu generieren, hätten viele Kritiker vor Jahren für ein Ding der Unmöglichkeit gehalten.</p>
<p>Gegenüber Facebook ist das andere dominierende Social-Web-Startup Twitter ein echter Umsatzwerg: Die Marktforscher von eMarketer erwarten für 2012 einen Umsatz von 260 Millionen Dollar, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 140 Millionen Dollar bedeuten würde. Für ein Unternehmen, das lange Zeit der Prototyp eines von Luft, Liebe und Venture Capital lebenden Webstartups ohne echtes Geschäftsmodell galt, ist dies eine beachtliche Entwicklung, <a href="http://venturebeat.com/2012/01/31/twitters-revenue-expected-to-nearly-double-in-2012/">stellt VentureBeat fest</a>.</p>
<p>Zu Twitters Erlösquellen gehören verschiedene, <a href="http://t3n.de/news/twitter-erweiterte-362934/">derzeit forcierte Werbeformen</a> sowie kommerzielle Partnerschaften mit Analysefirmen, die gegen Bezahlung auf Twitters Datenstrom zugreifen dürfen.</p>
<p>Vor einem Jahr hatte Twitter-Chef Dick Costolo <a href="http://allthingsd.com/20110720/twitter-poised-to-close-a-two-stage-800m-funding-with-half-used-to-cash-out-investors-and-employees/">verkündet</a>, dass das Unternehmen die Gewinnzone erreicht habe, ohne Details zu nennen. Im Verhältnis zu mehr als einer Milliarde Dollar Risikokapital, die bisher in den Microbloggingservice gepumpt wurden, handelt es sich beim Profit zwangsläufig nur um Peanuts. Dennoch illustriert Twitter genau wie sein Mitstreiter und Kontrahent Facebook, dass ein anfänglicher Fokus auf Nutzerwachstum späteren wirtschaftlichen Erfolg nicht ausschließt. Ob dieser ausreicht und nachhaltig genug ist, um die gewaltigen Bewertungen zu rechtfertigen, ist dann eine Frage, deren Beantwortung noch etwas mehr Zeit erfordert.</p>
<p><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/calamity_photography/4645730858/">Flickr/Www.CourtneyCarmody.com</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a>)</em></p>

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          <a href="http://netzwertig.com/2012/02/01/facebook-und-twitter-die-kasse-klingelt-ja-doch/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://netzwertig.com/2012/02/01/facebook-und-twitter-die-kasse-klingelt-ja-doch/&title=Facebook und Twitter: Die Kasse klingelt ja doch&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=netzwertig">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2010/11/25/luxusproblem-twitters-aufregende-suche-nach-dem-perfekten-geschaeftsmodell/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2010/11/twitter_110-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2010/11/25/luxusproblem-twitters-aufregende-suche-nach-dem-perfekten-geschaeftsmodell/">Luxusproblem: Twitters aufregende Suche  nach dem perfekten Geschäftsmodell</a></b><br /><font size="2">Twitter ist ein Produkt ohne Benchmark oder verlässliche Prognose. Das ist eine Herausforderung, gibt den Machern aber viel Freiraum bei der Suche nach dem perfekten Geschäftsmodell. </font><font color="#aaa">(25. November 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/29/buffer-fast-3-millionen-versendete-tweets-uber-50-000-dollar-umsatz/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/buffer110-2.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/29/buffer-fast-3-millionen-versendete-tweets-uber-50-000-dollar-umsatz/">Buffer: Fast 3 Millionen versendete Tweets, über 50.000 Dollar Umsatz</a></b><br /><font size="2">Beim österreichisch-britischen Startup Buffer, mit dessen Dienst sich Tweets und Facebook-Updates zeitversetzt publizieren lassen, zeigen alle Erfolgsindikatoren nach oben. Gerade hat das Unternehmen die ersten 50.000 Dollar Umsatz erwirtschaftet. </font><font color="#aaa">(29. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/16/facebook-twitter-und-jetzt-google-drei-sind-einer-zu-viel/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/googleplus110-4.