Smudoo:
Der dubiose Badoo-Klon, der keiner ist

Derzeit erhalten Nutzer unaufgefordert Mails, die auf eine Datingplattform namens Smudoo aufmerksam machen. Was auf den ersten Blick nach einem deutschen Badoo-Klon aus der Feder eines bekannten Inkubators aussieht, entpuppt sich als Fassade.

Das Londoner Startup Badoo gehört zu den wenigen sozialen Netzwerken, denen es gelungen ist, neben Facebook fleißig Mitglieder zu akquirieren. Der Grund: Bei dem Service geht es nicht um die Vernetzung mit bestehenden Freunden und Bekannten, sondern um das Treffen mit fremden Personen. Badoo ist letztlich eine Datingplattform im Gewand eines Social Networks, und erfüllt deshalb andere Anwenderbedürfnisse als der blau-weiße Netzwerkriese. Dass weitere Anbieter versuchen würden, auf den Badoo-Zug aufzuspringen und eigene, weniger dem klassischen Muster von Flirtportalen entsprechende Plattformen zum Kennenlernen ins Netz zu hieven, war vorhersehbar.

Mit Smudoo gibt es für deutsche Nutzer einen derartigen Versuch. Zumindest entsteht sowohl optisch als auch hinsichtlich der Namenswahl der Eindruck, Assoziationen zu dem englischen Dienst seien beabsichtigt. Doch nach einem genaueren Blick wird klar: Es handelt sich nur scheinbar um einen Badoo-Nachahmer.

Unaufgeforderte E-Mail mit Verweis auf Smudoo

Auf Smudoo aufmerksam wurde ich durch eine Mail, die in meinem privaten E-Mail-Postfach eintraf und behauptete, eine Dame namens “Laura” hätte mir bei Smudoo eine Nachricht geschickt. Der darunter platzierte Link würde mich direkt zu meiner Mailbox führen, so das Versprechen. Das Problem: Ich kannte Smudoo bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht und besaß natürlich keine Mitgliedschaft bei dem Dienst. Dass an schnell steigenden Nutzerzahlen interessierte Social-Web-Services derartige Spam-Strategien einsetzen, ist nicht neu: Selbst Badoo fiel in der Vergangenheit durch solche Praktiken auf, ebenso wie der Pinterest-Klon Pinspire aus dem Hause Rocket Internet sowie erst dieser Tage der aus Hamburg stammende Datingservice meetOne.

Während die meisten Nutzer sich über derartige E-Mails zurecht ärgern dürften – immerhin hat ihnen Laura nicht wirklich eine persönliche Nachricht geschrieben – war meine Neugier geweckt. Mein erster Gedanke: Es könnte sich bei Smudoo um einen Badoo-Klon von Rocket Internet handeln. Je weiter ich Smudoo aber unter die Lupe nahm, desto weniger überzeugt war ich von dieser These.

Was zur Rocket-Masche passt: Ein ähnliches optisches Äußeres und Konzept wie ein etablierter Dienst, Parallelen bei der Namenswahl sowie fragwürdige E-Mail-Benachrichtigungen. Doch im Gegensatz zum Fall Pinspire stammte die bei mir eingegangene Mail nicht von Smudoo direkt, sondern wurde im Auftrag der in Wales ansässigen PROeSELECT LTD verschickt. Smudoo bietet jedem Websitebetreiber die Gelegenheit, Werbung für den Dienst zu machen. Laut diesem Affiliate-Angebot winken pro Aktion, also der Registrierung eines vermittelten Users, 84 US-Cent. Bei einem anderen Deal sind es sogar bis zu zwei Euro. Der Verweis in der betreffenden E-Mail war ein solcher Affiliate-Link. Die PROeSELECT LTD mit Sitz in Cardiff ist kein unbeschriebenes Blatt, was zweifelhafte Internetangebote betrifft. Im Sinne der Unschuldsvermutung möchte ich keine direkte Verbindung zwischen diesem Unternehmen und Smudoo herstellen. Allerdings ist allein die Tatsache, dass Smudoo ein entsprechendes Affiliate-Angebot betreibt, bei seriösen sozialen Netzwerken unüblich – eben weil die Gefahr von Spamattacken besteht.

