Markus Spath

Markus (Jahrgang 69) ist Ethnologe, Programmierer und allgemeine Webnuss. Seit 2004 klickt er reflexartig auf jeden Signup-Button jedes neuen Webdienstes, über den er stolpert, und bloggt darüber auf hackr.de. Anwendungen, die das strenge beta-Kriterium erfüllen, dokumentiert er im Museum of Modern Betas, das mit mehr als 5.000 archivierten Seiten wohl eines der vollständigsten Verzeichnisse von frühen Webstartups aus der ganzen Welt ist. 2007 war er Editor für blognation Germany.

Neben dem Betatesten liebt er Listen und Luhmann, gibt Unsummen für Vinyl aus, und ist Erfinder der next-action-Bälle, einem auf Papier basierenden Produktivitätssystem. Markus lebt in Wien und in Frankfurt.

 

Alle 1328 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Ranking von Websites:
Seitwert bekommt eine API

Seitwert bekommt eine API und stellt damit die Bewertung von Websites auch anderen Anwendungen zur Verfügung.

Seitwert ist ein nützliches Tool zur objektiven Bewertung der Popularität von Webangeboten. Martin etwa hat im April Seitwert genutzt, um die 149 Social Networks aus Deutschland einem Ranking zu unterziehen.

Die perfekte Metrik für eine Gewichtung gibt es natürlich nicht, aber Seitwert relativiert die Schwachstellen der jeweiligen Kriterien, indem es eine Mischkalkulation auf Basis mehrerer Faktoren erstellt.

Neben der Beliebtheit bei Google, Alexa und Yahoo wird auch die Popularität bei sozialen Webdiensten und die technische Beschaffenheit berücksichtigt, um den Seitwert zu berechnen. Über die vorgenommene Gewichtung kann man sich trefflich streiten, unterm Strich erscheint sie aber als durchaus plausibel.

Mit der neuen API kann man jetzt auch programmatisch auf diese Bewertung zugreifen. Wie bei vielen anderen Diensten ist dafür ein persönlicher API-Key notwendig, der nach Anmeldung zugeteilt wird.

Ich hab testweise einmal eine Liste der 100 am häufigsten gebookmarkten Seiten aus Deutschland, die ich vor ein paar Wochen kompiliert habe, mit der Seitwert-API neu gerankt. Die seitwertigsten 50 davon sind:

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Samstag App Fieber:
Ampster, avadeals und mehr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Ampster – ein soziales Netzerk für unabhängige Musiker; Brokerz – Twitter für Broker; avadeals – ein Marktplatz für virtuelle Güter; und RjDj – eine iPhone Anwendung, die Musik und Umwelt miteinander kombiniert.

ampsterAmpster ist eine neue Plattform für unabhängige Musiker, auf der diese sich mit Tracks, Fotos, Videos und kommenden Events den geneigten Fans vorstellen können. Traditionelle Social- Networking-Features wie Fan einer Band werden, Tracks bewerten oder kommentieren runden die Seite ab.

Tags gibt’s natürlich auch, ebenso wie Feeds für alles. Man könnte sich also bei gegebenem Interesse einfachst einen Musikinputstrom mit wirklich unbekannter Musik bauen. Alle Tracks können übrigens auch heruntergeladen oder als Widget an anderer Stelle eingebettet werden.

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yeebase Startups:
Eine Crunchbase braucht
das Land

‘yeebase Startups’ ist ein neues Portal für Web 2.0 Gründer mit Fokus auf den eingesetzten Technologien.

Mit Startups lanciert yeebase media solutions ein Portal für Gründer aus dem deutschsprachigen Raum, auf dem Informationen zu den Startups, zu Events, zu Aspekten der Finanzierung und besonders zur technischen Umsetzung gesammelt werden.

Die Seite gliedert sich grob in 5 Bereiche: » weiterlesen

MindMapping:
MindMeister mit neuen Features

Seit Anfang dieser Woche gibt es MindMeister in der Version 3.0. Neben einigen inkrementellen Verbesserungen gibt es auch spannende neue Features.

MindMeister, der beliebte Dienst zum webbasierten und kollaborativen Erstellen, Verwalten und Teilen von MindMaps, steht nun in Version 3.0 zur Verfügung. Wir haben es im April ausführlich vorgestellt und uns dort auch einige Gedanken zur Monetarisierbarkeit gemacht, in diesem Beitrag stelle ich deshalb nur die neuen Features vor.

