Google+:
Zwei Jahre später und noch immer ein Flop

Seit über drei Jahren investiert Google immense Mittel in sein soziales Netzwerk Google+. Im Angesicht dessen hat es wenig erreicht.

FailVor anderthalb Jahren veröffentlichte ich einen vieldiskutierten Abgesang auf Google+. Heute bereue ich, den Beitrag mit dem zentralen Vermerk “Prognose” betitelt zu haben. Jedoch nicht, weil ich von meiner Analyse der schlechten Zukunftsaussichten des ambitionierten Google-Vorhabens abgerückt bin, sondern lediglich, weil die im Technologie- und Wirtschaftsjournalismus verbreitete Vorhersagerei zumeist purem Rätselraten gleich kommt und in den meisten Fällen allein und ausschließlich der Profilierung der Autoren dient. Mir ging es in dem Text jedoch darum, die Schwächen von Googles “sozialer Ebene” zu beschreiben und deutlich zu machen, warum sich der Internetriese und seine Führungsetage mit dem Projekt ein Problem ins Haus geholt haben.

“Die Tage von Google+ sind gezählt”, so lautete damals mein Fazit. Ich halte diesen Schluss auch im September 2013 noch für valide. Überhaupt fällt mir beim Lesen meines Beitrags auf, dass sich die meisten meiner einstigen Aussagen heute ohne große Modifizierungen erneut verwenden lassen. Etwa folgender Absatz, der die Lage von Google+ im Februar 2012 traf und dies auch anderthalb Jahre später tut:

“Google+ ist nach wie vor nichts anderes als ein Nischenangebot, das eine loyale Anhängerschaft besitzt, die sich aus einem vergleichsweise kleinen aktiven Nutzerkreis rekrutiert. Für manch ein Startup wäre dies durchaus akzeptabel. Für Google, das seit bald zwei Jahren [mittlerweile dreieinhalb Jahre] enorme Ressourcen dafür aufwendet, um endlich im Social Web Fuß zu fassen, reicht die bisherige Durchdringung bei weitem nicht aus”.

Bevor sich nun wieder Google+-Fans in Scharen über diese in ihren Augen inkorrekte Einschätzung beschweren, möchte ich sie anhand der aktuellen Situation genauer erläutern.

Unklarheiten über Google+-Zahlen sind beseitigt

Lange Zeit war es schwierig, aussagekräftige Statistiken zur tatsächlichen Nutzung von Google+ zu erhalten. Das Unternehmen verwirrte bewusst mit relativ irrelevanten, aber von vielen Medien unkritisch als bedeutsam verkauften Zahlen. Dubiose, schiefe Vergleiche anstellende Studien von Marktforschungsinstituten erhöhten die Desinformation. Besonders kompliziert wurde die Bewertung der verfügbaren Daten durch die Frage, wann von einer Google+-Nutzung gesprochen werden kann: Immerhin besitzen hunderte Millionen registrierte Google-Mitglieder ein Google+-Profil, ohne die Kernfunktionen des sozialen Netzwerks zu verwenden oder überhaupt zu wissen, was sich hinter dem Plus-Kürzel eigentlich verbirgt.

Mittlerweile sind alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt: 190 Millionen Menschen waren im Mai 2013 laut Google monatlich innerhalb des Streams, also auf plus.google.com, zugange. 390 Millionen verwenden Google+Funktionalität bei anderen Google-Diensten, betätigen etwa den +1-Button für Apps in Google Play, führen Videogespräche via Gmail durch oder teilen Videos mit ihren Google+-Kontakten direkt über YouTube. Mittlerweile dürften es dann in etwa 220 Millionen aktive Stream-Anwender und 450 Millionen “erweiterte Google+-User” sein.

Mehr als 190 Millionen Anwender, die sich mindestens einmal im Monat bei plus.google.com oder innerhalb der mobilen App blicken lassen und folglich auch tatsächlich mit ihren Kontakten interagieren, ist freilich kein schlechtes Ergebnis. Kaum ein Startup ist jemals in der Lage gewesen, innerhalb von zwei Jahren eine derartig umfangreiche Nutzerschaft um sich zu versammeln. Der japanische Smartphone-Messenger Line, quasi zeitgleich mit Google+ im Sommer 2011 lanciert, hatte Ende August dieses Jahres 230 Millionen registrierte Mitglieder. Aktiv dürften allerdings erheblich weniger sein. WhatsApp benötigte rund vier Jahre, um auf 300 Millionen monatlich aktive Anwender zu kommen. Wo der Line-Konkurrent zwei Jahre nach dem Startschuss stand, ist nicht bekannt. Eindeutig jedoch nicht bei über 190 Millionen aktiven Mitgliedern. Ein anderer rasant wachsender Newcomer, Viber, erreichte den Meilenstein von 200 Millionen Nutzern drei Jahre nach seinem Launch – registrierte, nicht aktive, wohlgemerkt. Facebook benötigte ganze fünf Jahre, um dorthin zu kommen, wo Google+ bezüglich der Aktivität der User heute steht.

Der richtige Maßstab zählt

Gemessen an den Maßstäben von Startups ist Google+ eine Erfolgsgeschichte. Nur gibt es hier ein offensichtliches Problem: Google ist kein Startup, sondern ein etablierter Webkonzern mit mehr als 40.000 Angestellten und vierteljährlichen Milliardengewinnen. Das kalifornische Unternehmen investiert seit Jahren Unsummen in Google+ und lässt seit dessen Veröffentlichung keine Gelegenheit aus, seinen sozialen Dienst den mehr als eine Milliarde monatlichen Besuchern anderer Google-Angebote unter die Nase zu schieben. Egal ob Gmail, YouTube, die Suche oder Android – überall integriert Google Features aus seinem Social Network und drängt dieses seiner Anwenderschaft regelrecht auf. Relativ frische Funktionen wie das Einbetten von Google+-Beiträgen in externe Websites oder ein Anmelde-Plugin für Websites und Apps sollen den erhofften Effekt der Omnipräsenz noch verstärken.

Google scheut keine Kosten

Google lässt sich Google+ einiges kosten. Mindestens 1.000 Personen sind laut Schätzung eines Google-Mitarbeiters mit dem Betrieb und der Weiterentwicklung von Google+ befasst. Schon im Vorfeld des Launches vor zwei Jahren waren es “hunderte Ingenieure”, so Wired zum Launch. Google+ sei der “Kernfokus” von Vorstandschef Larry Page, hieß es. Damals wurden die bis dato angefallenen Gesamtkosten für die Entwicklung des Angebots auf 585 Millionen Dollar geschätzt. Zwei Jahre später müssen es Milliarden sein. Für den Netzgiganten hat Google+ strategisch eine derartig hohe Priorität, dass er dafür selbst das Zerstören von Sympathien bei Multiplikatoren in Kauf nimmt, wie mit der im Zuge der Refokussierung auf wenige Projekte (= u.a. Google+) erfolgten Schließung des Google Readers, und dass er dafür das Risiko eingeht, existierende Mitglieder in die Weißglut zu treiben, wie etwa mit dem immer wiederkehrenden Aufruf an registrierte YouTube-Mitglieder, ihren Alias in ihren Google+-Klarnamen zu verwandeln. Wer sich ein Smartphone oder Tablet mit Android zulegt, muss sich schon anstrengen, um im Laufe der Einrichtung nicht Google+-Nutzer zu werden.