Zurück zu Smudoo: Die Site richtet sich explizit an Nutzer in Deutschland. Bei der Registrierung kann lediglich die Bundesrepublik als Herkunft angegeben werden. Beheimatet ist das Unternehmen laut Impressum jedoch in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Ein Geschäftsführer oder eine verantwortliche Person wird auf der Site nicht angeführt, und auch das Domain-Whois sowie meine Recherchen im Netz lieferten wenig brauchbare Informationen dazu, wer hinter Smudoo steckt und wieso sich ein in Kuala Lumpur ansässiges Unternehmen an einem Flirtnetzwerk für Nutzer in Deutschland versucht.

40 Euro Mitgliedschaftsgebühr pro Monat

Worum es den Machern von Smudoo geht, wird nach einer Registrierung schnell klar: um das Geld der Nutzer. Wenige Minuten nach meiner Anmeldung hatte ich angeblich schon zwei Nachrichten in meinem Smudoo-Posteingang, von zwei verschiedenen Damen – ohne mein Profil mit irgendwelchen persönlichen Angaben oder Fotos bestückt zu haben. Um diese Mails abrufen zu können, müsste ich erst ein kostenpflichtiges Premium-Konto eröffnen. Für die Zahlung stehen sämtliche in Deutschland gängigen Verfahren zu Verfügung, von Lastschrift über Kreditkarte und Überweisung bis hin zur SMS. Ein Testpaket für 10 Tage kostet 1,99 Euro, ein 6-Wochen-Paket satte 9,99 Euro pro Woche. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat.

Spätestens hier erkannte ich: Auch wenn der Samwer-Inkubator Rocket Internet nicht gerade zimperlich ist, was das Überschreiten ethischer Grenzen betrifft, so handelt es sich bei den Köpfen hinter Smudoo um ein ganz anderes Kaliber von “Unternehmern”. Zudem musste ich feststellen, dass die durchaus moderne Startseite von Smodoo lediglich eine Fassade für ein vollkommen unzureichend und altmodisch wirkendes Netzwerk darstellt, das weder in puncto Design noch Geschwindigkeit heutigen Standards entspricht. Mobile Apps für Android und iPhone werden zwar angekündigt, aber existieren derzeit noch nicht.

Kurzum: Smudoo ist nicht mehr als ein Schein-Klon von Badoo, der sein wahres Gesicht gleich nach der Registrierung zeigt, und zielt allein darauf ab, an das Geld von flirtwilligen Usern in Deutschland zu gelangen. Wie Smudoos Facebook-Page 184.000 Fans generieren konnte, von denen die meisten in Südostasien beheimatet sind, bleibt ein Rätsel.

Die Spur führt in die dunkleren Ecken des Internets

Aber zurück zu der Frage, wer hinter Smudoo steckt. Ein Anruf unter der angegebenen malaysischen Telefonnummer führte nach mehreren Zwischenstationen dazu, dass ich immerhin den Namen der beim verantwortlichen Unternehmen “Online Community Sdn. Bhd.” zuständigen Person erhielt: Connice Lee sei am Freitag nicht im Haus, aber am Montag wieder zu erreichen, wurde mir mitgeteilt. Laut ihrem Facebook-Profil ist sie bei einer Firma namens YieldAds.com tätig – ein ebenfalls in Kuala Lumpur beheimatetes Werbe- und Affiliate-Netzwerk, das auf der Website von Smudoo als zuständiges Affiliate-Unternehmen verlinkt wird. Der Schluss liegt also nahe, dass YieldAds selbst für den Betrieb von Smudoo veranwortlich ist – sonst würde bei der Frage nach einem Smudoo-Ansprechpartner nicht eine Mitarbeiterin von YieldAds genannt werden. Laut Xing und LinkedIn beschäftigt YieldAds eine Reihe deutscher Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben hierzulande auch ein Büro.

