Social Web:
Wir brauchen eine echte Facebook-Alternative

Facebook ist erfolgreich, aber es ist zugleich alles andere als frei und offen. Gegenentwürfe zu diesem Modell haben sich bislang nie durchsetzen können, weil ihnen die Unterstützung gefehlt hat. Hier wäre vor allem ein Unternehmen prädestiniert: Google.

Mark Zuckerberg und seine Mission in Berlin 2008.Mit 1 Milliarde Nutzern, die wenigstens einmal im Monat in irgendeiner Form mit Facebook interagieren, ist das Social Network unbestritten eine Macht. Und die soll logischerweise auch Geld einbringen. Deshalb sollen nach Facebooks Vorstellungen Unternehmen im Zweifel bezahlen, um die eigenen Facebook-Fans zu erreichen. Zugleich muss man auf der Startseite die Inhalte der Freunde so manches Mal mit der Lupe suchen – verdrängt von jeder Menge Werbung. Darüber hinaus gibt es auf Facebook kaum Freiheiten, sondern hauptsächlich Regeln. Was ich wie veröffentlichen kann und darf, bestimmt Facebook. Wer stattdessen einmal die Freiheit des offenen Web geschmeckt hat, kann sich da nur eingesperrt fühlen.

Und nicht nur die Nutzer, auch die Inhalte sind bei Facebook weitgehend eingesperrt. Entschließe ich mich, meinen Account zu löschen, verliere ich viel von dem, was bis dahin entstanden ist. Zwar gibt es Exportfunktionen, aber es gibt keinen Standard, aufgrund dessen ich die so exportierten Daten andernorts importieren könnte. So kann ich zwar meine Bilder von Facebook retten, aber ich verliere alle Kommentare – und die sind es letztlich, die den Nutzern oft besonders wertvoll sind.

Diverse Anläufe für einen Social-Standard

Dieses Problem ist nicht neu und deshalb gab es auch schon diverse Ansätze und Anläufe, den Nutzern neben den Standards für Web und E-Mail auch welche für Social zu schenken. Offene Standards haben schließlich erst das Web ermöglicht, auf dessen Grundlage Facebook arbeitet. Sie sorgen dafür, dass ich mit einem Browser im Prinzip alle Websites abrufen kann, unabhängig vom Hoster oder meinem Internetanbieter. Und auch dass man jedem E-Mail-Nutzer Nachrichten schicken kann, egal welche Dienstleister auf beiden Seiten genutzt werden, ist nicht so selbstverständlich, wie es uns heute scheint. Im Social Web hingegen akzeptieren die Menschen noch, dass Social Networks wie Facebook Inseln sind, die mit nichts anderem zusammenarbeiten.

Versuche für Alternativen wie Diaspora haben sich bislang nie durchsetzen können. Denn bei aller Begeisterung für die wichtige Grundidee, das Social Web aus den Klauen von Facebook & Co. zu befreien, braucht es doch ein Schwungrad, um die Entwicklung voranzutreiben. Und nicht zuletzt braucht es Geld.

Für dieses Schwungrad gäbe es einen Kandidaten, der geradezu auf der Hand liegt: Google. Dieses Unternehmen hat die Marktmacht, die Ingenieure und auch das passende Interesse an einer solchen Lösung. Zudem hat Google mit Android bereits erreicht, was die Linux-Community vorher allein nie erreicht hat: ein offenes Betriebssystem für Smartphones am Markt zu etablieren. Und Android ist nicht nur etabliert, es hat den Markt komplett umgekrempelt und erobert.

Google macht es derzeit nicht viel anders als Facebook

Google wäre das Unternehmen, das einen offenen und freien Standard für dezentrales Social Networking etablieren und vorantreiben könnte. Stattdessen hat es sich beim hauseigenen Google+ aber anders entschieden. Zwar verfolgt Google dabei in Teilen einen anderen Ansatz als Facebook und kann Google+ vor allem noch lange Zeit werbefrei halten. Aber an sich ist Google+ ähnlich abgeschlossen wie Facebook. Es gibt die Data Liberation Front innerhalb des Internetriesen, nur ist der Export von Daten zwar ein löbliches Feature, aber wie schon erwähnt kein Ersatz für einen freien und offenen Standard.