Der Such-, Werbe- und Netzkonzern hat zwei Jahre lang keinen Hebel unangetastet gelassen, um Google+ zu einem Erfolg zu machen, und Milliarden in die Hand genommen. Dafür sind 190 Millionen (heute vielleicht 220 Millionen) aktive User im Stream keine besondere Leistung.

Die theoretische Kraft von 40.000 Angestellten

Bedenkt man, was die oben genannten Startups wie Line (zwar Teil eines koreanischen Internetunternehmens, aber eigenständig geführt), WhatsApp oder Viber mit einigen Millionen Dollar, ohne exzessive Querfinanzierung und ohne enge Verquickung mit den meistbesuchten Webangeboten der Welt erreicht haben, ist Google+ zwei Jahre nach der Premiere genau die Enttäuschung, die sich in den Monaten unmittelbar danach bereits angedeutet hat. Dieser Eindruck basiert auch auf der Tatsache, dass Google+ sich der Unterstützung von über 40.000 Angestellten sicher sein müsste. Würde jeder davon zwei Jahre lang heftig Freunde, Bekannte und Verwandte zur Partizipation bewegen, dann entstünden schon daraus Netzwerkeffekte, die den Dienst in gänzlich andere Dimensionen katapultieren würden. Aber entweder geschieht dies nicht, oder das soziale Umfeld der Google-Mitarbeiter hat nur ein geringes Interesse an einem weiteren Social-Angebot. 2012 kam eine Website zu dem Schluss, dass ein Drittel der Google-Angestellten bei Google+ inaktiv gewesen seien. Ob diese Analyse Aussagekraft besitzt, ist zwar offen, das Ergebnis passt jedoch ins Gesamtbild. Das letzte Mal, als ich persönlich einen Google-Mitarbeiter auf die Google+-Nutzung der Beschäftigten ansprach, erhielt ich als Antwort ein halb hämisch, halb bemitleidend klingendes Lachen.

WhatsApp und Instagram bewegen mehr

Abgesehen von der Gegenüberstellung von Aufwand und Resultat, bei der Google+ für meinen Geschmack nicht sonderlich gut bei weg kommt, möchte ich noch einen zwar subjektiven, aber nicht unwesentlichen Punkt anführen, der den relativen Misserfolg des Vorhabens unterstreicht: Die Google+-Nutzung im nahen und erweiterten persönlichen Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis. In meinem Fall besteht dieser aus einigen hundert Personen unterschiedlicher Altersgruppen (mit Schwerpunkt 20-40 Jahre), unterschiedlicher Subkulturen und unterschiedlicher Nationalitäten beziehungsweise Heimatländern. Die meisten Personen davon sind “Durchschnittsnutzer” ohne die in Tech-Kreisen zu findende herausragende Web- und Geek-Affinität. Situationen, in denen innerhalb dieser zwar nicht repräsentativen, aber durchaus signifikanten Gruppe Google+ ein Thema war (virtuell oder in Form persönlicher Gespräche) kann ich an einer Hand abzählen, und habe dann sogar noch Finger übrig.

Für meinen nicht unbedingt homogenen, erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis ist Google+ ein vollständig vernachlässigtes Thema. Anders als Instagram oder WhatsApp – zwei Dienste, die sich über Länder- und Kulturgrenzen hinweg einer extremen Beliebtheit erfreuen.

Das persönliche Umfeld als Gradmesser oder Indiz für den Entwicklungsstatus eines Onlinedienstes zu verwenden, ist zwar nicht ganz korrekt, aber bei entsprechender Größe und Vielfältigkeit der Stichprobe auch nicht komplett falsch. Obwohl Google+ von mehr aktiven Nutzern als Instagram berichtet, spielt die Foto-App im Alltag von urbanen, gut vernetzten jungen Erwachsenen aus (primär) Industrieländern eine weitaus größere Rolle. Dieses Bild entsteht zumindest für mich mit Blick auf mein Umfeld, und aus Gesprächen weiß ich, dass ich damit nicht der einzige bin (selbst wenn es mit Sicherheit auch anders gelagerte Fälle gibt). Dieses Resultat deckt sich mit vergangenen Untersuchungen, bei denen typische Merkmale von Google+-Nutzern ein hohes Alter sowie eine tendenzielle Beheimatung in Schwellenländern waren.

Das relativiert zwar die genannten Aktivitätszahlen von Google+ nicht, beleuchtet aber, wieso selbst eine Betrachtung derartiger Zahlen nur einen Teil der Wahrheit wiedergeben. Auch Googles früheres Social-Network-Experiment Orkut erfreute sich massiver Beliebtheit in zwei bevölkerungsstarken Schwellenländern, Indien und Brasilien. Dennoch wurde Google+ lanciert – um den Rest der Welt einzunehmen und seine Suche durch die Partizipation einer möglichst breiten Zahl an Usern um qualitative soziale Signale zu erweitern. Doch trotz aller Anstrengungen ist Google dies bisher nicht gelungen.

Großer Aufwand, geringer Effekt

Google+ ist in meinen Augen ein Flop, im Verhältnis dazu betrachtet, was Google seit über drei Jahren an Mitteln und Energie in das Vorhaben pumpt. Dies schließt nicht aus, dass einige Leserinnen und Leser dieses Beitrags Google+ als ihr bevorzugtes soziales Netzwerk auserkoren haben. Für jede junge, von begrenzten Ressourcen und fehlenden Promotionkanälen gequälte Webfirma wäre das von Google+ Erreichte ein einzigartiger Erfolg. Dem größten Internetkonzern der westlichen Welt aber kann es nicht genügen, in zweiter Reihe bei sozialen Netzwerken mitzuspielen und genau dort nicht Gesprächsthema zu sein, wo alle anderen aufstrebenden sozialen Dienste und Apps heiße Ware sind.

