WhatsApp nimmt die USA ein:
Mobiler Chatdienst auf stiller
Welteroberungsmission

Schon länger dominiert WhatsApp den Markt der mobilen Chatdienste in Europa. Jetzt führt der aufmerksamkeitsscheue Anbieter aus Kalifornien auch in den USA die Downloadcharts an. Kaum ein Startup wächst momentan schneller.

Vor gut neun Monaten beschrieben wir, wie sich mit WhatsApp ein mobiler Chatdienst anschickt, ein alternatives soziales Netzwerk aufzubauen. Im Gegensatz zu vielen anderen Aspiranten auf einen solchen Status geschieht dies bei dem Dienst aus der Google-Stadt Mountain View nahezu im Stillen, dafür umso effektiver. Das Unternehmen ist bekannt für seine zurückhaltende Pressearbeit. Auf der WhatsApp-Website wird beispielsweise keinerlei Pressekontakt angegeben, und auch mit der Bekanntgabe öffentlicher Meilensteine halten sich die Kalifornier zurück.

Nach wie vor mangelt es an verlässlichen, aussagekräftigen Statistiken zur Nutzung von WhatsApp. Unsere Anfragen an den Dienst blieben stets unbeantwortet. Vor wenigen Tagen aber gab der Nachrichtenservice in einem ungewöhnlichen Akt von Offenheit per Twitter bekannt, nun zehn Milliarden Mitteilungen täglich zu handhaben – wobei diese Zahl eingehende und ausgehende Nachrichten summiert. Jeden Tag werden vier Milliarden Textnachrichten mit WhatsApp geschrieben, sechs Milliarden gehen bei Anwendern der App ein. Grund für dieses ungleiche Verhältnis ist die Gruppenchatfunktion. Durchschnittlich erreicht damit eine verschickte WhatsApp-Nachricht 1,5 Empfänger. Noch vor zehn Monaten mussten “lediglich” eine Milliarde ein- und ausgehende Mitteilungen pro Tag verarbeitet werden. Dies heißt im Klartext, dass sich das Volumen an Textbotschaften seit unserem WhatsApp-Porträt Ende vergangenen Jahres verzehnfacht hat. Ein beeindruckender Wert.

Erster Platz in den US-iTunes-Downloadcharts 

Ein Grund dafür, warum das 2009 gegründete Startup vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit in der Tech-Presse erhält, war seine bisher vergleichsweise geringe Verbreitung in den USA. Entsprechend wenig wurde der Dienst von den dortigen Technologiemedien beachtet, was zu unserem Eindruck beitrug, dass hier relativ unbemerkt ein möglicher Gigant am Entstehen ist. Auch wenn Apples online einsehbare App-Charts etwas anders behaupten – seit zwei Wochen belegt WhatsApp, das für 79 Euro-Cent gekauft werden muss, auch in den USA den Spitzenplatz der Hitliste bezahlter Apps (geprüft mit einem für den US-App-Store gültigen Login). Platzhirsch ist die Anwendung unter anderem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Australien, Belgien, Griechenland, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Neuseeland und Spanien. Ein Blick auf die Statistik des Analytics-Anbieters AppAnnie zeigt: In ganzen 126 von 167 iTunes-Ländern belegt WhatsApp den Spitzenplatz in den Downloadcharts. Deutlich weniger populär scheint WhatsApp bei Android-Nutzern zu sein, obwohl die App dort im ersten Jahr kostenfrei angeboten wird – oder die AppAnnie-Statistik ist fehlerhaft.

Nutzerzahl im dreistelligen Millionenbereich ist realistisch

Eine ältere Schätzung aus dem vergangenen Jahr ging von 100 Millionen WhatsApp-Anwendern aus. Das Unternehmen hat sich dazu bisher nicht geäußert. Aber die jüngsten Angaben zu den versendeten vier Milliarden Nachrichten erlauben natürlich Spekulationen. Würde jeder WhatsApp-Anwender durchschnittlich zehn Mitteilungen pro Tag verschicken, entspräche dies 400 Millionen aktiven Nutzern. Bei pro Tag 100 ausgehenden Nachrichten läge die Zahl aktiver Anwender bei 40 Millionen. Der korrekte Wert liegt vermutlich irgendwo dazwischen.

