Musik, Orte, Personen:
Warum Lifelogging mit Bildern
erst der Anfang ist

Persönliche Minikameras sollen unser ganzes Leben in Bildern festhalten. Denkt man diese Idee weiter, entsteht der Wunsch nach einem Tool, das noch weit mehr aus unserem Alltag mitschneidet, etwa Musik, Orte und Personen.

Persönliche Minikameras, die unser Leben automatisch in Bildern festhalten, schicken sich an, einen neuen Trend einzuläuten. “Lifelogging” über Bilder könnte zum neuen Volkssport werden. Doch unser Leben besteht aus viel mehr als nur Bildern. Ein Gadget, das alle unsere Erinnerungen für uns festhält, sollte noch weit vielseitiger sein.

Kürzlich war ich auf einer Veranstaltung in München. Während ich mich mit einigen der Gäste unterhielt, lief im Hintergrund Musik, die mir gut gefiel. Überlicherweise zücke ich in solchen Situationen einfach mein Smartphone, starte Shazam oder Soundhound und lasse die Apps den Song erkennen. Praktiziere ich dies im Privatleben, habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Gesprächspartner darauf eigentlich sehr wohlwollend und interessiert reagieren. Allein, in manchen Gelegenheiten ist es einfach unangebracht, das Gespräch für 30 Sekunden zu unterbrechen, um das Smartphone herauszkramen, die App zu starten und den Song erkennen zu lassen. Was wäre, wenn es ein Gadget gäbe, das diese Aufgabe selbsttätig übernimmt, ständig, immer wenn es selbst Musik wahrnimmt?

Neue Leute kennenlernen

Wir nehmen tagtäglich abertausende Eindrücke auf, wenn wir durch eine Stadt spazieren. Viele Botschaften speichern wir unbewusst, andere nur kurzzeitig und vieles registrieren wir nicht, weil es sich nicht direkt vor unseren Augen befindet, sondern in der näheren Umgebung, oder weil es in der Masse der Eindrücke untergeht. Ein leistungsfähiges Gadget, das man sich – wie Memoto – an die Jacke steckt, hätte dieses Problem nicht. Es könnte alle Eindrücke mitschneiden und uns abends in einem Tagesprotokoll die Ergebnisse präsentieren. Welche Musik haben sie in den Kaufhäusern oder Bars gespielt, in denen ich unterwegs war? Welche Museen, Sehenswürdigkeiten, Livekonzerte gab es in der Umgebung, von denen ich gar nichts wusste? Welche Geschäfte in der Nähe haben Artikel vorrätig, die ich auf einer elektronischen Wunschliste hinterlegt habe? Welchen Menschen bin ich im Laufe des Tages begegnet? Welchen sogar mehrmals? Wer besuchte die gleichen Orte, Veranstaltungen oder mochte die gleiche Art von Musik? Wer hat ähnliche Interessen und wen sollte ich vielleicht einmal persönlich kennenlernen? Fragen, die ein GPS- und 4G-fähiges Gadget beantworten könnte – wenn viele Menschen ein solches benutzen.

Passivität ist der Schlüssel

Es gab in den vergangenen Jahren zahlreiche Versuche, Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft zusammen zu bringen. Aka-aki wollte ein Alarm sein, der sich meldet, wenn Freunde in der Nähe sind. Uberlife und Highlight wollen zeigen, wer sich in der unmittelbaren Umgebung befindet. Nextdoor, Niriu oder Spreet wollen Menschen in der Nähe über gleiche Interessen zueinander bringen. Richtig erfolgreich war bislang keines dieser Projekte. Aka-aki etwa hat inzwischen das Handtuch geworfen.