Ich habe keine Ahnung, was Google machen wird, um sich aus dieser leicht unangenehmen Lage zu befreien. Solange die Einnahmen aus der Suchwortvermarktung sprudeln, besteht kein unmittelbarer finanzieller oder öffentlicher Druck, radikale Entscheidungen zu treffen. Insofern ist es möglich, dass CEO Larry Page und seine Mitstreiter darauf hoffen, durch eine fortgesetzte, noch aggressivere Integration in die anderen Google-Services Google+ doch noch zum ganz großen Durchbruch zu verhelfen. Allerdings sollten zwei harte, bedingt gelungene Jahre als Beleg dafür ausreichen, dass sich im Social Web Nutzeraktivität und -engagement nicht mit Gewalt erzwingen lässt. Eventuell erwartet sich das Management auch einen zusätzlichen Push für Google+ durch die Cyberbrille Google Glass. Bis diese jedoch auf breiter Front in den Händen der Otto-Normal-Verbraucher landet, werden noch Jahre vergehen – falls dies überhaupt geschieht.

Seit der Premiere von Google+ im Juni 2011 hört man seitens seiner Macherin und ihrer Repräsentanten stets Lobgesänge, zuletzt auf die Google+-Login-Funktionalität für Drittanbieter-Sites und -Apps. Doch so richtig stimmt das rosige, von Google gezeichnete Google+-Bild nicht mit der Realität überein. In dieser spielt das Unterfangen nach wie vor eine untergeordnete Rolle und wird vor allem dort ignoriert, wo Google um jeden Preis erfolgreich sein wollte.

Für die leidenschaftlichen Google+-Anwender ist der Dienst zu einem Dreh- und Angelpunkt des Onlinealltags geworden. Doch aus Sicht von Google selbst ist das Projekt vor allem teuer – und dafür bislang ziemlich sinnlos. /mw

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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66 Kommentare

  1. Sehr guter Artikel! Ich sehe das ähnlich. Es ist schon ein Wahnsinn, wie viel Energie Google in dieses Projekt steckt. Das erinnert mich so ein wenig an die Sache mit dem toten Pferd, welches man ja bekanntlich nicht weiterreiten sollte ;-) Wenn ich hier lese, das sich rund 1.000 Mitarbeiter um das Thema Google + kümmern sollen, dann reden wird nur von monatlichen Mitarbeiterkosten jenseits der Millionen-Dollar-Grenze. Diesen Aufwand ins Verhältnis gesetzt zum Ertrag, ein mittelständisches Unternehmen wäre schon weg vom Fenster. Ich warte auf den Tag, wo sich ein Android Telefon nur noch mit einem Google + Konto aktivieren lässt, dann könnten sich die Zahlen, zumindest für registrierte Nutzer, eventuell deutlich erhöhen. Aber Google muss sich halt auch fragen, was bringen millionen von registrierten Nutzern die dann aber inaktiv sind. Das ist wie wenn ein Telefonanbieter Prepaid-Karten verschenkt, und eine hohe Prozentzahl der Beschenkten die Karte nie aktivieren und somit nicht nutzen.

  2. Google hatte gar keine andere Wahl, als es zu versuchen. Kampflos den Markt FB und Twitter zu überlassen wäre nicht besser gewesen. Microsoft versucht es auch immer wieder mit Mobilgeräten, auch das halte ich für richtig.

    Google hat einen langen Atem. Ich dachte G+ würde mehr Menschen ansprechen, aber anscheinend reicht “nicht FB” zu sein (und keine Werbung) nicht aus, um die Massen abzuholen. Vielleicht haben sie mit Geduld mehr Glück. Denn die Masse scheint immer zum “coolen” Netzwerk zu wandern. Alle paar Jahre ist ein anderes “cool”, ohne einen (für mich) erkennbaren Grund.

    So ging es von ICQ zu MSN, von youths.ch über mypix.ch und festzeit.ch zu thats-me.ch, von MySpace und StudiVZ zu FB etc. Vielleicht ist G+ dann auch mal für ein paar Jahre an der Reihe.

  3. Das ist so nicht richtig. :-) Sicher hätte Google gern mehr erreicht- aber man muss die Ausgangslage beachten. Der Hauptgrund um in einem sozialen Netzwerk zu sein sind nicht die Features, sondern die anderen die da sind. Und die sind nunmal bei Facebook. :-) Gleichzeitig ist Facebook eine Bedrohung für das Kerngeschäft von Google- gesucht wird auch bei Facebook und gezielte Werbung wird ebenfalls ausgeliefert. Da Google das Thema”Social Media” zu spät in seiner Brisanz erkannt hat bedeutet dies: Google+ ist kein “Investment” mit Kosten-Nutzen-Rechnung sondern eine Aufholjagd auf Leben und Tod. Und es ist aus meiner Sicht sehr erfolgreich- hier und da ist sogar Leben auf der Plattform. :-) Dabei ist zu beachten das erst seitdem Google fast monatlich hier neue Features präsentiert die Facebook nicht hat (Bsp. Hangout) beginnt sich hier langsam Erfolg einzustellen. Aber, siehe oben, der Hauptgrund um in einem sozialen Netzwerk zu sein sind nicht die Features. Es ist also ein langer und mühsamer Weg für Google. Aber sie werden ihn gehen, egal was kommt, weil sie es müssen. Also, die Zukunftsaussichten für Google+ sind alles andere als schlecht. Solange Google aus dem Werbemarkt die Ressourcen ziehen kann um sich alles leisten zu können ist sogar Facebook in der schlechteren Position. Denn: Sollte Google im x-ten Versuch eines Tages den Schlüssel finden der dazu führt das die anderen auch auf Google+ sind, dann sind die Tage von Facebook gezählt. Das wird noch ein hochspannendes Duell. :-)

  4. Was immer und immer wieder vergessen wird:
    G+ ist kein Social Network und will auch keines sein, schon gar kein Abklatsch eines Facebooks…
    G+ ist das Plus in den einzelnen Angeboten von Google: Youtube, Suche, Bilder usw usw usw…
    Und außerdem ist Google bei den Nutzerzahlen seiner Dienste oft nur Mittelmaß und nur bei ganz wenigen wie die Suche, Youtube absoluter Anführer…

  5. Braucht Google+ denn mehr aktive User? Ich kann natürlich nur von mir sprechen, aber ich bekomme hier alle Infos die ich brauche, ich erlebe eine sehr aktive Community, die sich gegenseitig hilft und mit Rat und Tat zur Seite steht. Das habe ich beim (nicht vergleichbaren da anderen Ansatz verfolgenden) Facebook so noch nicht erlebt.

    Google+ hat auch Einzug in mein Geschäftsleben erhalten. Ich knüpfe neue Kontakte, diskutiere in Hangouts, die Autorenschaft verhilft mir zu besserer Sichtbarkeit in den Suchergebnissen usw. usf.

    Also: Wenn mehr User auch heißt, mehr “lustige” Fotos in meinem Stream, dann kann ich nur hoffen, dass Google+ nicht weiter wächst.

    Was außerdem völlig außer acht gelassen wurde: Wer sagt denn, dass alles auf einem zentralen Netzwerk ablaufen muss? Ich denke die Zukunft ist genau das, dass ich eben überall im Netz bestimmte Features nutzen kann. Und ich hoffe, dass sich das noch weiter dezentralisiert. So entstehen viele weitere spannende Möglichkeiten.

