Markus (Jahrgang 69) ist Ethnologe, Programmierer und allgemeine Webnuss. Seit 2004 klickt er reflexartig auf jeden Signup-Button jedes neuen Webdienstes, über den er stolpert, und bloggt darüber auf hackr.de. Anwendungen, die das strenge beta-Kriterium erfüllen, dokumentiert er im Museum of Modern Betas, das mit mehr als 5.000 archivierten Seiten wohl eines der vollständigsten Verzeichnisse von frühen Webstartups aus der ganzen Welt ist. 2007 war er Editor für blognation Germany.
Neben dem Betatesten liebt er Listen und Luhmann, gibt Unsummen für Vinyl aus, und ist Erfinder der next-action-Bälle, einem auf Papier basierenden Produktivitätssystem. Markus lebt in Wien und in Frankfurt und ist erreichbar unter

Alle 996 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com:
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Google One Pass
Während Apple das Verhältnis zu seinem Ökosystem verkompliziert startet Google mit One Pass ein alternatives und für Anbieter finanziell deutlich attraktiveres Zahlsystem für digitale Inhalte. Und plötzlich ist Google auch wieder der beste Freund:
Wir wünschen uns, dass sich One Pass baldmöglichst als einheitliche Plattform für ein einfaches Payment sowohl im Web- als auch im mobilen und App-Bereich etablieren kann, um zu einer vollwertigen Alternative zu bestehenden Systemen zu werden”, sagte Springer-Vorstandsmitglied Andreas Wiele.
» Google startet One Pass, ein Zahlsystem für Medieninhalte
Web-Riesen
Der Spiegel hat sich die Effizienz und Effektivität der Geschäftsmodelle von acht “Web-Riesen” angeschaut.
Irgendetwas macht Google da im Moment besser als Facebook: Google nahm 2010 je Nutzer etwa sechsmal so viel ein wie das Soziale Netzwerk.
» So verdienen die Web-Riesen im Netz
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Google
Google gründet in Berlin ein Institut für Internet und Gesellschaft.
Dabei werden wir mit führenden akademischen Institutionen zusammenarbeiten, um die Zukunft des Internets auf drei Feldern zu untersuchen: internet-basierte Innovationen, politische Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen rechtlichen Aspekte.
» Google gründet Zukunftsinstitut in Berlin
Apple
Apple hat gestern das System zum Abonnieren von Inhalten im App Store vorgestellt. Wie vermutet können Anbieter jedes Bezahlsystem verwenden, solange sie auch das von Apple zu gleichen oder besseren Konditionen offerieren.
» Apple Rolls Out Long-Awaited/Feared Subscription Plan
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Revolution
Christoph Kappes nimmt die etwas unglückliche Verbreitung des Begriffs einer ‘Facebook-Revolution’ zum Anlass, ganz allgemein und sehr lesenswert über die Interpenetration zwischen Netz, Bürger und Politik zu sinnieren.
Es sieht alles danach aus, als würde das Publikum erstens tiefer in Medien- und Politik-System „hineinsehen“ können (mit ersterem langfristig vielleicht sogar verschmelzen?), sich zweitens stärker von den etablierten Playern in Medien und Politik distanzieren und drittens stärker innerhalb (untereinander) zusammenrücken.
» Die Facebook-Revolution – Gedanken zum Einfluss des Internets auf politische Umbrüche
HTML5
Last not least gibt das World Wide Web Consortium Entwicklern grünes Licht für die Verwendung von HTML5. Der Standard wird bis 2014 finalisiert.
» HTML5 Will Be Done in 2014, What Comes Next?
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Twitter
Twitter beendet das Whitelisting von Drittanwendungen für die API. Wer mehr als 350 Anfragen pro Stunde benötigt, muss sich also an eines der kostenpflichtigen Angebote wie Gnip wenden.
» Twitter Kills the API Whitelist: What it Means for Developers & Innovation
Pandora
Pandora bereitet den Börsengang vor. Die erhofften 100 Millionen Dollar aus dem Aktienverkauf sollen in das Wachstum investiert werden.
Zuletzt hatte Pandora nach eigenen Angaben 80 Millionen registrierte Nutzer – doppelt so viele wie vor einem Jahr. […] Die Firma steht kurz vor der Gewinnzone.
» IT-Branche im Börsenfieber
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Werzahltmehr – eine Vergleichsplattform für Ankaufportale; Topicsphere – ein neuer Memetracker; und FundraisingBox – ein App-Store für die Non-Profit Branche.