Ein Problem dürfte sein, dass für die Nutzung der oft ressourcenhungrigen Tools jeweils ein Smartphone nötig ist. Ein anderes, dass die Nutzer die Apps installieren und aktiv benutzen müssen. Läuft die Anwendung passiv komplett ohne das Zutun des Nutzers, könnte sich hier eine ganz neue Chance ergeben. Was es dazu bräuchte, wäre ein ansteckbares Gadget, ähnlich wie Memoto oder der alte iPod shuffle mit Trageclip. Eine Art Dauertracking von Musik und GPS-Daten wäre im Zeitalter leistungsfähiger, mobiler Mehrkernprozessoren und LTE eigentlich kein Problem mehr – Apps wie Googles LatitudeGlympse & Geoloqi praktizieren dies mit Standorten bereits. Ein starker Akku wäre da die größere Herausforderung, da ein solches Gerät praktisch den ganzen Tag über arbeiten muss. Aktuelle Smartphones mit Mehrkernprozessor könnten im Prinzip das Gleiche leisten. Doch auch hier sind vor allem Akkus das Problem, die schon heute bei den meisten Mobiltelefonen und selbst sporadischer Nutzung über den Tag verteilt an ihre Grenzen stoßen. Der Vorteil eines separaten Gadgets liegt außerdem in der Handhabung: Gerade das Lifelogging mit Bildern ist nur in Form eines kleinen Ansteckers praktikabel, den man an der Jacke oder um den Hals trägt.

Natürlich muss hierbei die Frage nach dem Datenschutz gestellt werden. Memoto reagierte bereits auf mögliche Bedenken und bittet darum, die Foto-Aufzeichnung auszusetzen, wenn der Gesprächspartner das nicht wünscht oder die Situation unpassend ist. Abseits der Fotografie erscheint das Problem allerdings erstaunlich klein. Das Mitschneiden von Musik, der Abgleich mit Geodaten, das Vernetzen mit Profilen anderer Teilnehmer, die dafür ihre Zustimmung gegeben haben – allesamt keine Funktionen, die dem Datenschutz zuwider laufen. Ich fände ein solches Gadget sehr interessant und ich gehe auch davon aus, dass wir in gar nicht all zu ferner Zukunft erste Ansätze in der Richtung sehen werden. Und ihr?

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist freier Technikjournalist, Innovationsberater und Skeptiker.

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9 Kommentare

  1. Ich gehe mal davon aus, dass der Artikel bewusst etwas provokant geschrieben wurde. Das wäre ja bereitwillige Totalüberwachung. Und die Bitte des Hersteller doch bitte das Gerät auszuschalten, wenn der Gegenüber nicht aufgenommen werden möchte. Sorry, aber wenn ich ins Bild komme und erst einmal äußern muss, dass ich nicht aufgenommen werden möchte, wurde ich doch schon aufgenommen. Nee Leute, Passivität ist da ganz großer Müll. Wir sollten klar überlegen was wir aufnehmen und durch was wir es auswerten lassen. Bei so nem Ding sehe ich die Gefahr, dass die Leute schnell vergessen sich darüber Gedanken zu machen.

  2. Ich beschäftige mich privat mit Utopien. Vor über 10 Jahren habe ich einen Text geschrieben, der passive Livelogging-Technologie postulierte. Damals schlug ich vor, unser Rechtssystem auf links zu ziehen und im Zweifel gegen den Angeklagten zu entscheiden :-) Hat ja jeder die Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen. Idiotische Idee, ich weiß.

    Ich bin überrascht, dass die Technik so schnell und ganz von allein kommt. Das wird sich nicht aufhalten lassen, und “abschalten” auch nicht. Smartphones (von Aluhüten liebevoll “Wanzen” genannt) und andere Livelogging Geräte sind nur ein Aspekt. Es ist davon auszugehen, dass langfristig immer mehr Geräte als Sensoren ins weltumspannende Netzwerk eingebunden werden. Stromzähler sind gerade dran, weitere Stromverbraucher und -Erzeuger werden folgen. Irgendwann wird die Sensor-gestützte Automation der Raumsteuerung – Beleuchtung, Temperierung … – zum Standard. Die Überwachung des öffentlichen Raumes durch private, kommerzielle und staatliche Sensoren (insbesondere Kameras) wird nicht abnehmen. Die automatische Auswertung all dieser Informationen wird immer besser werden.

    Ich vermute explizites und bewusstes Livelogging wird eher ein Randphänomen sein. Aber Smartphones, Technologien wie Google Glass und die informationstechnologische Aufrüstung der Alltagstechnik wird zu einem ubiquitären Liveblogging führen. Fraglich ist noch, wer Zugriff zu diesen Informationen haben wird.

    Wissen ist Macht. Einseitiges Wissen ist ein Machtgefälle. Ich glaube kaum, dass sich das aufhalten lässt. Statt weiter zu versuchen, mit Schöpfkellen die Sintflut aufzuhalten, sollten wir symmetrischen Zugang zum Meer der Information fordern und überlegen, wie wir private Rückzugsräume schaffen und erhalten können.

