Anti-Werbeblocker-Kampagne der Mainstreampresse:
Schwache Kritik an einem legitimen Appell

Der Appell einiger deutscher Nachrichtenangebote an die Besucher, Werbeblocker zu deaktivieren, zieht viel Kritik auf sich. Die Argumente, die gegen das legitime Unterfangen hervorgebracht werden, taugen nichts.

WerbeblockerLange nicht mehr habe ich einen Aufruhr in der deutschsprachigen Blogosphäre so wenig verstanden wie den, der durch eine aktuelle Anti-Werbeblocker-Kampagne von Spiegel Online, sueddeutsche.de, faz.net, zeit.de, golem.de und RPOnline ausgelöst wurde. Die genannten Medienangebote bitten die Besucher ihrer Sites mit netten Worten, während des Lesens Software zum Ausblenden von Anzeigen zu deaktivieren. Bei Spiegel Online würden entsprechende Tools bei 25 Prozent der Seitenaufrufe verhindern, dass Werbung angezeigt werden kann. Rund zehn Millionen Mal wurde der bekannte AdBlocker Adblock Plus allein in Deutschland bisher heruntergeladen.

Mir fällt kaum ein legitimeres Anliegen ein. Für kostenfreie, werbefinanzierte Inhalte ist es in der Tat erforderlich, dass ein größtmögliche Zahl der Anwender auch tatsächlich mit den Anzeigen erreicht wird. Der Ton der Kampagne ist freundlich und sachlich. Golem (Disclaimer: gelegentlicher Syndizierungspartner von netzwertig.com) erläutert in einem längeren Beitrag, wie man Anwender belästigende Werbung zu verhindern versuche und warum man darauf angewiesen sei, die Leser mit Werbung zu erreichen. Die Teilnehmer der Aktion rechtfertigen sich regelrecht dafür, warum sie ihre Besucher bitten, die Anzeigen nicht auszublenden.

Befürworter von Werbeblockern geraten in Rage

Doch selbst mit dieser vorsichtigen Vorgehensweise können sie es manchen Nörglern nicht recht machen. Sie irritiert das Anliegen der Nachrichtenportale so sehr, dass sie sich zu teils hitzigen Blogbeiträgen gezwungen sahen, in denen sie sich über die angebliche Unerträglichkeit der Werbung auf den Mediensites beschweren und zu argumentieren versuchen, warum eigentlich die Initiatoren der Kampagne die Bösen sind. Es sei kein Wunder, dass die Leser lieber Adblocker nutzen als sich diesen Werbmüll anzutun, konstatiert Christian Zimmer. Die Verlage würden nach dem Leistungsschutzrecht nun erneut ihre Leser in die Pflicht nehmen wollen, die nichts dafür könnten, dass es blinkt und scrollt, meint Vera Bunse. Dieser Blogbeitrag kritisiert Golem (“Epic Fail”) für seine Aufforderung der Werbeblocker-Deaktivierung, weil damit auch ein wirksamer Schutz gegen Schadsoftware verschwände. Und Meike Lob formuliert ihre Abneigung gegenüber Onlinewerbung und Werbung generell auf eine eine Art, die auf reichlich nicht bearbeitete Aggressionen schließen lässt: Eher sterbe sie an einem Herzinfarkt und verfaule mit größtmöglicher Geruchsbelästigung vor ihrem Computers sitzend, als dass sie ihre Werbeblocker ausschalte (Links via Rivva).

So unerträglich ist Onlinewerbung nicht

Mich verwundern die einseitigen, engstirnigen Betrachtungsweisen. Denn obwohl ich wie die meisten der Kritiker der Verlagskampagne seit den späten 90er Jahren das Internet frequentiere und in dieser Zeit geschätzt zehntausende Websites besucht habe, lebe ich noch immer, hatte noch nie eine von zu viel Werbung verursachte Krankheit, fand stets die gesuchten Informationen und wurde auch noch nicht Opfer von durch Werbebanner eingeschleuster Malware. Sicherlich kommt es vor, dass ein zu großes Maß an Anzeigen, Layer-Ads und Popups die Benutzerfreundlichkeit eines Onlineangebots einschränkt, und auch Manipulationsversuche mittels infizierter oder präparierter Banner hat es schon gegeben. Doch ganz generell sehe ich nach anderthalb Dekaden täglicher Websitebesuche nicht, wieso man unbedingt Werbeblocker einsetzen müsste. Dass das “Geblinke” für andere augenscheinlich eine Belästigung epischer Dimensionen darstellt, kann ich nicht nachvollziehen. Onlinewerbung ist häufig nicht schön, aber sie ist nicht so unerträglich, dass man gegen sie auf die Barrikaden gehen müsste. Oder gegen diejenigen, die darum bitten, Werbung nicht auszublenden.

Konstruierte, widersprüchliche Argumente

Die gegen die Kampagne der Medienangebote hervorgebrachten Argumente erscheinen mir dünn und an den Haaren herbeigezogen. Sonst sind es eher die von Bloggern belächelten Printmedien oder boulevardesquen, an ein technophobes Publikum gerichteten TV-Sendungen, die vor dem ach so gefährlichen Internet warnen. Aber jetzt, wo es passt, sollen Werbeblocker plötzlich essentiell sein, damit man nicht sofort Opfer von virtuellen Kriminellen wird?! Auch der an vielen Stellen zu vernehmende Vorwurf an die Medien, sie hätten die wachsende Zahl an Adblocker verwendenden Nutzern selbst zu verantworten, weil sie so schlechte, unpassende, anwenderunfreundliche Anzeigen auf ihre Websites lassen, überzeugt mich nicht. Zum einen bringt die wirtschaftliche Abhängigkeit der Onlinemedien von Werbung gewisse Zwänge und eine für sie denkbar schlechte Verhandlungsposition mit sich, was Forderungen an die Werbekunden zur Gestaltung der Anzeigeneinheiten angeht. Zum anderen würden bessere, als interessanter wahrgenommene Anzeigen mehr Targeting und Erhebung von Nutzerdaten voraussetzen. Genau die Personen, die sich jetzt lautstark über die die Irrelevanz vieler Anzeigen beschweren, sind morgen die ersten, die den erodierenden Datenschutz anprangern. Christian Zimmer schafft es sogar, diesen argumentativen Widerspruch in einem Text unterzubringen. Er merkt an, dass ihn keine der Anzeigen auf den Mediensites interessiert hätten, prangert aber gleichzeitig an, wie Spiegel & Co seine Daten “abschnorcheln” würden. Er erhofft sich wahrscheinlich telepathische Fähigkeiten von den Nachrichtenportalen.

