Gastautor

Apple erlaubt mit dem Appstore für das iPhone Externen, das eigene Produkt zu erweitern. Damit eröffnet Apple sich einen weit größeren Raum für die Befriedigung von Nutzerbedürfnissen.

Nur wenige Monate ist es her, dass Apple verkünden konnte, dass mehr als einer Milliarde Applikationen für das iPhone heruntergeladen wurden. Die Meldung an sich dürfte außerhalb der iPhone-Fangemeinde, den immer informierten Bloggern und bei einigen Analysten nur bescheidene Beachtung gefunden haben. Dennoch zeigt das Beispiel die Auswirkungen eines radikalen Wandels – die Öffnung von Geschäftsmodellen.

Zunächst gilt es, sich deutlich zu machen, dass Geschäftsmodelle mehr sind als das Gegenrechnen von Einnahmen und Ausgaben. Das Ertragsmodell ist lediglich eines von drei Bestandteilen eines Geschäftsmodells. Mindestens genauso wichtig – wenn nicht wichtiger – ist das Nutzenmodell. Ergo die Bestimmung des Nutzens, den der Kunde aus den Produkten des Unternehmens gewinnt. Darüber hinaus ist der Wertschöpfungsprozess Bestandteil des Geschäftsmodells – man denke nur an Coca-Cola, deren Distributionsnetz ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist. Das Geschäftsmodell ist dementsprechend in anderen Worten “much more than ‚just a simple’ revenue model: a business model primarily focuses on value creation.” (Schweizer, L. (2005): Concept and evolution of business models. Journal of General Management, Ausgabe 31, Nr. 2, S. 37-56)

Am Beispiel Apple kann man sehr gut den Prozess der Änderung des Geschäftsmodells nachvollziehen. So zeichnete sich Apple dadurch aus, dass Produkte, sei es Hardware oder (proprietäre) Software, intern entwickelt und dann auf den Markt gebracht worden sind. Das änderte sich mit dem iPhone und den Applikationen.

Mehrwert schaffen – durch Integration Externer

Erst die Applikationen schaffen den entscheidenden Mehrwert für das Produkt. Ohne wäre das iPhone ein Handy mit Touchscreen. Der entscheidende Unterschied: Apple öffnet das Geschäftsmodell und lässt die Applikationen von Unternehmen und Nutzern entwickeln. Apple erlaubt es somit Externen das eigene Produkt zu ändern, zu erweitern. Damit eröffnet sich Apple einen weit größeren Raum für die Befriedigung von Nutzerbedürfnissen. Apple kreiert Mehrwert (Mit diesem Konzept erschließt sich natürlich der Long Tail – ein nicht zu vernachlässigender Umsatzanteil.) Eindeutig ist die Öffnung des Nutzenmodells als Teil des Geschäftsmodells. Aber auch Wertschöpfungs- und Ertragsmodell werden bei der Öffnung integriert, wie die nächsten Abschnitte zeigen werden.

Der Ansatz, das Nutzenmodell teilweise zu öffnen, ist, zumindest in der Wissenschaft, nicht völlig neu. Dort läuft er unter dem Schlagwort Consumer Integration im Innovationsprozess. Anhänger stellen die Möglichkeit der Entwicklung marktgerechter Produkte, die nicht nur ein bekanntes Kundenpotential, sondern bereits feste Abnehmer garantieren, in den Vordergrund der Argumentation. Kritiker sehen die Problematik, dass lediglich Wünsche des Kunden geäußert und keine verborgenen Bedürfnisse erkannt werden können und so aufgrund der Vielfalt keine Massenprodukte geschaffen werden können. Aus Sicht von Apple entsteht die beschriebene Problematik erst gar nicht. Nahezu alle Applikationen werden seitens Apple zugelassen. Die Nutzer entscheiden, wer Gewinner und wer Verlierer ist. Apple tangiert das Ergebnis ‚nur’ beim Ertragsmodell; Wertschöpfung und insbesondere der Nutzen für den Kunden bleiben unberührt.

