Home Automation:
Das smarte Haus ist da

Das elektronisch gesteuerte, smarte Haus gehört zu den Klassikern der Zukunftsvisionen, kommt aber im Gegensatz zum Internetkühlschrank gerade in der Gegenwart an. Was manchem dabei als Luxusspielerei für Villenbesitzer erscheint, hat in Wirklichkeit viele nützliche Anwendungsfelder.

Smart HomeWer sich nach einer neuen Wohnung oder einem Haus umsieht, geht hierzulande inzwischen sehr selbstverständlich davon aus, Wasseranschlüsse und Steckdosen vorzufinden. Die Verfügbarkeit von Breitbandinternet spielt darüber hinaus eine immer wichtigere Rolle. Aber schon einigen Jahren könnte eine weitere Eigenschaft sehr gefragt sein: eine elektronische Steuerung des Haushalts inklusive Vernetzung. Auf der „IFA Preview“ in Hamburg konnte man dazu diese Woche mehrere Beispiele sehen.

Alle elektrischen Geräte vernetzen

Ein Unternehmen, das darauf setzt, ist die aizo AG mit Sitz in Schlieren-Zürich und Wetzlar. Ihr Produkt “Digitalstrom” vernetzt sämtliche elektrischen Geräte in einem Gebäude über die bereits vorhandenen Stromleitungen. Für die Bewohner bedeutet das in der Praxis nicht nur, dass sie viele Dinge vom Tablet oder Smartphone aus steuern können. Es ergeben sich darüber hinaus neue praktische Anwendungsmöglichkeiten. So lassen sich beispielsweise Geräte pro Raum oder auch pro Anwendungsfall gruppieren. Wer von “Abendessen” auf “Heimkinoabend” wechseln möchte, braucht dazu nicht mehr als einen Tap und schon werden die entsprechenden Schaltungen vorgenommen.

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Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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