Nutzer stellen stillen Konsens in Frage

Ganz persönlich finde ich es schade, dass nicht wenige Nutzer den stillen Konsens, Werbung im Gegenzug für kostenlose Inhalte zu akzeptieren, in Frage stellen. Für mich hat er nach wie vor Bestand, übrigens unabhängig von der Qualität des Inhalts. Gefällt mir die Qualität nicht, besuche ich eine Site nicht mehr. Finde ich den gebotenen Content gut, ertrage ich die Anzeigen, selbst wenn sie mich nerven (was natürlich kein Idealzustand ist, auch nicht für den Werbekunden). Oder ich suche mir kostenpflichtige Dienste.

In Deutschland sind augenscheinlich Millionen Anwender entweder nicht gewillt, diesen Deal zu akzeptieren, oder sie sind sich der ökonomischen Rahmenbedingungen nicht bewusst. Gut, damit gilt es, sich abzufinden und es als Motivation zu sehen, Werbung besser, unterhaltsamer und weniger störend zu gestalten. Oder so, dass sie von Werbeblockern nicht entfernt werden kann. Und man könnte eine Kampagne lancieren, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Genau das geschieht jetzt, in der freundlichsten aller Formen. Dass dies nun unzählige extrem gereizte Reaktionen mit zum Teil absurden Begründungen zur Folge hat, macht deutlich, wie gering Solidarität und wie unüblich eine gut reflektierte Sicht auf das komplexe Große Ganze in der hiesigen Blogosphäre eigentlich sind. Es passt auch zu meiner Feststellung einer latenten Konfliktsucht innerhalb der hiesigen Netzgemeinde. Hauptsache streiten.

Leistungsschutzrecht ist anderes Thema

Nun verstehe ich es, wenn man sich nicht solidarisch mit denen zeigen möchte, die einem das unsägliche Leistungsschutzrecht (LSR) eingebrockt haben. Und obwohl Spiegel Online, Golem und Zeit Online nicht zu den offiziellen Befürwortern des LSR gehörten, versäumten sie es, ihre Reichweite und meinungsbildende Kraft dagegen in die Waagschale zu werfen. Doch ich zumindest bin nicht bereit, den Onlineredaktionen der Mainstreammedien ein legitimes Anliegen zu verwehren, weil ihre Verlagsmütter uns ein internetfeindliches Gesetz aufgezwungen haben, welches unter Garantie nicht den vollständigen Rückhalt innerhalb der Netzredaktionen hatte. Und die treibenden Kräfte des LSR, Axel Springer und Burda, sind bei der jüngsten Initiative nicht dabei.

Ob der Vorstoß der Medien taktisch klug war, kommt auf das Ziel an. Marcel Weiß dürfte mit der Vermutung Recht haben, dass die Debatte dem Prinzip des Streisand Effekts folgenden eher mehr Leser zu Werbeblockern bringen wird. Trotzdem finde ich, dass es gut ist, wenn so viele Nutzer wie möglich ein grundsätzliches Verständnis für die wirtschaftliche Bedeutung und Funktionweise von Onlinewerbung erhalten, und dabei dürfte die Kampagne helfen. Auch wird sie eine Debatte darüber in Gang setzen, wie gute Werbung im Digitalen auszusehen hat, um auf weniger Ablehnung zu stoßen.

In den Reaktionen auf die Initiative zeigt die deutsche Blogosphäre ihre teilweise recht hässliche, aggressive Fratze und unterstreicht, warum sie über den manchmal sinnvollen, aber auf Dauer unzulänglichen Status einer vor allem nörgelnden Gegenöffentlichkeit nicht hinauskommt. /mw

Hinweis: Dieser Artikel verzichtet bewusst auf schiefe Vergleiche.

Hinweis 2: Wer mich kennt, weiß, dass ich grundsätzlich keine Positionen einnehme, hinter denen ich nicht komplett stehe. Deshalb sehe ich mich trotz meiner Redakteursrolle bei netzwertig.com nicht in der Sache befangen, zumal meine Ablehnung von Werbeblockern älter ist als meine Tätigkeit für diese Site.

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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47 Kommentare

  1. also werbung schau ich nicht gern an und wuerde im zweifel die seiten nicht mehr besuchen.

    habe adblock versuchsweise auf golem ausgeschaltet, mit dem ergebnis dass sich sofort ein rot blinkendes audi flash video L-foermig um den content legte.

    daher finde ich das angebot von okcupid gut:
    http://img90.imageshack.us/img90/8231/527816.jpg
    “donate $5 to us once, and we remove all ads forever”
    $5 ist nicht viel geld, nur einmalig, sofort bezahlt, alles gut.

    wohingegen golem in ihrer umfrage nur die optionen “n euro pro woche” (n=1..3 oder so aehnl.) angeboten hat. das waers mir nun doch nicht wert, schon gar nicht regelmaessig.

    • Hallo,

      dieser penentrante Werbemüll ist schlichtweg die Pest und gehört weggeblockt.Ende der Durchsage!

      G.Ickstadt

  2. Die Onlineangebote machen es sich zu einfach.
    Schaut man sich die Layouts/Designs an so wurde einfach von vornherein nicht bedacht, dass man Werbung anzeigen möchte.
    So fügt man lieber im nachhinein einen komischen Layer ein, der sich rechts/oben befindet und fügt mal hier, mal da, mitten in den Fließtext einfach Werbung ein.
    Scrolle ich bei einem Artikel von Spiegel Online nach unten sehe ich 8 Anzeigen.
    Eine ganz über der Website, eine rechts, dann eine links, dann rechtsbündig im Artikel, danach zweimal links neben dem Text, auf gleicher Höhe aber wieder rechtsbündig im Artikel, und falls ich doch mal ganz nach unten scrolle erscheint dort auch noch eine Anzeige über die Breite des Artikels.
    Dabei blinkt die oberste Anzeige und die rechte. Die vierte Anzeige hat einen nervigen Hüpfer, die WWF-Anzeige macht auch irgendwelche komischen Sachen.

    Sämtliche Anzeigen buhlen einfach nur um die Aufmerksamkeit des Lesenden. Hier wird keine passende, dezente Werbung geboten sondern eher wie auf einem Markt möglichst am lautesten geschrien. Hier steht eindeutig nicht der Leser im Vordergrund sondern die Monetarisierung.

    Außerdem kann man wohl sagen, dass wir eine gebrandmarkte Generation sind was nervige Pop-Ups/-Under/Over/Left/quer-undüberhaupt angeht. Die Situation mag sich verbessert haben, doch hat sie noch lange kein “Optimum” erreicht.

    Meiner Meinung nach haben die Online-Angebote es auch verpasst, sich Gedanken über eine anständige Monetarisierung zu machen. Nun plötzlich aufzuschreien, ohne wenigstens mal etwas anderes probiert zu haben kommt mir “zu einfach” rüber.

    Problematisch an der Werbung ist außerdem, vorallem wenn sie grafiklastig ist, dass die Ladezeiten von Websites mehr oder weniger in die Höhe schnellen. Besonders bei mir daheim wird da das schnelle Lesen eines Artikels eher zu einem Abenteuer.
    Auch den Sicherheitsaspekt kann ich durchaus verstehen, neben Datenschutz bedenken. Zu hoch werten sollte man diese allerdings nicht. Aber man sollte sie respektieren.

