Klout:
Umstritten, aber unausweichlich

Klout, das bekannteste Onlinewerkzeug zur Reputationsmessung, bietet viel Angriffsfläche. Trotzdem ist es an der Zeit, seine künftige Bedeutung im Wirtschaftsalltag zu akzeptieren.

Gibt es einen bedeutungsvollen Onlinedienst im Social Web, den wir bisher in unserer Berichterstattung etwas vernachlässigt haben, so ist es Klout. Einerseits handelt es sich dabei um einen reinen Zufall und um eine Priorisierung anderer Themen. Gleichzeitig trieb zumindest mich persönlich auch immer die Hoffnung um, derartige Werkzeugen zur Reputationsmessung auf Basis von Einfluss und Reichweite bei Social Networks seinen nur ein Übergangsphänomen für eine ausgereiftere, leistungsfähigere und nachhaltigere Lösung. Denn bisher war mein Eindruck des kalifornischen Dienstes (sowie seiner zahlreichen Nachahmer und Konkurrenten), dass er sich sehr leicht überlisten ließ und dass die zentrale Kennzahl “Klout Score” wenig über die tatsächliche Reputation von Nutzern aussagt. Doch mittlerweile glaube ich, dass es Zeit ist, die Quasi-Dominanz von Klout als künftiger Standard der Reputationsanalyse von Personen im Netz anzuerkennen – egal was man persönlich von dieser Entwicklung hält.

Klout führt auf Basis zahlreicher Kriterien ein Analyse jeder bei den tonangebenden sozialen Netzwerken (primär Facebook und Twitter) registrierten Person durch. Das Ergebnis ist die Klout Score, die irgendwo zwischen 1 und 100 liegen kann. Je höher der Wert ist, desto mehr Einfluss und Reichweite rechnet Klout einem zu. Firmen können ausgewiesenen Multiplikatoren über den Dienst Sonderangebote und Goodies zukommen lassen oder über Klouts Entwicklerschnittstelle auf die Klout Score von Konsumenten zugreifen, um sie in Kategorien einzuordnen und ausgehend von diesen unterschiedlich zu behandeln. Mittlerweile existieren Berichte, nach denen Bewerbungen aufgrund einer zu niedrigen Klout Score gescheitert sein sollen. Hotels wie das The Palms Hotel in Las Vegas prüfen die Klout Score ihrer Gäste, um darüber zu entscheiden, ob sich ein kostenfreies Upgrade des Zimmers empfiehlt. Je stärker Anwender bei Facebook, Twitter & Konsorten verdrahtet sind und je mehr Nutzer ihre Beiträge lesen und weiterverbreiten, desto größer ist ihr Potenzial als inoffizielle Markenbotschafter.

Jürgen Vielmeier bezeichnete Klout gestern bei Basic Thinking recht treffend als “Schufa fürs Web” (Johannes Kuhn vom SZ Digitalblog kam der selbe Vergleich in den Sinn). Während die Schufa im Auftrag von Unternehmen die Kreditwürdigkeit der Verbraucher prüft, analysiert Klout ihre Eignung als Multiplikatoren und Influencer. Firmen erhalten auf dieser Grundlage die Möglichkeit, ihr Servicelevel an den jeweiligen Einfluss der Konsumenten anzupassen. Wer im Social Web kein Gehör findet und wenige Follower besitzt, dessen Tweets und Status Updates über Erfahrungen mit Unternehmen wiegen weniger stark als die eines hochgradig vernetzten Power Users, dessen Inhalte von unzähligen Personen weiterverbreitet werden, so das nachvollziehbare Kalkül.

Im Gegensatz zu prinzipiellen Kritikern des Reputationsscorings auf Basis von Einfluss im Social Web störte ich mich bisher vorrangig an der Ungenauigkeit der Klout-Messung. Ich habe schon Twitter-Spammer gesehen, die eine durchaus beachtliche Klout Score über 60 aufwiesen. Auch die Tatsache, dass der US-Jungstar Justin Bieber mit einer Klout Score von 100 nach Erkenntnis des kalifornischen Startups einen größeren Einfluss hat als Barack Obama (Klout Score 93), stellt die Validität der Klout-Algorithmen in Frage – es sei denn, man sieht Klout Scores tatsächlich als reinen Indikator der Onlinereputation, der vollkommen von Image und sozialer Stellung einer Person im “realen Leben” losgelöst ist. Doch eigentlich wollen wir im Jahr 2012 ja genau diese Separation von Online und Offline hinter uns lassen.

Letztlich spielt es keine Rolle, wie man persönlich zu Klout oder ähnlichen Angeboten wie dem britischen Dienst PeerIndex steht: Der Zug ist abgefahren, die Reputationsanalyse von Onlinenutzern (alias Konsumenten) erweist sich trotz ihrer noch existierenden konzeptionellen Schwächen als zu attraktiv für die Wirtschaft, als dass sie wieder verschwinden wird. Die Eitelkeit der Menschen tut ihr Übriges: Selbst wer eine tiefe Abneigung gegen Klout hegt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal nachgeschaut, welchen Status einem der Dienst zumisst.

Besonders interessant ist Klout für Firmen auch deshalb, weil es selbst für nicht bei dem Dienst registrierte Anwender ein Scoring anbieten kann. Zumindest zu (fast) jedem Twitter-Nutzer liefert die Klout-API eine Klout Score, wie die Klout-Erweiterung für Chrome illustriert. Die Praxis, Daten über Anwender zu sammeln, die sich nicht aktiv für eine Mitgliedschaft bei Klout entschlossen haben, brachte dem Unternehmen bereits einiges an Kritik ein.

Klout belohnt Massentauglichkeit, nicht Individualität. Die Einteilung der Reputation anhand einer Skala von 1 bis 100 ist zu eindimensional, um den tatsächlichen Einfluss eines Menschen wiedergeben zu können. Und die intransparente Datensammlung des Unternehmens sorgt verständlicherweise für eine gewisse Beunruhigung. Trotzdem gibt es kein Zurück mehr. Firmen werden in zunehmendem Maße die Klout Score in ihre Scoring-Prozesse einbeziehen – ob wir wollen oder nicht. Deshalb das eigene Twitter- oder Facebook-Verhalten zu ändern und künftig viele süße Katzenbilder zu publizieren, um mehr Shares zu erhalten und so die Klout Score zu verbessern, wäre sicher keine sinnvolle Konsequenz. Wenn man aber das nächste Mal ohne Zusatzkosten einen deutlich größeren Mietwagen erhält als gebucht oder aus dem Fenster des Hotelzimmers auf Mülltonnen blickt, dann könnte die eigene Klout Score der Grund dafür sein.

Link: Klout

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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27 Kommentare

  1. Da du das schon erwähnst: Ich hab mich gerade hier gefragt, wo Kollege Kuhn vom SZ Digitalblog eigentlich seine Themen recherchiert, nach welchem Schema er Beiträge aufbaut, welche Screenshots er verwendet und wo er die Idee her hatte, Klout mit der Schufa zu vergleichen. Na ja, egal…

    Zu Klout jedenfalls: Am besten, man würde das einfach ignorieren. Vielleicht ist’s auch nur ein Modetrend, der schnell wieder verschwindet. Hoffe ich in diesem Falle zumindest.

  2. Arbeite im Rahmen einer Projektarbeit an der Hochschule Luzern an etwas ähnlichem: http://soziometrie.ch. Dabei steht das Prestige der einzelnen User aber nicht im Vordergrund, sondern dient vor allem als Rangierungskriterium. Der Hauptzweck ist das Finden von (relevanten) Twitterern zu bestimmten Themen.

  3. Ich kann Jürgen nur zustimmen. Klout geht hoffentlich ganz schnell wieder vergessen bzw. schwappt gar nie so richtig über den Teich zu uns. Sonst beginnen wir, andere Menschen nach irgendwelchen Algorithmen zu beurteilen, die auf Annahmen gründen, die ohnehin beim Individuum nicht zutreffen.

  4. Schwanzvergleichsmethoden kommen und gehen. Der Technorati Rank war früher mal der Masstab für die eigene Wichtigkeit. Und wer kennt heute noch Technorati? Niemand. Bei Klout dürfte das ähnlich verlaufen. Es ist nur dann wichtig, wenn man es wichtig nimmt.

  5. Ihr habt wohl alle einen wichtigen Abschnitt überlesen:

    Der Zug ist abgefahren, die Reputationsanalyse von Onlinenutzern (alias Konsumenten) erweist sich trotz ihrer noch existierenden konzeptionellen Schwächen als zu attraktiv für die Wirtschaft, als dass sie wieder verschwinden wird

    Ich glaube, für viele Firmen wird Klout einfach eine so wichtige Rolle spielen, dass der Dienst damit automatisch seine Existenzberechtigung erhält. Was wir alle dann von Klout halten, spielt keine Rolle – denn unsere Score existiert ja auch ohne unsere aktive Partizipation.

    • Gelesen schon, aber glauben tu ichs nicht.
      Viele Firmen merken erst langsam, dass die Social-Media-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter von Interesse sein könnten. Die werden in unseren Breitengraden noch lange nicht auf den Geschmack von Klout kommen. Und die, die es bereits kennen, sind tief genug in der Materie um nicht nur blind auf diesen einen Wert zu vertrauen.

    • Den Abschnitt habe ich auch gelesen, allein mir fehlen die Belege :-). Zwei einsame Artikel (wired und gigaom), zumal -wie üblich- aus den USA, können höchstens als anecdotal evidence angesehen werden und nicht als Beleg dafür, dass Klout in den USA oder gar Europa/Deutschland/Schweiz tatsächlich so relevant ist und bleiben wird, wie du im Artikel behauptest.

    • Tja, die USA ist in diesen Dingen Europa zumeist einige Jahre voraus. Dass also erste Beispiele von dort kommen, ist keineswegs eine Schwäche der These, sondern der natürliche Lauf der Dinge in der Webbranche.

      Hier noch ein paar Praxisbeispiele

      How To Use Klout For Business, 7 Examples
      http://socialfresh.com/klout-how-to/

    • Martin, ich denke nicht, dass das ganz stimmt. Nachdem ich Klout seit der Gründung verfolgt habe und mich dann irgendwann aktiv komplett mit allen Services abgemeldet und die Daten manuell gelöscht habe, ist mein Eindruck, dass ich tatsächlich keinen Klout Score habe. Stichproben durch Klout-”Mitglieder”, die ich immer mal wieder machen lasse, zeigen, dass zurzeit für mich kein Score zu existieren scheint.
      Das ist übrigens mit einer ganzen Reihe von online recht einflussreichen Leuten so. Es mag also in etwas die Schufa sein (bezweifele ich allerdings), aber ein Unternehmen, das Klout ernsthaft zentral und nicht nur als einen minikleinen Baustein einsetzt, macht einen sehr großen Fehler.

    • Bist du bei Twitter? Dann hast du eine Kloutscore.

    • Martin: Dann sag ihn mir (@luebue), mir gelingt es nicht, ihn rauszufinden – ich bin mir recht sicher, dass ich dafür gesorgt habe, dass ich keinen Score habe. Aber bei so einem Service wie Klout kann man ja nie wissen, ob die sich an ihre eigenen Regeln halten.

    • Du hast recht – ich habe das gerade mal mit der Klout Extension für Chrome getestet – zu 95 Prozent aller Twitter-Nutzer in meiner Timline zeigt Klout eine Score an (kann es wirklich sein, das sich alle aktiv bei Klout registriert haben? Würde mich wundern), ausgerechnet bei dir aber nicht.

    • Ne, ich bin auch nicht bei Klout zu finden, habe mich aber auch ganz bewusst abgemeldet und meine Daten dort gelöscht.

  6. @ Jürgen Vielmeier Ich hatte den Basicthinking-Artikel gestern nicht mitbekommen, sonst hätte ich eine andere Überschrift gewählt. Wenn Sie darauf bestehen, kann ich den Titel auch ändern. Sie hätten mich auch unter @kopfzeiler darauf hinweisen können, dann würde mich der Hinweis auch ohne Querverweis erreichen.

  7. @Johannes Kuhn: In dem Fall nehme ich meine Kritik zurück und sage: Zwei Doofe, ein (richtiger) Gedanke. ;)

  8. Wenn man klout tatsächlich im recruiting verwendet, sollte man doch eher die Reputation des Ex Unternehmens des Bewerbers heranziehen statt das des Bewerbers.

    Beispiel: Wenn ich Marketingleiter von Firma xy bin, ist die Reputation meines Arbeitgebers meine Aufgabe und NICHT die Selbstdarstellung meiner Person in sozialen Netzwerken.

  9. @Jürgen Vielmeier ;-)

  10. Ist das nicht Pierre Bourdieu für Arme? Ich habe ein wenig mit dem Kunstbereich zu tun, und da ist Reputation sicher einer der Hauptfaktoren. Nur ist die so gar nicht an die Online-Präsenz gekoppelt, sondern wesentlich qualitativer bestimmt. Es kommt doch immer auf die Art des Zugangs an.

  11. Bin da 100% Martins Meinung! Klout ist bereits etabliert und wegwünschen hilft da leider genau null. Leider bietet Klout noch keine Perks in Deutschland an… Die Idee Multiplikatoren bzw. Superspreader zu belohnen ist aus Marketingsicht doch genial! Mein Tipp: perkartige Deals werden schon bald zu einem gewohnten Social Media Marketing Instrument.