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/16/facebook-twitter-und-jetzt-google-drei-sind-einer-zu-viel/">Facebook, Twitter und jetzt Google+: Drei sind einer zu viel</a></b><br /><font size="2">Mit dem Start von Google+ kämpfen nun drei führende, auf die Masse der Nutzer ausgerichtete und sich im Funktionsumfang überschneide Social-Web-Plattformen um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Googles Nachzügler wird dabei zunehmend zur Last. </font><font color="#aaa">(16. November 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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		<title>Zweifelhafter Ruf der deutschen Internetwirtschaft: iversity beugt Copycat-Vorwürfen vor</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/02/01/zweifelhafter-ruf-der-deutschen-internetwirtschaft-iversity-beugt-copycat-vorwurfen-vor/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copycats]]></category>
		<category><![CDATA[Coursekit]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[iversity]]></category>
		<category><![CDATA[startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Berliner Startup iversity hat einem US-Konkurrenten zu dessen Kapitalspritze gratuliert und nutzt die Gelegenheit, potenzielle Copycat-Vorwürfe frühzeitig zu entkräften]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Berliner Startup iversity hat einem US-Konkurrenten zu dessen Kapitalspritze gratuliert und nutzt die Gelegenheit, potenzielle Copycat-Vorwürfe frühzeitig zu entkräften. Der Ruf der deutschen Internetbranche als Klonfabrik erfordert derartige Maßnahmen.</h4>

<p><a href="http://www.iversity.org"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/iversity-1.png" width="200" height="68"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die deutsche Internetbranche hat sich in den vergangenen Jahren bekanntlich einen zweifelhaften Ruf aufgebaut, leidenschaftlich gern erfolgreiche US-Webkonzepte nachzuahmen. Das hat zur Folge, dass auch schnell hiesige Startups als Copycats abgestempelt werden, deren Macher keineswegs die Intention hatten, einen bestehenden ausländischen Dienst zu imitieren.</p>
<p>Prominente Beispiele hierfür sind <a href="http://www.xing.com">Xing</a>, das zwar von vielen als LinkedIn-Klon angesehen wird, aber <a href="https://plus.google.com/114193556854189823776/posts/LVoX8AUiqri">nach Aussage eines frühen Xing-Crewmitglieds</a> zu Beginn ohne Kenntnis über den US-Kontrahenten entwickelt wurde, sowie das Städte- und Empfehlungsportal <a href="http://www.qype.com">Qype</a>. Dessen Gründer Stephan Uhrenbacher beteuert ebenfalls, erst vom Wettbewerber Yelp erfahren zu haben, als die Entwicklung von Qype bereits in vollem Gange war.</p>
<p><span id="more-20416"></span></p>
<p>Die Macher der jungen Berliner Hochschulplattform <a href="http://www.iversity.org">iversity</a>, <a href="http://netzwertig.com/2011/09/28/iversity-neue-hochschulplattform-will-pdf-friedhofe-der-unis-ablosen/">über die wir im Herbst vergangen Jahres berichteten</a>, wollen sich künftige Copycat-Vorwürfe sparen und haben sich deshalb zu dem unkonventionellen Schritt entschlossen, in einer Pressemitteilung dem zwei Monate später gestarteten US-Konkurrenten <a href="http://coursekit.com/">Coursekit</a> zu dessen Kapitalspritze zu gratulieren.</p>
<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/02/iversitycoursekit.png" width="300" height="330"  alt="iversity (oben) und Coursekit" align="right" hspace="5" vspace="5"/>Der von drei Studenten aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania gegründete Dienst hatte kürzlich <a href="http://thedp.com/index.php/article/2012/01/coursekit_receives_5_million_investment">fünf Millionen Dollar Risikokapital erhalten</a>. Coursekit hat nicht nur konzeptionelle Ähnlichkeiten zu iversity, sondern sieht dem digitalen Campus aus Berlin auch optisch nicht unähnlich. Selbst bei den Logos gibt es auffällige Parallelen.</p>