    Deswegen kann ich den Aufschrei vollkommen verstehen, denn wer laut schreit&heult der muss mit einem entsprechenden Echo rechnen.

    (Ich nutze übrigens keinen Adblocker, habe aber vollstes Verständnis für Personen die einen nutzen)

  3. Hallo Martin,

    vielen Dank erst einmal für diesen, wieder einmal, wunderbar auf den Punkt gebrachten Artikel.

    Ich gehöre ebenfalls zu der Generation die Ende der 90er noch im BTX unterwegs waren. Dazu bin ich als gelernter Drucker sowieso im Herzen mit dem Printgewerbe leidend. Allerdings kritisiere ich genauso stark deren Arroganz beim Umgang mit dem Internet und dem verschlafenen Jahrzehnt. Dementsprechend habe ich auch nicht für das LSR über.

    Bei Werbeanzeigen bin ich allerdings völlig bei dir. Wer kostenlos gute Inhalte konsumieren möchte, der bezahlt heute entweder mit seinen Daten oder halt mit flackernden Anzeigen. Dass es dort noch jede Menge Optimierungsbedarf gibt ist keine Frage. Genau diese Leute beschweren sich bestimmt auch über die Unmengen an Beilagen bei kostenlosen Kleinanzeigenblättern. Sie sind es sicherlich auch die sich über Newsletter beschweren die sie nie bestellt haben und beschweren sich beim Versender anstatt Unsubscribe zu klicken.
    Ich glaube, dass es auf beiden Seiten noch ein wenig zeit braucht, das sieht man sehr schön am legalen Verkauf bzw. Streaming von Musik. Akzeptiert wird es dann gerne wenn die Leistung im Verhältnis zum Aufwand steht. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern und dann sind wir alle per Social Login bei SZ & Co. eingeloggt und bekommen durch Facebook und Google auf uns getriggerte Anzeigen. Dann werden wohl beide Seiten auch kaum noch Probleme haben.

    Nörgler wird es dann allerdings immer noch geben. :-)

    • Was Martin aber ausgelassen hat, ist, dass zumindest ein Teil der zitierten Kritiker auch zahlen würde, um werbefreien Content zu bekommen. Es geht nur nicht!

  4. Ich habe zumindest FAZ, weil das die einzige Seite ist, die ich außerhalb von RSS ab und an mal ansurfe, aus dem Werbeblocker rausgenommen. Mal sehen.. sollte mir ein Popup über den Weg laufen, das ich erst wegklicken muss, dann blocke ich die Werbung wieder.

    Werbung ist in Ordnung, solange sie nicht:
    - nervt, d.H. Inhalte verdeckt oder aufpoppt.
    - sie in HTML 5 gebaut wurde und somit wenig Ressourcen verschwendet.
    - auf Flash setzt.

  5. Ich habe noch was vergessen:

    Dennoch muss sich in Zukunft grundlegend etwas ändern. Es kann nicht sein, dass sie fast alles im Internet durch Werbung finanziert. Wohin das führt sieht man bei Facebook und Twitter. Sollen sie sich doch bitte mal orgentliche Geschäftsmodelle ausdenken. Die Berliner Morgenpost verlangt Geld für die Inhalte im Netz. Fragt doch mal dort nach wie das läuft.

  6. Respekt Martin!
    Die Betrachtung ist mehr als sachlich und absolut zutreffend.
    Auch Onlinemedien müssen von irgendwas leben.

    @noz
    einmalig 5$ reichen halt nicht für die ewige Finanzierung und Zeitschriften Abos kosten auch Geld.

    @web
    Bezahlangebote wurden durchaus auch schon mehrfach ausprobiert, werden aber auch nicht akzeptiert.
    Die beteiligten Medien haben weder geschrien noch geheult, sie haben lediglich sachlich ihre Misere geschildert.

    Laut schreien sollten die ehrlichen Nutzer, die Werbung akzeptieren! Diese müssen für die Verweigerer nämlich mit “bezahlen”.
    Und er jetzt sagt sie sollen doch auch ein AdBlocker nutzen denkt nicht weit genug.
    Ohne Refinanzierung werden professionelle Onlinemedien nämlich verschwinden.
    Wem mehr oder minder private Blogs genügen der sollte jetzt schon auf anderen Medien verzichten!

  7. Als ich Adblock vor rund einem Jahr wieder gelöscht habe, ging es mir um die Solidarität mit kleineren Web-Angeboten, für die ein paar monatliche Euro den Unterschied zwischen Weitermachen und Einstellung bedeuten. Seither habe ich allerdings gemerkt, dass ABP allein nur ein Teil des Problems ist:

    Ich verwende Ghostery, weil das ewige Tracking mir ein Gräuel ist und ich auch ohne das Gehampel mit TOR ein bisschen Privatsphäre beim Surfen behalten möchte. Dort habe ich, wieder aus Solidarität, nur das Zählpixel der VG Wort freigegeben, und auch damit kommt, ohne weitere Maßnahmen, fast keine Werbung mehr zu mir durch.

    Kurzum: Ein bisschen Blinken und hässliche Farben rund ums Redaktionelle nähme ich ja gern in Kauf, wenn im Gegenzug die Angebote bezahlbar (oder kostenlos) bleiben – so ist das ja auch mit Anzeigen in Zeitungen und Magazinen. Ich akzeptiere es aber nicht, dass jeder Werbungs-Anbieter penibel Buch drüber führt, was ich mir wie lange anschaue (das würde ich bei der Zeitung, wenn es dort ginge, ja auch nicht dulden).

    Also zeigt mir so viel Werbung, wie ihr wollt, aber hört auf, mich beim Werbunggucken permanent zu durchleuchten!

  8. Ich finde die Kampagne sehr gut. Grade der sachliche, aufklärende Beitrag von Golem.de hat mir gefallen.

    Ich setze seit Jahren Werbeblocker ein. Ohne geht es einfach nicht. Sich bewegende Werbung am Rande des Sichtfelds oder noch schlimmer ablenkende Geräusche kann ich nicht ertragen.

    Trotzdem, ich verfolge mehrere Nachrichtenportale per Feeds und lese regelmäßig die Inhalte. Auf diesen Seiten deaktivieren ich auch gerne den Werbeblocker um sie zu unterstützen. Denn noch mehr würde es mich stören, würden die alle ihre Arbeit einstellen.

    Allerdings hat alles seine Grezen. Stelle ich fest, dass auf der Seite die Werbung zu störend und zu ablenkend ist, schalte ich den Werbeblocker wieder ein.

    Nach dem Aufruf auf Golem.de habe ich erstmal allen Seiten die ich regelmäßig besuche, eine weitere Chance gegeben. Alle auf denen ich die nächsten Tage nicht durch zu penetrante Werbung genervt werde, bleiben auch weiterhin auf der Whitelist.