  6. Natürlich ist Google+ ein Flop. Das ist ganz offensichtlich. Google+ wird in keinster Weise so genutzt, wie sich der Konzern das gerne vorstellt.

    Das könnte mir aber eigentlich egal sein. Was stört mich ein weiteres soziales Netzwerk, was nicht richtig in Tritt kommt?

    Leider ist Google+ aber für mich ein Ärgernis, weil Google, indem es Google+ auf Teufel komm raus promoten will, bestehende Dienste nicht weiterentwickelt, einstellt oder langsam vor sich hin siechen lässt.

    Deswegen freut es mich sogar, dass Google+ floppt.

  7. Die Bezeichnung Flop scheint mir für ein Netzwerk mit mehreren Hundertmillionen Mitgliedern übertrieben. Ich würde es allenfalls Stagnation nennen, für eine recht hartnäckige Stagnation freilich. Ich hielt und halte Google+ nach wie vor für einen sehr interessanten technischen Ansatz zur Aggregation, Organisation und sogar Weiterverarbeitung von Online-Inhalten. Die guten Ansätze haben sich für mich persönlich indes leider vorerst auch zu einem Flop entwickelt – heißt, ich nutze es kaum. Aus einem ganz einfachen, relativ kleinen, aber gewichtigen Grund: Ich kann die guten Management-Ansätze von Google+ nicht nutzen, weil sie sich mit einer einzigen Ordner(Kreis-)ebene nur unzureichend ordnen lassen. Wer online viel zu organisieren hat, möchte sie gerne in mehreren Themen-Ordnern als nur einer einzigen Kreisebene bündeln, die bereits für Untergruppen von Einzelthemen verbraucht werden. So sind die guten technischen Ansätze von Google+ für mich leider nutzlos, weil ich nur schwer bis garnicht mit ihnen hantieren kann. Ähnliches Ordnerproblem übrigens in vielen anderen Google-Diensten wie Meine Karten, Bookmarks.

  8. Damit ist Google+ also ein ähnlich großer “Flop” wie Twitter mit seinen geschätzten 240 Mio. aktiven Nutzern.

    (Quellen: https://twitter.com/twitter/status/281051652235087872 und http://allthingsd.com/201…ve-a-growth-problem/ )

  9. @ Uwe
    Korrekt. Das ändert aber nichts an den Schlüsselmetriken Engagement und Interaktion der Masse (!). Und da sieht es nach wie vor mau aus.

    @ Dominik Horn
    Mein Beitrag versucht, aus Sicht von Google zu urteilen, nicht aus Sicht der loyalen G+-Nutzer. Dass diese die Plattform so schätzen, wie sie sich jetzt präsentiert, ist gut, hat aber am Ende wenig Gewicht, sollte Google aus irgendwelchen Gründen zu dem Schluss kommen, dass Google+ die eigenen Ziele nicht erfüllt.

    @ Florian
    Dass Twitter seit jeher Wachstumsprobleme hat, ist bekannt. Doch du vergleichst hier ein Startup (was Twitter ja mal war und in gewisser Weise noch immer ist) mit Google+. Im Artikel habe ich erläutert, wieso ich das für unpassend halte.

    • StartUp hin oder her. G+ ist nicht dafür konzipiert worden, um in kürzester Zeit gewisse Mitbewerber auszustechen und ob StartUp oder nicht, spielt hierbei keine Rolle. Es dient momentan als eine überaus gute Alternative, um der Werbeplattform zu entkommen. Und ich, der seit 2012 diese Plattform nutzt, der den Fortschritt und Wachstum erkennt, kann durchaus zum Ausruck bringen, dass sich auf G+ einiges tut. Man muss schon ein aktiver Nutzer sein, um so wie du es tust darüber urteilen zu können. Waren es anfangs keine Promis die G+ nutzten, sind es nun viele die regelmäßig posten. Zudem sind die Nachrichtensender sehr aktiv, Sportvereine zunehmend mehr. Ich bin Fußballfan und staune über die Follower die mein Lieblingsverein in kürzester Zeit angesammelt hat.

      Ich finde deinen Artikel ziemlich unpassend und stellt ein fehlgeleitetes Bild vom tatsächlichen Geschehen dar. Ich gehöre schon zu den loyalen Nutzern, aber mein Wissen über SNs ist überdurchschnittlich und ich nutze auch Facebook; und auch andere SNs habe ich “mal” genutzt, nie jedoch nie so intensiv und gern wie G+.

      Den Umfang den man mit Google generell erlangt, können Facebook, WhatsApp und wie sie alle heißen niemals einholen. Google mit G+ hingegen die genannten Dienste aber schon. Ich betrachte deinen Artikel als sehr kurzsichtig und wenig durchdacht – mag objektiv sein, aber einspurig.

      Ich erkenne die vielen Vorteile und werde weiterhin G+ nutzen und befürworten, weil der Stil und das Drumherum meinen Vorstellungen entsprechen.

  10. super beitrag.

    bein leider kein google oder facebook nutzer um hier “+1″ oder “like” zu drücken.

    mit geht das ganze google+ gespamme so was von auf den geist. besonders vor dem hintergrund wie google gegen seo-spam vorgeht und dabei massenhaft gute projekte in mitleidenschaft zieht.

  11. Sehr guter Artikel! Wenn ich ein Google-Plus-Nutzer wäre, gäbe es +1. ;-)

  12. @Martin Ganz ehrlich, ich fände es nachvollziehbarer, wenn Du über die höhere Bedeutung und stärkere Wahrnehmung von Twitter beim Verbraucher argumentieren würdest, anstatt zu versuchen ein 7 Jahre altes Unternehmen mit dreistelligen Millionenumsätzen, das kurz vor dem Börsengang steht und 900 Mitarbeiter beschäftigt als nicht vergleichbares Startup abzutun.

  13. Solche Betrachtungen erscheinen mir müßig. Kein Mensch weiß, welche Pläne Google langfristig mit G+ verfolgt. Vielleicht reagieren sie damit nur auf die (interne) Kritik, dass Google intern keine Plattform ist – möglicherweise soll G+ diese Plattform werden.
    Insofern sind auch die Vergleiche an den Haaren herbeigezogen. Ob die mobilen Chatdienste in fünf Jahren noch Instagram und Whatsapp heißen, muss G+ wenig kümmern. Und dass G+ eher von der 40+-Generation genutzt wird, könnte sich zumindest in Europa wegen der demografischen Entwicklung als Vorteil erweisen.

