Die GEMA hat sich mit der BITKOM auf einen Gesamtvertrag rund um Lizenzgebühren für Online-Musikdienste geeinigt. Bei Streamingangeboten akzeptiert die Verwertungsgesellschaft künftig pauschale Lizenzgebühren. Eine weitere gute Nachricht: Seit dem Herbst verhandeln Spotify und die GEMA wieder miteinander.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., BITKOM, und die Verwertungsgesellschaft GEMA haben am Donnerstag eine
Einigung zur Thema Online-Musik bekannt gegeben. Diese hat künftig Gültigkeit für sämtliche Online-Musikanbieter, die auf dem deutschen Markt präsent sind, und beinhaltet für MP3-Downloads eine Abgabe von in der Regel 6 bis 9 Cent netto pro Song an die GEMA.
Die Pressemeldung der BITKOM erwähnt, dass der neue Gesamtvertrag mit der GEMA auch eine Lizenzierung von Urheberrechten von Streaming-Angeboten umfasst, ohne aber weitere Details zu nennen. Die Frage, die sich nun wahrscheinlich viele Leserinnen und Leser von netzwertig.com stellen: Ebnet die Übereinkunft endlich den Weg für einen Deutschlandstart von Spotify?
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Viele junge und junggebliebene, hungrige Gründer versuchen mit digitalen Diensten, Menschen zu vernetzen. Sie sind glaubwürdig, weil sie damit eigene “Probleme” lösen. Google-Chairman Eric Schmidt nimmt man dies nicht ab, wenn er über Google+ spricht.
Fotos: leweb.net
Welchem Autohändler würdet ihr eher die Argumente für den Kauf eines bestimmten Gefährts abnehmen? Einem, der selbst nur zu Fuß geht, oder einem, der genau das Modell besitzt, welches er nun an den Mann oder die Frau zu bringen versucht?
Als ich am gestrigen Mittwoch den Livestream der LeWeb-Konferenz verfolgte und dort auf der Bühne nacheinander Googles Executive Chairman und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt, Facebooks europäische Geschäftsführerin Joanna Shields, Digg- und Oink-Gründer Kevin Rose, Instagram-Founder Kevin Systrom und foursquare-Gründer Dennis Crowley auflaufen sah, musste ich nicht lange überlegen, welche dieser Personen für mich die am meisten überzeugenden Verkäufer von Ideen zur digitalen Vernetzung von Menschen darstellen: Kevin Rose (Jahrgang 77), Kevin Systrom (Jahrgang 84) und Dennis Crowley (Jahrgang 76) .
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PaperC hat die geschlossene Beta-Phase seiner neuen E-Book-Flatrate gestartet. Deren Herzstück ist eine neue HTML5-Reader-App, die in jedem modernen Browser läuft und Nutzer fast vergessen lässt, dass sie die Anwendung nicht aus einem App Store geladen haben.
Wie wir
Anfang November berichteten, arbeitet die Leipziger Onlineplattform für Fachbücher PaperC unter
paperc.com momentan an einer E-Book-Flatrate und einer neuen HTML5-Reader-Web-App, die einen plattformunabhängigen Zugriff auf elektronische Bücher direkt über den Browser erlaubt.
Vor wenigen Tagen erhielt ich Zugang zur geschlossenen Beta-Phase, die Parallel zum Normalbetrieb von paperC.de stattfindet. Rund 1300 Fachbücher, größtenteils aus dem Bereich der Informatik und Computerwissenschaften, stehen zu Beginn (und in der Beta kostenfrei) zur Verfügung. Sukzessive sollen weitere Themensegmente (u.a. Wirtschaftswissenschaften) hinzukommen.
Die entscheidende Neuerung ist (neben dem Flatrate-Ansatz) die neue Lese-Web-App, mit der PaperC sich endlich von den Begrenzungen des Flash Players befreit und sein Angebot auf alle Geräte bringt, die einen modernen Browser besitzen und Verbindung mit dem Internet aufnehmen können.
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Readmill
Readmill – das Social Network rund um E-Books – ist jetzt öffentlich zugänglich.
» Readmill
Wooga
Wooga versucht sich weiter von spezifischen Plattformen zu emanzipieren und startet nun das erste Spiel für iPhones und iPads.
Diamond Dash, das beliebteste Arcade-Spiel auf Facebook, ist ab sofort kostenlos im App Store erhältlich.
» Wooga launches popular social game for iOS
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Am Montag starten wir die Umfrage zum Onlineservice des Jahres. Ein erster Vergleich der Favoriten unserer Experten mit den Lieblingen des Vorjahres zeigt: Es hat sich viel verändert!
Ab Montag könnt ihr bei netzwertig.com aus elf Finalisten über den Onlineservice des Jahres abstimmen. Während wir die Liste der Kandidaten auch erst zum Start der Umfrage veröffentlichen werden, möchten wir euch vorab schon einmal ein paar Fakten und Statistiken rund um die
Vorauswahl durch die 62 Experten geben. Jede(r) davon hat uns fünf Favoriten genannt; die Kriterien
stehen am Ende dieses Artikels.
Die Veränderungen zum Vorjahr sind beträchtlich! » weiterlesen
Das Münchern Startup smarchive bastelt an einem intelligenten, digitalen Dokumentensafe. Eine über die Crowdfunding-Plattform Seedmatch durchgeführte Finanzierungsrunde erbrachte in rekordverdächtigen 60 Stunden die maximale Investmentsumme von 100.000 Euro.