Mit konzeptionellen Weiterentwicklungen hält sich der Dienst von der US-Westküste traditionell zurück. Neue Features gibt es selten, und Pläne für eine Webversion oder eine API existieren laut einer Meldung vom Jahresbeginn auch nicht. Lediglich was die Sicherheit der Anwendung betrifft, gab es in jüngster Zeit ein entscheidendes Update: Mittlerweile werden die Nachrichten der Nutzer nicht mehr wie bisher im Klartext sondern verschlüsselt versendet. Der Service sah sich davor immer wieder Kritik an seinem laxen Umgang mit dem Thema Datenschutz ausgesetzt. Angesichts des Zwangs, WhatsApp Zugriff auf das eigene Adressbuch zu geben, wird sich daran auch künftig nichts ändern.

Eigenwillige Strategie, die funktioniert

Auch die Einführung einer Verschlüsselung wurde nicht etwa an die große Glocke gehängt sondern schlicht als FAQ-Eintrag veröffentlicht. Whats-App Gründer Jan Koum und sein Team bleiben damit ihrer für das Silicon Valley extrem unkonventionellen Linie treu, möglichst wenig mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Während eine derartige Vorgehensweise gegen alle Regeln von gutem Marketing verstößt und in ihren Ausmaßen sogar das zugeknöpfte Verhalten von Apple übertrifft, gibt der Erfolg den WhatsApp-Machern Recht. Allein die Tatsache, dass der von den deutschen Mobilfunkanbietern als SMS-Nachfolger propagierte Mitteilungsdienst Joyn in der Presse als “WhatsApp-Konkurrent” tituliert wird, spricht Bände.

Deutlicher unterschied: über Google+ wird mehr berichtet, nach WhatsApp mehr gesuht

In einem seltenen Interview gab WhatsApp-Gründer und -CEO Jan Koum Ende 2011 zu verstehen, keine Intentionen eines Verkaufs zu hegen. Dennoch wird mit der zunehmenden Verbreitung auch das Interesse möglicher Käufer zunehmen. Wer diese sein könnten, darüber mögen andere mutmaßen, aber ein Vergleich der Google-Trends-Graphen von Google+ und WhatsApp etwa illustriert, das WhatsApp selbst für die Big Player nicht unattraktiv erscheint. Speziell die, die nicht Facebook heißen. Mit lediglich einigen wenigen konzeptionellen Justierungen und viel Feingefühl ließe sich WhatsApp auf einen Schlag in ein mobiles soziales Netzwerk transformieren, das es in puncto Anwenderzahl und Nutzeraktivität im mobilen Segment mit Branchenprimus Facebook aufnehmen könnte. Ein solcher Gedanke ist für einige der führenden Netzfirmen der Stoff, aus dem Träume gemacht sind.

 

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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16 Kommentare

  1. Ich habe mal eine Frage zu Whatsapp: Was ist denn deren Geschäftsmodell? Wenn das alles kostenlos und ich keine Werbung sehe – womit verdienen die Geld?

    • Früher oder später wohl à la Facebook, das heisst durch die Verwertung von Benutzerdaten … die Adressbücher hat WhatsApp ja schon alle kopiert.

  2. @Marco: Whatsapp kostet im iOS-Appstore 79 Cent, das ist wohl das Geschäftsmodell.
    Das waren übrigens die wohl am besten investierten 79 Cent meines Lebens. Jedoch wäre eine Webversion, Desktopversion evtl sogar mit einer “Wall” für öffentliche Posts (ähnlich Twitter) genial und das Potential ist definitiv da. Ich empfinde Whatsapp trotz der Verschlossenheit als sehr symphatisch.

  3. welche Daten die abgreifen wollen, um sie dann zu verkaufen.

    das machen sie natürlich ausserdem….