  14. Flop im Vergleich zu Facebook/Twitter vielleicht. Aber sicher nicht bei all den Funktionen die es bietet und die ganz unterschwellig immer besser die Android-Landschaft verbinden.
    Wenn man die Zuschauerzahlen von ARTE mit denen von RTL vergleicht, wird man auf etwas ähnliches stossen. Trotzdem ist ARTE RTL überlegen. Halt nur in ihrem Segment.
    Hut ab von Google das sie es weiter verbessern!

  15. Ich würde G+ auch nicht negativ bewerten – mir scheint eher das die Menge an sozialen Netwerken und Komunikationsmöglichkeiten an eine natürliche Grenze gekommen ist. Wir neigen doch dazu einmal irgendwo angemeldet nicht sofort wieder zu wechseln nur weil es an einem anderen Ort vielleicht andere Menschen hat.
    Irgendwann hat sich das Netzwerken ausgelutscht dann sind neue Medien dran vielleicht ist es dann ja G+

  16. ist das ernst gemeint, oder ist der artikel als linkbait/provokation zu verstehen?

    meine empfehlung wäre google+ überhaupt mal intensiv zu nutzen und dich mit blogwerk kollegen, wie jati auszutauschen, bevor du hier so derb austrittst. besonnen, praxisnah und objektiv finde ich deinen langen schrieb oben *nicht*.

    • Du hast ja schon meinen damaligen Beitrag als Linkbait bezeichnet. Scheint, als wenn das deine Standardreaktion ist, wenn sich jemand kritisch mit Google+ auseinandersetzt.

      Und das Argument “nutzt doch Google+ mal” hat überhaupt keine Bedeutung, wenn man Google+ aus Sicht der strategischen Bedeutung von Google analysiert. Ich bin es allerdings leid, gebetsmühlenartig zu wiederholen, wieso dies so ist. Es steht im Artikel. Deutlich und klar. Nur wer dies nicht hören/lesen will, hört/liest es nicht.

    • nein martin, mit sicherheit ist das *nicht* meine standardreaktion, jedoch halte ich worte wie “flop” und “fail” bzw. überschrift und aufmacherbild für so deutlich überzogen, dass es mir schwer fällt, dir dies als deine wirkliche differenzierte meinung abzukaufen.
      fail in bezug auf was überhaupt? sind die grünen mit 8,5% fail, weil die CSU 49% erhalten hat, ist ARTE von den einschaltquoten her ein flop, weil die sendungen dort nicht die reichweite vom promi bigbrother erreichen?
      wie schon gesagt, halte ich die aufmachung des artikels für falsch, provokant und sinnlos!

      “…Google+ ist aktuell die Nummer zwei hinter Facebook. Besonders interessant: Google+ wächst derzeit auch schneller als Facebook. Das liegt einerseits sicherlich daran, dass Google+ im Vergleich zu Facebook deutlich später gestartet ist und somit auch ein gewaltiges Wachstumspotenzial hat.
      Andererseits ist Google+ aber auch ein intelligent aufgebautes Social Network, bei dem der Fokus ganz klar auf dem Austausch von Informationen liegt. Auf Google+ ist man also nicht primär mit anderen Menschen befreundet, weil man sich mit ihnen freundschaftlich verbunden fühlt.
      Dieser Effekt wird im Laufe der Zeit vermutlich auch vermehrt auftreten. Aktuell folgt man auf Google+ aber eher Leuten, weil man sich für deren informativen Output interessiert. Bedenkt man, dass Google+ das soziale Netzwerk eines Suchmaschinenanbieters ist, dann leuchtet das ein…”
      (via http://bjoerntantau.com/g…fersen-13092013.html)

    • Ich denke der Artikel ist sachlich genug, als dass er ein knackige Überschrift und eine illustrierende Grafik verträgt. Ihr seid doch bei t3n auch nicht gerade zimperlich, was dies angeht.

      Wenn du allerdings lediglich auf Überschrift und Grafik geschaut und dann den Text nicht gelesen hast, dann ist dies dein eigenes Problem.

      Und das mit der “Nummer 2 hinter Facebook” – da sind wir wieder bei schiefen Statistiken ohne Aussagekraft. Btw, einerseits verbitten sich G+-Freunde ja gerne den Vergleich mit Facebook, von wegen “soziale Ebene und so” und “ist ganz anders”. Wenn dann aber eine (krumme) Statistik diesen Vergleich attraktiv macht, dann ist er plötzlich wieder willkommen.

    • Solche Artikel sind genau der Grund, warum ich Netzwertig regelmäßig lese. Ich kann mich nicht erinnern bei t3n schon mal so einen Artikel mit ähnlich viel Tiefgang gelesen zu haben…

    • wie interpretierst du den aspekt, dass google+ stetig wächst und sich in sehr kritischen zielgruppen wie z.b. webentwicklern und medienmachern durchsetzt und großer beliebtheit erfreut? flop & fail treffen bei einer solchen basis doch einfach nicht zu oder?

    • Meine Erläuterungen stehen im Text, ich würde mich nur wiederholen.

    • nich im ansatz martin! mir scheint, als bist du bei thema völlig losgelöst von jeder objektivität. bitte check doch meine frage mit der nummer 5 kurz. keine spur davon wird in deinem langen text oben beantwortet und die frage ist im rahmen der diskussion wirklich spannend.

  17. Zur kritischen Auseinandersetzung von Martin Weigert mit dem Netzwerk Google+ stimme ich überein, dass Google großen Aufwand betreibt, um das Netzwerk am Leben zu erhalten. Man erkennt schnell die Stärken und Schwächen eines Netzwerkes – die Anzahl der Anwender. Ein Soziales Netzwerk kann noch so genial programmiert werden, wenn es die Anwender nicht annehmen und die kritische Masse nicht erreicht werden, entstehen schnell “Geisterstädte” (Zitat einer Google+ Anwenderin, deren Namen ich nicht mehr weiß). Als Flopp würde ich allerdings Google+ nicht bezeichnen, in den USA gibt es eine große Community um Mark Trapenhagen, die geschickt das Netzwerk mit ihren Blogs verknüpft.
    Die Ansage des Autors, sich mit Abgesang auf Google+ nicht profilieren zu wollen und eher die Schwachstellen des Netzwerkes analysieren zu wollen ist lobenswert. 1000 Mitarbeiter bei Google+ sind übrigens für ein Unternehmen mit einem Marktwert von 200 Mrd. US-Dollar eine kleine Zahl und fallen in der Bilanzsumme nicht ins Gewicht.

    Google ist kein Flop, den an diesem Netzwerk hängt eine Suchmaschine, die man nicht besser als über Google+ ansteuern kann. Auf der einen Seite stehen Penguin und Abstrafung durch die Suchmaschine und auf der anderen Seite Belohung bei Benutzung von Google+. Es wird einen Run auf dieses Netzwerk geben.

    Viele Grüße

    Elke Greim
    Arbeitgeberin

    • Also, wenn Google+ deswegen kein Flop sein soll, weil es in den USA von igendeinem Marc Irgendwie geschickt mit seinem Blog verknüpft wurde, ja dann … ist es wohl ein Flop.

