Markus Spath

Markus (Jahrgang 69) ist Ethnologe, Programmierer und allgemeine Webnuss. Seit 2004 klickt er reflexartig auf jeden Signup-Button jedes neuen Webdienstes, über den er stolpert, und bloggt darüber auf hackr.de. Anwendungen, die das strenge beta-Kriterium erfüllen, dokumentiert er im Museum of Modern Betas, das mit mehr als 5.000 archivierten Seiten wohl eines der vollständigsten Verzeichnisse von frühen Webstartups aus der ganzen Welt ist. 2007 war er Editor für blognation Germany.

Neben dem Betatesten liebt er Listen und Luhmann, gibt Unsummen für Vinyl aus, und ist Erfinder der next-action-Bälle, einem auf Papier basierenden Produktivitätssystem. Markus lebt in Wien und in Frankfurt.

 

Alle 1716 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
Angst, Blogs, Buzzfeed, Yo

Tipps
deutsche-startups hat Gründer gefragt, welche Tipps sie anderen Gründern geben würden. Vor allem Angst wird kaum empfohlen.

Habt keine Angst!

» Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?

 

Blogs
Blogs sind tot: Robert Scoble – die wohl paradigmatische Spürnase für opportunistische Trends – gibt sein Blog auf und wechselt zu Facebook und Twitter.

» I’ve completely moved to social media

 

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Linkwertig:
Amazon, Offenlegung, Medienwandel, Netzpolitik

Amazon
Amazon hat sich die Domain readersunited.com gesichert, um die Leser über den eigenen Altruismus beim Wunsch nach niedrigeren Preisen für E-Books zu informieren.

» Readers United

 

Post-Geheimnis
Keine schlechte Idee (wenn da das Wörtchen geheim nicht wäre): Die Bundesregierung erwartet die Offenlegung aller Agenten der Geheimdienste.

Berlin drängt mit dem ungewöhnlichen Schritt auf mehr Transparenz für die in Deutschland tätigen ausländischen Geheimdienste.

» Regierung verlangt Aufdeckung aller Agenten in Deutschland

 

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Samstag App Fieber:
Berlin besetzt, Fluchtplan ins Grüne, 22Places

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Location-Special mit: Berlin besetzt – Besetzungen in Berlin; Fluchtplan ins Grüne; und 22Places – Plätze für Fotografen.

 

Berlin besetzt ist ein kleines Mashup, das die Geschichte von Haus- und anderen Besetzungen in Berlin visualisiert. Die verschiedenen Arten an Besetzungen (etwa Hausbesetzung, Demo, Wagenburg, Krawall, usw.) werden optisch intuitiv unterschieden und jede Dekade wird farblich differenziert, mit einem Slider kann man zusätzlich eine kleine Zeitreise durch den historischen Verlauf simulieren. Eine recht umfangreiche Sammlung an Dokumenten wie Fotos, Plakate oder Flugblätter rundet das Projekt ab und erlaubt doch einen schönen Eindruck der jeweiligen Stimmung und Ereignisse.

 

 

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Linkwertig:
Weltkatzentag, Twitch, Stummheit, LSR

Weltkatzentag
Das Internet feiert heute den Weltkatzentag.

Flickr widmet sich an diesem Tag ganz den flauschigen Vierbeinern

» Flickr feiert den Weltkatzentag mit Fototipps und Expertenwissen

 

Edward Snowden
Edward Snowden darf zumindest drei weitere Jahre in Russland bleiben.

Snowden hatte in zahlreichen anderen Ländern Asyl beantragt, bisher jedoch ohne Erfolg.

» Russland gewährt Snowden drei Jahre Aufenthalt

 

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Linkwertig:
BÜPF, Apps, Passwörter, Patente

Überwachung
Auch die Schweiz zeigt sich von den Enthüllungen von Edward Snowden inspiriert und plant die Kommunikation ihrer Bürger umfassender und präziser zu überwachen.

Neu sollen wir auch speichern müssen, wer wann welche Website besucht hat,

» Polizei und Staat wollen Sie im Internet umfassend überwachen

 

Europa
Der Anteil Europas an der globalen App-Ökonomie sinkt von 25 auf 19%.

