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Lessig, Bezos, Brasilien, Berlin

Copyright
Lawrence Lessig erklärt den Grünen auf deren netzpolitischen Kongress seine Vorstellungen vom Copyright.

Die von den Grünen hochgehaltene Kulturflatrate, andere Formen von Zwangslizenzen oder auch eine stärkere freiwillige Lizenzierung könnten hier eine Brücke hin zu einem neuem Rahmen schlagen.

» Wir brauchen jetzt ein Copyright fürs Netz

 

Patente
In einen ähnlichen Trichter spricht Jeff Bezos: Der CEO von Amazon fordert staatliches Einschreiten, um die Patentkriege zu entschärfen.

» Jeff Bezos fordert staatliches Einschreiten

 

Zeitungen
Gelegentlich tut es gut zu sehen, dass sich andere Länder noch blöder anstellen. Auch die brasilianischen Zeitungen sind jetzt zu der Einsicht gelangt, dass Google dafür zahlen sollte, wenn sie ihnen Traffic schicken. Fast alle Zeitungen blockieren jetzt als demonstrative Geste Google News.

» Brazilian Newspapers Apparently Don’t Want Traffic

 

Publishing
Etwas geschickter stellen sich die Macher vom Humble Ebook Bundle an. Mit einer geschickten Variation vom Prinzip ‘zahl was du willst’ haben sie gestern die Marke von einer Million Dollar geknackt.

» Humble Ebook Bundle breaks the $1,000,000 barrier

 

WLAN
Berlin hat begonnen, in einigen Stadtteilen freies, kostenloses WLAN zu offerieren.

Im Umkreis der sogenannten Hotspots sollen Nutzer dort bis zu 30 Minuten täglich surfen können, vorausgesetzt sie haben zuvor die Nutzungsbedingungen bestätigt

» Das freie WLAN in Berlin startet als Flickenteppich

 

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an desk.netzwertig at blogwerk.com

 

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2 Kommentare

  1. Was Berlin da macht finde ich klasse, war eine ganze Zeit in Neuseeland, dort hatten sie auch an vielen Stellen “Free WLAN”. Finanziert durch Werbung (was ich in dem Falle wirklich in Ordnung finde).

  2. @Brasilianische Zeitungen

    Ich finde es toll das endlich mehr Leute sich gegen das Vorgehen von Google und co. auflehnen.

    Für mich verursacht Google in erster Linie Kosten.
    1. Sie durchsuchen meine Seite ungefragt und Verursachen so Traffic-Kosten.
    2. Sie nehmen sich ungefragt meinen Inhalt und verwerten ihn. Ob ich dadurch wirklich mehr Traffic erhalte ist die erste Frage. Die Zweite ist, ob man Traffic mit Geld/Gewinn gleichsetzen kann. Meine Meinung dazu ist ein klares Nein! Denn durch sehr hohen Kurzzeit-Traffic kann Google sogar dazu beitragen das meine Kosten stark ansteigen.

    Natürlich kann ich die Dienste sperren. Gestern wars Google mit der robots.txt, heute will Pinterest und Tumble und Konsorten einen meta-Tag damit sie meine Sachen nicht verwerten und morgen ist wieder was anderes. Bei Millionen von Internet-Diensten kostet das durchaus Geld die Leute ich Schach zu halten die sich an deinen Inhalten bereichern.

    Ich möchte auch gleich mal ein gutes Beispiel nennen TWITTER!! Wenn dort unter einem Link zu deiner Seite Infos in der Detailsansicht stehen sollen dann muss man auf seiner eigenen Seite, also mit Zustimmung, Dinge ändern.

    Warum kann Google das nicht? Die Leute die bei Google oben stehen wollen müssen doch sowieso sitemaps hochladen und co. Da können sie doch die in Ruhe lassen die das nicht machen.

    Es ist eine der großen Errungenschaften unserer Zivilisation das sich der Stärkere nicht einfach alles nehmen kann wie er es möchte. Und ich finde es wichtig das wir diesen Grundsatz auch auf das Internet übertragen, denn es ist und wird in Zukunft noch viel Stärker ein prägender Teil unserer Gesellschaft werden.