Sucht man nach dem genannten Werbenetzwerk, werden Zusammenhänge deutlich, welche auch die letzten Zweifel ausräumen, mit welcher Klientel man es hier zu tun hat, und die nahelegen, dass die Strippen aus Deutschland gezogen werden. Dass es sich bei Smudoo um einen ernsthaften Versuch handelt, im wachsenden Markt für mobiles “Casual Dating” Badoo Konkurrenz zu machen, ist vorsichtig ausgedrückt unwahrscheinlich. An diesem Punkt müssen wir die Verstrickungen auch nicht weiterverfolgen, da wir nun Klarheit darüber haben, in welche Kategorie von “Startup” Smudoo einzuordnen ist. Bisher ist die deutsche Presse auf das Treiben des Dienstes nicht aufmerksam geworden. Sollten aber auch andere Nutzer in Deutschland Mails von Smudoo erhalten haben, kann es nicht schaden, auf die Hintergründe hinzuweisen. Und darauf, dass Mitglieder in jedem Fall erst Geld hinblättern und sich in ein teures Vertragsverhältnis begeben müssen, bevor sie die angeblichen Nachrichten von Laura & Co abrufen können.

Nachtrag: Auch BasicThinking-Redakteur Jürgen Vielmeier berichtet, Smudoo-Mails erhalten zu haben.

Nachtrag 2: Einige Verhaltenstipps zu Smudoo und zum Umgang mit nicht gerechtfertigten Zahlungsaufforderungen von dem Dienst findet ihr hier.

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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49 Kommentare

  1. Habe gerade mal nachgesehen: Auch in meinem Spamordner waren Mails von Smudoo. Betreff: “Nachricht von Laura aus Neukirchen”

    • tach auch,
      bei mir hieß sie diana.aufmerksam wurde ich nur weil meine ex auch diana heißt.

      lg

  2. Super Rechercheeinsatz, freut mich sehr als Leser!

  3. Seltsam ist, dass ich in der Werbemail auf meinen Wohnort angesprochen werde. Genau diese wirre Wohnortkombination habe ich allerdings nur einmal im Leben angegeben, zu meinem Studienstart als ich mich bei Myspace angemeldet habe …
    die Mailadresse können die nur von dort haben !

  4. Toller Artikel und sehr weitgehend recherchiert.
    @Dominik
    Wenn das stimmt, dann habe ich hier einen interessanten Artikel: http://horizont.net/aktue…e-selbst_104750.html – Ein Schelm wer böses denkt…

  5. Bei mir kam die gleiche Mail an zwei verschiedene AOL-Adressen.
    Beides Mal mit richtigem Namen und Wohnort. Diese Kombination kann eigentlich nur von AOL selber stammen, da ich die eine Adresse nur selten nutze und z.B. nicht bei MySpace angemeldet bin.

  6. Bei mir ging es an eine Adresse, mit der ich nie bei MySpace registriert war. Und bei AOL hatte ich noch nie ein Konto.

  7. Klasse Recherche und super geschriebener Beitrag, danke! Bei mir kam Smudoo-Spam ausser von Smudoo selbst auch von “Umfrageportal” mit “Laura66″-Nachricht.
    Was soll man denn am besten dagegen tun? Nur löschen oder auf den Abbestellen-Link gehen (Sie möchten unsere Benachrichtigungen abbestellen? Klicken Sie nachfolgenden Link:http://umfrageportal.emai…go/rprjbwwi/dm836un7)?
    Oder die Mail mit “Ablehnen” über das Mailprogramm von Apple als unzustellbar zurückschicken?

    • Danke.

      Mit dem Klick auf Abbestellen verifizierst du die Gültigkeit der Adresse. Würd ich nicht machen. Wenn solche Mails häufiger kommen, am besten eine Regel erstellen, die Mails mit dem Stichwort “Smudoo” direkt löscht.

  8. Leute ich habe mist gebaut =( ich habe mich dort versehentlich angemeldet )): und natürlich meine addresse angegeben ): bekomme ich nun einen Brief nach Hause zugeschickt in dessen ich etwas bezahlen muss? ):
    Bin am boden zerstört :///

    • Ich glaub da musst du dir keine Sorgen machen. Die Bezahlung erfolgt direkt über die Site. Wenn du dort nicht deine Kontodaten angegeben hast, erhältst du einfach keinen Zugriff auf die Premiumfunktionen und musst nichts bezahlen.