<p>Die Hauptstädter sahen die Gefahr, irgendwann pauschal als Kopie von Coursekit bezeichnet zu werden und damit dem problematischen Ruf der hiesigen Onlinebranche zum Opfer zu fallen. Um das zu verhindern, gratulierten sie dem US-Unternehmen in einer Pressemitteilung zur Finanzierung und nutzten die Gelegenheit, um dabei auf den früheren Launch von iversity hinzuweisen:</p>
<p>&#8220;Dem Berliner Start-up iversity ist Coursekit dabei überraschend ähnlich: Beide Startups haben im Sommer eine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen, sind im Herbst 2011 gelauncht, haben ähnliche Features, ein ähnliches Design, das gleiche Geschäftsmodell und eine ähnlich große Nutzerbasis. Auch wenn die Ähnlichkeiten überraschen, versteht iversity das zwei Monate später am Markt erscheinende amerikanische Start-up keineswegs als Kopie der Idee von iversity, sondern als die folgerichtige Reaktion auf einen aktuellen Missstand im Hochschulsektor.&#8221;</p>
<p>Durch die großzügige Geste, Coursekit nicht als Kopie von iversity zu bezeichnen, versuchen die Berliner unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen, wie der Fall gelagert ist: Sie waren zuerst da, Coursekit kam kurze Zeit später &#8211; ob inspiriert von iversity oder nicht, lässt sich im Nachhinein schwer beweisen.</p>
<p>Die frühzeitige Offensive in Bezug auf den absehbaren Copycat-Vorwurf ist aus Sicht von iversity sinnvoll, um einem potenziellen, zukünftigen Imageschaden durch das Klon-Stigma vorzubeugen. Gleichzeitig verdeutlicht der Schritt aber auch die enorme Furcht hiesiger Startups davor, unberechtigterweise als Imitation abgestempelt zu werden &#8211; und damit, wie wichtig es ist, mit dem Copycat-Begriff trotz aller eindeutigen Fälle vorsichtig umzugehen.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/08/18/copycat-checkliste-wann-ist-ein-klon-ein-klon/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/08/copycats-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/08/18/copycat-checkliste-wann-ist-ein-klon-ein-klon/">Copycat-Checkliste: Wann ist ein Klon ein Klon?</a></b><br /><font size="2">Hiesige Startups werden schnell als Klone abgestempelt - nicht immer zu Recht. Diese Checkliste soll dabei helfen, die wirklichen Copycats zu identifizieren. </font><font color="#aaa">(18. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/11/01/tipps-fur-europaische-startups-netzwerken-und-anders-sein/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/11/europe110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/11/01/tipps-fur-europaische-startups-netzwerken-und-anders-sein/">Tipps für europäische Startups: Netzwerken und anders sein!</a></b><br /><font size="2">Hunderte junge Startups aus Europa wollen ganz groß rauskommen. Doch damit dies klappt, müssen sie ihre Hausaufgaben machen. </font><font color="#aaa">(1. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/10/17/die-samwers-deutschlands-anti-geeks/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/10/samwer110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/10/17/die-samwers-deutschlands-anti-geeks/">Die Samwers: Deutschlands Anti-Geeks</a></b><br /><font size="2">Die Samwer-Brüder gelten als Deutschlands erfolgreichste Internetunternehmer - und tragen gleichzeitig einen großen Teil der Verantwortung für den schlechten internationalen Ruf der deutschen Webwirtschaft. Sie selbst stört dies wenig. </font><font color="#aaa">(17. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Artikelempfehlungen: Hojoki integriert den Google Reader</title>
		<link>http://netzwertig.com/2012/01/31/artikelempfehlungen-hojoki-integriert-den-google-reader/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2012/01/31/artikelempfehlungen-hojoki-integriert-den-google-reader/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 06:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Hojoki]]></category>
		<category><![CDATA[produktivität]]></category>