  3. @BenW @Schrotie Über Lifelogging in Bildform kann man sicher kontrovers diskutieren. Wobei ich glaube, dass die von Memoto angedachte Idee weniger gravierende Auswirkungen haben wird als viele annehmen. Alles andere, was ich oben beschrieb, sehe ich fast gänzlich unproblematisch. Du trackst GPS-Daten, die von den Sendern jeweils freigegeben wurden und du trichterst einem Sensor ein, nach Musik zu lauschen. Das ist erstmal alles.

  4. Ich sehe die passive Audio und Foto (Video) Aufnahme sehr kritisch. Ich kenne es in leichter Form aus meiner Kindheit, da hieß es du darfst mit dem und dem Nachbar nicht reden die sind von der Stasi. Wenn nur 5-10% der Bevölkerung solch ein Gerät zur passiven Aufnahme nutzen bekommen wir eine nahezu flächendeckende Bewölkungsüberwachung.
    Es wird dann einen Fall geben wo ein Vergewaltiger oder irgendjemand gesucht wird und dafür der Zugriff auf diese Geräte gefordert wird. Später dann wird diese Überwachung dann selbstverständlich. Eine solche Überwachung wird jede ernsthafte politische Gegenbewegung zur Regierung unterdrücken können, da die Gefahren frühzeitig lokalisiert und beseitigt werden können.

    Du kannst gern Geräte einsetzen die deine Wegstrecke messen oder Geräte die zielgerichtet nur deine Sprache aufzeichnen, aber das ungefragte Aufzeichnen anderer Leute und deren Gespräche ist meiner Meinung nach zu recht in Deutschland nicht so ohne weiteres erlaubt.

    Die Vorteile dieser Technik sind so marginal und die Nachteile so gigantisch, dass ich dagegen vehement vorgehen werde. Ich werde nicht davor zurückschrecken Leute die mich damit ungefragt aufnehmen anzuzeigen.

    Das Internet hat sehr viele tolle Sachen hervorgebracht und kann uns allen auch sehr nützen, aber es hat eben auch eine totalitäre Komponente und es ist an der Zeit darüber ernsthaft zu diskutieren wie wir Verantwortungsvoll mit dieser Umgehen.

    • @Max Deine Bedenken sind verständlich und vollkommen gerechtfertigt. Doch ich glaube, Deine Schlussfolgerungen werden letztlich nicht helfen, die Ursache Deiner Bedenken auszuräumen. Es ist heute bereits so, dass niemand auf Großveranstaltungen Anonymität erwarten kann. Der Grund sind ultrahochauflösende Kameras, die jedes Gesicht in einer Menschenmenge von tausenden erkennbar machen.

      Die Geschichte scheint uns zu lehren, dass sich Technologie nicht aufhalten lässt, höchstens verzögern. Die Technologie, die Du fürchtest wird es geben und nichts was Du tust, wird sie langfristig aufhalten. Du kannst wahrscheinlich erreichen, dass zahlreiche Schranken den Zugang zu gewissen Informationen erschweren. Dieser Weg wird heute beschritten. Und damit verschlimmern wir nur die Asymmetrie des Zugangs zu Informationen.

      Du hast die gesellschaftliche Bedeutung dieser Technologien völlig richtig erfasst: es geht um Macht. Natürlich hat das alles auch sehr viele andere Aspekte. Aber die enorme Gefahr, die von diesen Technologien ausgeht, ist die Gefahr des Machtmissbrauches.

      Der Kern der Organisation einer Gesellschaft ist die Verteilung der Macht innerhalb derselben. Die globale Vernetzung von Wirtschaft und Information hat unser zeitgenössisches System der Machtverteilung überholt und an den Rand der Dysfunktionalität gebracht. Die Zeichen mehren sich, dass unser System ein Ablaufdatum hat.

      Ich persönlich glaube, dass eine notwendige Konsequenz aus den von Dir erkannten Bedrohungen die Aufgabe der Nationalstaatlichkeit sein muss. Staaten müssen internationale Organisationen sein, und es muss garantiert sein, dass man seine Regierung auswählen kann, d.h. man muss sich einem “Staat” seiner Wahl anschließen können, unabhängig von Wohnort, Blutgruppe und anderem Unsinn.