  9. Werbung ausblenden ist älter als das Internet. Ich hoffe doch, dass alle, die beim Fernsehen in der Werbepause wegzappen oder pinkeln gehen, ein schlechtes Gewissen haben, denn auch sie unterminieren die Einnahmen der Fernsehsender und missachten die Angebote der Werbetreibenden!

  10. Mit Zeitungsbeilagen, Anzeigenblättern und Direct Mailings ist es doch ähnlich: Sie wandern bei mir – wie auch bei vielen anderen – als erstes in den Müll. Im Fernsehen wirkt das erste Aufheulen eines Spots wie eine alarmistische Aufforderung, sofort den Kanal zu wechseln. Sollte es bei der Online-Werbung anders sein, nur weil ich in Print-Produkten ja auch nicht diese gedruckten Nervtöter einfach aus dem Heft herausreißen darf, ohne die Artikel zu verstümmeln? Mir erscheint eher das ganze Konzept von Werbung nicht länger zeitgemäß, all dieses Gehupe und Gehype mit seinem armseligen Bimmeln um ein bisschen ‘Awareness’. Werbung im Netz ist wie ein Hundehaufen auf dem Bürgersteig – man tritt nicht gern hinein …

  11. Für Journalisten mag Werbung gerne mal wie ein Produkt aussehen. Überbringt man das Produkt an den Leser, gibts dafür Geld vom Auftraggeber.

    Aber: Werbung ist kein Produkt. Das Produkt ist das Produkt. Und jedes Mal wenn ich was kaufe ist der Deal erfüllt. Muss ich mir dafür die Werbung ansehen? Nein!

    Auch geht ein Teil meiner Ausgaben in all die Marketingbudgets, die ja die Werbung finanzieren. Damit hab ich euch Journalisten ja auch bezahlt.

    Ihr vergesst, dass Werbung ein eher abstraktes Gebilde ist und niemals das Produkt für den Endkunden sein kann.

    Und macht es bitte nicht zu meinem Problem, dass eure Finanzierungsmodelle nicht funktionieren. Ich komme schliesslich mit dem Internet wunderbar klar.

  12. 1. Es geht nicht nur um Werbung. Die Seiten spionieren unser Surfverhalten aus und verkaufen die Daten ohne unser Wissen und unsere Zustimmung an Dritte (zum Teil 10-40 Empfänger pro Seite). Das ist unredlich und wird in der Zukunft Auswirkungen haben, die wir heute noch gar nicht abschätzen können.

    2. Ohne Blocker ist das Surfen auf diversen Seiten durch Trojaner und andere Schadsoftware ganz einfach gefährlich. Und das gilt nicht nur für Porno-Seiten.

  13. Die Aktion ist gut und verständlich. Werbung ist meistens lästig, aber die meisten Webseiten sind auf sie angewiesen. Wie sollen sie sich sonst finanzieren? Paywalls?

    Ich würde es okay finden wenn Medien User mit Adblocker ebenfalls blocken würden. Den Newsseiten entgehen dadurch keine Einnahmen sowie die Adblockuser würden einmal sehen was passieren würde wenn es keine professionellen Nachrichten-Webseiten mehr gibt.

  14. Die meisten Leute wollen es eben nicht wahr haben, aber es gibt doch eine Kostenlos-Mentalität im Netz. Man verlangt immer von den Medien, sie sollten ein alternatives Bezahlmodell entwickeln, als ob die letzten zehn Jahre nichts passiert wäre und als ob Werbung kein Bezahlmodell wäre. Das man bereit wäre, für ein werbefreies Angebot zu bezahlen ist schnell gesagt. Klar, man fährt auch lieber mit dem Fahrrad als mit dem Auto, hört mit dem Rauchen auf und liest fleißig alle AGBSs. Am Ende macht es kaum jemand oder regt sich über die Paywall auf, als ob man ein Recht auf kostenlosen Content hätte. Leider trifft der Artikel es auf den Punkt.

  15. Ich finde die Meinung von Frau Meike richtig.

    Ich zahle für’s Internet und für Dienste zahle ich auch. Kostenlose Sachen nutze ich so gut wie nicht.

    Keiner hat die Verlage gezwungen ihre Inhalte kostenlos in’s Internet zu stellen. Es gab auch vohrer schon Inhalte im Internet und wenn man etwas brauchte, dann bezahlte man.

    Und bei dem ganzen gejammer – schaut euch mal google an. Die machen Milliarden, mit relativ wenig Werbung. Es geht also auch anders.

    Mich persönlich nervt das Internet ohne Adblock, Ghostery und NoScript.

  16. Ich sehe hier genau ein Argument: Aber irgendwie muss doch Geld reinkommen. Ja, sicher. Und da heiligt der Zweck dann die Mittel, oder was? Mit so einem Schmalspurargument daher zu kommen, sonst nichts zu bieten, aber die Empörten ob ihrer Schmalspurigkeit zu verurteilen … kommt nicht gut. Dabei gehört Werbung zu den ganz großen destruktiven Elementen unserer Kultur und Zivilisation – ohne dabei gesamtgesellschaftlich irgendwelche nennenswerten Vorteile zu bringen. Das lege ich hier ausführlich dar, werde ich jetzt nicht wiederholen: http://schrotie.de/index.…1/wider-die-werbung/

    • Was mich an dem Thema wahnsinnig macht – nicht erst beim jetztigen Aufpoppen der Debatte: Ich bezahle doch! Mit jedem Produkt was ich kaufe, bezahle ich die Werbung fürs nächste. Nur durch mein Geld wird die Werbung (mit)finanziert.

      Warum zum Geier muss ich sie mir dann auch noch anschauen müssen?

      Das einzige Argument was ich dabei gelten lasse ist, weil sonst keiner weiß, wie es verteilt werden soll. Ja, okay. Aber die Verteilungsproblematik von bereits vorhandenem Geld ist doch nicht meines?

      Oder soll ich die Kuh nicht nur erst selbst melken, die Milch selbst abfüllen, den vollen Karton selbst in den Supermarkt fahren, damit ich ihn dort dann kaufen darf?

      3,79 Euro kostet mich statistisch gesehen jeder Onlinemonat. Das Geld ist da. Aber nehmt doch nicht auch noch andere in Gewahr dafür, dass es nach eurem Gusto verteilt wird.

      Ich bin der Kunde – nicht das Problem!