  18. Funktioniert immer ;) Wenn man einen Artikel schreiben will, der viele Emotionen weckt und eine hohe Aufmerksamkeit erzielt, ist dieses Thema sehr beliebt. Es werden dabei immer die gleichen Worthülsen verwendet (Flop, Fail, Geisterstadt usw.) und gerne auch die gleichen Äpfel mit den altbekannten Birnen verglichen und die einen Leser stimmen zu und die anderen hitzig dagegen. Langweilig, aber bitte, hier hast du meinen Kommentar(Nr. 20)…

  19. Guter Artikel. Gute Zusammenfasssung.

    Zum Thema:
    Als Erstnutzer, damals noch mit Invite bin ich Anfang des Jahres endgültig von Google Plus abgesprungen.
    Mehrere Gründe waren ausschlaggebend. Erstens die fehlende Relevanz. Nachzuprüfen ganz einfach, wichtige Themen, egal welcher Ausrichtung, finden nicht statt. Unzählige Postings die nicht kommentiert oder diskutiert werden. Sprich es fehlt an Momentum.
    Der nächste Grund ist der vermeintliche Distinktionsgewinn der Nutzer dort. Gefühlt behandeln 50% der Beiträge Facebook oder Twitterbashing. Das ist einfach kindisch. Und nervt.
    Hinzu kommt das Versprechen sich nicht wie Facebook zu befreunden, sondern sich nach Interessengruppen Kreise anzulegen. Das ist nicht nur mühsam und umständlich, vor allem nicht zielführend, weil dort sich die selben Spackos treffen wie überall im Netz.
    zu guter Letzt: Googles Konsequenz G+ zu forcieren nervt. Es scheint als würde sich das Unternehmen auf nichts anderes mehr konzentrieren als sein Netzwerk nach vorne zu bringen. Mit massiven Kollateralschäden.
    Da habe ich keine Lust drauf.

    Ansonsten was Robert sagt. Warum solches auf t3n nicht zu finden ist, lässt sich leicht an Herrn Lenz’ Beiträgen zum fremdschämen ablesen. Vielleicht erklärt ihm mal jemand die Erkenntnistheorie, dann klappt das auch mit der “Objektivität”.

    • warum sowas nicht auf t3n.de zu finden ist, gibt z.b. dieser artikel wieder http://t3n.de/news/google-verdammt-clever-423662

      leider muß ich mich wiederholen und die frage erneut stellen: wie kann von fail oder flop die rede sein, wenn google+ wächst und sich z.b. bei kritischen zielgruppen wie webentwicklern und medienmachern durchsetzt und großer beliebtheit erfreut?

    • A) sehe ich nicht, dass es diesen Trend in dieser pauschalen Form wirklich gibt, und b) muss Google angesichts der Investitionen deutlich höhere Ziele haben. Was genau so im Text steht.

      Mag sein, dass ich unnötig pessimistisch bin. Gleichzeitig ist dein Blick aber klar getrübt von der Existenz innerhalb einer Google+-Blase. Stich da mal mit einer Nadel rein.

    • @Andy Lenz
      Die Staatsverschuldung der USA wächst und wächst und erfreut sich bei kritischen Zielgruppen wie Bankern und Hedgefonds-Managern großer Beliebtheit :-)

    • Wer benennt denn ausgerechnet Entwickler als kritische Zielgruppe?
      Und wer lesen kann etc… G+ hat keine Relevanz, weil es keine Debatten anstößt und Beiträge verkümmern und schlicht nicht kommentiert werden

    • ja schon klar, entwickler und medienmacher sind eine total langweilige, uninteressante und unkritische peargroup im netz. debattier du mal auf facebook weiter ;)

    • jmk hat völlig recht, es findet auf G+ viel zu wenig Interaktion statt. Oft ist es so, dass die Leute dasselbe Posting auf FB und G+ stellen, mit dem Ergebnis, dass auf FB x Kommentare drunter hängen und auf G+ halt keiner. Wenn man G+ nur als Newsaggregator nutzen will mag das Konzept aufgehen, aber wer von einem Social Network Interaktivität seitens der Teilnehmer erwartet, wird mit G+ denkbar schlecht bedient.

  20. Sehen Sie es doch einfach mal pragmatisch. Die Nutzung von Google+ ist noch immer die beste SEO-Maßnahme und zudem kostenlos. Nimmt man dazu den Author-Rank ist Google+ die effektiveste PR-Machine in eigner Sache. Was will man mehr. Was interessieren da Nutzerzahlen?

  21. Andy hat netterweise zwei Artikel von mir verlinkt. Deswegen will ich doch auch mal was dazu sagen. Also: Wer sagt, dass Google+ ein Flop ist, der verkennt ganz klar die aktuellen Zahlen. Die Aussage, dass Google+ hinter FB die Nummer 2 bei den sozialen Netzwerken ist, bezieht sich auf die Frequentierung der Website. Die Wachstumrate auf Google+ liegt aktuell bei 18%, die von FB nur bei 15% (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, bezogen auch das 2. Quartal). Insofern wächst Google+ also objektiv – das lässt sich nicht wegdiskutieren. Und so gesehen kann es kein Flop sein, denn Flops wachsen nicht. Was nun die Sache mit der Aktivität angeht – dort liegt Facebook ganz sicher vorn. Aber: Wer G+ wirklich nur als Konkurrenz zu FB sieht, der hat es wirklich nicht verstanden. Google wollte sich vor allem unabhängiger machen und selbst Social Signals erzeugen. Die braucht Google, um die eigenen Suchergebnisse anzureichern und entsprechend mit Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen im Internet hin zu mehr Beteiligung von Menschen zu verbessern. Natürlich ist Google+ auch ein soziales Netzwerk im klassischen Sinn. Aber: Die bisher verstrichene Zeit, also die 2,25 Jahre, reichen nicht aus, um ernsthafte Vergleiche mit FB anstellen zu können. Andy hat recht wenn er sagt, dass sich der Autor dieses Artikels nicht gründlich genug mit G+ beschäftigt hat. Wer nicht selbst aktiv auf Google+ unterwegs, wird Probleme haben, das Netzwerk richtig zu verstehen. Das private Freunde-Ding ist auf G+ wirklich nicht im Vordergrund – bei FB ist das so. Aus diesem Grund wird G+ vielleicht nie die Größe von FB erreichen. Das ist aber auch gar nicht notwendig, denn es geht wir gesagt nicht primär darum, FB auf diesem Sektor anzugreifen. Wenn es irgendwann klappt, dann ist das ein “nice to have” – aber ganz sicher stehen andere Aspekte im Vordergrund. Man bedenke allein mal das Thema “Hangouts (on Air)”. Das geht schon jetzt richtig ab und FB hat nichts, um damit zu konkurrieren. Wenn dann in den kommenden Jahren noch Google Glass dazu kommt, dann wird einiges passieren. Es ist immer gut, den Blick in die Zukunft zu richten und nicht im Hier und Jetzt zu “kleben”. Und natürlich ist ein Artikel, der Google+ als Flop bezeichnet, provokativ und hat das Zeug zum Link- oder Attentionbait. Und ich gehe auch davon aus, dass das vom Autor so bezweckt war. Vielleicht nicht primär, aber mindestens in Kauf nehmend. Daran ist auch nichtss verwerflich, ich würde es vermutlich auch so machen. Dann muss man aber auch die Fakten, die eindeutig für G+ sprechen, berücksichtigen, wenn andere sie auf den Tisch legen.