Das Crowdfunding von Startups ist als Teilaspekt der generellen Popularität von Crowdfunding-/Crowdsourcing-Ansätzen einer der Trends des Jahres 2011 in der deutschsprachigen Startupwelt. Seedmatch, Innovestment und c-crowd heißen jüngst gestartete Anbieter aus Deutschland beziehungsweise der Schweiz, die Privatpersonen das Investieren in zukunftsorientierte Jungunternehmen ermöglichen.
Statt einiger weniger institutioneller Geldgeber, die jeweils einen signifikanten Anteil erhalten, besitzen bei diesem Konzept viele Kleininvestoren jeweils einen geringen Teil der unterstützten Firmen. Startups schafft dies die Gewissheit, bereits zu einem frühen Zeitpunkt viele Multiplikatoren zu gewinnen – denn wer investiert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch zum öffentlichen Fürsprecher.
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Der Berliner Dienst tweek liefert iPad-Nutzern über eine hübsche Oberfläche Empfehlungen für Filme und Serien auf Basis dessen, was Facebook-Freunde gut finden – und verlinkt zu den passenden VoD-Angeboten.
Als
Couchfunk Mitte Oktober
seine Social-TV-iPad-App veröffentlichte, war das Startup aus Radebeul aus Dresden der erste unter einer Reihe von Anbietern aus Deutschland, die das Fernseherlebnis mittels des “Second Screen” erlebnisreicher und sozialer gestalten wollen. Noch im Pre-Launch-Stadium befinden sich
Zapitano und
TunedIn – beide stammen aus Berlin. Ein dritter Service aus der Hauptstadt im gleichen Segment macht sich unterdessen gerade mit einer geschlossenen Beta fit für den offiziellen Start:
tweek.
Während Couchfunk Zuschauerstimmen zu aktuellen TV-Sendungen aus dem Social Web sammelt, steht bei dem von Klaus Hartl, Sven Koerbitz und Marcel Duee entwickelten, als Web-App für das iPad angebotenen Dienst das Entdecken sehenswerter On-Demand-Programme auf Basis der Empfehlungen von Freunden im Vordergrund.
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Deutschland
Laut der FAZ ist Deutschland im Internet immerhin Mittelmaß. Aber obwohl mittlerweile die Geschäfte der Hälfte aller Unternehmen vom Internet abhängig sind, kommt wenig Hilfe von der Politik.
Die Datenschutz-Debatte im Kompetenzgerangel von gleich drei Bundesministerien und stetige Unsicherheit über das Urheber- oder Leistungsschutzrecht helfen der Branche nicht.
» Im Internet ist Deutschland nur Mittelmaß
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Weihnachten
deutsche-startups hat 17 Startups gefunden, die Weihnachten schöner machen.
Schon bemerkt? Bald ist wieder Weihnachten! Aber kein Grund zur Sorge: Dank unzähliger Online-Konfiguratoren ist es leicht wie nie zuvor, individuelle und persönliche Geschenke zu gestalten.
» Siebzehn Start-ups, die Weihnachten schöner machen
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Das Berliner Startup desk.io hat mit Phonedeck einen Webdienst entwickelt, der das Verwalten des Smartphones über das Web erlaubt. Zum Start funktioniert dies nur für Android-Geräte, iOS und BlackBerry sollen folgen.
Vor einem Jahr berichteten wir erstmals kurz über Phonedeck, einen Service der Berliner desk.io GmbH, der das Verwalten wichtiger Smartphone-Funktionen über den PC ermöglichte. Zu Anfang bot Phonedeck seine Dienste über eine zu installierende Desktop-Applikation an, änderte später jedoch seine Ausrichtung und machte sich daran, die bisherige Kernfunktionalität direkt als Webservice anzubieten. Vor wenigen Tagen hat das Unternehmen um Gründer und CEO Frank Fitzek mit dem Release der Phonedeck-Android-App die geschlossene Beta-Phase eingeleitet.
Nach einer Registrierung und dem Download der App aus dem Android Market können Nutzer ihr Smartphone mit dem persönlichen Phonedeck-Konto verbinden und anschließend das Mobiltelefon direkt über ihren Browser steuern.
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Ein die Kollaboration ermöglichender Stream mit Aktivitäten aus sämtlichen von Nutzern verwendeten Cloud-Diensten – das verspricht das Chemnitzer Startup Hojoki, das am Mittwoch auf der LeWeb-Konferenz seine Tore öffnet. Bei uns könnt ihr den Dienst exklusiv schon heute ausprobieren.
Jedes Geschäftsmodell im Internet wird eines Tages auf Streams basieren, so prophezeite es der US-Informatiker David Gelernter am Wochenende im Wall Street Journal. Für Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß dürfte diese Aussage des renommierten Professors Musik in den Ohren sein. Immerhin geben sie in dieser Woche den Startschuss für Hojoki, einen Onlinedienst, der die Aktivitätsstreams von verschiedenen Cloud-Services unter einem Dach aggregiert und darauf aufbauend eine Kollaboration zwischen mehreren Personen ermöglicht.
“Make all your cloud apps work as one” lautet das Motto des im März 2011 in Chemnitz gegründeten Jungunternehmens, das vor zwei Wochen den Erhalt einer Seed-Finanzierung über knapp 500.000 Euro verkünden konnte. Nach einer Registrierung erlaubt Hojoki es Anwendern, ihr Konto mit ihren Accounts einschlägiger Webdienste und Produktivitätsplattformen zu verknüpfen. Zu Beginn unterstützt werden unter anderem Dropbox, Google Docs, Twitter, Highrise, Beanstalk und Delicious. Aus sämtlichen angeschlossenen Diensten kreiert Hojoki einen Stream mit den dort durchgeführten Aktivitäten.
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