      Ich habs mal ausführlich aufgeschrieben und erläutert. Das System ist völlig irre – aber alle machen mit…
      http://unterwaeltigt.de/?p=2729

  17. Ich bin mündiger Konsument und kann dank Internet selbst entscheiden, was ich wann, wie, wo kaufe. Ich muss mich dazu nicht noch im Internet permanent mit Werbung zubomben lassen, wo ich schon Tag für Tag mit Werbeplakaten an jeder freien Stelle, Promotern vor den Bahnhöfen die mich belästigen, beklebten Bussen, Werbung im 15 Minuten Takt im Radio, TV, vollen Briefkästen trotz “Werbung verboten” Schild, penetriert werde.
    Internet funktioniert nicht wie TV, Print und Radio jahrzehntelang funktionierten weil Konsumenten kaum bis gar nicht mündig und selbstständig waren. Internet kann wirtschaftlich nicht in so einem Ausmaß nur von Werbung getragen werden.
    Ich gehe z.B. nicht hier auf diesen Blog um mir irgendwelche Angebote schmackhaft machen zu lassen. Ich hab ein ganz klares einfaches Bedürfnis, Information und das betrifft nicht nur den Artikel selbst der sicher einiges an Arbeit bedarf, sondern auch die Diskussion und Kommentare zu diesen (deren Autoren ja wenn es gerächt wäre mit entlöhnt werden müssten ….).
    Wie der Blog oder eine Nachrichtenseite damit Business macht ist nicht meine Aufgabe als Nutzer, dafür hat die Branche jetzt auch mal oftmals schon zwei Jahrzehnte Zeit gehabt. Wenn mir der Inhalt was wert ist, zahle ich gerne dafür, wie ich für mein Spotify, Maxdome, metaboli, SWTOR, Second Life, Lovoo, Whatsapp uvm. mehr monatlich was bezahle.

    Ich weiß als Unternehmer im Marketing und Internet dass Werbung der Schmierstoff für unsere Konsumgesellschaft ist, aber die Ausmaße die sie angenommen hat sorgt nur dafür dass Werbung mehr und mehr abstößt, Marken damit ihr Image versauen und nur noch das erfolgreich ist (kurzzeitig), was am auffälligsten und lautesten wirbt. Immerhin ist es doch Zielsetzung von Werbung, dass was verkauft wird, sonst werden Budgets zusammengestrichen. So wie aktuell online geworben wird, dass mich diese Scripte und Tools selbst nach dem Besuch im Web verfolgen, das kann auf Dauer nur nach hinten losgehen. Die Werbeindustrie und ihre Kunden wie Verlage und Publisher, müssen hier neu denken, sonst gehts allen in einigen Jahren noch schlechter, denn es wird Porzellan zerschlagen, was nicht wieder zu kitten ist.

  18. Das die Reaktionen so heftig ausfallen obwohl das Anliegen höflich vorgetragen wurde liegt sicher auch zum Teil daran das dieses Anliegen nur das Ende einer über Jahre gewachsenen Unfreundlichkeit gegenüber dem Kunden ist.

    - Manche Seiten funktionieren mit Werbung nicht in allen Browsern
    - Die Werbung ist aufdringlich und lenkt von Lesen ab
    - Es wurden Klickstrecken eingebaut so dass man einen Artikel nicht am Stück lesen kann (Bei Bildern besonders schlimm)
    - Es werden extrem viele externe Anbieter auf der Seite eingebunden und somit die Daten an diese Weitergegeben und wenn einer der Anbieter Probleme hat lädt die Seite nicht richtig oder unendlich lange. (Bei euch sind es 12 Dienste auf anderen Verlagsseiten noch deutlich mehr)
    - Werbung (Externe und Interne) nimmt teilweise über 50% des Platzes ein.

    Ihr habt euch mit der Massenhaften Einblendung von Werbung und den Klickstrecken den Tausender-Kontakt-Preis selber kaputt gemacht! Das ist nicht unsere Schuld!

    Die Option eine Werbefreie Seite für Geld zu bekommen gibt es nicht.
    Die Versuche einer Community-Bindung sind grauenhaft schlecht. Alleine schon die Kommentar sind häufig versteckt und erst nach Anklicken von einem der 100 Links auf der Seite zu sehen. Community-Gestütze Finanzierung gibt es quasi nicht (Die TAZ mal ausgenommen).

    Eine Suchmaschine für Artikel aus Deutschland ähnlich oder besser der google.news gibt es nicht (oder nur für sehr viel Geld). Dort könnte man dezent Werbung schalten. Stattdessen bezahlen sie viel Geld an Google um gut in der Suchmaschine gerankt zu werden.

    Die Menschen liefern doch mittlerweile die guten Fragen und auch schon gute Quellen und Antworten, es wird von euch erwartet das ihr diese filtert, verifiziert und in einem vernünftigem Rahmen wieder zurück gebt. Und dann die nächste Iteration startet .. Dinge an denen die Leute beteiligt waren lassen sie nicht einfach so sterben dafür werden sie auch bezahlen.

  19. Noch eine Anmerkung zu Bloggern und Journalisten. Gerade bei Computerthemen und IT, gibt es anstatt wie vor 15 Jahren nicht nur eine Hand voll sehr guter Journalisten die informieren, sondern heute allein im deutschen Sprachraum zehntausende. Damit meine ich private Blogger, User die in Foren extrem gut und hilfreich schreiben usw. . Die leisten nicht weniger gute Arbeit und Hilfestellung mit Inhalten als die offiziellen und semioffiziellen Journalisten. Wenn jeder davon leben wollen würde, würde ein durchschnittliches Einkommen wahrscheinlich nicht ausreichen. Selbst wenn wie aktuell im Print, eine Vielzahl von Anbietern wegfällt, gäbe es immer noch eine extrem große Vielfalt an Informationen und Unterhaltung im Netz.
    Gleiches übrigens in Sachen Fotografie, Musik … unzählige Menschen sind kreativ und opfern Zeit und Geld für ihre Passion. Warum sollen nur die davon leben können die entweder genug politischen Einfluss haben, oder sich zusammenschließen und am lautesten jammern können? Warum sollte nur da was wert sein?
    Willkommen im Jahr 2013.

  20. Ich lass’ es darauf ankommen. Meine täglichen Besuche bei SPON sind ohnehin mehr Gewohnheit, als dass sie mit einem echten Erkenntnisgewinn verbunden wären. Wenn mich eines Tages eine Paywall erwartet, ist das auch in Ordnung. Mehr Zeit für sinnvollere Dinge.

    Bei heise und Golem könnte ich mir vorstellen, ein paar Euro im Monat zu zahlen, wenn ich dafür von Blinkbannern und überflüssigen Klickstrecken verschont bleibe.

  21. Nee, ganz ehrlich: ich kann keinen Text konzentriert lesen, wenn es oben, unten, rechts, links und mittendrin(!) blinkt vor lauter Flash Filmen. Das geht nicht. So viel Ritalin kann ich gar nicht nehmen, um das zu ertragen. Wer kann bitte schön anspruchsvolle Texte lesen, wenn es rundherum blinkt? Wobei, naja — den SPON Schrott kann man auch ohne Konzentration lesen…

    Mein persönlicher Tag X kam übrigens als bei Layer Ads der “X” Button die Werbung nicht mehr schloss, sondern im Vollbild oder im neuen Tab öffnete. Seitdem akzeptiere ich nur noch Text-Werbung von Google. Schluß, aus, vorbei.