Der Unterscheid liegt in der Größe

Es lässt sich durchaus argumentieren, dass die Öffnung von Geschäftsmodellen nicht wirklich neu ist. Ein Kernelement von Social Media ist Offenheit und Durchlässigkeit. Überall findet man nutzergenerierte Inhalte (digg), APIs (Twitter) und MashUps (Google maps). Ein entscheidender Unterschied ist im Ertragsmodell zu finden. Denn Apple behält ca. 30% der Umsätze, die der Verkauf einer Applikation generiert ein; 70% verbleiben beim Entwickler (Schätzungen sehen den Gewinn bei 20 -45 Millionen US-Dollar). Entscheidender ist jedoch, dass seit der Einführung des iPhone mehr als 17 Mio. verkauft worden – ohne Applikationen nur schwer vorstellbar. So ist es durch die Öffnung des Geschäftsmodells gelungen, neue Umsatzpotentiale zu erschließen.

Apple ist der erst Großkonzern der sich diese Radikalität, Kontrolle über das eigene Produkt zu verlieren und gleichzeitig zu gewinnen, zutraute und weiterhin zutraut. Natürlich ruft der Erfolg schnell Nachahmer auf den Plan, so dass der Launch der Ovi-Plattform von Nokia geradezu zwangsläufig ist. Weitere Unternehmen, auch außerhalb des Mobilfunkmarktes, werden folgen (müssen).

Zum Autor: Daniel Verst arbeitet als freier Berater zu den Themenbereichen Strategie- und Geschäftsmodellentwicklung im Internet und Social Media (u. a. für Nokia und T-Mobile). Er studierte in Witten und Hongkong Wirtschaftswissenschaften und promoviert aktuell an der TU Berlin zum Thema ‘Medienkommunikationsarchitektur’. Erreichbar ist er per Mail (daniel.verst@paretoone.de) oder über Twitter (http://twitter.com/freshheit).

 

Alle 24 Artikel von Gastautor auf netzwertig.com:

Die stille Revolution:
Die Öffnung von Geschäftsmodellen

Gastautor, 22. Juni 2009 um 13.37 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Apple erlaubt mit dem Appstore für das iPhone Externen, das eigene Produkt zu erweitern. Damit eröffnet Apple sich einen weit größeren Raum für die Befriedigung von Nutzerbedürfnissen.

Nur wenige Monate ist es her, dass Apple verkünden konnte, dass mehr als einer Milliarde Applikationen für das iPhone heruntergeladen wurden. Die Meldung an sich dürfte außerhalb der iPhone-Fangemeinde, den immer informierten Bloggern und bei einigen Analysten nur bescheidene Beachtung gefunden haben. Dennoch zeigt das Beispiel die Auswirkungen eines radikalen Wandels – die Öffnung von Geschäftsmodellen.

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G wie Google:
“Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele”

Gastautor, 7. Mai 2009 um 13.25 Uhr , 30 Kommentare Kommentare

Google verändert die Zeitungen mehr, als Redakteure und Verleger wahrhaben wollen. Ein Gespräch mit dem Star-Blogger, Medienprofessor und US-Journalisten Jeff Jarvis.

Von Rainer Stadler (Interview)

Jeff Jarvis (wnyc, cc-Lizenz)
Jeff Jarvis (wnyc, cc-Lizenz)
Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion. » Alle Artikel beim SZ-Magazin
F: Was bedeutet Google für den Journalismus?
A: Nicht nur Google, das ganze Internet verändert den Journalismus. Druckerpressen zu besitzen ist heute ein Nachteil, weil es viel Geld kostet, Zeitungen zu drucken. In der neuen, digitalen Welt lassen sich Nachrichten billiger verbreiten und auch permanent korrigieren und aktualisieren. Sie können auf verschiedene Art präsentiert werden – als Video, Text oder als Audiodatei. Die Zukunft liegt zweifellos jenseits der Druckerpresse.