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		<category><![CDATA[Wunderkit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hojoki, das diverse Cloud-Dienste einbeziehende Projektmanagement- und Produktivitätswerkzeug aus Chemnitz, integriert den Google Reader.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Hojoki, das diverse Cloud-Dienste einbeziehende Projektmanagement- und Produktivitätswerkzeug aus Chemnitz, integriert den Google Reader. Ein Ersatz für die vermisste &#8220;Shared Items&#8221;-Funktion von Googles RSS-Dienst ist dies zwar nicht, aber dennoch nützlich.</h4>

<p><a href="http://www.hojoki.com"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/hojoki-3.png" width="165" height="58"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ein Startup aus Deutschland, das <a href="http://netzwertig.com/2012/01/18/wunderkit-uber-100-000-nutzer-warten-auf-einen-beta-zugang/">den jüngsten</a> Trubel <a href="http://netzwertig.com/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-facebook-fur-produktivitat/">um Wunderkit</a> mit Zwiespalt betrachten dürfte, ist <a href="http://hojoki.com/">Hojoki</a>. Der Dienst aus Chemnitz war kurz vor Weihnachten im Rahmen der Le Web-Konferenz <a href="http://netzwertig.com/2011/12/06/neue-deutsche-produktivitatswelle-hojoki-vereint-aktivitatsstreams-von-cloud-diensten-unter-einem-dach/">mit seiner Kollaborationsplattform online gegangen</a>, die es Mitgliedern eines Teams erlaubt, Aktivitäten aus zahlreichen Clouddiensten zu importieren und darauf basierend in projektspezifischen Arbeitsflächen zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Zwar positioniert sich Wunderkit eher als allumfassendes Tool zum Organisieren verschiedener Aspekte des Privat- und Berufslebens, wogegen Hojoki deutlicher professionelle Anwender anspricht &#8211; gewisse Parallelen existieren aber dennoch, nicht zuletzt im Aufbau und der Struktur der Websites.</p>
<p>Um gegen die exzellente PR-Arbeit der Konkurrenz und das Aufmerksamkeitsungleichgewicht anzukommen, ist dem Hojoki-Team um die Gründer Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß zu empfehlen, kontinuierlich ihre Plattform weiterzuentwickeln und in den Punkten sinnvolle Neuerungen zu implementieren, in denen Hojoki Wunderkit funktionell überlegen ist. Eine jetzt veröffentlichte Integration des <a href="http://www.google.de/reader">Google Reader</a> scheint da genau der richtige Weg zu sein.</p>
<p><span id="more-20405"></span></p>
<p>Hojoki zeichnet sich dadurch aus, dass es mit einer wachsenden Zahl von Cloud-Applikationen verknüpft werden kann, woraufhin sich die dort erfolgten Aktivitäten in das Produktivitätstool importieren lassen. Ab sofort gilt dies auch für alle im Google Reader mit einem Stern versehenen Artikel.</p>
<p>In einem Blogbeitrag <a href="http://blog.hojoki.com/post/16762532064/bring-social-sharing-back-to-google-reader">beschreiben die Hojoki-Macher das Feature</a> als Ersatz für die vor einigen Monaten von Google <a href="http://netzwertig.com/2011/11/01/ohne-not-abgespeckt-der-neue-google-reader-ist-eine-grose-enttauschung/">entfernte Funktion</a>, um innerhalb des Google Reader gelesene Artikel aus RSS-Feeds mit anderen Anwendern zu teilen. Der Schritt hatte damals in Bloggerkreisen für viel Unmut gesorgt. Einen vergleichbar effizienten Ersatz, der mir sowohl das Teilen als auch Konsumieren der Empfehlungen anderer Nutzer erlaubt, habe ich persönlich bisher nicht gefunden (<a href="http://netzwertig.com/2011/11/02/google-reader-entfernt-social-funktionen-instapapers-grose-chance/">Instapaper ist eine Ausweichlösung</a>).</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/googlereader-3.png" width="450" height="371"  alt="" /><br /></p>
<p>Entsprechend erfreut war ich, als ich auf Hojokis Ankündigung stieß. Allerdings zeigte sich schnell, dass die Verbindung zwischen Hojoki und Google Reader in ihrer bisherigen Form auch kein wirklicher Ersatz für die vermissten &#8220;Shared Items&#8221; des Google Readers darstellt. Dennoch ist die Berücksichtigung des von Google vernachlässigten RSS-Readers durch Hojoki positiv zu bewerten.</p>
