Neue Version der Foto-Sharing-App:
EyeEm zeigt in Bildern, was
um einen herum geschieht
Die Berliner Foto-Sharing-App EyeEm hat sich ein umfangreiches Update verpasst. Künftig dreht sich bei dem für iPhone und Android erhältlichen Dienst alles noch stärker um Fotos rund um Orte, Events und Themen.
Heute, rund vier Monate nach dem Launch, haben die Hauptstädter um das Gründer-Quartett Florian Meissner, Lorenz Aschoff, Ramzi Rizk und Gen Sadakane die Version 2.0 ihrer iPhone- und Android-App veröffentlicht, die sowohl eine grundsätzliche optische Überarbeitung beinhaltet, als auch noch deutlicher vom Wettbewerb (Instagram, PicPlz, tadaa) abgegrenzt wird.
Künftig stehen bei EyeEm noch stärker Themen, Events und Orte im Vordergrund. Jedes bei EyeEm geteilte Foto kann von Nutzern mit einer entsprechenden Ortsangabe oder dem Namen einer Veranstaltung getaggt werden. Auf diese Weise entstehen sukzessive kollaborative Fotoalben, die mit dem neuen EyeEm eine prominente Platzierung auf der App-Startseite erhalten. 35.000 eindeutige Locations und 15.000 Events wurden von EyeEm-Nutzern seit dem Start der App vor vier Monaten angelegt.
Auch Instagram erlaubt das Hinzufügen von Tags und Koordinaten zu Fotos und das Aufrufen sämtlicher Bilder, die an einem bestimmten Ort oder zu einem spezifischen Schlagwort publiziert worden sind. Im Vordergrund steht bei der App aus New York aber der Stream mit den Bildern der Kontakte. EyeEm hingegen versucht, den Nutzwert der Anwendung auch für diejenigen zu erhöhen, die keine oder nur wenige Kontakte bei dem Dienst haben – was ein intelligenter Ansatz ist, um das Henne-Ei-Problem junger, von der Vernetzung der Anwender abhängiger Onlinedienste zu umgehen.
EyeEm probiert sich mit der neuen Fassung an einem interessanten konzeptionellen Ansatz, nämlich in Form von nutzergenerierten Fotos einen Quasi-Echtzeit-Eindruck von dem zu geben, was an beliebigen Orten der Welt geschieht. Das Potenzial dieser Idee ist groß – allein nachschauen zu können, ob die Schlange vor einem Club tatsächlich die Zahl der Anwesenden innerhalb der Location widerspiegelt, wäre in meinen Augen ein enormer Mehrwert.
Damit dies funktioniert, müssen aber erst einmal viele Personen an vielen Orten und auf vielen Veranstaltungen regelmäßig Schnappschüsse machen und diese auf strukturierte Art ins Netz laden. Color ist daran gescheitert. Das bedeutet allerdings nicht, dass allen künftigen Anbietern das gleiche Schicksal droht. Neben EyeEm versucht sich auch das aus London stammende Startup Eeve an kollaborativen, orts- bzw. eventbezogenen Fotoalben.
Neu bei EyeEm sind auch erweiterte, webbasierte Nutzerprofile. Für die nächsten Wochen geplant ist zudem die Freischaltung einer API für Entwickler.
Link: EyeEm


























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Wie Ihr schon schreibt, Color ist daran gescheitert und solche Prjekte sind zwar hochinteressant, aber ich denke die Zeit ist noch nicht reif dafür.
Irgendwie vor allem auch gruse3lig wie die Vernetzung immer weiter fortschreitet……