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Web 2.0:
Tausend APIs

APIs sind das zentrale Nervensystem für das moderne Web. John Musser hat nun tausend APIs gesammelt und einen Überblick erstellt.

Einige von Euch können sich vielleicht noch daran erinnern: Die ursprüngliche Bedeutung von Web 2.0, wie sie von Tim O’Reilly vor etwa vier Jahren formuliert wurde, hat mit der eigentlich nichtssagenden Reduktion des Begriffs auf ein Mitmachweb, wie es sich vor allem im deutschen Sprachraum eingebürgert hat, so gut wie nichts zu tun.

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Samstag App Fieber:
Pixolu, Permatime und mehr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Pixolu – eine semantische Bildsuchmaschine; MyParfuem – das eigene Parfüm mischen; FirstEntrant – den First Mover von Geschäftsmodellen finden; und Permatime – Zeitpunkte über Zeitzonen hinweg koordinieren.

Mit der Bild-Suchmaschine Pixolu, einem Projekt der FHTW Berlin, lassen sich Bilder auch nach semantischen Kriterien durchsuchen. In einem ersten Schritt gibt man einen oder mehrere Suchbegriffe ein und ein erster Satz an Ergebnissen wird angezeigt. Danach kann man die Suche verfeinern, indem man die besten Ergebnisse auswählt, worauf hin die Suchergebnisse neu berechnet werden.

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Google wird OpenID Provider! Oder doch nicht?

Seit zwei Tagen kann man sich mit dem Google Account bei anderen Diensten anmelden. Als Protokoll verwendet Google dabei OpenID. Für OpenID könnte sich dieser Erfolg als Pyrrhussieg erweisen.

Die Nachricht, dass Google nun auch OpenID-Provider sei, hat in den letzten 2 Tagen interessanterweise für wesentlich mehr Resonanz gesorgt, als die äquivalente Ankündigung von Microsoft zwei Tage davor.

Was dabei meistens leider völlig unterging, ist die Tatsache, dass Google kein neuer OpenID Provider ist, sondern lediglich einen Single Sign-On Mechanismus anbietet, der im Hintergrund OpenID als Protokoll verwendet, aber ansonsten mit OpenID nicht viel zu tun hat.

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Y!OS:
Startschuss für
die Yahoo Open Strategy

Yahoo gibt den Startschuss für Y!OS, der Yahoo Open Strategy. Yahoo öffnet sich nach innen und nach aussen, der innerhalb von Yahoo noch schlummernde soziale Graph könnte geweckt werden.

Allen Widrigkeiten – ausgeschlagene Übernahmeangebote, Finanzkrise, Aktienkurs auf dem tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren – zum Trotz bleibt Yahoo dem neuen Kurs auf Öffnung treu und ging mit der Yahoo Open Strategy (Y!OS) gestern abend live.

Wir erinnern uns:

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Microsoft Azure:
Betriebssystem in der Cloud

Mit Microsoft Azure startet Microsoft ein Betriebssystem für die Cloud. Google ist in der Cloud, Amazon schon länger, und nun auch Microsoft: die Spiele können beginnen.

Die Unterstützung von OpenID war nicht die einzige Ankündigung, die Microsoft gestern gemacht hat: Mit Windows Azure lancieren sie auch ein eigenes Betriebssystem für die Cloud.

Azure stellt Entwicklern eine On-Demand Lösung für Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung, auf der sie ihre Anwendungen betreiben und skalieren können. Alles auf Datenzentren von Microsoft.

Microsoft Azure

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OpenID:
Auch Microsoft wird Provider,
aber nicht Consumer

Nach Yahoo, MySpace, AOL und vielen anderen springt nun auch Microsoft auf den OpenID-Zug auf. Der offene Standard zur Authentifizierung bei Webdiensten gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Ein Raunen geht durch die OpenID-Gemeinde: Nach Yahoo,  MySpace, AOL und einer Heerschar an kleineren Webdiensten hat nun auch Microsoft angekündigt, OpenID zu unterstützen.

Windows Live IDs können bald mit einem OpenID-Alias verknüpft werden, mit dem man sich auf allen Seiten anmelden kann, die OpenID als Consumer unterstützen. Die Zahl an OpenID-fähigen User-Accounts liegt damit jenseits der halben Milliarde, auch wenn die meisten User von ihrem Glück noch gar nichts wissen.

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