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Alle 3 Artikel von jroettgers auf netzwertig.com:

Studie:
Buch-”Piraterie” harmloser als gedacht

Das Ergebnis einer Studie: Kostenlose PDFs können ganz wesentlich beim Marketing eines neuen Buchs helfen, und bereits im Handel erhältliche Bücher können durch ein kostenloses E-Book erneut Aufmerksamkeit bekommen.

Führen illegale Downloads zu mehr oder weniger Verkäufen? An dieser Frage scheiden sich seit Jahren die Geister. Manch einer argumentiert, dass jeder Download auch eine Art Werbung ist. Andere lamentieren, dass jede unlizenzierte Kopie einem Verkaufsausfall entspricht.

Neue E-Book-Reader wie Amazons Kindle bescheren uns derzeit eine Renaissance dieser Debatte. So argumentierte Jason Kinkaid kürzlich auf Techcrunch, dass der 500 Dollar teure Kindle allein deswegen erfolgreich sein wird, weil man damit illegal heruntergeladene PDFs lesen kann. Die New York Times schrieb diese Woche, dass Buch-Piraterie ein „beängstigendes neues Phänomen“ für Buchautoren und Verlage sei – und ließ dann natürlich auch noch Cory Doctorow zu Wort kommen, der Piraterie ganz großartig findet.

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Wird britischen Plattenfirmen ‘Three Strikes’ zu teuer?

 Die tatsächliche Umsetzung der zunehmend von Lobbyisten der Contentindustrie in vielen Ländern beworbenen Three-Strikes-Idee könnte für die Musikfirmen zu teuer werden, wenn sie sich an den Kosten beteiligen müssen. 

Das Musicweek-Magazin hat diese Woche einen Artikel zu den Beratungen zur Gründung einer Digital Rights Agency in Großbritannien veröffentlicht. Vieles davon sind Details für Insider – aber zwischen den Zeilen findet sich dann doch noch eine interessante Story: Die unter dem Stichwort Three Strikes bekannte Idee, Tauschbörsennutzer nach wiederholten Warnungen vom Netz abzuklemmen, ist offenbar doch schwerer umzusetzen, als Rechteinhaber sich das gedacht hätten.

Zum Hintergrund: Der britischen Musikindustrie gelang es nach einigen Drohgebärden im letzten Sommer, lokale Internet-Anbieter zur Mithilfe im Kampf gegen Tauschbörsen-Piraterie zu verpflichten. Sechs Anbieter erklärten sich dazu einverstanden, im Rahmen eines begrenzten Feldversuchs Warnungen an P2P-Nutzer zu schicken. Die britische Regierung nahm dabei eine Kontrollfunktion ein.

Britische Plattenfirmen feierten dies als ersten Schritt in Richtung eines Three Strikes-Systems, mit dem man Wiederholungstätern den Netzzugang kappen will. Netzanbieter beeilten sich jedoch, zu beteuern, dass sie sich nicht von ihren Kunden trennen wollen. Die Regierung geriet ebenfalls in die Defensive, als Bürger anfingen, kritische Fragen zu stellen.

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P300:
Einfaches LAN- und VPN-Filesharing

Wer kennt das nicht: Man will nur mal schnell ein paar Dateien von einem Rechner zu einem anderen im lokalen Netzwerk übertragen. Einfache Sache eigentlich, doch dummerweise ist einer der beiden ein PC und der andere ein Mac. Oder man hat keine Admin-Rechte auf den Rechnern. Oder Windows ist einfach mal wieder schlecht gelaunt.

Abhilfe bei solchen und vielen ähnlichen Problemen schafft das LAN-Filesharing-Tool P300. Das Programm ist eine Art Schweizer Taschenmesser für lokalen Dateientausch, komplett mit Suchfunktion, einem Web-Interface und lokalem Chat.

P300 ist Java-basiert und läuft damit unter Windows, OS X und Linux. Die Software lässt sich direkt nach dem Herunterladen ohne jede weitere Installation starten. Wer mag, kann P300 sogar direkt vom Browser aus als Java WebStart-Prozess laufen lassen.

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