Aktionismus und Tatendrang:
Google Drive versetzt eine
ganze Branche in Bewegung

Das Debüt von Google Drive war lange Zeit absehbar. Trotzdem gelingt es dem Internetkonzern, innerhalb weniger Tage eine ganze Branche in Bewegung zu versetzen.

Man muss es Google lassen: Für einen Onlinespeicher- und Kollaborationsdienst, über dessen Entwicklungspläne bereits seit etwa sechs Jahren gemunkelt wird, dessen endgültiger Launch sich in den vergangenen Monaten mit allerlei Leaks und Informationshäppchen bereits ankündigte und der eigentlich nicht viel mehr darstellt als eine aufgebohrte Variante von Google Docs, hat Google Drive in dieser Woche Konkurrenten und Partner in beachtlichen Aktionismus versetzt und alle Blicke auf sich gezogen.

Schon zu Wochenbeginn meldete sich Dropbox, der Marktführer im Onlinespeicher- und Synchronisationssegment für Endanwender, mit einem Update zu Wort, das zwar vielerorts als signifikant bezeichnet wurde, aber letztlich nur wenig Neues brachte: Zu jeder in einem beliebigen Dropbox-Ordner abgelegten Datei lässt sich nun ein öffentlicher http-Link generieren, über den andere Nutzer auf die jeweilige Datei zugreifen können. Bisher funktionierte dies lediglich mit Dateien im “Public”-Verzeichnis, außerdem bot Dropbox bisher keine komfortable Option, um eine öffentliche Datei bequem im Browser zu betrachten. Stattdessen musste sie zumeist manuell heruntergeladen werden. Eine nette Ergänzung, aber nicht viel mehr.

Das besagte Feature existierte zudem schon längere Zeit im Beta-Modus (bei mir funktionierte es seit Monaten). Insofern macht die offizielle Lancierung einen leicht gekünstelten Eindruck und sollte augenscheinlich primär dafür sorgen, dass Dropbox im Kontext der Berichte zu Google Drive möglichst oft genannt wird. Das hat auch gut geklappt.

Schon etwas handfester waren da die Neuheiten von Microsofts Dropbox- und Google-Drive-Kontrahent SkyDrive. Clients für Windows und Mac mit Synchronisationsfunktion, aktualisierte Apps für Windows Phone sowie Veränderungen bei der verfügbaren Speichermenge (weniger Gratisspeicher für neue Nutzer, dafür kostenpflichtige Zusatzpakete) unterstreichen, dass der von Microsoft in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelte Service künftig eine wichtige strategische Rolle für den Softwarekonzern aus Redmond einnehmen soll. Der Zeitpunkt für den Launch war jedoch sicherlich kein Zufall.

Box-CEO sieht in Google Drive keine Konkurrenz

Am Dienstagabend war es dann endlich soweit: Google lüftete den Vorhang für sein sagenumwobenes Cloudprodukt. Während bei diesem die Farbe noch frisch ist und viele Anwender derzeit auf ihre Freischaltung warten, nutzen Anbieter mit unterschiedlich ausgeprägtem Konkurrentenstatus die Gelegenheit, um ihre Sicht auf den neuen, mächtigen Mitstreiter/Wettbewerber kund zu tun. Die Aussagen gehen in verschiedene Richtungen, entsprechen aber den üblichen Mustern in solchen Situationen:

Der Gründer des renommierten US-Startups Box, Aaron Levie, hält einen direkten Vergleich von Google Drive und Box für unpassend: “Google Drive ist kein Konkurrent”, so Levie im Gespräch mit GigaOm. Er sehe Box als eine ausgeprägte Kollborationsplattform, die zusätzlich Cloudspeicher- und Synchronisationsfunkionen bietet. Demnach sei eher Microsoft Sharepoint ein direkter Wettbewerber. Wirklich überzeugend wirkt Levies schwammiger Differenzierungsversuch nicht. Wie Google Drive erhalten Gratisnutzer übrigens auch bei Box fünf Gigabyte Speicherplatz.

doctape und Wuala reagieren

Das Team der aus Hannover stammenden Onlinezentrale für persönliche Daten, doctape, wählt eine andere Taktik im Umgang mit dem Google-Projekt: “How we invented Google Drive” – “Wie wir Google Drive erfunden haben” – titelt selbstbewusst ein aktueller Blogbeitrag der Niedersachsen, in dem sie beschreiben, wie sie schon 2010 eine Entwicklung für Cloud Storage prognostizierten und als Grundlage für ihr Konzept nahmen, die nun von den führenden Webkonzernen umgesetzt wird. Man fühle sich durch Google Drive darin bestätigt, den richtigen Pfad gewählt zu haben, so das Startup im typischen Duktus von jungen, unabhängigen Onlinediensten, die sich plötzlich mit vermeintlich übermächtigen Kontrahenten konfrontiert sehen. Anstelle der ursprünglich anvisierten 2,5 Gigabyte Speicher erhalten Anwender nun auch bei doctape fünf Gigabyte gratis.

