Die eigene Cloud im Kasten:
Protonet erreicht Crowdfundingziel in 48 Minuten

Das Hamburger Startup Protonet hat eine Crowdfinanzierungsrunde für seine Mini-Cloudinfrastruktur in Rekordzeit abgeschlossen. Superchic wäre es – aber nicht gerade billig.

Das Rechenzentrum fürs Büro muss nicht in scheinbar unüberschaubar verdrahteten Server-Schränken untergebracht sein. Es kann eine modische Box sein, die man wie einen Zentraldrucker einfach auf den Schreibtisch stellt. Fertig ist die eigene Cloud – und eigentlich noch mehr als das. Wenn man so will, umfasst Protonet ein ganzes Rechenzentrum und große Teile der IT-Infrastruktur eines kleinen bis mittleren Unternehmens. Eine Box ersetzt Server, Datenspeicher, Cloudsystem und Groupware. Alles in einer kleinen, orangen Kiste.

Vier Jahre sollen die Hamburger an der Protonet-Box gearbeitet haben. In dieser Woche ging man dann schließlich an den Start und versuchte, sich das notwendige Kapital über Crowdinvesting heranzuholen. Die Geldgeber müssen von der Idee überzeugt gewesen sein und wie gebannt auf den Startschuss gewartet haben: Nach nur 48 Minuten auf Seedmatch übertrafen die Hamburger ihr Finanzierungsziel in Höhe von 50.000 Euro um das vierfache. Bei 200.000 Euro war die maximale Obergrenze von Seedmatch erreicht. Das Geld soll den Hamburgern reichen, um die Box in Produktion zu geben.

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Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

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30C3, Apps, Protonet, Snowden

deutsche-startups wiederum hat Protonet zum Startup des Jahres erklärt und mehr.

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Ein Kommentar

  1. wo ist der unterschied zu synologie die bieten schon seit längerem etwas besseres an.