Google Reader entfernt Social-Funktionen:
Instapapers große Chance

Wer die jetzt entfernten Möglichkeiten der Vernetzung im Google Reader vermisst, wird fieberhaft nach einer Alternative suchen. Die beliebte Später-Lesen-App Instapaper könnte sich als akzeptabler Ersatz erweisen.

Für alle überzeugten Nutzer des Google Reader, dem einzigen ernstzunehmenden, vollwertigen, webbasierten RSS-Reader, stand der gestrige Dienstag im Zeichen der Auseinandersetzung mit der neuen, deutlich abgespeckten Benutzeroberfläche. Bedenkt man, dass der Reader für manche Blogger, Journalisten und andere “Informationworker” ein essentielles Arbeitswerkzeug darstellt, wird hoffentlich deutlich, welchen Einschnitt in den Produktivitätsalltag ein derartiger Relaunch mit sich führen kann.

Während man sich an die optischen Modifikationen schnell gewöhnen wird, bedeutet der Wegfall der in den Reader integrierten Sharing-Funktionen einen herben Verlust für diejenigen, die sich mit deren Hilfe innerhalb von Googles RSS-Tools Zugang zu den Artikel verschafften, die von abonnierten Lesern besonders empfohlen wurden. Diese Gruppe war vergleichsweise klein, aber lautstark, und zögert nicht damit, ihren Unmut kund zu tun. Und überraschenderweise landeten die Proteste der Google-Reader-Anhänger sogar auf der Startseite von Bild.de.

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Linkwertig:
Schultrojaner, Gmail, NeuroNation,
Wikipedia Zero

Schultrojaner
heise fasst den aktuellen Wissensstand zum geplanten Schultrojaner zusammen.

“Die Verlage stellen den Schulaufwandsträgern sowie den kommunalen und privaten Schulträgern auf eigene Kosten eine Plagiatssoftware zur Verfügung, mit welcher digitale Kopien von für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmten Werken auf Speichersystemen identifiziert werden können.”

» Geplanter Schultrojaner sorgt für Wirbel

 

Gmail
Nach der Katastrophe mit dem Google Reader stellt Google nun auch ein neues Design für Gmail vor:

» Gmail’s new look

 

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Tipps für europäische Startups:
Netzwerken und anders sein!

Hunderte junge Startups aus Europa wollen ganz groß rauskommen. Doch damit dies klappt, müssen sie ihre Hausaufgaben machen.

Heute ist der letzte Tag, an dem ihr im Rahmen der von TechCrunch initiierten “The Europas” über die besten Startups und Investoren des Kontinents abstimmen könnt. Die über 100 Dienste (und Persönlichkeiten), die ihr in 21 Kategorien auf der Abstimmungsseite präsentiert bekommt, sind das Resultat der Arbeit eines 20-köpfigen Advisory Boards, das die vielen hundert Bewerbungen von Internet- und Tech-Jungunternehmen gesichtet und die aussichtsreichsten Kandidaten für die öffentliche Abstimmung ausgewählt hat.

Als Mitglied des Advisory Boards verbrachte ich in den vergangenen Wochen etliche Stunden damit, mir die Produktbeschreibungen, Onlinepitches und Websites von mindestens 100 Startups aus der EMEA-Region anzuschauen und zu bewerten. Da der Wettbewerb noch läuft, werde ich an dieser Stelle keine konkreten Aussagen zu Favoriten und einzelnen Kandidaten machen, möchte aber einige Gedanken niederschreiben, die mich während des Sichtens der Bewerbungsmaterialien nicht losließen.

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Ohne Not abgespeckt:
Der neue Google Reader
ist eine große Enttäuschung

Google hat wie angekündigt seinen RSS-Reader überarbeitet und dabei die integrierten Social-Features entfernt. Das Resultat ist enttäuschend.

Zehn Tage nach seiner Ankündigung, dem Google Reader einen frischen Anstrich zu verpassen und einige der existierenden Social-Features zu entfernen, hat der Internetgigant Nägel mit Köpfen gemacht und die neue Version seines RSS-Readers lanciert.

Meinen damaligen Artikel zu der Meldung schloss ich mit erzwungenem Optimismus: Immerhin bestand ja tatsächlich die Chance, dass der Wegfall der von mir und anderen Viellesern geliebten Funktion zum Sharing von Beiträgen innerhalb des Readers und zum Abonnieren der von anderen Nutzern geteilten Texte durch die in Aussicht gestellte Verknüpfung des Google Readers mit Google+ gar kein Drama werden würde sondern ein ähnlich effektives oder noch besseres Informationsmanagement ermöglicht hätte.

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Linkwertig:
Google Maps, Google TV, AWS,
Firefox Share Alpha

Google Maps
Das Einbinden von Google Maps wird ab 25.000 Zugriffen pro Tag kostenpflichtig.

Ab einer bestimmten Zahl von Pageimpressions kostet Google Maps künftig Geld. Eine Premier-Lizenz für das Maps-API ist für Webseitenbetreiber ab 10.000 US-Dollar erhältlich.

» Einbindung von Googles Karten wird kostenpflichtig

 

Firefox
Mit Firefox Share Alpha startet Mozilla den nächsten Versuch, unser Sharing stärker mit dem Browser zu verzahnen.

» Firefox Share Alpha — the next step for fast sharing in Firefox

 

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