Auch der Schweizer Speicherdienst Wuala hat das Speichervolumen für Nutzer der kostenfreien Variante rechtzeitig zum Auftakt von Google Drive um drei auf fünf Gigabyte erhöht. Anders als Box und doctape wählen die Zürcher in ihrer Kommunikation einen progressiveren Ansatz und weisen in einem Blogbeitrag auf die in ihren Augen große Schwäche des Wettbewerbers hin: Privatsphäre und Datenschutz. “Ein Wuala-Feature wird Google niemals kopieren: clientseitige Verschlüsselung”. Eine entsprechende Maßnahme würde zur Folge haben, dass Google die von Nutzern hochgeladenen Dateien und Informationen in keiner Weise für eigene Zwecke analysieren, intern nutzbar machen und in die Suche sowie in Google+ integrieren kann. Dies würde dem eigenen Geschäftsmodell derartig widersprechen, dass Wualas Selbstsicherheit in diesem Punkt verständlich ist.

MindMeister und Hojoki integrieren Google Drive

Während Google Drive manchen existierenden Anbieter in Verlegenheit und Rechtfertigungsdruck zu bringen scheint, freuen sich andere über neue Anknüpfungspunkte: Das aus der Nähe von München stammende Mindmapping-Tool MindMeister gehört zu den Startpartnern, die eine direkte Integration mit dem neuen Cloudangebot verweisen können. Und beim Chemnitzer Cloudaggregator Hojoki – über dessen Fortschritte wir erst gestern berichteten – hat man in der Nacht eine Sonderschicht eingelegt, um den Import von Aktivitäten aus Google Drive in den Hojoki-Stream zu ermöglichen. Seit dem Vormittag ist das Feature live.

Ob Google Drive sich zu einem Hit mausert oder auf ähnliche Weise vom Internetmainstream links liegen gelassen wird wie sein Vorgänger Googe Docs, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit sagen. In jedem Fall hat der Vorstoß frischen Wind in den an Endanwender gerichteten Cloudsektor gebracht. Viele Dienste mit deutlichen funktionellen Überschneidungen werden jetzt alles daran setzen, sich neue Alleinstellungsmerkmale zu verpassen – inklusive dem Platzhirsch Dropbox.

In der Internetwirtschaft gibt es immer wieder Momente, in denen die alte Weisheit, Konkurrenz belebe das Geschäft und sei gut für die Konsumenten, nur einen Teil der Wahrheit darstellt (100 Social Networks mit jeweils 100.000 Nutzern sind bei fehlender Datenportabilität und Kompatibilität aus Nutzersicht nicht besser als ein Social Network mit 10.000.000 Mitgliedern). Im aktuellen Fall jedoch sind es Anwender, die von der Vielfalt profitieren. Auch wenn diese nicht für immer Bestand haben wird.

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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5 Kommentare

  1. Schon merkwürdig, wie sich die alten Hasen im Geschäft immer und immer wieder so massiv auf das Kopieren von einfach zu kopierenden Geschäftsmodellen stürzen.

    Bei Microsoft hätte man ja noch bloße Dummheit gepaart mit großen Egos vermuten können (Zune, Windows Phone, usw.).

    Aber nun scheint sich Google in den letzten Jahren auch immer mehr vom Innovator weg zur großen Copycat zu wandeln.

    Traurig das ist. Und das alles, obwohl Innovation bei Google so groß geschrieben wird.

    • Dir ist aber schon klar, dass Google Drive lediglich eine neue Bezeichnung für das bekannte Google Docs ist??

      Nur mal zur Info:
      Google Docs bzw. Google Drive gibt es bereits seit 2006.
      Dropbox erst seit 2007.

      Soviel zum Thema “Copycat”…..

    • Ja sicher. Aber Google versucht das ja nun ganz offensichtlich als “Consumer Cloud Storage” zu platzieren. Und nicht mehr als “Your Docs in the Cloud” ;-)

  2. PS: das Prinzip des “Consumer Cloud Storage” als Branche zu bezeichnen halte ich für übertrieben.

    Und die vielen Copycats beleben vielleicht ein paar Monate lang das Geschäft, weil sie letztendliche alle zusammen als “Markt” den größten vom Konsumenten akzeptierten Preis aushandeln werden.

    Aber einige Konsumenten selbst werden wohl in – schätzungsweise – 6-12 Monaten sich selbst aktiv mit der Migration von Anbieter X zu Anbieter Y auseinandersetzen müssen.

    Zum Glück dürfte die Migration einfach werden – weil, simpelste Technologie, simpelst kopierbar, skalierbar, replizierbar, … der Gedanken-Kreis schließt sich wieder.

  3. Zum Absatz “Wuala/clientseitige Verschlüsselung”:
    Wenn ich mir die Google “Policies & Principles” anschaue lese ich “When you upload or otherwise submit content to our Services, you give Google (and those we work with) a worldwide license to [...] This license continues even if you stop using our Services.” D.h. Google kann meine docs Daten sogar weiterverwenden wenn ich meinen Google Account gelöscht habe. Ich frage mich ob Dokumente, die ich gelöscht habe wirklich gelöscht werden oder ob sie auch weiterverwendet werden…
    Andreas

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