    Mir ist die ökonomische Konsequenz übrigens scheißegal. Ich würd nämlich sehr gerne endlich für werbefreie Angebote zahlen können — etwas das bei keinem Medium bisher möglich ist.

    Und, übrigens: auf dem Smartphone ist Werbung Traffic, den ich bezahle. Genau das gleiche kommt dann auch mit der Drosselkom.

    Also: ich nutze AdBlock weiterhin. Und zwar zu 100%.

  22. Ich habe mir heute nachmittag mal die Mühe gemacht, drei der Webseiten, die diese Kampagne fahren, exemplarisch zu untersuchen (jeweils den ersten auf der Startseite verlinkten Artikel). Dies sind die Ergebnisse:

    Wenn ich Adblock und Ghostery abschalte, werden folgende externe Dienste eingebunden:
    - golem.de (10): DoubleClick, Facebook Social Plugins, Google +1, Google Adsense, Google Analytics, INFOnline, Nugg.Ad, Plista, Twitter Button, VG Wort
    - spiegel.de (15): 24/7 Media, Ad Spirit, Adition, AdMeta, DoubleClick, DoubleClick BidManager, Facebook Social Plugins, Google +1, Google Analytics, INFOnline, Ligatus, ScoreCard Research Beacon, Twitter Button, VG Wort, Yieldlab
    - sueddeutsche.de (20): Adition, Audience Science, ChartBeat, DoubleClick, Facebook Connect, Facebook Social Plugins, Google +1, Google Adsense, Google Analytics, INFOnline, Ligatus, NedStat, New Relic, Nugg.Ad, Plista, Quisma, Statcounter, Twitter Badge, Twitter Button, VG Wort

    Ladezeit mit/ohne Adblock und Ghostery (handgestoppt):
    - golem.de: mit 8,5s; ohne 23,3s
    - spiegel.de: mit 9,7s; ohne 27,3s
    - sueddeutsche.de: mit 24,2s; ohne 51,9s

    HTTP-Requests mit/ohne Adblock und Ghostery (mit YSlow gemessen):
    - golem.de: mit 43; ohne 103
    - spiegel.de: mit 72; ohne 146
    - sueddeutsche.de: mit 101; ohne 241

    Datenmenge mit/ohne Adblock und Ghostery (mit YSlow gemessen):
    - golem.de: mit 517,8K; ohne 1208,6K
    - spiegel.de: mit 693,7K; ohne 1146,5K
    - sueddeutsche.de: mit 1604K; ohne 2411,8K

    CPU-Auslastung (firefox + plugin-container), alle 3 Seiten (und nur diese) fertig geladen: mit Adblock und Ghostery ca. 7-15%; ohne ca. 25-60%.

    Wer bezahlt gleich nochmal meinen Traffic und Strom? Sollen sie mich halt ihrerseits blocken, hätte ich nicht mal ein Problem mit.

  23. Zitate aus dem Artikel:
    “So unerträglich ist Onlinewerbung nicht” – “einseitigen, engstirnigen Betrachtungsweisen” – “angebliche Unerträglichkeit der Werbung ” usw. usw.
    Ist schon klar – der Kunde (der Nutzer) ist schuld, man selbst hat sich nichts vorzuwerfen!
    Vielleicht sollten diese sogn. “Kreativen” sich mal wieder die Bedeutung des Wortes “werben” ins Gedächtnis rufen:

    werben = versuchen, jmdn. zu finden und zu überzeugen, etwas zu kaufen oder etwas oder jmdn. zu unterstützen oder bei etwas mitzumachen…

    Man soll also jemanden überzeugen – möglichst mit einem angenehmen Auftritt.
    Von einem “angenehmen Auftritt” ist man aber meilenweit entfernt. Die Haltung der Werbewirtschaft stellt sich nämlich ganz anders dar – du Kunde hast gefälligst unser Geschäftsmodell zu akzeptieren und die Werbung (egal wieviel) hinzunehmen. Wie dieses Modell funktioniert kennen wir ja alle aus dem Fernsehen – die Verantwortlichen in der Werbewirtschaft und bei den Sendeanstalten bekommen einfach den Hals nicht voll genug – ihnen ist der Zuschauer egal. Diese Herrschaften müssen erst einmal von ihrem hohen Roß herunterkommen und die Bedeutung von Werbung wieder erlernen..

  24. • Es gab nie einen “stillen Konsens, Werbung im Gegenzug für kostenlose Inhalte zu akzeptieren”. Das war eher ein zähneknirschendes “bevor ich überhaupt nichts sehe”. Aber die Technik entwickelt sich halt weiter und zwar in Richtung des Konsumentenwunsches. Wer das als Anbieter nicht wahrhaben will, kann sein freies Angebot gerne vom Netz nehmen oder kostenpflichtig machen und damit Platz für andere machen.

    • Dich stört also als erfahrenen Nutzer Werbung nicht, hast problemlos den Überblick behalten und alles sofort gefunden, niemals Webung und Conten verwechselt und hast Dir nie Malware eingefangen.
    Das ist schön. Aber deswegen soll das für alle gelten? Das hört sich an, wie der Opa, der seit 75 Jahren raucht und immer noch lebt. Soll’s ja geben, aber deswegen ist Rauchen dennoch gesundheitsschädlich und dämlich. Einzelschicksale halt.

  25. Es ist dumm zu fordern, ihr bekommt Content nur, wenn ihr Werbung akzeptiert. TV zeigt, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt, Content zu finanzieren:
    1.) ARD+ZDF machen es per Zwangsflatrate
    2.) Werbungsfinanziert arbeiten wie ProSiebenSat1
    3.) Verschlüselt und Abo wie Sky
    4.) man kann sich auch als Schreibernutte vor den Karren von Soros spannen lassen udn wie im Osten dessen meinung gegen Geld seiner Stiftung verbrennen.

    Aber wenn man sich auf eine Finanzierungsart versteift, ist es das Dümmste, was man machen kann, den Leser zu beschimpfen, wenn der die Entscheidung nicht mitträgt. So kcikt man sich aus dem Geschäft wie wir es derezit bei den Zeitungen sehen.

    Die Mitglieder des ADAC werden es auch nicht akzeptieren, wenn ihr ein Dussel daherkommnt und sagt, ihr bekommt Straßen nur, wenn ihr alle 10 m Werbeplakate akzeptiert.

  26. Soweit ich im Golem Kommentarbereich gesehen habe, waren viele Benutzer durchaus bereit, ihren AdBlocker auszuschalten.

    Leider reicht das nicht.

    Auch das veraltete, unsichere und akkufressende Flashplugin, sowie das Usertracking und die Fremdskripteinbindung müssen erlaubt werden. Und ehrlich, von seinem User eine komplette Umkonfiguration seiner Sicherheitseinstellungen zu verlangen ist völlig weltfremd.

    Der Ball liegt bei den Anbietern: AdBlock ist aus. Was mich nicht ausspäht, Skripte von fremden Servern nachlädt oder Akku und Sicherheit per Flashfilm strapaziert, das wird auch angezeigt.