    • Dankeschön :´D !!! Sie haben mir wirklich weiter geholfen, ich wusste einfach nicht mehr weiter :/!
      Eine Frage hätte ich noch… kann man sich dort nicht einfach abmelden? o,O
      Und echt tolles Artikel ;)!!

    • Angeblich soll das per E-Mail an die dort im Impressum angegebene Service-Adresse gehen. Ich würd mich aber nicht darauf verlassen.

  9. Uhmmmm ok, solange ich kein ärger bekomme ist es mir relativ egal, ich werde die site sowieso nicht benutzen, da ich sie nicht brauche.
    Danke nochmal!! (:

  10. Bei meinem Freund kam genau die gleiche Mail.
    Und bei ihm stand auch noch das er diese Mail bekommen hat weil er sich in deren Verteiler eingetragen hat. Und wenn er das nicht mehr wollen würde soll er auf einen link von ” Umfrage-Barometer” gegen. Ist das auch seine eine verarsche das er sich dort angeblich in den Verteiler eingetragen hat? Wer kann helfen?

  11. Ich habe auch gerade einenNachricht erhalten und mich gewundert da ich mich niergends angemeldet habe,ich hoffe nur da komen nicht noch mehr nachrichten.

  12. ja genau das stand bei mir auch drin,es ist nur verarsche!!

  13. Um das Rätsel zu lösen: 100.000 Facebook fans kosten 1.700,- euro, in asien wahrscheinlich noch weniger! http://ebay.de/itm/100-00…100000-/190532156444 Die haben sich die fans ergaunert. Wird halt alles versucht, um an das Geld anderer Leute zu kommen. Ist das gleiche Modell wie die anderen abos auch. Die leute lesen sich nichts durch und klicken auf anmelden.

    • Heißt dass, dass ich nun doch etwas bezahlen muss? Ich habe mich dort wie eine doofe angemeldet, bankkontodaten habe ich aber nicht eingegeben ich bin nicht als premium mitglied angemeldet. Nun habe ich ne e-mail zugeschickt bekommen vom smudoo kunden support wo ich so ne komische umfrage machen soll. Habe selbst verständlich nicht drauf geklickt ):.
      Srry dass ich nerve, ich habe einfach nur angst .-.
      Ich habe nur die die richtige straße und hausnr. und die richtihe Stadt eingegeben.
      Ich habe meine richtige Plz und mein richtigen Namenfalsch eingegeben…

  14. Ich habe auch vorhin ne Nachricht von “Laura” erhalten. Was ich sehr erbärmlich finde ist, dass Smudoo auch den Wohnort, den man bei Facebook angegeben hat, ermitteln konnte.
    Da steht nämlich “Laura aus Hannover”. Mittlerweile lebe ich nicht mehr dort, habe das aber in meinem Facebook-Profil nicht geändert.
    Finger weg von dieser Bande!

  15. Also ich habe Post von Jenny aus Hamburg. Suprise surprise, wo wohne ich nur. Also mir scheint das sehr lächerlich zu sein, erinnert mich an die Zeiten von ilove.de falls sich noch einer daran erinnert.

    Kurzum, netter Bericht zum Thema Smudoo; informativ und prägnant, anmelden werd ich mich sowieso nicht, sonst gibts Schelten zu Hause ;-)

    Beste Grüße
    Dukk

  16. Hello dear user,

    Thank you for your message.

    As requested, we have received your revocation, and registered in the system.
    We deeply regret your decision. If you change your mind, we would be delighted to welcome you too.
    Furthermore, we wish you much fun.

    Ticket Details
    Ticket ID: NRA-196-12522
    Department: General
    Type: Issue
    Status: Closed
    Priority: Critical

    Dass ist nun die letzte Nachricht dass ich heute von denen bekommen habe -.-´
    Heißt es sie haben mein Konto dort geschlossen? Oder wie soll ich es verstehen? .-.