<p>Nach der Einrichtung der Verknüpfung stellt Hojoki sämtliche per Stern-Symbol gebookmarkten Artikel aus dem Google Reader im zentralen Aktivitätsstream dar. Hojoki-Anwender können diese dann entweder manuell und selektiv mit ihren einzelnen Projektgruppen teilen, oder sie verwenden die für jeden Projektbereich angebotene Autoshare-Option, um Beiträge aus vorab definierten Feeds oder mit spezifischen Schlagwörtern automatisch innerhalb des jeweiligen Projektstreams einzublenden.</p>
<p>Leider berücksichtigt Hojoki dabei lediglich vom Google Reader automatisch vergebene Schlagwörter, was den Import von eigentlich relevanten Artikeln in einen Arbeitsbereich zu einem Glücksspiel macht. Deutlich besser wäre es, wenn Hojoki die von Nutzern im Reader händisch durchgeführte Verschlagwortung als Grundlage nehmen würde &#8211; was dann auch die eigentlich unnötige Begrenzung auf mit Sternchen versehene RSS-Artikel überflüssig werden lässt. <strong>Nachtrag: </strong>Hojoki berücksichtigt manuell im Google Reader gesetzte Tags, sofern diese VOR der Sternchenmarkierung erfolgen.</p>
<p>Dass aus dem Google Reader bezogene Artikel innerhalb des Hojoki-Streams nicht im Volltext angezeigt werden, muss wahrscheinlich kaum erwähnt werden. Nicht zuletzt deshalb, aber auch, weil das Einladen von Teamkollegen nur per E-Mail möglich ist und keine öffentlichen Projekte möglich sind, kann von einem Ersatz zu den Shared Items nicht gesprochen werden. Dennoch könnte sich die Neuerung für Teams mit einem kontinuierlichen Informationsbedarf zu bestimmten Themengebieten als sehr nützlich erweisen, zumal eine Kommentarfunktion den direkten Austausch der Projektmitglieder erlaubt.</p>
<p>Was ich als nächstes gerne hätte, ist eine mobile Version von Hojoki.</p>
<p>Link: <a href="http://hojoki.com/">Hojoki</a></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2011/10/26/sorge-um-die-zukunft-des-google-reader-twitter-als-alternative-zu-rss-readern/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/10/twitterliste110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2011/10/26/sorge-um-die-zukunft-des-google-reader-twitter-als-alternative-zu-rss-readern/">Sorge um die Zukunft des Google Reader: Twitter als Alternative zu RSS-Readern</a></b><br /><font size="2">Offene Formate zur Bereitstellung und Organisation von Nachrichten gehen in sozialen Netzwerken auf oder werden nicht weiterentwickelt. Wie werden Vielleser zukünftig innerhalb von Netzwerkstrukturen ihren Informationsbedarf ökonomisch gestalten können? Twitterlisten sind eine Lösung! </font><font color="#aaa">(26. Oktober 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/18/wunderkit-uber-100-000-nutzer-warten-auf-einen-beta-zugang/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/wunderkit110-1.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/18/wunderkit-uber-100-000-nutzer-warten-auf-einen-beta-zugang/">Wunderkit: Über 100.000 Nutzer  warten auf einen Beta-Zugang</a></b><br /><font size="2">Der Ansturm auf die Beta-Version des Produktivitätswerkzeugs Wunderkit war erwartungsgemäß groß. Ganz ohne Faux pas verlief der Start allerdings nicht. </font><font color="#aaa">(18. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://netzwertig.com/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-facebook-fur-produktivitat/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/2012/01/wunderkit110.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://netzwertig.com/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-facebook-fur-produktivitat/">Wunderkit startet Beta-Phase: Das Facebook für Produktivität</a></b><br /><font size="2">Lange hat das Berliner Startup 6Wunderkinder den Launch der Produktivitätssuite Wunderkit angekündigt. Nun beginnt offiziell die geschlossene Beta-Phase. Das Resultat kann sich sehen lassen! </font><font color="#aaa">(17. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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