Startups und Hacks:
Die 15 besten Ideen der vergangenen Monate

Die Welt wird mit Startups oder einfachen Hacks jeden Tag ein bisschen schöner. In unserer Liste stellen wir euch 15 Favoriten der vergangenen Monate vor.

15 neue Ideen aus aller Welt

15 neue Ideen aus aller Welt

Wir haben uns mal ein bisschen umgeschaut, jenseits der Designshops, E-Commerce-Lösungen oder Eltern-Kind-Portale, was es da draußen eigentlich noch alles für Startups oder bloße Ideen in ihrer Frühphase gibt. Für gewöhnlich beleuchten wir die deutschsprachige Startup-Szene, diesmal haben wir etwas weiter über den Tellerrand geschaut.

Man muss ein bisschen suchen und man findet Startups heute immer häufiger unter dem Dach von Accelerator-Programmen oder Inkubatoren. Daneben aber gibt es sie noch: Kleine Teams ohne einen großen Investor im Rücken, die eine gute Idee verbreiten wollen. Nach denen haben wir gesucht und sie hier zusammen mit einigen schon etwas älteren, größeren Projekten aufgelistet. Einfach das, was uns auf Anhieb gefiel, egal, in welchem Stadium es war. Dabei herausgekommen ist diese kleine Liste von 15 cleveren Ideen von der Zukunft der Tastatur bis hin zur einfachen WLAN-Community.

BlinkistBlinkist aus Berlin stampft Fachbücher auf das Wesentlichste zusammen. Statt mehrerer Tage soll man in 15 Minuten alles Wissenswerte einer Lektüre lernen können. Die App ist für das iPhone bereits verfügbar.

BlitzkoBlitzko, ebenfalls aus Berlin, will mit einer liebevoll gestalteten App eine offene Liga für Outdoor-Tischtennis erschaffen, um mehr Menschen zum Spielen zu bewegen. Die App ist derzeit noch im frühen Beta-Status. (gefunden bei den Pitchfreunden)

CamFindCamFind aus Los Angeles ist eine App für das iPhone, die Dinge erkennen will, die man vor die Kameralinse hält. Für das, was sie erkennt, gibt es weiterführende Informationen. Siehe auch das Beitragsbild oben. Die App ist bereits verfügbar.

CanvaCanva will Design-Legasthenikern dabei helfen, schöne Layouts für jede Gelegenheit oder Publikation zu erstellen. Das Startup ist bislang noch in der geschlossenen Beta und stammt aus Australien.

DryftDryft will die Tastatur auf einem Tablet den persönlichen Tippgewohnheiten des Nutzers anpassen. Das soll die Texteingabe auf einem Tablet erheblich vereinfachen. Hinter dem Projekt steht der Entwickler der Texteingabe Swype. Noch ist das Projekt im Beta-Status. Ein Entwicklerkit liegt vor.

EQualaEquala.fm erstellt ein personalisiertes Musikradio, das aus dem besteht, was die Freunde empfehlen. Der Nutzer kann anhand von Schiebereglern einstellen, wie stark die Geschmäcker jedes Freundes im Radiostream gewichtet werden. Die App ist bereits seit einigen Monaten für iPhone und Android verfügbar.

FunifiFunifi stammt aus Zypern. Die Gründer hatten die Idee, langweilige Aufgaben durch Gamification reizvoller zu machen. So sammelt man Punkte, wenn man etwa den Fußboden wischt, und kann sich mit seinen Freunden messen. Ein Fitness-Tracker soll die Software in Zukunft noch unterstützen.

GedditGeddit hat eine App vorgestellt, die Lehrer und Schüler im Klassenraum vernetzen soll. Die Schüler geben Feedback, der Lehrer kann dieses am Ende der Stunde auswerten. So soll keiner Schüler zurückfallen. Die Idee stammt von australischen Entwicklern, die in Berlin ansässig sind.

GlympseGlympse ist schon ein recht alter Hase auf dem Markt, erlangt in letzter Zeit allerdings zunehmend Bedeutung, nachdem Google das Ende von Latitude angekündigt hat. Mit der App lassen sich Standorte und Bewegungen der Freunde verfolgen – natürlich nur, wenn diese das erlauben.