  17. Auch ich bekam eine Spammail eine Dame namens Jenny aus Minden wolle mich kennen lernen!!!!Das Problem bei mir war ich kenne sogar eine Jenny aus Minden!!!!Auch Ihren Freund kenne ich sehr gut und so fragte ich mich was das ganze denn sollte,warum Sie mich kennen lernen wolle wo man sich doch schon gut kennt!!!!Nachdem ich etwas geforscht hatte im Net auch durch diesen Beitrag kam ich dahinter das alles nur ein blöder Fake ist und nichts aber auch gar nichts dahinter steckt.Bei Badoo bin ich gemeldet aber dort muss man für alles Bezahlen um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen,ich werde dort in nächster Zeit meinen Account löschen!!!

  18. Vielen dank für die ausführlichen Infos.
    Ich bekomme auch solche Mails und ich finde es schon ein starkes Stück, dass solche Firmen so vorgehen.

    Lächerlch finde ich, dass ich mit NULL angesprochen werde und das mir als Frau Namen von Frauen zugesendet werden.
    Also sind die nicht nur dreist sondern auch noch doof dabei. Ganz gefährliche Kombination.

  19. Schweine Seiten die Frauen gibts gar nich die klauen Fremde Profile

  20. Ich habe vor wenigen Minuten ebenfalls eine Mail der besagten Laura erhalten.

    Danke für die Recherche-es ist gut zu wissen, was nun noch meinen Papierkorb besudelt.

    Es würde nicht schaden mehr Erfahrungsberichte zu sammeln, damit dieser Mist endlich negativ publik wird. Deswegen hoffe ich, dass sich noch Weitere hier melden.

    Danke nochmal!

