Carolin Neumann ist freie Autorin und schreibt unter anderem für Spiegel Online über die digitale Gesellschaft und die Zukunft der Medien, betrachtet neue Tools oder Menschen aus der Branche. Seit März 2011 leitet sie das Medien- und Gesellschaftsportal VOCER. Ihr Herz gehört den von ihr gegründeten Digital Media Women Hamburg.
Carolin Neumann
Alle 16 Artikel von Carolin Neumann auf netzwertig.com:
Twitter für Journalisten:
Lasst sie nur reden:
Der Journalismus ist nicht tot
“Was ist schwarzweiß und total hinüber?”, fragt US-Talker Jon Stewart – und meint die Zeitung. Das Medienblog 10,000 Words hat deprimierende Zitate gesammelt.
Die Zukunft der Medien ist ja vielleicht düster, aber muss man gleich die Apokalypse herbeireden? Das US-Medienblog 10,000 Words ist sich sicher, dass sich die Medien zwar wandeln, der Journalismus aber sei gekommen, um zu bleiben. Wie das mit den neuen Medien und dem Journalismus zusammengeht, präsentiert das Blog tagtäglich. Trotzdem hat 10,000 Words eine ganze Reihe Aussagen über das vermeintliche Ende des Journalismus und die Krise der Zeitungen gesammelt. Zu lesen gibt’s wenig erbauliche Sprüchlein wie zum Beispiel:
Web-Serien:
Ein paar Minuten Lucy, Piet und Jim
Ob “Deer Lucy” auf bild.de, die StudiVZ-Soap “Pietshow” oder das ambitionierte ProSieben-Projekt “Check it out”: Wir sehen nach den Web-Serien.
Gleich zwei neue Web-Serien sind im Februar auf MyVideo.de gestartet: “Mitten Jim” mit Florian Sump, früher Schlagzeuger bei der Teenie-Band Echt, und das von Hobbyfilmern produzierte “The Flat”. “Mit ‘The Flat’ wollten wir etwas ganz Neuartiges erschaffen – ein innovatives Online-Format, das sich von bisherigen, amerikanischen TV-Sitcom-Profilen abhebt”, sagt David Helmut, Produzent und Autor der selbst ernannten “ersten deutschen Online-Sitcom”. Dabei herausgekommen ist leider nur eine langatmige Serie, die ihren äußerst platten Humor vergebens unter eingespielten Lachern zu verstecken versucht. Dennoch wurde die erste Folge auf MyVideo bereits über 117.000 mal angeklickt.
Journalisten und Twitter:
“Mitkriegen, was sich Leute zurufen”
Warum Twitter wichtiger ist als alle anderen Web-2.0-Hypes und welche Potentiale das Internet noch für den Journalismus birgt, erklärt Medienberater Ewald Wessling im Interview.
medienlese.com: Was bedeutet Twitter für Journalisten?
Ewald Wessling: Jeder gute Journalist lebt davon, dass er mitkriegt, was los ist in der Welt, und sich anhört, was die Leute denken. Ein Tweet, also ein Posting bei Twitter, ist – ähnlich wie Instant Messaging – ein Zuruf zwischen Menschen. Diese Zurufe werden so organisiert, dass jeder auf einmal die Zurufe aus der ganzen Welt hören kann. Von dem ganzen Gezwitscher würde man natürlich taub, und deshalb muss ich es gut filtern, um nur das zu hören, was mich interessiert.
Twitter-TV:
Wenn das Fernsehen zwitschert
Nach den Zeitungen und Online-Diensten entdecken nun auch immer mehr Fernsehsender den Kurznachrichtendienst Twitter. Was dabei rauskommt?
Doch wie sieht es mit den deutschen TV-Stationen aus, die zunehmend ihren Weg in die Welt des Microbloggings finden? » weiterlesen
Bye-bye Programmies:
Im Internet gibt’s was zu sehen
Von einfachen Listen bis zu multimedialen Communities mit individueller Planung: Wie das Fernsehprogramm aus dem Internet die gedruckten Programmzeitschriften ersetzt.
Ein wichtiges Segment im deutschen Zeitschriftenmarkt verliert an Relevanz: Die Programmzeitschriften kämpfen gegen sinkenden Auflagen, führen einen erbitterten Wettbewerb und verlieren Jugendliche ans kostenlos-Medium Internet. Aber noch immer haben es die Verlage nicht geschafft, eine neue Generation der Programmplanung fürs Netz zu schaffen. Stattdessen erwecken viele Online-Angebote den Eindruck, dass hier insgeheim eine ganz andere Agenda verfolgt wird: Bloß kein übersichtliches, multimediales Programm anbieten, damit die Leute weiterhin die bunten, gedruckten Hefte von TV 14 bis TV Movie kaufen.











Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite