Cash-Cow mit Zukunft:
Warum Facebook eine
Suchmaschine starten sollte

Facebook wird alles dafür tun müssen, um neue Erlösquellen zu erschließen. Der Start einer eigenen Suchmaschine erscheint deshalb sehr wahrscheinlich.

In der Woche nach dem größten Börsengang der Internetgeschichte — der sich auch immer mehr zu einem der problematischsten entwickelt – fällt es schwer, sich nicht in überdurchschnittlich vielen Artikeln mit Facebook zu befassen. Wir hoffen, ihr seht es uns nach! Als Gastautor Hubertus Porschen in seinem gestrigen Beitrag die künftigen Herausforderungen und Chancen des nun unter ganz neuem Druck stehenden sozialen Netzwerks beleuchtete, kam er auf einen Punkt zu sprechen, den ich an dieser Stelle noch einmal separat aufgreifen möchte: Facebooks Potenzial als Suchmaschine.

Facebooks Suche in seiner bisherigen Form ist nicht der Rede wert. Über das zentrale Suchformular lassen sich zwar sowohl interne Inhalte, Apps und Kontakte als auch Webcontent (durch die Integration von Bing) suchen. Dies ist aber weder besonders nutzerfreundlich gelöst, noch macht es Spaß oder sorgt für den Eindruck, hiermit könnte Facebook Google oder andere Suchmaschinen in Bedrängnis bringen. Nein, bisher ist die Suche maximal zweckmäßig, im schlimmsten Fall aber unbrauchbar.

Dass dies für immer so bleiben wird, erscheint spätestens im Angesicht der jüngsten Klagen über die Einseitigkeit und mangelnde Effektivität des bisherigen Facebook-Geschäftsmodells äußerst unwahrscheinlich. Denn wie jeder von Google weiß, stellt eine Vermarktung von Suchwörtern nach wie vor eine ultimative, relativ krisenfeste Cash-Cow dar. Anwender, die nach etwas Spezifischem suchen, sind für zur Intention passende Anzeigen deutlich empfänglicher als Nutzer, die bei Facebook mit ihren Freunden interagieren.

Suchwortvermarktung bleibt Cash-Cow

Trotz der verbreiteten These, dass Empfehlungen des Social Graph künftig der klassischen Suche Konkurrenz machen könnte, gibt es wenig Grund zur Annahme, dass wir im angebrochenen Jahrzehnt deutlich weniger im Netz recherchieren werden. Die Art und Weise, wie dies abläuft, könnte sich verändern und stärker Signale aus dem persönlichen Umfeld sowie neue Bedienkonzepte mit einbeziehen. Doch die Suche als gängiger Weg, um online an spezifische Informationen zu gelangen, wird nicht so schnell verschwinden – womit auch die Suchwortvermarktung ein lukratives Geschäftsmodell bleibt.

Genau deshalb ist in nächster Zeit mit einer Offensive von Facebook im Suchmarkt zu rechnen. Hubertus Porschen verwies in seinem Text auf eine Prognose des Marktforschungsunternehmens Greenlight, das davon ausgeht, dass die Lancierung einer vollwertigen Suchmaschine dem Social Network aus dem Stand einen weltweiten Marktanteil von 22 Prozent bescheren könnte. Angesichts von fast 500 Millionen Nutzern, die sich täglich bei dem Dienst einloggen (manche davon auch über Drittanbieter, die Mehrzahl jedoch direkt bei Facebook), erscheint diese Vorhersage nicht unrealistisch. Im vierten Quartal 2011 erwirtschaftete Google 7,29 Milliarden Dollar über eigene Sites, 69 Prozent des Quartalsumsatzes. Hochgerechnet auf die 38 Milliarden Dollar Umsatz, die der Interntgigant im Gesamtjahr 2011 generierte, wären dies rund 26 Milliarden Dollar Umsatz aus Anzeigen auf Google-Angeboten. Die Suchwortvermarktung dürfte dabei den Löwenanteil ausmachen (und YouTube einen kleineren Teil). Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, was für ein Geschäft sich Facebook, das derzeit pro Quartal lediglich rund eine Milliarde Dollar umsetzt, mit seiner schwachen Suche entgehen lässt.

Momentan steuern User das kalifornische Netzwerk an, wenn sie mit ihren Freunden kommunizieren oder unterhalten werden wollen, und Google, sofern sie nach etwas suchen. Mit Google+ möchte letztgenannter Konzern dieses Verhältnis zu seinen Gunsten verändern. Es wäre ein Wunder, wenn Facebook nicht ernsthaft versuchen würde, das Thema Suche stärker zu belegen. Die enge Kooperation mit Microsoft und dessen Suchmaschine Bing ist aufgrund der weltweit geringen Bing-Reichweite bei weitem nicht genug, zumal sie Facebook auch aus wirtschaftlicher Sicht garantiert nicht das einbringt, was eine eigene Suchwortvermarktung an Erlösen verspräche.

Voraussetzungen für Facebook Search sind gut

Die Integration einer Suchmaschine wäre für Facebook eine Leichtigkeit. Das Suchfeld existiert bereits, Nutzer wissen genau, wie eine Suchmaschine funktioniert, und dank der Nutzungsdaten sowie Likes von 900 Millionen aktiven Mitgliedern ließe sich das vieldiskutierte aber bisher in der Praxis eher enttäuschende Konzept der Social Search endlich perfektionieren. Auch sollte es dem US-Unternehmen nicht schwer fallen, den regelmäßig aktiven und damit eher loyalen Teil seiner Anwenderschaft zur Nutzung einer vollwertigen Suche-Funktion zu animieren.

Je länger ich darüber nachdenke, desto offensichtlicher erscheint eine Facebook Suche. Und was spräche dagegen? Wahrscheinlich wären es vorrangig kartell- und datenschutzrechtliche Aspekte, die sich als Herausforderungen erweisen würden. Doch wenn Google seine Vielzahl von Webangeboten mit seiner global absolut dominierenden Suche und dem Social Network Google+ verknüpfen darf, spricht erst einmal wenig dafür, dass Facebook dies verwehrt bliebe. Im Gegenteil: Angesichts eines Google-Suchmarktanteils von über 90 Prozent in einigen Ländern (darunter Deutschland) ist nicht unmöglich, dass Kartellbehörden sogar Gefallen an mehr Konkurrenz im Suchsegment finden.

Facebook könnte für die Suchmaschine auf eine noch engere Zusammenarbeit mit Bing setzen, eine eigene Lösung entwickeln oder sich eine externe Suchmaschine einverleiben. In puncto Qualität der Ergebnisse hat bisher noch kein alternativer Suchanbieter Google das Wasser reichen können. In Kombination mit Facebooks gigantischem Datenschatz allerdings verändern sich die Vorzeichen.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Angestellten einer der kleineren Suchmaschinen wie DuckDuckGo oder Blekko demnächst Facebook auf ihren Visitenkarten stehen hätten.

Halten ihr einen Vorstoß von Facebook in den Suchmarkt für erstrebenswert?

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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17 Kommentare

  1. Genau deshalb ist in nächster Zeit mit einer Offensive von Facebook im Suchmarkt zu rechnen.

    Hab statt Suchmarkt zuerst Supermarkt gelesen und gedacht “Der Weigert ist der Zeit wieder voraus.”

    Zum Thema: dass Facebook in den Suchmarkt vorstoesst halte ich fuer sehr wahrscheinlich und auch sinnvoll. Ehrlich gesagt wundere ich mich schon seit 2 Jahren, dass sie da nichts Grosses weiterbringen. Vor allem nachdem Microsoft eingestiegen ist haette ich mir mehr erwartet. Technologie und Arbeitskraefte waeren ja vorhanden.

  2. Nicht nur erstrebenswert, sondern für unabdingbar. Ohne richtige Suchmaschine ist das in sich ohnehin schon sehr abgeschlossene Facebook über den eigenen Netzwerkkreis hinaus wenig bis nichts wert. In dem Zusammenhang muss leider auch zu Google+ kritisch angemerkt werden, dass dessen Suche viel zu wenig, im Prinzip nur unsichtbar in den Google-Suchverbund eingebunden ist.

  3. Ich glaube, es gibt zwei Formen von Suche: Eine interne (Facebook als Verzeichnis) und eine externe (ein Google-Konkurrent, angetrieben durch die Likes und den Social Graph).
    Ein paar Gedanken zur internen Suche: Die hat FB lange vernachlässigt, selbst die Personensuche ist unbrauchbar. So.cl besetzt ein bisschen die Interessens-Nische, Ark.com geht in Richtung Personen. Beides ist definitiv verbesserungswürdig (man gucke sich die Ark-Taxonomie an, x Schreibweisen und Ausdrucksformen für ein Interesse/Buch/Kinofilm). Das könnte von FB sicherlich besser nachgebaut werden.
    Bei der Websuche muss man sagen, dass Google trotz aller Schwächen ein verdammt gutes Produkt hat. Schon Bing ist ordentlich, aber inzwischen definieren wir Relevanz fast schon über Google. Da wäre es sicherlich schwierig, schnell hinzukommen (alleine schon, weil Google den Vorsprung durch Datenmassen, also Anfragen und Klicks hat). Wobei man im Bereich der Empfehlungen sicherlich ziemlich viel aus dem Social Graph ziehen könnte. Aber reicht das? Bei FB wird sicherlich gerade fleißig herumprobiert, was die Datenbanken hier liefern können.

  4. Hat Facebook nicht sogar schon angefangen mit bing an einer sozialen Suche zu basteln. Da bei Google ja primär die Maschine entscheidet, könnte eine neue Sortierung die aufgrund von sozialen menschlichen “Likes” sortiert gut passen.

    Wir machen übrigens eine Suchmaschine die nach Nachhaltigkeit sortiert. Also ich nehem an in Zukunft wird es darum gehen wie und nach welchen Kriterien sortiert wird.

    gruß

  5. Erstrebenswert ja!

    Aber eine mit Google vergleichbare Web-Suche zu schaffen ist alles andere als einfach. Da hilft auch viel Geld wenig.

    Der Aufbau eines brauchbaren Index dürfte einige Jahre dauern.

    Und dann müsste die Suche von Anfang an gut funktionieren, sonst würde sie von den Usern schnell links liegen gelassen.

  6. Völliger Unsinn.
    Wieso sollte Facebook Google bei der Suche Konkurrenz machen wollen (bzw. können), wenn dies nicht mal Microsoft gelungen ist….?
    Neee, wenn Facebook in diese Richtung arbeiten wird, werden sie nur Millionen wenn nicht Milliarden zum Fenster rauswerfen.
    Besser als die Google Suchmaschine kann keiner werden.

    Facebook sollte lieber mal gucken das sie mehr aus ihrer Seite machen, denn sonst kommt der nächste und zeigt was man viel besser machen kann, wobei Google+ ja schon um welten besser ist als Facebook, Facebook sollte entweder lieber dazu schauen das sie besser werden, oder komplett neue Produkte auf den Markt bringen, damit sie weiter überleben können, als in den Suchmaschinenmarkt einzudringen in der sowohl Yahoo als auch Microsoft kläglich gescheitert sind.

  7. Am besten Fusionieren Microsoft und Facebook, dann hat Facebook seine Suchmaschine inkl. Skype, Microsoft eine Zukunft im Netz, und wir Google Fanboys einen klaren Feind :-)

  8. @synonymik Weil eine vernünftige Suche wenigstens zu eigenen Angeboten Grundstein eines brauchbaren Internet-Ökosystems ist und sich auf einer Suchmaschine zusammen mit einem Netzwerk vieles interessante mehr aufbauen lässt. Facebook widerspricht mit seiner starken Abgeschlossenheit eigentlich dem Netzwerkansatz von Netzwerken, eine Suchmaschine würde das als Bindeglied enorm aufbrechen.

    • @Michael

      das mag schon richtig sein, keine Frage.
      Doch Facebook ist an sich ein geschlossenes Ökosystem, insofern ist eine Suche nach Namen vielleicht Interessant um jemand schnell zu finden, eine richtige Suchmaschine würde ja bedeuten, das Facebook und all seine Profile und Inhalte öffentlich zugänglich machen müsste, was sicher nicht im Sinne vieler Registrierten Mitglieder ist, insofern ist das für Facebook aus meiner Sicht her uninteressant und wie bereits beschrieben ein Unterfangen das erstens zig Milliarden verschlingen würde und man damit auch seine Mitglieder vergraulen könnte – mal abgesehen von der zerstörten Identität die dann Facebook zu tragen hätte.
      Denn entweder ist man eine Social-Community oder ne Suchmaschine, beides schwer vorstellbar.

      @Andreas Von Gunten

      Ich sehe in Facebook keinen Google Feind, noch einen ernsthaften Konkurrenten. Facebook hat bisher kein einzige Produkt was sonderbar berauschend oder gar besser wäre als Google und Google+ bereits hat.

  9. eine richtige Suchmaschine würde ja bedeuten, das Facebook und all seine Profile und Inhalte öffentlich zugänglich machen müsste

    Bitte?

    Eine Suche bedeutet, dass Facebook Websites aus dem offenen Netz indexiert und zu ihnen verlinkt.

    Das hat mit Profilen und Inhalten auf Fb erst einmal nichts zu tun.

    • Nun, das sehe ich anders.
      Wenn ich bei Facebook suche, dann erwarte ich auch Inhalte von Facebook zu sehen, da dies nicht der Fall ist (bis heute!) ist für mich Facebook uninteressant.

      Eine Suchmaschine bringt für Facebook nur dann einen Sinn, wenn ich die Inhalte deren User auch finden kann, da dies nicht der Fall ist, bleibt Facebook ein isoliertes Ökosystem und kann dadurch als Suchmaschine nichts leisten.

      Wenn sie nur Inhalte anzeigen von anderen Seiten, dann ist Facebook für seine Mitglieder wieder uninteressant, daher wäre nur eine externe Suchmaschine mit eigenen Namen sinnvoll, doch alle bisherigen Versuche (Yahoo und Bing, etc…) sind kläglich daran gescheitert – das wird auch Facebook nicht schaffen. Dazu hat Google technologisch gesehen bereites einen zu langen Vorsprung, Daten und die Erfahrung der einfach unaufholbar ist.

  10. beim indexaufbau muss man zeit in anspruch nehmen, die suche müsste von begin an klappen und benutzerorientiert und freundlich sein.
    ich habe zweifel. bis dahin bleibt nur geld reinballern und werbung aufs smartphone kriegen…

    • Deshalb halte ich eine Übernahme nicht für unwahrscheinlich (oder eben das Ausnutzen der Bing-Kooperation bzw. der strategischen Beteiligung von Microsoft an Facebook)

  11. Eine Übernahme hilft nicht viel. Der Index von DuckDuckGo & Blekko ist scheinbar ziemlich klein. AFAIK nutzen beide primär Daten von Google, Bing und Yahoo.

    Und ich vermute, dass eine Bing-Kooperation für FB nicht mehr finanziell lohnenswert wäre. Die bei MS sind ja auch nicht doof ;-)

  12. Glaube kaum, dass Facebook den Schritt gehen wird – und darf, geschweige denn kann. Da wird Microsoft sich schon gewisse Exklusivitäten vertraglich gesichert haben. Wären ja sonst auch schön blöd, wenn sie es zuließen das Facebook den Dienst einbaut, das Wissen und Know-How absaugt und einen eigenen Service startet. Eher wird Facebook in die Suchergebnisbewertung von Bing integriert, als das der US-Datenverarbeiter aka Facebook eine Suchmaschine launcht.
    Und Microsoft so einfach rauskicken, die dann Skype mit aus der Koop zerren? Nicht wirklich…

  13. Facebook ist in den Köpfen als Social Network verankert. Wenn die sich jetzt auf einen Machtkampf im Suchmaschinen-Markt einlassen, dann sind die paar Milliarden vom IPO schnell weg. Facebook muss in der Zukunft beweisen, ob sie innovativ genug sind und ob sie neue Kategorien entdecken und erschliessen können. Eine Me-Too Strategie im Suchmaschinenmarkt ist sinnlos für ein Social Network.

  14. Eigentlich eine gute Idee. Habe mir dazu noch keine Gedanken gemacht. Ein Börsengang hat ja fast immer damit zu tun, dass grosse Veränderungen vor der Tür stehen.

    Eine Facebook Suche würde doch Sinn machen, allerdings hier zu scheitern würde Facebook zu viel Good Will kosten.

    Also eher ein Joint Venture, aber mit wem? Microsoft? Irgendwie ist Microsoft, das IBM von heute oder? Da wird es Probleme mit der Corporate Kultur der beiden Unternehmen geben.

    Ich würde sagen, dass die Sparte Yahoo und Bing von Facebook gekauft werden, da Microsoft, nicht wirklich viel damit anzufangen weiss. Aber das würde dann Microsoft wieder aus dem Internet Spiel nehmen…

    Ach wer weiss. Wir werdens ja sehen…

 
vgwort