 

F: Aber in der Gegenwart machen die deutschen Verlage den meisten Umsatz immer noch mit ihren Zeitungen und nicht mit ihren Onlineportalen.
A: Der deutsche Markt ist wohl nicht so einfach mit dem amerikanischen zu vergleichen. Dennoch sollten die Blätter, die in den USA gerade reihenweise sterben, Warnung genug sein für die deutschen Verleger. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Jedes Zeitungshaus sollte sich einen Termin setzen, zu dem es seine Druckerpressen abstellt.

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GEMA und Internet:
Es fährt ein Zug nach nirgendwo..

Gastautor, 6. April 2009 um 15.33 Uhr , 25 Kommentare Kommentare

Die Gebühren der GEMA für On-Demand-Streaming gehen an den ökonomischen Realitäten im Netz vorbei.

Anm. d. Red.: Dieser Gastbeitrag stammt von Petar Djekic. Petar Djekic beschäftigt sich als Director Marketing bei der Musikentdeckungsmaschine mufin mit allem, was das Web 2.0 an Musik hergibt. Er ist am besten über Xing erreichbar.

Dieser Artikel spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder und muss nicht mit der Einstellung von mufin übereinstimmen.

Der geplatzte Deal zwischen YouTube und GEMA hat wieder eine Diskussion um Musik im Netz, tragfähige Geschäftsmodelle und die Situation von Musikstartups in Deutschland angefacht. Der Zeitpunkt des Scheiterns des YouTube/GEMA-Deals ist interessant, da letzte Woche wieder einiges im Musikweb passiert ist. Nicht nur steht mit steereo ein neues Holtzbrinck-Musikstartup in Deutschland in den Startlöchern, sondern auch Google hat mit Google Music China seine ‘alles-umsonst-und-legal-und-saug-oder-hör-so-viel-du-willst’-Musikplattform aus der Beta geholt. Derzeit hat die Plattform 350.000 Songs, anvisiertes Ziel sind aber 1,1 Millionen – mit voller Unterstützung der Major-Labels versteht sich. Der Chef von Warner Music Asia Lachie Rutherford kann kaum an sich halten: “I can’t overestimate how important this is”. Leider fehlte der Nebensatz “and I can’t wait to bring this to the U.S. and European markets”. Während so knapp 20% der Weltbevölkerung in den Genuss eines werbefinanzierten On-Demand-(und MP3-Download!-)Musikservices kommt, strauchelt die Musikplattform Imeem in den USA und SeeqPod hat vorsichtshalber direkt Insolvenz angemeldet.

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Fünf Twitter-Tools für Journalisten

Gastautor, 23. Januar 2009 um 15.14 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Durchblick im Twitter-Dschungel? Mit den richtigen Twitter-Tools kein Problem. medienlese.com zeigt fünf Werkzeuge, die Journalisten die Arbeit im Microblogging-Kosmos erleichtern.

Von Carolin Neumann

Die Blog-Suchmaschine twingly macht neuerdings auch die Suche in Microblogs möglich. Ihr Vorteil gegenüber anderen Such-Tools: Neben Twitter können auch andere, weniger bekannte Dienste wie Identica oder Jaiku in die Suche mit einbezogen und nach Belieben herausgefiltert werden.

Mit dem Firefox-Addon Power Twitter kann außerdem in den Updates einzelner Twitterer nach Begriffen gesucht werden. Das Addon hält noch andere Extras bereit, zum Beispiel werden in manchen Fällen statt der URLs die Titel einer Website im Tweet angezeigt – das steigert die Übersichtlichkeit und hilft bei der Auswahl.

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Fußball:
Wie das Internet die Fankultur verändert

Gastautor, 20. Dezember 2008 um 13.56 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Kartenverkauf über Blogs, virtuelle Fan-Zeitschriften im Internet: Unser Gastautor und Fußball-Enthusiast Stefan Heinrich über Web 2.0 und Ballsport.