» EU app economy share shrinks to 19% in 2014

 

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Linkwertig:
Europa, Tipps, Werbung, Peak Drive

Überwachung
Heise glaubt, dass die USA ihre IT-Wirtschaft zerstört, weil die Behörden auch fröhlichen Zugriff auf in Europa lokalisierte Datenzentren fordern.

“Es geht darum, wer die Information kontrolliert, nicht wo sie liegt”

» Wie die USA ihre IT-Wirtschaft zerstören

 

Discussion Graph
Apropos Überwachung: Hoffentlich entwickeln die Geheimdienste für unsere Überwachung nicht alles auch noch selbst, sondern greifen zur Auswertung von Twitter und Co auf freie Tools wie etwa dem neuen Discussion Graph Tool von Microsoft zurück:

» Discussion Graph Tool

 

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Linkwertig:
Whistleblowing, Datenhoheit, Gmail, Sammelklage

Ethik
Thomas Stadler bringt mit Heribert Prantl zumindest die ethische Dimension vom Whistleblowing auf einen schönen Punkt:

warum es einem Rechtsstaat nicht erlaubt sein darf, die Aufdeckung von illegalem Staatshandeln mit Mitteln des Strafrechts zu verhindern bzw. zu sanktionieren.

» Warum Snowden auf der Seite des Rechts steht

 

Datenhoheit
t3n zeigt, dass es gar nicht sooo schwer ist, die Hoheit über die eigenen Daten zu bekommen. Außer Zeit, Nerven und einem wirklich guten Hosting-Provider braucht man nur noch die passende Expertise zum Installieren und Administrieren der verschiedenen Tools.

Zwar bin ich nicht komplett unabhängig – das wäre vermessen –, aber ein Stück freier als vorher.

» 7 Tools und Dienste, mit denen ich meine Datenhoheit zurückbekommen habe

 

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Linkwertig:
Google+, Facebook, LSR, Europa

Google+
Nachdem sich Google drei Jahre lang unter die Geiselhaft von Google+ gestellt hat, überlegen sie nun anscheinend, ob sich Features wie Google+ Photos nicht doch in Freiheit besser entfalten könnten:

» Google Said to Plan Separating Photo Service From Google+

 

Facebook
Max Schrems legt in seinem Kampf für mehr Datenschutz bei Facebook nach und hat nun eine Sammelklage gegen Facebook initiiert.

Es handelt sich um ein Zivilverfahren, geklagt wird auf Unterlassung sowie Schadenersatz von 500 Euro pro Nutzer.

» Datenschützer bringt Sammelklage gegen Facebook ein

 

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Samstag App Fieber:
li-x, get in IT, TTdJ

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: li-x – Börse für Software-Lizenzen; get in IT – Einstiegsprogramme finden; und Twitter-Themen deutscher Journalisten.

 

li-x ist eine Art Plattform, auf der man Software-Lizenzen handeln kann. Angebot und Nachfrage nach Lizenzen ergeben einen tagesaktuell berechneten Kurs, wobei die Verkäufer einen Minimalpreis und die Käufer einen Maximalpreis festlegen können. Für die Vermittlung bekommt li-x eine Provision in Höhe von 12 Prozent, dafür stellen sie aber auch sicher, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt und etwa das Clearing der verkauften Software stattgefunden hat. Das Dashboard kann alternativ auch als Überblick über den Wert und das Refinanzierungspotential der eigenen Lizenzen benutzt werden.

 

 

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Linkwertig:
Runtastic, Vergessen, Wunderlist, Google

Runtastic
Runtastic stellt einen eigenen Aktivitätstracker vor.

Der mit einem OLED-Display ausgestattete Orbit-Tracker läuft auf Wunsch aber auch völlig autark, sodass ihn auch Nutzer ohne Smartphone einsetzen können.

» Runtastic bringt eigenen Aktivitätstracker

 

Recht auf Vergessenwerden
Das Recht aufs Vergessen wird immerhin auch schon von einem Verfassungsrichter als problematisch kritisiert.

In seiner scharfsinnigen Analyse legt Masing den Finger mit großer Treffsicherheit in die Wunden, die das Urteil aufgerissen hat.

» Ein gordischer Knoten aus Datenschutz und Meinungsfreiheit

 

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