  27. Klassischer Fall von Selbstüberschätzung. Wenn der Leser sich als Kunde fühlt bzw. der Blogger meint, er bringt das gleiche wie eine Nachrichten-Redaktion. Das ist schlicht nicht der Fall.

  28. Wow, ihr lest bei mir im Blah mit? Das ist aber thematisch fernliegend… ;)

    Dass ich in meinem hingerotzten Text auch darauf hingewiesen habe, unter welcher Bedingung die Reklame leidlich akzeptabel und die Bitte überhaupt erst diskutabel wäre – nämlich, wenn sie von den jeweligen Sites selbst gehostet und verantwortet würde, und nicht einen zusätzliches Sicherheitsrisiko zur Site hinzufügte – ist aber schon aufgefallen. Und dass es bereits mehr als einmal zu riesigen Malware-Schleudereien auf ansonsten hoch angesehenen Websites wegen der Reklame kam, ist hoffentlich bekannt. Jeder, der mich dazu auffordert, Sicherheitsvorkehrungen abzuschalten, löst bei mir erstmal spontane Heiterkeit aus. Wenns die Presse tut, ist das allerdings sehr gefährlich.

    (Und das Geblinke und Geplärre der Werbung im Websites habe ich nicht einmal gestreift. Wenn ich mal ohne Adblocker unterwegs bin, sehe ich aber, warum ich einen Adblocker habe.)

  29. Ihr habt bereits alles gesagt. Wir Surfer sind:

    * mündig (ich konsumiere in diesem Medium Inhalte, wie es mir passt)
    * unkonzentriert (ich kann so nicht lesen!)
    * geizig (wer soll den zusätzlichen Traffic zahlen?) und vor allem
    * ungeduldig (die Ladezeiten mit Werbung sind unerträglich)

    Das alles spricht für den Einsatz von Adblock. Auch mir sind die Konsequenzen reichlich schnuppe (wir Surfer sind also auch noch egozentrisch).

    In Adblockern sehe ich erstmals die Chance (und den Druck), Finanzierungsmodelle jenseits der Werbung finden zu müssen.

    Mag sein, dass das schwierig wird. Aber danach erwartet uns eine bessere Welt, da bin ich mir sicher.

  30. Der Denkfehler der Werbenden und ihrer Intermediäre ist doch der, dass man das spezielle vergangene Nutzungsverhalten (aller Besucher) mit Hilfe von quantitativen statistischen Verfahren aggregieren könne, um so das zukünftige individuelle Entscheidungsverhalten vorauszusagen.

    Was für eine Arroganz.

    Die so gewonnenen Ergebnisse können allenfalls das Gruppenverhalten, nicht aber das individuelle Entscheidungsverhalten beschreiben. Dieses Problem ist ein “wenig“ komplexer.

    Steve Yegge, Google Engineer, stellte 2011/10 fest:

    “The problem is that we are trying to predict what people want and deliver it for them… . You can’t do that. Not really. Not reliably. …”

  31. Werbung findet in einem wirtschaftlichen und damit profitorientierten Umfeld statt.

    Üblicherweise wird da von keiner Seite aus Gefälligkeit gehandelt. Sonst könnten die Apelle der Seitenbetreiber ja auch lauten “klicken Sie bitte die Anzeigen unserer Werbepartner auf dieser Seite an, um abc.de zu unterstützen”.
    Das würde auf durchkommerzialisierten Seiten aber wohl eher albern wirken.

    Also nutzen Anbieter und Nutzer alle Mittel: der eine wirbt und sammelt vielleicht Daten, der andere versucht das zu umgehen.

    Da ist nur wenig Platz für Selbstmitleid oder Mitgefühl. Somit geht die Kampagne der werbungveröffentlichenden Medien IMHO völlig in Ordnung. Die Ausblendung seitens der Nutzer aber eben auch.

  32. Was sagst du zu dem Tracking-Argument, oder zu den kommenden Telekom-Volumentarifen, bei denen man sich als Vielsurfer ja nicht zusätzlichem “nutzlosen” Traffic belasten will (sind tw. 10% für Content, 90% für Werbung)? Ist das auch “dünn und an den Haaren herbeigezogen”?

    • Ich bezweifle, dass irgendjemand durch Werbung auf Websites ein Trafficvolumen verursacht, dass ihn/sie in die Gefahrzone bringen würde. Egal wie diese Story mit der Drosselkom am Ende ausgeht (das letzte Wort ist da ja lange noch nicht gesprochen).

    • Nun ja, also mobil wohl definitiv. Dort sind die Volumina ja noch viel enger begrenzt.

      Und zuhause mit Drosselrate – also nach der Kritik der meisten im Netz zu urteilen, auch. Da sind wohl je nach Angebot 20-80% des Traffics nur die Werbung, und nicht der gewünschte Content. Ist ja auch klar – wenn ich bischen Text und 2, 3 jpegs (den Content) betrachten will, +-1, 2 MB, sagen wir mal, inkl. HTML, und mir dann erst mal Flash in 10er bis 100er-MB-Größenordnung ausgeliefert wird…

      … und ich vielleicht schon nah an der Grenze bin…

      die Diskussion kommt halt echt zur Unzeit, weil die Drosselkom einem ja gerade in Erinnerung gerufen hat, dass nix ist mit sorglos surfen und man quasi im Kopf immer den Gebührenzähler mitlaufen lassen muss, wie man das mobil ja meist auch schon macht. Und mobil blocke ich selbstverständlich auch Werbung und Tracking – jedes kostbare, mit Diamantenstaub aufgewogene Megabyte soll dort ausschließlich erwünschter Content sein, der bewusst (“pull”) von mir angefordert wurde, und nix anderes. Vielleicht hat die Werbewirtschaft sich da an den falschen Ansprechpartner gewandt, und sollte lieber mit den Providern “ins Gespräch kommen” (geschäftlich kennen wird man sich ja wohl schon).

  33. Außerdem, jammern auf hohem Niveau, nicht mehr und nicht weniger: http://handelsblatt.com/u…reklame/7285832.html

  34. was gerade auf dieser seite getrackt wird sieht und verhindert ghostery

    siehe http://societyoutofcontro…p/legitimekritik.png

  35. Bei der ganzen Jammerei der Verlage über AdBlock geht doch ein wichtiger Punkt ganz unter:
    Ich als mündiger Nutzer würde doch eh gar nicht auf die Werbebanner klicken. Also kann es den Verlagen doch wumpe sein, ob ich sie blocke oder ertrage. Da sie für mich keinen (wirklich gar keinen) sittlichen Nährwert haben, blende ich sie halt aus.