Der gemeine Fußballfan hat während der 90 Minuten im Stadion genau eine Gemeinsamkeit: Die Liebe zum eigenen Verein. Es ist völlig egal, wer der Nebenmann ist oder was er im richtigen Leben macht: Ob er Butter oder Margarine mag, Stadionwurst oder Bulette, Astra oder Becks – es zählt einzig und allein die gemeinsame Zuneigung zum Verein. Sicher, im Laufe der Jahre entstanden in den Fankurven dieser Republik auch Bekanntschaften oder Freundschaften, schließlich bevorzugt der Mensch als Gewohnheitstier einen bestimmten Block in der Kurve und da lernt man sich zwangsweise im Verlauf der Heimspiele eben kennen. Da wusste man schon mal Bescheid über Max Mustermann und sein Leben neben dem Fußball. Einige Fans wurden sogar dank ihrer dauernden Anwesenheit, in der Fußball-Fachsprache auch „34er“ genannt, zu Persönlichkeiten und vom Rest der Kurve verehrt, für einige wurde sogar eigens ein Fangesang erfunden. Alles in allem ist der Fan in der Kurve aber ein anonymes Wesen – ein Teil der großen wabernden Masse eben.

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Blogwelten:
Die zehn besten Fußball-Blogs

Gastautor, 20. Dezember 2008 um 13.50 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Anpfiff im Internet: Unser Gastautor Stefan Heinrich stellt lesenswerte Fußball-Blogs vor – Helden auf dem Hartplatz, Fans in der Gegengerade und 5 Freunde im Abseits.

Im Grunde sind die Fankurven der deutschen Fußballstadien heute genau dasselbe wie vor zehn oder zwanzig Jahren: Eine wabernde Masse aus bunt gekleideten, biertrinkenden Männern aller Altersgruppen. Inzwischen gehen allerdings auch vermehrt ganze Familien und ehemalige Fußball-Hasser in die Kurve – weil der Fußball seit der Weltmeisterschaft 2006 ja ein gesellschaftliches Event ist und viele der Jungs da unten auf dem Rasen so süß aussehen. Für den eingefleischten Fan ist nicht nur der weibliche Kurvenfan ein neues Phänomen, nun hat auch noch das Internet einen weiteren Konkurrenten für den Platz in der Fankurve erschaffen: Den Fußball-Blog!

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Fotograf und Schreiber:
Szenen einer Zwangsehe

Gastautor, 18. Juli 2008 um 15.40 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Der eine kann nicht ohne den anderen: Spiegel-Reporter Alexander Smoltczyk und Ostkreuz-Fotograf Maurice Weiss über das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Bild- und Textmenschen.

Von Timo Nowack, flaremag.de

reporterforumSeine erste Erfahrung mit einem Fotografen wird Alexander Smoltczyk nie vergessen: Er recherchierte auf einer Pferderennbahn im Iran. Sein Fotograf, ständig auf der Suche nach dem richtigen Bild für eine Doppelseite, kletterte auf die Startmaschine, um Pferde und Jockeys aus nächster Nähe zu fotografieren. Behangen mit Kameras und Objektiven verlor er das Gleichgewicht, stürzte, löste dabei den Startmechanismus aus und schickte die Pferde frühzeitig auf die Bahn. So verlor der Favorit das Rennen und viele Bauern ihr Erspartes am Wettschalter. ?Wir mussten unter Polizeischutz, wie man es aus Mordprozessen kennt, mit Mänteln über den Köpfen, aus dem Stadion geführt werden?, sagt Smoltczyk. » weiterlesen

Reportage über “böses Tessin” gewinnt Egon-Erwin-Kisch-Preis

Gastautor, 10. Mai 2008 um 7.31 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Herausragende journalistische Leistungen wurden Freitagabend in Hamburg mit dem Henri-Nannen-Preis gekürt. Wir analysieren, warum die “krasseste” Reportage zu Recht gewonnen hat und welche Geschichten außerdem erwähnt werden sollten.