  12. Der Author-Rank ist mächtig im kommen, Klout nur eine von vielen Begleiterscheinungen davon, insofern stimme ich martin zu:

    Der Zug ist abgefahren, die Reputationsanalyse von Onlinenutzern (alias Konsumenten) erweist sich trotz ihrer noch existierenden konzeptionellen Schwächen als zu attraktiv für die Wirtschaft, als dass sie wieder verschwinden wird

  13. Klout Score ermöglicht es schnell das Social Media Marketing zu optimieren indem man den Fokus auf die Verteiler mit hohem Score legt. Deshalb ist es für Unternehmen auch finanziell interessant.

    • Und genau darum wurde und wird er mittlerweile auch in (Social) CRM-Systeme integriert. Salesforce z.B. bietet das neben Twitter-, FB- und LinkedIn-Integration auf Kontaktebene mittlerweile ootb an. Bei Enterprise-tauglichen Twitter-Clients wie Hootsuite ist das schon länger so. Auch Rapportive, das GMail Plugin, zeigt den Klout-Score an.

      Da führt wirklich kein Weg mehr daran vorbei. Es ist aber wie immer eine Frage der Nutzung, also wie setze ich es vernünftig ein.

  14. habe gerade mal meinen Score ermittelt. 63. Das sagt eigentlich alles über die Wertigkeit des Tools. Kannste vergessen.

  15. Ach ja: Und ich bin Hip-hop Influencer. und das ist mal nur geil…

  16. Gut, ich bin damit nicht besonders früh dran, aber so geht es glaube ich vielen: Man ignoriert Klout und nimmt es bestenfalls am Rande wahr. Jetzt habe ich mir dieses Schulnotensystem für mein soziales Leben mal etwas genauer angeschaut und mich bewusst dagegen entschieden. Hier meine 5 Gründe für den Ausstieg aus Klout: http://buggisch.wordpress…fuer-einen-ausstieg/

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  4. [...] Der ermittelte Klout-Score kann dabei Werte zwischen 1 und 100 annehmen, wobei 60 laut netzwertig.com schon als beachtlich angesehen werden [...]

  5. [...] Influencer belohnen.Klout, das umstrittene Werkzeug zur Reputationsmessung, mit dem wir uns wohl einfach anfreunden müssen, hat gestern eine interessante Kooperation mit der aus Hongkong stammenden Fluggesellschaft Cathay [...]

  6. [...] – wie steht ihr eigentlich zu Klout? Der beliebteste Dienst ist das ja nicht gerade – alles was man darüber liest, lässt bröckelige und gelblich verfärbte Fußnägel dagegen völlig [...]

  7. [...] jetzt ist der Hype um den sogenannten Klout Score auch in den deutschsprachigen Raum vorgedrungen. Klout misst deinen Online Einfluss auf einer [...]

  8. [...] Olympia-Liveübertragung samt iPad auf dem Schoß (es lebe Social TV!) rutsche mir ein Artikel von netzwertig durch den Reader. Im Moment beschäftige ich mich wieder mehr mit Klout, hatte zuletzt auch einen [...]

  9. [...] besitzen. Ein Spagat, der Kompromisse notwendig macht.Eine der größten Schwächen von Klout, dem bekanntesten Werkzeug zur Reputationsmessung im Netz, war es bisher, nicht unbedingt den wahren Einfluss einer Person im realen Leben darstellen zu [...]

  10. [...] ist es sinnvoll, wenn man bei dem neuen Online-Anbieter zwischen Privatperson und Unternehmen unterscheidet. Für viele Firmen, die in den Social Media aktiv sind, ist es hilfreich: Sie haben somit eine [...]

  11. [...] jetzt ist der Hype um den sogenannten Klout Score auch zu uns durchgedrungen. Klout misst deinen Online Einfluss auf einer Skala zwischen 1 und [...]

  12. [...] 30, 2012 · Leave a Comment   Spätestens jetzt ist der Hype um den sogenannten Klout Score auch zu uns durchgedrungen. Klout misst deinen Online Einfluss auf einer Skala zwischen 1 und [...]

  13. [...] auch wenn es viele skeptische Stimmen gegen Klout, oder zumindest gegen dessen Algorithmus gibt, hat sich die Reputationsmessung schon weitgehend [...]

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  15. [...] die die Bedeutung von Klout hervorheben, wurden schon letztes Jahr lauter (z.B. DIE ZEIT oder netzwertig.com). Ich möchte nur ungern dort nicht auffindbar sein und dadurch vielleicht den Eindruck erwecken, [...]

  16. […] man durchaus Ideen entwickeln, wie sich dieser Score für Firmen und Unternehmen nutzen lässt. Martin Weigert von netzwertig.com hat ein paar Vorschläge […]

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