  21. Ich kann sogar noch weitaus mehr berichten. Unser Sohn ist nämlich darauf reingefallen und hat eine 24 Std. Mitgliedschaft erworben. Knackpunkt ist – auch die muss sofort wieder gekündigt werden, ansonsten hat man nämlich das Premiumpaket von 6 Wochen an der Backe. Aufmerksam war er durch Werbung via Facebook geworden und hatte sich angemeldet. Nachdem dann natürlich Nachrichten eintrudelten konnte er diese dann erst nach Buchung des Testzugangs lesen. 1,99 erschien ihm nicht viel und natürlich musste Lastschriftverfahren gewählt werden – die Klausel der weiteren Mitgliedschaft wurde natürlich überlesen. Eine Bestätigung dieser Mitgliedschaft bekam er natürlich nicht so dass die Widerspruchsfrist (14) einfach verstrich. Exakt 14 Tage später wurde zunächst 1,99 abgebucht, am Tag darauf (17.07)dann 59,95. Um zu klären wie diese Kosten nun entstanden sind loggte er sich in seinem Account ein und suchte erfolglos irgendwo eine Auflistung der Gebühren – die erscheint nämlich nur kurz beim Erstlogging bzw. Abschluss dieses Premiumvertrages, so dass selbstredend auch keiner der User jetzt noch Widerspruch einlegen würde weil er gar nicht sieht was er da abgeschlossen hat. Eine Mail an Smudoo mit sofortiger Kündigung und Nachfrage über Entstehung der Kosten wurde am Tag darauf beantwortet. Da auf seinem Konto nicht die erforderliche Deckung war, kam es am Tag darauf zu einer Rückbuchung. Immer noch in dem Glauben das er zwar über den Tisch gezogen wurde, aber einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen hat, sind wir in Vorleistung gegangen. Wir haben das Geld am überwiesen auf das Konto das die Lastschrift eingezogen hatte und haben via Mail Smudoo darüber informiert. Die Überweisung wurde dann aber zurückgebucht weil diese Kontoverbindung aus ominösen Gründen nicht dafür genutzt werden konnte. Wir haben sofort Smudoo informiert und um Daten einer gültigen Kontoverbindung gebeten. 4 Tage ! später erhielten wir eine Mail von Smudoo in der man uns mitteilte dass die Forderung bereits an ein Inkassounternehmen gegangen sei. Die Kontaktdaten schickte man uns gleich mit. Bloss erreichen konnte man dort niemanden. Das Inkassounternehmen ist die National Inkasso GmbH – vorher als dubioses Inkassounternehmen unter dem Namen wellcollect GmbH bekannt. Auf deren Website gab es die Möglichkeit ein Login zu beantragen. Es dauerte auch nicht lange da bekam unser Sohn Post mit der Forderung über die 59.95 nebst Kostenersatz für allen möglichen Quatsch. Wir informierten das Inkassounternehmen über den verlauf der ganzen Aktion, schickten via Mail auch sämtliche Mails die zwischen smudoo und unserem Sohn hin und her gegangen waren, sendeten die Kontobelege der Überweisung und Rückbuchung als Anhang zu. Angeblich hatte man dann aber keinen Anhang erhalten. Ich änderte das Format in pdf und sendete sie erneut – wieder keine Bestätigung. Es dauerte wenige Tage da lag erneut eine Forderung im Briefkasten.. Diesmal waren wir schon bei der Summe 138,36 und das obwohl die Hauptforderung zwischenzeitlich längst an das Unternehmen rausgegangen war. Anbei auch ein Passwort um die Onlineseite des Unternehmens nutzen zu dürfen.. Dort in der Auflistung stand unter andere, 6,50 Bonitätsprüfung. Eine solche Prüfung darf berechtigterweise von Unternehmen nur dann gefordert werden wenn sie ein erhöhtes Ausfallrisiko besteht. Da wir aber das Inkassounternehmen sofort bei Kenntnis über den Vorgang informiert hatten und dass bevor wir von ihnen Post erhielten – bestand dieses Risiko nicht und eine Einwilligung unseres Sohnes zur Abfrage dieser Daten lag nie vor. Der absolute Clou dieser Geschichte ist jedoch – auf der Website konnte man auch die Vollmacht aufrufen die die Fa. Online Community SDN. BHD. (smudoo) dem Inkassounternehmen ausgeste4llt hat. Und – oh- diese Volmacht wurde bereits am 17.07 ausgestellt – an dem Tag an dem die Lastschrift von Smudoo eingezogen wurde, es noch nicht zu einer Rückbuchung gekommen war etc. Das lässt den Schluss zu dass hier Methode hintersteckt und diese Unternehmen eng verknüpft zusammenarbeiten um gemeinsam riesige Abzocke zu betreiben. In einer Mail haben wir das Inkassounternehmenb mit diesen Rechtsgrundlagen konfrontiert – es kam tatsächlich eine Antwort – wir sollen doch bitte einen Kontobeleg über die Transaktion vorlegen  und der onlinezugang zur website des Inkassounternehmens wurde auch am selben Tag noch gesperrt . Leider zu spät – alles gespeichert und ausgedruckt :- )

    • Danke für diesen ergänzenden Bericht. Wirklich überraschend ist derartiges Verhalten angesichts des Gesamtkonstruktes Smudoo ja nicht. Schön, wie ihr hartnäckig geblieben seid!

  22. Hallo an alle,

    ich bin so froh, auf diesem Blog gelandet zu sein und danke für alle Kommentare.
    Auch ich bin von Smudoo auf die gleiche Weise angelockt worden. Bei der Anmeldung fiel mir auf, dass meine PLZ nicht angenommen wurde (falsche Eingabe). Es blieb für Görlitz(Sachsen) immer nur die 50000. Eine NULL am Anfang kennen die wohl nicht.
    Mein Username war vergeben – so habe ich mich mit “abcdefg” angemeldet. Und prompt kamen schon zwei Interessentinnen. Mein Profilbild ist zu sehen und da ich 53 Jahre alt bin, war ich überrascht über so viele Mädels, die mir teilweise wie 13/14 vorkamen. Seitdem bekomme ich täglich viele Angebote (wobei die Namen schon für Jugend sprechen), aber ich kann sie nicht abrufen, da ich noch nicht bezahlt habe.
    Ich war kurz davor, die 1,99 € zu löhnen, man konnte ja dabei nichts falsch machen, als mir bei den Geschäftsbedingungen auffiel, die Kündigung einen Monat zuvor einzureichen.
    Wie soll den das gehen???
    Genauer gesagt, ich müsste drei Wochen vor der Anmeldung gekündigt haben, damit es mir nicht so geht wie dem Sohn von Nici.
    Facit: Hände weg und so viele wie möglich davor warnen.