Mit Android hat sich Google seinen Platz im Mobile Web gesichert. Das Unternehmen sah hier die Gefahr, in diesem wichtigen Zukunftsfeld von den diversen Playern der Mobilfunkindustrie abhängig zu werden. Zugleich ist dabei ein leistungsfähiges Mobilbetriebssystem entstanden, das quelloffenen ist und somit jedem zur Verfügung steht.

Bei Google+ hingegen ist das Unternehmen nicht diesen Weg gegangen, was nicht nur dem eigenen Marketing widerspricht, sondern vor allem eine wichtige Chance auslässt: Den Menschen ein freies und offenen Social Web zu schenken – und ganz nebenbei geschlossenen Angeboten wie Facebook in die Parade zu fahren.

Wo die Vorteile lägen

Ein offener Standard würde zahllose Social Networks ermöglichen, die alle untereinander kommunizieren könnten und daher an sich ein großes Netz darstellen. Es ließe sich für den Anfang eine Allianz schmieden, wie sie Google auch für Android mit den Handyherstellern aufgebaut hat.

Und auch wenn sich ebenso wie bei Android die Frage nach der Refinanzierung stellt: Wichtig wäre für Google, Facebooks Wachstum etwas entgegenzustellen. Zugleich würden die eigenen Position und die von Google+ gestärkt.

Natürlich ist auch Google kein Wohlfahrtsverband und man kann mit Recht skeptisch sein, ob man diesem mächtigen Unternehmen noch mehr Macht wünschen möchte. Ein offener Standard aber wäre etwas, von dem wir alle profitieren könnten.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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15 Kommentare

  1. Im Prinzip gibt es dafür ja schon einen Standard der auch weit verbreitet ist: XMPP (Jabberer).
    Hier wäre eine Erweiterung des Protokolls sinnvoll und schon hätte man eine “Alternative”. Bzw. eine Social-Erweiterung

    • Das gibt es schon und heisst Buddycloud. Sind noch relativ jung aber basiert auf XMPP. Technische details dazu findet man im Wiki.

    • Ich kann Ihnen nur mal http://nerofix.com ans Herzen legen, ist ein europäisches soziales Netzwerk. Wir sind vor kurzem alle von werkenntwen dorthin gewechselt weil wir lange nach einer Alternative gesucht hatten und nicht zu Facebook wollten.
      Auf Nerofix haben wir genau das gefunden, was ein soziales Netzwerk sein sollte und unser neues Zuhause gefunden.

      LG
      Christina

  2. Exzellente Beitrag! Danke!
    Dieses Problem der nicht vorhandene Export-Möglichkeit war bei mir schon eine Weile Präsenz, nun haben Sie es auf dem Punkt gebracht, wie ich sehe.
    Und die Idee Netzwerke fließender zu machen, in dem sie sich mit anderen vernetzten, sollte ja in Zeiten des Internets eine Selbstverständlichkeit sein, oder?
    Gut zusammengefasst! Gruß Gustavo

  3. Für die Nutzung von Facebook muss wie für andere Dinge bezahlt werden. Da 90 Prozent der Internet-Nutzer kein Problem mit der wirtschaftlichen Verwendung ihrer Daten haben, zahlen sie eben damit.

    Google+ zeigt zwar derzeit keine Werbung, wertet aber mit Sicherheit Nutzerdaten zu Werbezwecken aus.

    Ein offener Austauschstandard steht diesem Geschäftsmodell entgegen.

    Eine Alternative zu Facebook und Co. muss ein anderes Geschäftsmodell haben und wird nicht mehr als 10 Prozent aller Nutzer ansprechen. Immerhin sind das noch 100 Mio., für die es sich lohnt, ein neues Angebot zu entwickeln.

  4. Ein offener Standard, der auch von den Grossen im Business genutzt wird, ist schon lange ein Traum von mir. Dann dürfte man legitimerweise auch auf technischer Ebene von SocialWeb sprechen.

    Meiner Meinung nach liesse sich eine solche Transparenz seitens Google als cleveren Schachzug einsetzen. Denn solange Google noch im Hintertreffen zu Facebook ist, könnten sie den grossen blauen Riesen unter Druck setzen, dieser wäre vielleicht bestrebt mitzuziehen und sich dem Standard anzuschliessen. Dadurch würde der Daten- und Besucherfluss unter den Sozialen Netzwerken erhöht. Durchsetzen würde sich jenes Unternehmen, welches sich zwischen Stake- und Shareholder, in einem raffinierten Balanceakt aus Partizipation und ehrlicher Werbung zu behaupten weiss.