HoverHover, ein Silicon-Valley-Startup, verortet Nachrichten oder Aufgaben von Bekannten auf einer Karte. Das Tool kann damit vielfältig genutzt werden, als Tagesplaner oder auch für Spiele. Hover ist nach einer Registrierung als Public Beta verfügbar.

InstabridgeInstabridge aus Stockholm macht das Teilen des persönlichen WLANs mit Freunden besonders einfach. Statt die Freunde ein elendigen Netzwerk-Schlüssel abtippen zu lassen, können sich diese nach einer vorher erteilten Freigabe mit nur einem Klick ins Netz einwählen. Die App ist für Android-Geräte bereits verfügbar.

MemStashMemStash folgt dem Holzhammer-Prinzip, dass man Dinge am besten lernt, wenn man sie oft wiederholt. Wenn es also Dinge gibt, die man unbedingt behalten muss, bookmarkt man diese und MemStash nervt den Nutzer in unregelmäßigen Abständen per Mail oder SMS, bis man sie auch sicher behalten hat. Ist bestimmt nicht für jeden, aber für viele eine nützliche Idee.

PandaDocPandaDoc ist eine Webapp, um Dokumente zu verwalten, zu speichern, mit anderen zu teilen oder mit digitalen Unterschriften zu versehen. Bemerkungen lassen sich hinzu fügen ohne das Dokument zu verändern. PandaDoc stammt aus San Francisco und ist derzeit nur auf Einladung zugänglich.

ScouterScouter will Split-Screen-Apps für Smartphones und Tablets möglich machen. Bisher lassen sich nur auf wenigen Geräten zwei Apps nebeneinander ausführen. Scouter hat dies bereits für einige Anwendungen auf dem iPhone gelöst. Bei genug Interesse soll die App den Alpha-Status verlassen und dann als Version für iPad und Android umgesetzt werden. Das dreiköpfige Scouter-Team sitzt in Chicago.

WanderioWanderio ist ein europaweiter Verkehrsplaner mit einer Haustür-zu-Haustür-Streckenplanung. Die Deutsche Bahn arbeitet mit Qixxit gerade an etwas ganz Ähnlichem, das Team aus Rom hat es bereits gelöst. Wanderio durchsucht Flüge, Züge und Fernbusse und listet neben Preis und Reisedauer auch den CO2-Ausstoß auf.

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

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4 Kommentare

  1. Sehr schöne Auflistung, danke dafür! Ich persönlich finde das Projekt „Blinkist“ sehr spannend. Gerade in der heutigen Zeit wo ja alles möglichst gestern fertig sein soll, ist eine gute Zusammenfassung manchmal schon ausreichend, um bei einem Projekt vorwärts zu kommen. Das erinnert mich so ein bisschen an Minfy für CSS und so, die Luftblasen raus und schon geht es schneller. Ob das Verfahren aber wirklich bei jedem Thema optimal funktioniert, muss man mal abwarten. Bei einem Ärztefachbuch zum Beispiel hätte ich so meine Bedenken… Aber die Idee ist trotzdem super cool :-)

  2. Hey Lars, ich arbeite für Blinkist. Danke für Dein tolles Feedback, ich werde es gleich ans Team weitergeben! Schau gerne mal abends bei uns im Büro vorbei, wenn Du in der Nähe bist – wir freuen uns immer über Besuch. Das Bier geht auf mich :)

    LG Basti

    • Hallo Basti, Ehre wem Ehre gebührt! Mal hinter die Kulissen schauen, das ist mal ein Angebot. Mal schauen, hab da noch so eine verstaubte Bahn-Card rumliegen, damit könnte ich ja mal einen Abstecher nach Berlin machen, dann hätte sich das DB-Kärtchen auch dieses Jahr wieder gerechnet und Berlin ist ja immer mal einen Besuch wert. :-) Grüße zurück aus der Nähe von Frankfurt Lars

    • Super ! Dann lass mich wissen, wenn Du es mal nach Berlin schaffst. Unsere Tür steht immer offen. Du erreichst mich jederzeit über sr@blinkist.com. LG Basti

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