Michael Osl


 

Alle 38 Artikel von Michael Osl auf netzwertig.com:

Holtzbrinck eLAB übernimmt Golem.de und NetDoktor.de

Michael Osl, 4. Juli 2007 um 11.32 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Holtzbrinck eLAB (eine 100-prozentige Tochter des Holtzbrinck-Verlages) ist weiterhin auf Einkaufstour. So wurde angekündigt, dass Holtzbrink eLab die Klaß & Ihlenfeld Verlag GmbH - Zustimmung des Kartellamtes vorausgesetzt - übernimmt, welche das IT-Newsportal Golem.de betreibt. Ebenfalls wird die NetDoktor GmbH übernommen, welches hinter dem Gesundheitsportal NetDoktor.de steht. » weiterlesen

Semantisches Web Teil 3:
konkrete Anwendungsbeispiele

Michael Osl, 25. Juni 2007 um 9.55 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Nachdem sich der letzte Teil der Semantic Web-Serie etwas mehr der Theorie widmete, stelle ich in diesem Beitrag einige Applikationen und Anwendungsbeispiele aus der Praxis vor, die auf Semantic Web-Ansätzen beruhen.

Obwohl die Verbreitung von semantischen Webanwendungen bei privaten Unternehmen immer mehr an Fahrt gewinnt, können dennoch hauptsächlich öffentliche Behörden als Vorreiter dieser neuen Technologie bezeichnet werden. So wie etwa die US-Raumfahrtbehörde NASA, welche ihre unglaublichen Datenbestände in mehr als 11 Rechenzentren verwaltet. Als wäre das nicht schon genug, liegen all diese unterschiedlichen Daten auch noch in allen möglichen und unmöglichen Formaten vor. Um diesem Problem Herr zu werden, bedient man sich immer öfter semantischer Web-Anwendungen.
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Die Desktop-Anwendung auf dem Weg ins Netz

Michael Osl, 14. Juni 2007 um 23.07 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Wenn man die aktuellen Entwicklungen im Web betrachtet, dann lässt sich ein Trend ganz klar erkennen: Immer mehr klassische Desktop-Applikationen wandern vom heimischen Rechner ab ins Netz. Auch wenn sich viele dieser Applikationen derzeit noch bestenfalls im Beta-Stadium befinden, ist die Tendenz dennoch deutlich. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile dieser Anwendungen? Wie kann man als Betreiber damit Geld verdienen? Wie sieht das Ganze aus Entwicklersicht aus? Dieser Artikel versucht, einen Überblick über das Thema zu geben. » weiterlesen

zweinull.cc sucht weitere Autoren

Michael Osl, 6. Juni 2007 um 23.59 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Zweinull.cc ist ja bekanntlich ein Gemeinschaftsblog, bestehend aus den beiden Stammbloggern Martin Weigert (Stockholm) sowie Michael Osl (Berlin, Tirol). Wir haben mit zweinull.cc vor etwa zwei Monaten bei Null angefangen und es in dieser kurzer Zeit geschafft, durch einen ausgewogenen Mix an exklusiven Informationen, Hintergrundartikeln sowie hie und da ein paar Goodies eine schöne Anzahl an Stammlesern für uns zu gewinnen.

Unser Ziel ist es, zweinull.cc langfristig zur deutschsprachigen Nachrichtenquelle Nummer eins rund um das Thema Web 2.0 auszubauen. Um diesem ehrgeizigen Vorhaben einen Schritt näher zu kommen, sind wir deshalb auf der Suche nach weiteren Autoren, die keinen Trend im Web 2.0 verpassen und gerne darüber hier im Blog schreiben möchten. » weiterlesen

Blogs werden für Unternehmen immer wichtiger

Michael Osl, 3. Juni 2007 um 23.39 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Während Unternehmens-Blogs in den USA schon eine weite Verbreitung gefunden haben, sind sich bei uns immer noch nicht alle so recht im Klaren darüber, was denn der Einsatz eines solchen Blogs bringen soll. Wird dann doch eines eingesetzt, dann ist häufig zu beobachten, dass es eher als Müllhalde für Pressemitteilungen oder marktschreierische Propaganda zweckentfremdet wird, als dass es als sinnvolles Kommunikationsinstrument eingesetzt wird. Dabei können Blogs einen wahren Segen für die Unternehmenskommunikation nach außen hin darstellen. » weiterlesen

Chapz:
Ein Social Network für Kreative

Michael Osl, 31. Mai 2007 um 21.37 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

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Im März startete mit Chapz eine neue Social Network-Anwendung, welche sich mit ihrem Angebot vor allem an Independents aus der Kreativbranche, wie etwa Musiker, Künstler und Medienleute wendet.

Dem Launch der Plattform ging eine etwa einjährige Entwicklungszeit voraus, wie mir Nima Keshvari (verantwortlich für das Product Management bei Chapz) in einem Gespräch verriet. Entsprechend kann das Portal schon zu Beginn mit einer Vielzahl an Features aufwarten: So gibt es ein eigenes Blog-System, Foto-Sharing und natürlich auch alle Standard Features eines Social Networks wie öffentliche Kontaklisten und ein Mailsystem.