      So lässt sich unter anderem der Tendenz zur Totalitarität begegnen, und “nebenbei” eine Evolution des Staatswesen erreichen, statt des stotternden, blutigen Motors aus Revolution, Niederschlagung, Gegenrevolution.

  5. Lifelogging? Bin noch nicht überzeugt von. Wenn ich alles selber kategoriesieren, sortieren, löschen muss ist das viel zu aufwendig. Ein lernender Algorithmus der das erledigt könnte das zwar bequem erledigen, aber zur Auswertung müssten die Daten immer noch irgendwie auf meinen PC, Tablet, Fernseher übertragbar sein. Das würde sicher über das Internet laufen – so würde der Hersteller (und damit diverse Staaten, Behörden, Konzerne etc.) ganz bequem Bericht über alle wichtigen Ereignisse meines Lebens erhalten. Never! Ohne Internetzugang könnte ich mir das vorstellen (dafür muss sich aber auch unser Verhalten radikal ändern – nix mit Passivität!), so wie das aktuell gemacht wird aber nicht.

  6. Ich stimme zu, dass Passivität der Schlüssel zum Erfolg ist. Vielleicht entwickelt sich zu Lifelogging ja noch ein Hype wie bei Social Media, aber so etwas geht vorbei.

    Wenn so etwas aber einen gewissen Nutzen hat und ohne nennenswerten Aufwand genutzt werden kann, kann es langfristig erfolgreich sein.

    Ich teile allerdings nicht die Meinung, dass die Aufzeichnung von Musik unproblematisch wäre. Unproblematisch wäre höchstens, dass die Musik automatisch erkannt und Informationen wie Interpret und Titel automatisch in einer Datenbank abgelegt werden.

    Wird aber ein Audiofile gespeichert, sieht das ganz anders aus. Man darf nicht einfach Gespräche mitschneiden – und das sollte auch so bleiben.

    Das Fotografieren ist auch nicht nur dann ein Problem, wenn andere Personen auf das Bild kommen. Solche Geräte kommen dann ja nicht nur im öffentlichem Raum zum Einsatz, sondern auch in privaten Wohnungen, Bildungseinrichtungen, Bahnhöfen, Einkaufszentren etc.

  7. DAs ist der erste grosse Schritt hin in die Richtung, wie der Mensch zum Computer, zur Maschine wird, eines Tages wird dann die Maschine, der Computer den Mensch übernehmen… ;-)
    Da irgendwann der Compter mehr Wissen hat als der Mensch selbst und durch seine künstliche Intelligenz uns eines Tages um welten vorraus sein wird…

    Willkommen in Cyber-Alltag – wo der Mensch vielleicht eines Tages vom Computer als Haustier gehalten wird….
    Und der letzte macht dann bitte das Licht aus…. ;-)

  8. Jetzt mal beiseite der tollen Sache die dieses Gerät aufzeichnen würde. Ich stelle mir das eher als “manchmal” Gerät vor. Radtour, Fahrt in den Urlaub etc.
    Der Alltag ist dann doch zu profan und einschläfernd :-) Wir warten noch bis solche Kameras in den Augen sitzen. Dann wird es wirklich heftig.

    Rechtlich: Denke wir nette Menschen mal wieder drüber nach und wollen nicht fotografiert werden und machen das auch nicht.
    Aber die “Bösen” kümmern sich einen Scheiß drum und lachen uns aus,dass wir das mit uns machen lassen. Wir werden dann vor lauter “Privatsphäre” am Ende wieder die Dummen sein. Weil der Klügere wider mal nachgegeben hat.
    Schade..aber so läuft es aktuell und es wird mehr.

2 Pingbacks

  1. [...] Lifelogging könnte neuer Volkssport werden: Zukünftig soll es ein Gadget geben, dass das Zücken des Smartphones überflüssig macht, wenn es darum geht, den Namen eines Musikstücks herauszufinden. Apps wie Soundhound und Shazam sollen damit überflüssig gemacht werden. Das leistungsstarke Gadget könnte selbstständig Musikfetzen wahrnehmen, Titel und Interpret speichern und zum Abruf später zur Verfügung stellen. netzwertig.com [...]

  2. [...] nach einem Tool, das noch weit mehr aus unserem Alltag mitschneidet, etwa Musik, Orte und Personen. Warum Lifelogging mit Bildern erst der Anfang ist, [...]