    Grüße Capriol

  23. Hallo miteinader,

    mir ist genau die selbe Geschichte geschehen wie Nicí’s Sohn. Da aber mein Konto ebenfalls nicht gedeckt war, wurde der Betrag in Höhe von 59,94€ nicht abgebucht. Stattdessen habe ich nun einen Brief erhalten, worin steht das ich nun einen Betrag von 74,44€ zu überweisen habe an ein Inkassounternehmen. Wie ihr sieht gibt es viele Parallelen zwischen Nici und meiner Erfahrung mit Smudoo, jedoch stellt sich mir nun die Frage, was ich jetzt genau tun solle bzw. nicht tun soll. Soll ich das Geld überweisen, oder habe ich noch andere Möglichkeiten?

    Wären nett wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

    Danke!

  24. Es gibt bei Computerbild einen vorgefertigten Brief genau für solche Fälle. Einfach ausfüllen und abschicken. Hat bei mir in einem Fall auch geholfen

    http://computerbild.de/ar…en-sind-4518351.html

  25. Den Musterbrief gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder (Minderjährige)

  26. “Laura” schreibt mich mehrmals täglich an und das seit Tagen. Meinen Wohnort erwähnt sie nicht und sie schreibt an Michael. Das einzige soziale Netzwerk, bzw die einzige Community wo ich mit Realnamen vertreten bin ist Facebook. Dort allerdings mit meinem Zweitnamen. Somit sind also nicht nur die sozialen Netzwerke Ort des Daten-Fishings. Den Realnamen muss Smudoo woanders erschnüffelt haben. Ausserdem schreibt “Laura” an 2 verschiedene Email-Adressen. Da wird irgendwo und irgendwie im großen Stil ausspioniert, den ich bin absolut nicht “netzaktiv”

  27. Ich bekomme diese Mails auch seit ein paar Wochen, an eine e-Mail Adresse, die nur für einen Software-Download aus dem Chip-Adventskalender über pro.de verwendet wurde…

  28. Ich habe auch Nachricht von Laura bekommen. Daraufhin habe ich direkt versucht Kontakt mir dem Unternehmen aufzunehmen und habe eine email and service@smudoo.com verschickt, in der ich die Betreiber gebeten habe mir keine Spam-Mails mehr zukommen zu lassen. Bei fast allen seriösen Unternehmen klappt das ohne Probleme. Die Antwort von Smudoo.com war eine Computer generierte Email mit der Bitte meine Anmeldedaten herauszugeben, was natürlich unsinnig war. Danach habe ich wieder geschrieben und wieder geschrieben. Mitlerweile bekomme ich immernoch die gleich Werbemail von Laura zugeschickt. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als Laura in den automatischen Spam zu verbannen und abzuwarten, bis das Unternehmen genug Geld eingenommen hat und die Pforten wieder schließt!

  29. Der Spam geht weiter:
    Jetzt kommt auf dem gleichen Weg Maxda Kreditwerbung auch von PROeSelect sowie “E-Mail-Services aus der Cloud” von Digital Onlineworld Ltd., Caldervale Road 1, Wakefield, West Yorkshire, WF1 5PF, U.K

    • hab ein problem habe mich da angemeldet 1.99 bezahlt und nun nach 13 tagen haben dir mir geld abgebucht. die email die ich dafür registrit habe gibts nicht mehr und somit habe ich keine email erhalten. habe nun email geändert damit die mir antworten habe denen gesagt das cih das kündigen will einmal auf der seite und per email. kann ich nun mein geld zurück bekommen waren 39.96 oder was? bitte helft mir :(((

    • Wer für Maxda Darlehensvermittlungs GmbH unverlangte Werbe E-Mail – SPAM – bekommt, dem rate ich zur Abmahnung und dann ggf. zur Klage. Die Rechtslage ist klar und deutlich.

      Ich habe Maxda abgemahnt und dann verklagt.