Ganz neu am Start ist der Musik-Bereich, welcher Musikern die Möglichkeit gibt, sich selbst präsentieren und ihre Werke veröffentlichen zu können. Im Gegensatz zu anderen Web 2.0-Anwendungen wie etwa MySpace will das Angebot jedoch gezielt Künstler ohne eigenes (Major)Label unterstützen, was man nur begrüßen kann. » weiterlesen

Semantisches Web Teil 2:
Die technische Umsetzung

Michael Osl, 30. Mai 2007 um 18.43 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

In meinem erstem Artikel der Semantic Web-Serie habe ich die Grundidee hinter dem semantischen Web beschrieben. Im zweiten Artikel der Serie möchte ich mich nun dem aktuellen Stand der technischen Umsetzung widmen.

Bevor ich das mache möchte ich allerdings betonen, dass ich kein ausgewiesener Experte in diesem Fachgebiet bin, sondern nur ein an der Thematik interessierter Anwender. Ebenso lässt sich in dem begrenzten Rahmen hier nicht jede Facette bis ins letzte Detail beschreiben, vielmehr möchte ich einen kompakten Überblick über das Thema geben. » weiterlesen

Semantisches Web Teil 1:
Was steckt hinter dem Begriff?

Michael Osl, 11. Mai 2007 um 21.27 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Der Begriff «Semantisches Web« ist zwar nicht wirklich neu aber trotzdem für viele noch eine nebulöse graue Wolke. Da das Thema aber immer mehr an Fahrt gewinnt (siehe etwa diesen oder auch diesen Artikel bei Heise) ist das Grund genug für zweinull.cc, sich dem Thema semantisches Web in einer Serie von insgesamt vier Beiträgen etwas ausführlicher zu widmen.

In diesem Artikel werde ich allerdings erstmal nicht allzu weit ins Detail gehen, sondern nur die grundsätzliche Idee hinter dem semantischen Web vorstellen. Der zweite Artikel wird sich mit der heutigen technischen Umsetzung befassen, der dritte Beitrag wird konkrete Anwendungsbeispiele vorstellen und im vierten Artikel letztendlich werde ich auf Kritikpunkte und Gefahren eingehen, welche die neue Technologie mit sich bringen könnte.

Ausgangslage – Das Web von heute

Nehmen wir an, ich suche nach dem günstigsten Modell einer Digitalkamera und möchte dieses noch am selben Tag in einem Laden der Umgebung kaufen. Da ich neu in der Stadt bin, werde ich erst einmal damit beginnen, die Adressen verschiedener Elektrohändler aus meiner Umgebung zu suchen. Dazu benutze ich eine Online-Branchenauskunft. Anschließend trage ich die gewonnen Ergebnisse in eine Excel-Liste ein und besuche die Webseiten der einzelnen Händler, um die Preise meines gewünschten Kameramodells zu vergleichen. Zudem möchte ich wissen, wie lange die jeweiligen Läden heute geöffnet haben. Ich beginne also, der Reihe nach, die einzelnen Webseiten der Händler anzusurfen und die gewonnen Informationen in einer Liste zusammenzutragen. Obwohl die Internetauftritte der verschiedenen Händler sehr unterschiedlich gestaltet sind, ist es dennoch ein leichtes, Informationen wie die Öffnungszeiten einer Filiale daraus zu gewinnen. Das Zusammentragen der Liste ist zwar etwas mühselig, aber dennoch eine intellektuell leicht zu bewältigende Aufgabe.

Was für einen Menschen kein Problem darstellt, ist für einen Crawler hingegen nicht so ohne weiteres zu bewerkstelligen. Denn um gezielte Informationsketten wie die oben genannte aus verschiedenen Webseiten und Datenquellen extrahieren zu können, präsentieren sich die Daten viel zu unterschiedlich (siehe Screenshot) - Computer sind mit der heutigen Rechenleistung schlichtweg nicht in der Lage, jene Abstraktion herzustellen, die notwendig ist, um etwa aus einer beliebigen Webseite eines Online-Shops den Preis eines bestimmen Digitalkameramodells zu ermitteln. Aber wäre es nicht fantastisch, wenn es doch eine Möglichkeit gäbe, dass ein Computerprogramm diese Daten verarbeiten kann? So könnte ich, anstatt aufwändig händisch eine Liste zusammenzutragen, einfach eine Anwendung diese Arbeit für mich erledigen lassen. Genau hier kommt die Idee des semantischen Webs ins Spiel.

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Blickt man auf verschiedene Webshops so erkennt man warum es so schwierig ist, Inhalte automatisch auszulesen: Angaben, wie etwa der Verkaufspreis, sind alle unterschiedlich formatiert und an verschiedenen Stellen eingebettet. Das semantische Web hilft, diese Daten im Hintergrund zu vereinheitlichen, ohne das Layout zu verändern.