Von Oliver Graf, Reportagenblog

Sabine Rückert: Wie das Böse nach Tessin kam (Bild Keystone)Der diesjährige 31. Egon-Erwin-Kisch-Preis geht an Sabine Rückert. Die Auszeichnung, die seit vier Jahren im Henri-Nannen-Preis aufgehoben ist, erhält sie für ihre Reportage über einen 17-jährigen Jugendlichen, Felix, wohnhaft in dem kleinen Dorf Tessin in Mecklenburg. Es ist die Geschichte eines Doppelmordes. Die Opfer sind zwei Nachbarn, Eltern eines Klassenkameraden. Beide sterben durch brutale Messerstiche. Felix D. ist ihr Mörder, verurteilt am 12. Juli 2007 vom Landgericht Schwerin, zusammen mit Torben B. seinem Kollegen und Gehilfen.

Nach Meinung der Jury ist die Reportage “Wie das Böse nach Tessin kam” (erschienen am 21.06.2007 in der Zeit)

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Live von der TED (Teil 4):
TED 2008 – Die Highlights

Gastautor, 3. März 2008 um 23.11 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Nach vier Tagen TED ist unser Gastblogger Reto Schnyder nicht nur geschafft, sondern auch überwältigt. Im vierten Post zur TED-Konferenz präsentiert er seine persönlichen Highlights.

RetoSchnyder at-TED
Retos 3-Minuten auf der TED-Bühne in
Aspen (Foto: Michael Brands/Aspen Institute)

Dass TED intensiv wird, habe ich geahnt, doch nach 4 Tagen, 50 Vorträgen und 25 Side-Meetings bin ich fix und fertig. Die Vorträge waren eindrücklich bis überwältigend. Das Niveau war extrem hoch, doch ein Vortrag wird wohl keiner der Teilnehmer vergessen. Benjamin Zander, Dirigent der Boston Philharmonic hat über klassische Musik gesprochen… am Anfang jedenfalls. Sein eigentliches Thema war jedoch ?Leadership” und dies hat er
eindrücklich demonstriert. Am Ende seines Vortrages ist niemand mehr auf seinem Stuhl gesessen, alle (ja, wirklich alle und darunter auch Leute wie Al Gore) sind gestanden und haben inbrünstig ?Freude schöner Götterfunken” zu Beethovens 9er Symphonie gesungen (auf Deutsch!).

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Live von der TED (Teil 3):
Ratlosigkeit in der “Blogger’s Alley”

Gastautor, 29. Februar 2008 um 12.11 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Vier Empfehlungen: Im dritten Beitrag zur TED-Konferenz berichtet Gastblogger Reto Schnyder von den bisher besten Talks aus Sicht anderer TED-Besucher.

TEDAspen-Main Hall
Die Main-Hall des TED-Ablegers in Aspen (Foto: Reto Schnyder)

Als ich mit Peter über diesen Gastblog gemailt habe, war ich ziemlich optimistisch, dass ich einen guten Text als Tagesrückblick schreiben kann. Inzwischen muss ich sagen, dass es für mich unmöglich ist auf einigen Zeilen zu beschreiben was ich hier erlebe. Ich war mir bis vor kurzen nicht sicher, ob die Feedbacks auf der TED-Homepage nur ein Hype sind. Nach zwei Tagen kann ich so gut wie jede dieser Aussagen unterschreiben. Ich habe noch nie etwas inspirierenderes und faszinierenderes erlebt als die Teilnehmer, die Talks und Stimmung von TED.

Anstelle eines Tagesrückblicks darum an dieser Stelle die inspirierendsten TED-Talks aus Sicht von einigen Konferenzteilnehmern:

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