Spotify öffnet seinen Client für externe Applikationen. Der expansive Musikdienst will sich damit als Plattform etablieren.
Die größten und innovativsten Internetunternehmen unserer Zeit haben eines gemein: Entwickler-Plattformen mit Schnittstellen, die es Drittanbietern erlauben, auf verschiedene Weise ihre Anwendungen mit dem jeweiligen Plattformbetreiber zu verzahnen.
Facebook ist genauso eine Plattform wie Twitter und LinkedIn. Alle drei Dienste gehören heute deshalb zu den führenden Webfirmen, weil sie sich nicht allein als Zieldestination für Anwender sehen, sondern als Herzstück von etwas viel Größerem, bei dessen Erschaffung die internationale Entwicklergemeinde mithelfen kann. Google+ zögert mit dem Schritt zur Plattform noch etwas und bietet bisher nur Schnittstellen mit Leseberechtigung an.
Spotify, der Leserinnen und Lesern von netzwertig.com wohlbekannte Musikdienst aus Schweden, hat auf seinem ersten großen Presse-Event überhaupt am Mittwoch in New York den Start der Spotify Plattform bekannt gegeben und damit einmal mehr deutlich gemacht, in welcher Liga er künftig spielen will.
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DaWanda
Fette Finanzierungsrunde für DaWanda:
DaWanda, Europas größter Online-Marktplatz für Unikate und Selbstgemachtes, erhält im Zuge einer neuen Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 4 Millionen Euro. Mit der Finanzspritze wird das Unternehmen seine internationale Präsenz stark ausbauen.
» Dawanda holt 4 Mio. Euro Kapital von Vorwerk und anderen
TV
Digitaler Film betrachtet die Situation deutscher TV Sender und fühlt sich an den Trojanischen Krieg erinnert.
Die stolzen Trojaner (TV-Sender) haben sich hinter ihren starken Mauern (Urheberrecht/Leistungschutzrecht) verschanzt und die schöne Helena (Werbegelder/Inhalte) in Sicherheit gebracht. Die übermächtigen Griechen (Apple, Google, Amazon, Facebook, Sony, Netflix, Hulu und duzende Startups) machen sich derweil daran die Stadt zu belagern und stellen sich auf eine längere Auseinandersetzung ein.
» Deutsche TV Sender gegen den Rest der Welt
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