    Und es wurde schon vorher erwähnt: Wenn die Werbenden etwas Augenmaß walten lassen würden, wäre so mancher hier durchaus willens und in der Lage, den Blocker abzuschalten. Aber wer beim Lesen eines Textes in 10sekündigen Intervallen winkende Figuren am Bildrand ertragen muss oder das Opel-Banner, das plötzlich quer über den Bildschirm schießt, der freut sich über jede Möglichkeit, diesem Blödsinn zu entkommen.

    • Zum Thema “Klickt noch niemand”: Auf Print- oder TV-Anzeigen kannst du auch nicht klicken…speziell bei Image-Displaywerbung, die nicht unmittelbar dem Abverkauf dienen, ist ein Klick nicht Voraussetzung, damit die Werbung ihren gewünschten Effekt erzielt. Da reicht schon die Wahrnehmung durch den Nutzer. Selbst wenn dieser mitunter glaubt, die Anzeige ausgeblendet zu haben. Dieses “Werbung wirkt bei mir nicht” ist wohl einer der größten Irrglauben von Menschen überhaupt.

  36. @Martin Weigert

    Ok, angenommen ich wäre bereit für meine Lieblingsseiten den Blocker auszuschalten. Wie sieht denn das Verhältnis der Einnahmen von Impressions zu Klicks aus? Den Klicken tu ich vielleicht ein paar mal im Jahrzehnt.

    Macht das wirklich soviel aus? Und was wenn ich nie wieder Klickstrecken und Pagination sehen will?

    • Da auf den großen Medienwebsites primär nach TKP (Tausenderkontaktpreis) abgerechnet wird, spielt es bei den Anzeigen gar keine Rolle, ob du klickst. Es sei denn, es gibt für Klicks noch zusätzlich Geld.

  37. Hallo Martin!

    Das ist zwar eine interessante Sichtweise über Werbung auf Websites und irgendwie auch richtig, mein Adblock Plus bleibt trotzdem ebenso an wie Ghostery und NoScript.

    Das gilt übrigens auch hier für netzwertig.com! Ihr habt hier laut Ghostery sage und schreibe 13 Tracker, das ist schon eine ziemlich üble Sache und geht ja mal gar nicht. Golem schafft es auf gerade mal 10, Spiegel online sogar noch weniger!

    Daß du hier gegen die Werbeblocker bist kann ich aus dem Grund gut verstehen, ihr müßt hier ja auch alles auf’s genaueste verfolgen können… oder warum sonst habt ihr hier mehr Tracker wie große Magazine und sogar zwei versteckte Ads und massenweise Scripte???

    Ein paar Tracker habe ich bei euch freigegeben, VG Wort zum Beispiel. Ich gestehe euch zu, daß ihr auch was haben sollt. Aber wie überall im Leben gilt auch für euch:

    Was zuviel ist ist zuviel und all zuviel ist einfach ungesund!

    Außerdem habe ich sehr wohl schon einige Rechner säubern dürfen, die eben durch solche Werbung einiges an Ungeziefer installiert hatten. Ich habe auf diesen Kisten die entsprechenden Maßnahmen getroffen und nun ist Schluß damit. Adblock Plus ist dabei allerdings überall so eingestellt, daß unaufdringliche Werbung angezeigt wird und das funktioniert soweit auch ganz gut.

    Wenn die Verleger jetzt zum Jammern anfangen, dann sollten sie erst einmal überlegen, warum es überhaupt soweit gekommen ist.

    Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

    • Meine in diesem Artikel dargelegte Sicht hat nichts damit zu tun, wie wir bei netzwertig.com verfahren. Ich verstehe, dass mir das nicht jeder abnimmt, aber ich möchte es trotzdem gesagt haben.

      Danke auch dass du selektiv einige “Tracker” freigibst.

  38. Wir haben uns dazu jetzt auch was ausgedacht:

    http://freitag.de/autoren…jaugstein/ausblenden

    Die Werbung wird beim Laden einer Seite erst angezeigt, lässt sich dann aber per Klick verbergen. Bis man die nächste Seite aufruft.

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  1. [...] begrenzt, muss ich aufpassen, wofür ich die 75 GByte verschwende. Ansonsten kann man den üblichen Argumenten pro AdBlock  nicht viel [...]

  2. [...] muss ich aufpassen, wofür ich die 75 GByte verschwende. Ansonsten kann man den üblichen Argumenten pro AdBlock  nicht viel [...]

  3. [...] Weigert hat hier einen exzellenten Beitrag zu dieser Thematik und darüber hinaus geschrieben: Anti-Werbeblocker-Kampagne der Mainstreampresse: Schwache Kritik an einem legitimen Appell | netzwer… __________________ TV Songs – Musik aus dem [...]

  4. [...] weil sie sich an aufpoppenden Fenstern stören und an Werbung, die plötzlich losdudelt und Rechenleistung und Ressourcen frisst oder Malware einschleppt oder ungefragt und trotz Do-Not-Track-Tools hinterherschnüffelt, auf [...]

  5. [...] klar: Die einen, zumeist Privatpersonen und Blogger, empören sich über den Aufruf. Die anderen empören sich über die Empörung. Da werden so Argumente ins Feld geworfen wie “wer kostenlose [...]

  6. [...] Anti-Werbeblocker-Kampagne der Mainstreampresse: Schwache Kritik an einem legitimen Appell | netzwer… [...]

  7. [...] AdBlock hat in dieser Woche meinen Feedreader dominiert: Sie nutzen einen Werbeblocker, my ass. Anti-Werbeblocker-Kampagne der Mainstreampresse: Schwache Kritik an einem legitimen Appell Adblocker als Teil einer Abwärtsspirale der Online-Werbung Ein Satz mit X: [...]

  8. [...] Adblocker Martin Weigert über Sinn und Unsinn von Werbung auf Nachrichtenseiten. [...]

  9. [...] Hasi international erklären Pop-Musik bei arte.creative. 14:05 Martin Weigert über Sinn und Unsinn von Werbung auf Nachrichtenseiten. 27:19 Robert Böhme von den Part-Time Scientists will bis 2015 einen Rover auf den [...]

  10. [...] gibt es ja derzeit wieder einmal einen großen Aufschrei in der Netzgemeinde. Spiegel Online, sueddeutsche.de, faz.net, zeit.de, golem.de und RPOnline weisen darauf hin, dass [...]

  11. [...] wenigen waren dabei, die sich um eine etwas differenziertere Betrachtungsweise bemühten, etwa Martin Weigert auf netzwertig.com, der durchaus ein legitimes Finanzierungsinteresse der Verlage sah: “Mir [...]

  12. [...] schrieb im Rahmen der Deabtte um den Adblocker am 24.05.2013 dass Werbung sozial sei, weil damit ärmere User von Reicheren, auf die die Werbung [...]

  13. [...] der Anti-Werbeblocker Aktion, blockte Adblock Plus die Meldungen auf den entsprechenden Seiten. Wie Martin Weigert es treffend beschreibt, waren diese Meldungen in einem sachlichen und höflichen Ton formuliert. [...]

  14. […] Schwache Kritik an einem legitimen Appell – netzwertig.com […]

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