    • Hangouts erfreuen sich in der Tat großer Beliebtheit, nur wird das irgendwann ins Stocken kommen, da ein Google-Account, bzw. G+ Account verlangt wird um diese nutzen zu können.

    • jmk, was ist das denn für eine Begründung???

      “Hangouts erfreuen sich in der Tat großer Beliebtheit, nur wird das irgendwann ins Stocken kommen, da ein Google-Account, bzw. G+ Account verlangt wird um diese nutzen zu können.”

      Und bisher ist das Feature exorbitant gut gewachsen, weil man was brauchte? KEINEN Google+ Account? Deine Aussage ist in sich unlogisch. Sorry.

    • was ist daran nicht zu verstehen? Nicht alle Menschen wollen einen Google oder G+ Account. Also ist die Masse der potentiellen Nutzer dadurch beschränkt.

    • Es wollen auch nicht alle einen FB Account. Oder einen von Twitter. Oder ein Auto. Manche wollen lieber ein Haus und keine Wohnung. Einige mögen Vanille-Eis lieber als Schololaden-Eis. Also was hat das dann mit Google+ als Flop oder nicht Flop zu tun? Vor allem in Hinblick auf die Hangouts? Wer es nicht will, macht halt nicht mit. Die bisherige Entwicklung hat aber gezeigt, dass das Feature eine große Nachfrage hat. Das ist Fakt, mein Lieber.

    • Das ist mir nun wirklich zu dumm.
      Ein bisschen Marktkenntnisse würden nicht schaden.
      Ich wüsste auch nicht dass wir uns duzen.

    • Coole Reaktion von DIR. Wenn DU nicht weiter weißt, unterstellt DU dem Gegner in der Diskussion Dummheit. #epicfail

  22. Google+ ist nicht tot. Google+ ist quicklebendig. Es ist anders als Facebook, aber das ist sogar gut. Und wenn man es wirklich mit Facebook vergleichen will, dann würde ich es, um mal den Printvergleich ranzuziehen, mit der ZEIT vergleichen, während Facebook eher die BILD ist.

    Ich bin gerne und viel auf Google+ unterwegs. Es ist auch nicht wichtig, ob auf Google+ meine Facebookfreunde zu finden sind, denn ich möchte nicht überall das gleiche lesen. Google+ bietet also Möglichkeiten komplett neue Netzwerke aufzubauen.

  23. Das Google+ zum Scheitern verurteilt ist, da stimme ich voll und ganz zu, da ändert auch Googles versuchter Zwang nichts, dass man für immer mehr Sachen einen Gmail Konto oder braucht….

  24. Schöne Diskussion, die hier stattfindet. Finde der Beitrag ist gut gelungen und mMn entspricht dieser auch der Wahrheit, obwohl wir sie nicht alle kennen… Denn keiner von uns kann genau sagen, was Google+ eigentlich mit der Plattform bezweckt.
    Martin sagt, es ist ein Flop, denn so ein Riesenunternehmen würde ja eigentlich versuchen, Facebook anzugreifen – und weiter, auch versuchen zu überholen. Das haben sie nach diesen 2 Jahren nicht geschafft = hart gesagt FLOP!
    Björn sagt, Google wollte sich unabhängiger machen und selbst Social Signals erzeugen. Das haben sie zu “100%” geschafft, genauso wie Andy das mit dem Wachstum und den Interessensgruppen begründet, klingt dann nicht mehr nach FLOP, aber auch nicht wirklich TOP.
    Beide Meinungen stimmen glaube ich, man sollte auf die Sichtweise beschränken und sich nicht gegenseitig tothauen.
    Vergleiche gerne Google+ mit Twitter. Der einzige Unterschied ist die Textlänge. Und was mir bei Google+ fehlt, ist die mediale Erwähnung der Plattform. Drin wird viel diskutiert, draussen aber gar nicht.

    • Guter Punkt. Täglich liest man in Medien zig Bezugnahmen auf Tweets von Promis. Nie jedoch auf Updates bei Google+.

  25. Naja, etwas übertrieben der Artikel.
    Hätte Google nur 20 Millionen User dann hätte der Artikel gepasst, so aber ist es nur schwarzmalerei.

    Damals schrieb man ähnliches bei Youtube und schaut euch Youtube heute mal an. Und Youtube steht auch heute noch erst am Anfang des tatsächlichen Potentials.
    Google+ ist derzeit die absolut bessere Alternative zu Facebook, das immer mehr zu einer heruntergekommenen Schmuddelseite verfallen wird, wer dann hohe Qualität mit ausgezeichneten Service und Dienstleistungen rund um sucht, wird früher oder später bei Google+ landen und genauso so wird das auch von Google gesehen.

    Google hat es hier nicht eilig.

  26. Google+ ist auf gar keinen Absteigenden Ast! G+ Gehört die Zukunft! Ich Empfehle das Google+ Buch von #Philipp Steuer! 400 Millionen Aktive Nutzer sagt doch alles! Das trotz Facebook .
    Ich Pflege mein G+ Account und sogar eine G+ Seite unserer Selbsthilfegruppe für Blnde und Sehbehinderte Bad Arolsen. Das kommt gut an und macht unheimlich Spass !

  27. Google+ Is The Mac Of Social Networks. And the response it’s getting reminds me of when the first Mac computers came out. Compared to Microsoft’s operating platform, the Mac was better. It was also used by fewer people. Window’s operating platform had so much market share, and Mac’s were so different, everyone said the products would fail. And while everyone compares its user base to Facebook, don’t forget Google’s true size. It’s integrating Google+ with its other products. It’s one of several reasons Google+ isn’t going anywhere.

    • Well, even today Mac is a niche product with a global one digit market share. If you want to make that comparison, it means Google+ will forever be the tool for a few instead of the masses. I know that many of the existing G+ users actually would like it that way, since it means quality of the published content will stay good. But I have a hard time believing that Google will be happy with being the Mac of the social networks forever.