    Vor allem Google sollte sich dem Bewusst sein. Denn die Köpfe um Larry und Sergey verstehen es ja auch mit dem AuthorRank und anderen Innovationen die soziale Komponente des Netzes hervorzuheben. Auch hier ist ein Mal mehr der Idealismus der Google Gründer gefragt. Denn bereits in der Vergangenheit hat sich dieser Mut zu Neuem als gewinnbringend ausgezahlt.

  5. Ein dezentrales Social Network ist sicherlich wünschenswert.

    In dem Moment, da es dezentral und frei zugänglich und erweiterbar ist, erledigt sich aber auch die Frage nach der Monetarisierung von selbst.

    Es wäre frei wie in Frei-Bier und in Frei-heit zugleich.

    Dabei muss ein solcher Netzwerk-Knoten mindestens so einfach zu installieren sein wie ein WordPress und noch deutlich einfacher zu nutzen wie Facebook.

    So wie wir uns früher unsere IRC-Server selbst aufgesetzt, Mail und We-Server administiert haben (oder auch BBS Mailboxen, als wir noch in Holzschuhen ins Internet liefen nach der Feldarbeot *g*) wären es ersteinmal die eingeweihten und Technisch fitten, die ihren Freunden solch ein Netzwerk-(Knoten) aufsetzen würden.

    Wenn man dann noch eine einfache Übertragungsfunktioner der Daten per Bot, Script oder whatever aus Facebook, Google+, Orkut, XING, LinkedIn usw anbietet, könnte solch ein dezentrales Meta-Social-Network schnell wachsen.

    Monetarisierung? Ach ja da war was:
    Ich denke wie auch bei Linux könnte eine florierende Support- und Entwicklungs-Szene entstehen, die auf Dauer eine Erweiterung und ständiges Wachstum eines solchen Netzwerks gewährleisteun würde.

  6. Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe mich in den letzten Wochen auch sehr mir dem Thema beschäftigt und bin leider zu dem Schluss gekommen, dass ein offener Standard leider nicht viel ändern wird! StatusNET hat es mit OStatus versucht, Diaspora hat wieder einen neuen gebaut und gerade entsteht mit Tent.io wieder ein Dritter… und das einzige was wir dadurch haben sind viele kleine Inseln… Zwar dezentral aber nicht wirklich interoperabel! Dezentrale “Walled Gardens” so zu sagen… Diaspora User können sich nicht mit Status.NET Usern verbinden und Tent.io baut sowieso alles wieder neu.

    Aber selbst wenn man davon ausgeht dass sich in naher Zukunft die “kleineren Netzwerke” auf ein Format einigen, hilft es mir nicht viel wenn alle der Freundeskreis weiterhin bei Facebook hockt! “Dezentral” ist kein Feature, welches einen User veranlasst von Facebook nach Diaspora zu wechseln.

    Ich glaube eine “schnelle” Lösung kann es nur geben wenn sich Facebook an der Entstehung eines dezentralen Netzwerks beteiligt und dazu muss eine Menge Aufklärungsarbeit geleistet (der Großteil der Internet-Bevölkerung hat sicherlich noch nie etwas von “Dezentralität” gehört oder gelesen) und ein gewisser Druck auf Facebook aufgebaut werden.

    Mehr Gedanken dazu hier: http://notizblog.org/2012…rale-walled-gardens/

  7. der kommende, gesuchte offene standard heißt pump.io und ist von evan prodromou – bekannt durch status.net, identi.ca und ostatus.org :)

  8. Hm. Ist app.net nicht so ein Ansatz und prinzipiell auch dazu in der Lage “alle” FB Funktionen abzubilden?

  9. Es gibt bereits diverse offene Protokolle um Social Media Angebote dezentral zu realisieren, nur kennt die so gut wie keiner.

    Da wären pump, wie von march erwähnt und das meine Meinung nach wesentlich erwachsenere Tent.io.