      Heute, 10.10.2012, kam das Urteil. Maxda wurde zur Unterlassung veruteilt.

  30. Interessant, was man hier zu lesen bekommt!
    Ich habe ebenfalls Post bekommen! “Sabrina hat dir eine Nachricht geschickt!” Was ich sehr dreist finde, da ich in wirklichkeit auch eine Sabrina kenne… Spionieren die jetzt auch noch aus, mit wem man im realen Leben bzw. über Facebook befreundet ist!? Kann eigentlich nicht sein, da ich alle Daten verborgen habe… Und kein Fremder meine Daten sehen können >SOLLTE<!….
    Oder hat sich da wer in alle Netzwerke gehackt!?

  31. Danke userasdfg! Der Musterbrief hat fabelhaft funktioniert. Sie haben sich nicht mehr gemeldet und es gab keinen erneuten Versuch mir Geld abzuheben. Ich hatte wohl nochmal Glück im Unglück!

    @blubbiblubb Versuch es doch auch mal mit dem Musterbrief von userasdfg!;)

  32. Hallo,

    bekomme auch diese tollen E-Mail’s ! Habe mich aber persönlich nirgends angemeldet ! Muß ich jetzt Angst haben das hier irgendwann eine dicke Rechnung kommt ?

    SG Mario

  33. Hallo,
    Habe gestern den gleichen fehler gemacht und für 1,99€ das lastschriftverfahren gewählt.
    Jetzt habe ich eine frage:
    Wie kündige ich dieses jetzt?
    Einfach bei smudoo selbst die Mail schreiben?
    Reicht das aus?
    Wäre für eure hilfe dankbar

  34. Hallo nana bei mir ist genau das selbe wie ist es bei dir jetzt weiter gegangen buchen die immer noch den Betrag ab weil bei mir wurde bei der Kündigung auch 36,96 abgebucht. Aber in der Email steht

    Hallo lieber Nutzer,

    vielen Dank für deine Nachricht.

    Wunschgemäß haben wir deine Kündigung zum Ende der Laufzeit entgegengenommen und im System eingetragen.
    Deine Entscheidung bedauern wir sehr. Solltest du es dir anders überlegen würden wir uns sehr freuen dich bei uns begrüßen zu dürfen.
    Weiterhin wünschen wir dir viel Spaß.

    Dein Smudoo Team

    meine Frage dazu: wie lange geht die Laufzeit noch ich hatte ja nur ein 10 Tagespaket bezahlt und nicht mehr.

  35. hallo zusammen wurde auch gespamed und habe da sogar schon einen nickname dwr meiner emailadresse ähnelt habe aber nichtmal das 1, 99 dummenfanger testabo abgeschlossen demnach musste sogar nach deren agb alles noch kostenfrei sein oder muss ich da jetzr innerhalb von 14 tagen was kundigen was ich nicht abgeschlossen habe ? meine Bankverbindung haben die ja eh nicht

  36. Bei mir haben sie endlich eine kündigungsbestätigung geschickt das sie mein Konto zum ende der Laufzeit kündigen wenn dies nicht geschieht und die buchen weiterhin Geld ab was in paar tagen sein kann dann werde ich das Geld zurück holen und einen Anwalt aufsuchen.

  37. Smudoo: Der dubiose Badoo-Klon, der keiner ist

  38. Hi Leute ich bin darauf rein gefallen, durch die laura… ich habe mich dummerweise da angemeldet und auch das Testabo von 1,99 € per lastschrift bezahlt.

    meine frage nun wie kann ich das jetzt alles kündigen somit ich kostenlos raus komme oder wenigstens mit einem blauen Auge?
    Kann man vielleicht für die sein Konto sperren lassen?

    bitte um schnelle Antwort danke schön ;)

  39. Alles Blödsinn, ich bin männlich und kann bei der “smudoo-site” alles nutzen.

    da wurde mir nie nach Geld gefragt.

    andere seiten: wie flirtarfair oder elititepartner oder kuscheldings site oder … ich könnt etliche Aufzählen, die für Nachrichten lesen, schon Geld sehn wolln !!!

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