  4. Trotz meiner positiven Einstellung gegenüber Whatsapp bin ich in Bezug auf den Datenschutz ja häufig sehr kritisch. Allerdings denke ich, dass Whatsapp die Kontakte tatsächlich nur zum Abgleich auf den Server lädt. Denn irgendwie muss die App ja “einfach” funktionieren.
    Dass dafür keine Hash-werte und/oder Verschlüsselung genutzt wird (inzwischen ja teilweise eingebaut) und die Daten evtl. dauerhaft auf dem Server gespeichert sind, sind natürlich nicht ganz so toll, heutzutage aber doch fast schon “normal” und leider mehr oder weniger akzeptiert/hingenommen.
    Whatsapp könnte hier natürlich deutlich nachbessern und wesentlich mehr Vertrauen schaffen. Aber hey, sind wir in Zeiten von Google&Facebook doch eh schon so gewohnt.

    • WhatsApp könnte auch ohne das Abgreifen der Adressbücher funktionieren – das dient lediglich dem Komfort …

  5. Ist eine gut app. Aber es werden alle texte gespeichert. also, vorsicht.

  6. Ich freue mich zwar, dass sich neue Anbieter am Markt durchsetzen können. Und natürlich kann man so etwas wie Instant Messaging optisch ansprechend und komfortabel gestalten und sich so von der Masse an Konkurrenz-Angeboten abheben. Und ich bin sehr dafür, für einen Service Geld zu bezahlen.

    Dennoch überrascht es mich, dass so viele Leute sich einen neuen Dienst suchen, obwohl sie doch bei Diensten wie ICQ, AIM, Windows Live Messenger (wie der momentan auch grad heißen mag), Skype oder oder oder schon einen Account mit einigen/vielen ihrer Kontakte haben.

    Okay, wäre ich jünger würde ich meine Aufzählung wohl nicht mit ICQ beginnen. Doch Facebook, Twitter und Google+ (bzw. Google Talk, ist ja ein Account) bieten doch ebenfalls schon die wesentlichen Möglichkeiten einer App wie WhatsApp – die dazu noch nicht mal die komfortable Nutzung am PC vorsieht.

    Erstaunlich, dass sich angesichts der vorhandenen Möglichkeiten so viele Leute die Mühe machen, es mit einem neuen Service zu probieren und dafür auch noch bezahlen.

    Was die Chance angeht, aus WhatsApp eine vollwertiges Social Network zu machen: Ja, die sehe ich auch. Aber die bestand bzw. besteht bei etablierten Instant Messaging Services mit ihrer riesigen Userzahl ebenfalls.

    Schade, dass bei Microsoft aus in dieser Hinsicht aus den Diensten unter der zeitweilig genutzten Marke Windows Live nicht mehr gemacht wurde! Noch ist es aber nicht zu spät für einen neuen Anlauf, selbst wenn der Messenger derzeit nicht so angesagt ist. Einen Account und Kontaktdaten haben unzählige User ja auch noch bei Hotmail bzw. Outlook.com.

    Nun ist Outlook auf den ersten Blick nicht die passende Marke, unter der noch ein Soziales Netzwerk etabliert werden könnte. Aber erstens ließe sich hier ja noch was anderes finden, das Potenzial liegt ja in der vorhandenen Accounts und deren Verbindungen zu anderen Usern.

    Und zweitens ist Outlook doch die ideale Marke für ein Soziales Netzwerk, wenn man bedenkt, wie viele Menschen ihre Kontaktdaten und ihre E-Mails über Outlook nutzen. Auf dieser nützlichen Basis aufbauend hätte ein Soziales Netzwerk meiner Ansicht nach eine solide Basis.

    Denn Social Networking um des Social Networkings willens wie bei Facebook wird bald nicht mehr angesagt sein. Das ist auch der Grund, warum ich für Google+ auf lange Sicht optimistischer als für Facebook bin. Social-Media-Funktionen sind nützliche Werkzeuge und werden daher attraktiv bleiben.

  7. Ich habe vor zwei Wochen eine Einladung zu Whats App von meiner Mutter per Sms bekommen, um dann gerade gestern eine Einladung von meinem 83jährigen (!) Großvater dazu zu bekommen. Ebenfalls per Sms. Auf mein nicht internetfähiges Handy.