Werzahltmehr ist eine Plattform, auf der man herausfinden kann, wo man alte
DVDs, Bücher oder Videospiele am lukrativsten verkaufen kann. Der Vergleich kann sich durchaus lohnen, die Preise schwanken unter den verschiedenen Anbietern mitunter signifikant. Derzeit hat Werzahltmehr 20 Anbieter im Vergleich, u.a. Rebuy, Momox, Ich-kaufs-ab oder buecher.de. Um ein Produkt zu vergleichen, muss man nur die
ISBN oder
EAN Nummer eingeben, dann bekommt man den Preisstand des Produkts bei den jeweiligen Anbietern aufgelistet. Ob die angezeigten Affiliate-Links besonders effektiv sind, muss sich wohl noch beweisen, immerhin benutzt man den Dienst, um eben jenen Artikel zu verkaufen.
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Yahoo Livestand
Yahoo hat mit Livestand eine Plattform angekündigt, auf der Anbieter ihre Inhalte auf iPads und Android-Tablets verbreiten können.
Yahoo sieht im Tabletmarkt eine Möglichkeit, Werbebudgets von klassischen Kanälen wie Fernsehen oder Magazinen auf eine digitale Plattform zu ziehen.
» Yahoo eröffnet den digitalen Kiosk für Tablets
Instapaper
Instapaper hat eine neue API veröffentlicht. Dabei spannend ist das Geschäftsmodell: Die API ist völlig offen, allerdings nur für Subscriber-Accounts, die den Obolus von einem Dollar pro Monat bezahlen.
» Full API now available
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Idiotie
Sascha Lobo entwickelt eine Theorie der Idiotie als treibende Kraft für Evolution und Innovation.
Es ist ihre unermüdliche, unbewusste Suche nach den jeweils dümmstmöglichen Handlungen. Ihre flache Verstandeskraft führt dazu, dass Idioten eine ständige Prüfung für die von ihnen benutzten Technologien darstellen.
» Lob der Idiotie
Location
Locationmarketing hat eine nette Timeline der ortsbasierten Dienste erstellt.
Der Wald der verschiedenen Dienste hat sich über die letzten Jahre sehr verdichtet und es kamen eine Menge neuer Services hinzu. Lag früher der Fokus auf dem reinen Bekanntgeben seines momentanen Aufenthaltortes, so haben sich über die Zeit verschiedene thematische Schwerpunkte entwickelt.
» Die Location Based Service Timeline
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Google Ski View
Street View-Kameras auf dem Schneemobil: Alle Schweizer können bis zum 14. Februar über das Skigebiet abstimmen, welches Google für die Street View erfassen wird.
Wählen Sie aus 30 Destinationen Ihr liebstes Skigebiet und lassen Sie das Schneemobil noch im Winter 2011 Ihre Lieblingspisten fotografieren.
» Street View Pisten-Preis: die Schweiz wählt ihr liebstes Skigebiet
Verlage
Neunetz bringt sehr schön die wirre Logik der Verlage in Bezug auf das iPad bzw. auf geschlossene Plattformen auf den Punkt:
Endlich, frohlockten sie, macht jemand den Geburtsfehler des Internets rückgängig.
Jetzt beschweren sich die gleichen Vertreter von Presseverlagen darüber, dass Apple die Kontrolle über sein System hält. Und nutzt. Und zwar nicht nur ‘gegen’ Nutzer, sondern auch ‘gegen’ App-Anbieter.
» iOS: Presseverlage finden geschlossene Systeme gut, so lang sie mitbestimmen dürfen
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Safer Internet Day
Anlässlich des heutigen ‘Safer Internet Days’ hat Yahoo das Portal Yahoo Safely lanciert, auf dem eine Reihe von Informationen und Tipps rund um ein sichereres Leben im Web zu finden sind.
» Yahoo Safely
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Google
Holger Schmidt macht sich auf die Spurensuche von Googles wachsendem Interesse am lokalen Internet.
Dafür hat Google gerade den Dienst Hotpot in vielen Ländern an den Start gebracht – auch in Deutschland. Auf Hotpot können die Menschen lokale Geschäfte bewerten.
» Google hat großes Interesse am lokalen Internet – und eine Menge relevanter Daten
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Rivva
Rivva scheint wohl nicht wiederzukommen. Dem deutschen Web wird etwas fehlen.
3.3.2007 — 3.2.2011
» Walking and Falling
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WikiLeaks
Die Zusammenarbeit zwischen WikiLeaks und dem Guardian hat ein unerfreuliches Ende gefunden. Die Erfahrungen mit Assange und die gelernten Lektionen sind allerdings lesenwert.
» Pioneering WikiLeaks collaboration ended in distrust and legal threats
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