  10. Es gibt bereits längst ein freies, dezentrales Social Network, welches mit vielen geschlossenen Systemen kommunizieren kann (auch FB) und nur PHP, MySQL und Cron benötigt…die Installation ist kaum komplizierter als die von WP. Es heißt Friendica.

    Ich finde es übrigens schade das hier wieder nach Google gerufen wird. Es wird nur noch genutzt was grade hip und trendig ist oder was uns ausreichend lange von den Big Playern im Netz beworben wird. Sind wir wirklich nicht mehr in der Lage auch mal mutig als erster eine neue, unbekannte Alternative auszuprobieren? Wenn wir so abhängig sind von fertigen Angeboten der großen Netzkonzerne dürfen wir uns nicht wundern das wir von einem Walled Garden in den nächsten geschoben werden.

  11. Ich weiß nicht, das Ganze dezentral, offener Standard “Gerede” mag ja technisch ganz toll sein und einige Geeks mögen sich dafür begeistern, aber was hat man davon? Was soll es einem normalen Facebook-Nutzer bringen, wenn er jetzt weiß, dass er ein dezentrales Netz benutzt. Was diese Leute möchten ist ein Netzwerk in dem sie sich mit ihren “Freunden” austauschen können und ich möchte wetten die Wenigsten denken über so Themen wie Sicherung der ganzen Daten nach. Die meisten Leute denken ja auch sonst eher weniger an Themen wie Datensicherung.
    Ich denke der Vergleich mit Android hinkt. Android ist deshalb so erfolgreich, weil es Hardwareherstellern die Möglichkeit gegeben hat ein fertiges OS zu nutzen. Das liegt zwar daran, dass es eben ein offenes System ist, aber dem Smartphonenutzer wird das egal sein. Zumal in meinen Augen auch Android – zum Glück – nicht so entwickelt wie beispielsweise Linux. Denn Android ist quasi ein Betriebssystem von Google und diese fokussieren die Weiterentwicklung. (Mal von Amazon und dem Kindle abgesehen.) Andernfalls wäre Android nur ein von vielen Open Source Projekten ohne sich jemals durchzusetzen. (Linux hat es gezeigt und das hat sich beim Otto-Normalverbraucher nun mal gar nicht durchgesetzt.)
    Reine technische Möglichkeiten haben noch nie dazu geführt, dass sich etwas durchgesetzt hat, sondern nur der Nutzen, den Benutzer davon haben. Und wenn, dann wird auch Facebook entweder an sich selber scheitern, indem es den Spagat zwischen Kommerzialisierung und Nutzen für die Mitglieder nicht schafft oder daran, dass ein anderes Netzwerk Nutzer einen höheren Mehrwert bietet (z. B. WhatsApp).

  12. Lustig: Genau das schrieb ich hier schon mal als Kommentar: http://netzwertig.com/201…ehlt/#comment-453462. Will damit aber keine Beschwerde oder Besser-/Früherwisserei, sondern Zustimmung ausdrücken :)

  13. Tent.io. finde ich super! Sollte mehr genutzt werden.

5 Pingbacks

  1. [...] ihnen die Unterstützung gefehlt hat. Hier wäre vor allem ein Unternehmen prädestiniert: Google. Wir brauchen eine echte Facebook-Alternative, [...]

  2. [...] gewissen @punktefrau, in der sie auf den guten und in diesem Zusammenhang durchaus noch einmal linkwertigen Beitrag von Martin Weigert auf netzwertig verwies. Vielleicht kennst du sie ja…. [...]

  3. [...] in Hannover (#cch12) findet am kommenden Dienstag statt. Wir brauchen immer noch eine Facebook-Alternative, Double Opt-In soll Spam sein und das Leben eines Bloggers ist hart, das für saudi-arabische [...]

  4. [...] geht Clauß nicht auf die Idee ein, Such und Netzwerkdienste in die DNA des Netzes zu integrieren? Wie die Email. Damit würde man die Abhängigkeit von Unternehmen lösen. Wieso ist ein globales [...]

  5. [...] Social Web: Wir brauchen eine echte Facebook-Alternative » netzwertig.com: Facebook ist erfolgreich, aber es ist zugleich alles andere als frei und offen. Gegenentwürfe zu diesem Modell haben sich bislang - http://netzwertig.com/2012/11/20/facebook-alternative/ [...]