Die Idee des semantischen Webs

Vereinfacht gesagt kann man sich das semantische Web so vorstellen, dass Informationen eben nicht nur für Menschen verarbeitbar aufbereitet werden, sondern diese auch für Maschinen lesbar gemacht werden. Man erklärt Robots und Crawlern sozusagen, worum es sich bei einem Inhalt handelt und in welcher Beziehung dieser zu anderen Informationen steht. Dies geschieht mit einheitlichen Formaten und Auszeichnungen, von welchen eines der Wichtigsten das «Resource Description Framework« (kurz RDF) ist, auf welches ich im zweiten Artikel dieser Serie ausführlich eingehen werde.

Durch die Vereinheitlichung von Daten im Hintergrund lassen sich diese dann beliebig kombinieren – egal aus welcher Quelle diese auch kommen. Ein Objekt vom Typ «Adresse« bleibt ein Objekt des Typs «Adresse«, egal auf welcher Webseite dieses definiert wird und wie es letztendlich auch formatiert ist. Dadurch lassen sich diese Daten auch webseitenübergreifend abfragen und auswerten. So kann ein Crawler das Netz beispielsweise nach allen Webseiten durchforsten, die vom Typ «Elektronikhändler« sind, deren Objekt «Adresse« auswerten und in einen Stadtplan einarbeiten. Auch das ist einer der Kernpunkte des semantischen Webs: Daten sind nicht mehr nur isoliert pro Webseite verfügbar, sondern das gesamte Web verschmilzt zu einem einzigen riesigen Datenspeicher.

Einen ersten Einblick, welche vielfältigen neuen Möglichen sich mit einer solchen Verknüpfung von Daten erzielen lassen, zeigen die vielfältigen so genannten Mash-Ups derzeit. Diese sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden und vermischen in der Regel Daten von zwei Web 2.0 Diensten so, dass daraus eine neue Anwendung geschaffen wird. Doch mit dem semantischen Web werden noch viel mehr Möglichkeiten geschaffen, die weit über heutige Mash-Ups hinausgehen werden. Kein Wunder also, dass nicht selten im selben Atemzug das Wort «Web 3.0« fällt, wenn von semantischen Webdiensten die Rede ist .

Welch großes Potential das semantische Web wird nicht zuletzt dadurch aufgezeigt, dass einer der größten Unterstützer des semantischen Webs niemand geringeres als das W3C ist, jenes Konsortium also, welches die Standard im Internet festlegt. Deren Vorsitzender und der Erfinder des Webs, Tim Berners-Lee, gilt als Galionsfigur und einer der treibenden Kräfte hinter der neuen Technologie. Auf der Webseite des amerikanischen BusinessWeek-Magazin findet sich ein lesenswertes und interessantes Interview mit Berners-Lee.

Sollte sich die Idee des semantischen Webs durchsetzen, so würde dies die Nutzung des Internets für uns alle drastisch effizienter machen. Doch bevor ich mich im dritten Teil den praktischen Anwendungsmöglichkeiten widme, wird im nächsten Teil zu lesen sein, welche Ansätze es von der technischen Seite gibt. In Kürze auf zweinull.cc!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Fünf Einladungen für Freebase zu vergeben

Michael Osl, 9. Mai 2007 um 20.42 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Heute landete eine Mail von Freebase in meinem Posteingang, in der es unter anderem heißt:

“We’ve made some good progress in alpha and would like to continue to
grow the user community with your help.

All existing Freebase users have been granted 5 additional invitations. If you know anyone you’d characterize as a ‘data fanatic’, please invite them to join.”

Wer Freebase nicht kennt, findet eine umfassende Beschreibung in meinem Artikel “Ein erster umfassender Einblick in Freebase” vom 3. April 2007.

Alle “Daten-Fanaten” (Eine etwas unglückliche Übersetzung, ich geb’s zu ;)) also, die gerne einen Blick in einen der zukunftsträchtigsten Dienste des Webs werfen möchten, senden eine Mail an moe at zweinull punkt cc.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Wakoopa:
Social Network für Software gestartet

Michael Osl, 3. Mai 2007 um 8.43 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

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Seit gestern ist Wakoopa online: Es handelt sich hier um ein soziales Netzwerk für Software-Anwender. Man lädt sich einen kleinen Tracker herunter, der dann laufend auf das Profil überträgt, welche Software man benutzt (Sozusagen last.fm für Software). Derzeit scheint man allerdings etwas unter dem Besucheransturm zu leiden, weshalb nicht alle Funktionen verfügbar sind.

Eine gute Anwendungsmöglichkeit ist zum Beispiel, nach Software für einen bestimmten Zweck zu suchen. Ebenfalls kann sich der Dienst als nützlich erweisen, um den Nutzeranteil von Software herauszufinden, wie etwa beim Tag Browser.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

 
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