  28. Interessant finde ich die Verteilung der Shares des Artikels:
    - 86 gefällt mir
    - 152 Tweets
    - 205 +1

    Und welches soziale Netzwerk hat nun noch einmal keine Relevanz?

    • Komisch, bei diesem Artikel von heute gab es 175 Retweets, aber nur 6 +1. Und welches soziales Netzwerk hat nun noch einmal keine Relevanz?

      Du siehst hoffentlich, wie wenig aussagekraft dein Argument besitzt.

    • Meine persönliche Erfahrung: Habe ungefähr gleich viele Follower auf Twitter wie auf G+ (je rund 600) wobei es auf beiden Netzwerken Follower gibt, die eher inaktiv sind.

      Auf G+ hat die Interaktionsrate aber in den letzten 6 Monaten zugenommen während sie auf Twitter klar abgenommen hat.

  29. Relevanz nur in Bezug auf das Netzwerk selbst, man befasst sich ja mit nichts anderem.

    Die Relevanz sieht man hier:

    http://zeit.de/politik/de…09/gruene-ruecktritt

    http://zeit.de/politik/de…ndestagswahl/seite-2

  30. Mir ist und bleibt Google+ ein Ärgernis. Bei jeder Gelegenheit werde ich hinein gezwungen. Jetzt kann ich nicht einmal Blogger-Blogs kommentieren, ohne dieser “Zunft” beitreten zu müssen. Dann sind aber alle meine Picasa-Webalben für mich unbrauchbar, was hier zu weit führte. Selbst der Austritt aus Google+ ist ein Minenfeld (http://blogabissl.blogspo…ch-bin-raus-aus.html).

  31. Der Autor dieses Artikels hat den wahren Sinn von Google+ noch nicht erkannt. Denn anders als bei Facebook versucht Google durch sein Netzwerk eine Verbindung zwischen seinen Angeboten herzustellen. So etwa gerade erst geschehen beim Kommentarsystem von YouTube. Oder bei Google drive. Auch bei Gmail profitiert man davon, wenn man einfach nur ein Profilbild hochlädt. Der +1-button ist ebenfalls wichtig, etwa fürs suchranking. Außerdem hat Google mit hangouts on air durchaus eine erfolgreiche Applikation zu bieten. Und die hangouts App ist in den USA auch einigermaßen erfolgreich.
    Auch habe ich in letzter Zeit gemerkt, dass sehr viele unternehmen nun einen Google+account besitzen. Ebenso auch viele bekannte, die diesen aber zugegebenermaßen nicht häufig nutzen.
    Aber mit einer stetig steigenden Integration in starke Angebote wie Gmail, YouTube und Android (!) hat Google sehr viele asse noch im Ärmel. Gerade YouTube kann als sehr stark genutztes soziales Netzwerk die nutzungsrate von Google+ massiv steigern.
    Gerade wenn man sich ab alte Zeiten erinnert, an denen man bei jeder Registrierung eines Google Produkts seinen Namen und andere Daten wiederholt angeben musste, ist schon in diesen Bereich Google+ ein Erfolg.

    • Diesen Vorwurf höre ich häufiger. Doch damit macht man es sich zu leicht: Egal was Google mit Google+ auch bezweckt: Wenn die sozialen Features zu wenig genutzt werden und nur eine mäßige Interaktion stattfindet, ist das Vorhaben misslungen.

      Freilich ist ein einheitliches Profil und eine engere Verknüpfung der Dienste praktisch. Doch dafür hätte Google nicht Google+ lancieren müssen.

      Zu Hangouts: Ja, das hat Potenzial. Siehe
      http://netzwertig.com/201…folgreich-zu-werden/
      http://netzwertig.com/201…eature-zum-werkzeug/

    • @Daniel Google+ ein Integrator und Scharnier sämtlicher Google-Dienste? Die Botschaft hör ich gern, aber an handfesten Vorteilen hab ich davon noch wenig mitbekommen, außer dass eben alles von Google ist. Dazu reicht aber auch die Leiste oben in der Suche. Das alte Lied, ich glaube, dazu wird man ein Netzwerk auch mehr inhaltlich systematisch aufbauen müssen, anstatt nur auf Algorhitmen zu setzen.

  32. Das Hauptoblem ist m.E., dass es Google+ nicht gelungen ist, sich klar genug zu profilieren und von Facebook zu unterscheiden, vor allem bezüglich Ausrichtung auf Zielgruppen und entsprechende Mehrwerte. Möglichkeiten gäbe es genug, wie den BtoB-Bereiche anzugehen oder sich bezüglich Bildung oder Alter anders und klarer zu positionieren.

  33. Das wird ja langsam richtig lustig und erinnert an Iphone- oder Android-Diskussionen. :-) Es wird mir auch zuviel Birnen mit Äpfeln verglichen. Mag sein, das Google+ beim Start ambioniertere Ziele hatte. Aber es separat zu betrachten statt als unverzichtbarer Bestandteil eines viel größeren Google-Ökosystems mit Android, Youtube, Suche, Wallet, Blogger, Adwords und was weiß ich noch macht keinen Sinn. Google+ ist im Hauptsinne kein “Social Network”. Es ist ein Stück vom “Google”. Und das Google, nein das ist kein Flop. :-)

  34. Die Tage von Google Plus haben noch nicht einmal richtig angefangen! Google und die User untereinander haben mit dem Google Plus System die Möglichkeit jede Art von Content untereinander zu administrieren.

    Das fängt bei einfachen Texten an, dann Bilder mit Personentags, Videos, Musik, Office Dokumente und es gibt kaum Grenzen.

    Wie kann man so etwas als Flop bezeichen? Wenn es sich etabliert führt es zu einem Monopol mit ungeahnten Möglichkeiten. Dieses gezielte streuen von Informationen kann dann auch monetarisiert werden. Vielleicht müssen wir bald dafür bezahlen das wir die Bildzeitung im Google+ Kreis haben? Genug Nutzer erreicht Google ja mit ihren Aktivitäten (Android). Und durch zunehmende Verbreitung von Smartphones wird der Nutzerkreis eher Erwachsener= Anspruchsvoller.

    • Nichts gegen die Meriten von Google+. Nur: Die müssen sich ohne Bauerntricks zeigen. Wenn ich meine Picasa-Web-Alben-Bilder nicht mehr wie früher bearbeiten und zeigen kann, nur weil ich Google+ beitrete, so ärgert mich das. Wenn ich in meinen alten Picasa-Bildern nicht mehr suchen kann, und mir empfohlen wird, dafür Google+ beizutreten, dann ärgert mich das. Ich zahle für den Speicherplatz (nicht viel, aber immerhin), und da will ich nicht, dass mir Google auf einmal – war früher nicht so! – vorschreibt, dem +-Verein beizutreten. Mit der Drohung, dass Picasa meine Bilder nicht mehr anzeigt. Man kann seine treuen Kunden auch verärgern.

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