Smart-Thermometer und Tweet-Tracking:
So verändern neue Technologien die Gesundheitsforschung

Auch wenn es den Anschein hat, dass Smartphones und Tablets nur als Kommunikations- und Unterhaltungstool eingesetzt werden, gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Sogar die Medizin kann davon profitieren. Zwei Ideen könnten dabei helfen, Krankheiten vorherzusagen und Epidemien frühzeitig zu erkennen.

KinsaMit dem Smartphone haben wir nicht nur ein Telefon in der Tasche, sondern einen kleinen Computer mit Internetzugang. Unser Smartphone ermöglicht es uns, dass wir uns anderen mitteilen und Daten übermitteln können. Zwei Konzepte wollen dies nun dazu nutzen, um Krankheiten, beispielsweise Grippewellen,  und ihre Ausbreitung lokalisieren zu können.

Das Startup Kinsa Health hat ein Smart-Thermometer entwickelt, mit dem man seine Körpertemperatur messen und über sein Smartphone an eine zentrale Datensammelstelle senden kann, die diese Daten auswertet und dann darstellen kann, wo Menschen Fieber haben.

Das Thermometer kommt ohne Akku aus und wird stattdessen über den Klinkenanschluss des Smartphones verbunden. Gleichzeitig kann eine App der Firma die Nutzer darüber informieren, welche Krankheiten derzeit im Umlauf sind und welche Vorsichtsmaßnahmen man treffen sollte. Ist kein Fieber da, lassen sich andere Symptome ebenfalls tracken und speichern. Daten sollen sich dann direkt an den Arzt übermitteln lassen. Vorteil dieser Methode ist, dass man sehr genaue Daten über Patienten bekommen und diese auswerten kann.

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