  8. Bin gerade zufällig über die aktuellen “Hitlisten” ( http://dnn-online.de/web/…-DJ-Kanzel-376864168)gestolpert und war ehrlich gesagt erstaunt darüber, WhatsApp da immer noch auf Platz 1 zu finden. Nach weiterer Recherche hab’ ich erst die Tragweite verstanden, die dieser Dienst mittlerweile einnimmt. Hätte ich in dieser Form nie für möglich gehalten, zumal es sich ja um einen Dienst handelt, dessen “Nachbau” nicht sonderlich schwierig sein dürfte. Ich habe mit die App besorgt, als sie noch kostenlos war…und wurde später darüber belehrt, dass es sich dabei um eine ziemliche Datenkrake handelt. Also vielleicht irgendwann personalisierte Werbung als Geschäftsmodell? Abwarten.

  9. Interessant ist auch zu sehen, was in anderen Ecken der Welt die Whatsapp-Konkurrenten so treiben und an Features bieten…..

    Da fällt mir zum einen LINE ein, das im asiatischen Raum sehr verbreitet ist und dort statt Whatsapp die Download-Charts anführt. VoIP-Calls, Pinnwand, Timeline, Gruppenchat-Hintergründe festlegen…..würde mir gefallen, wenn die Whatsapp-Feature-Reise auch in die Richtung geht.

    Zum anderen gibt es noch den Cubie Messenger, der vor allem mit einer Funktion auffällt: In-App zeichnen. Man kann praktisch kleine Bildchen mit dem Finger skizzieren und die im Chat anderen forwarden, die dann wiederum an meiner Zeichnung weiter rumkritzeln können. Also in etwa was Schulmädchen vor 15 Jahren mit richtigen Zettelchen gespielt haben in digitaler Form. Braucht man als Erwachsener nicht, reicht aber um Whatsapp in mehreren asiatischen Ländern vom Thron zu stoßen…

  10. Whatsapp hat noch nie das ganze Telefonbuch irgendwo hin übertragen!
    Weis garnicht woher dieses Gerücht stammt?
    Einer schreibt es, alle plappern es nach!
    Es muß ein Abgleich der Telefonnummer mit den bei Whatsapp registrierten stattfinden, sonst nichts.
    Wie sollte Whatsapp auch mit einem vor 1 Jahr angeblich auf dem Server gespeicherten Telefonbuch funktionieren?
    Alle neuen würden fehlen, gelöschte wären noch da.
    Es ist doch immer wieder das selbe mit Gerüchten!
    Keiner überlegt erst mal.

7 Pingbacks

  1. [...] ist das kein Wunder.Bleiben wir beim Thema mobile Kommunikation: Der im Artikel von heute früh beschriebene kometenhafte Aufstieg von WhatsApp ist nicht nur Beleg dafür, dass manchmal Dienste ohne Nachhilfe der Presse und aufwändige [...]

  2. [...] Viele der mir bekannten Smartphone-BesitzerInnen nutzen es und sind begeistert – genau wie jede Menge anderer Menschen: Vor wenigen Tagen aber gab der Nachrichtenservice in einem ungewöhnlichen Akt [...]

  3. [...] aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem September 2012.Ads_BA_AD('CAD2');AnalysenWhatsApp nimmt die USA ein: Mobiler Chatdienst auf stiller  WelteroberungsmissionBerliner Startups und ihr Faible für Social Apps: Ein drohendes Akzeptanzproblem und seine [...]

  4. [...] Das jedoch scheint der Beliebtheit des medienscheuen US-Dienstes, über dessen Mitgliederzahlen nur wage Angaben bekannt sind, keinen Abbruch zu leisten.Dass WhatsApp sich in der Gunst der deutschen Smartphone-Anwender direkt [...]

  5. [...] wie es dazu kommen konnte: WhatsApp ist der momentan unbestritten führende mobile Chatdienst mit schätzungsweise mehreren hundert Millionen Anwendern weltweit. Für die große Zahl an konkurrierenden Anbietern – gestern hatten wir hier einige [...]

  6. [...] zu den nutzerstärksten proprietären Kommunikationsdiensten weltweit. Anwenderzahlen im geschätzten dreistelligen Millionenbereich, ein permanentes Anführen der App-Download-Charts in über 100 Ländern und eine Reichweite in [...]

  7. [...] von der in vielen anderen Regionen dieser Welt um sich greifenden WhatsApp-Euphorie unberührt. Erst seit dem Sommer erlebt der Chatdienst auch auf der anderen Seite des Atlantiks ein exponentielles Wachstum. In 114 [...]

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