Wer die jetzt entfernten Möglichkeiten der Vernetzung im Google Reader vermisst, wird fieberhaft nach einer Alternative suchen. Die beliebte Später-Lesen-App Instapaper könnte sich als akzeptabler Ersatz erweisen.
Für alle überzeugten Nutzer des Google Reader, dem einzigen ernstzunehmenden, vollwertigen, webbasierten RSS-Reader, stand der gestrige Dienstag im Zeichen der Auseinandersetzung mit der neuen, deutlich abgespeckten Benutzeroberfläche. Bedenkt man, dass der Reader für manche Blogger, Journalisten und andere “Informationworker” ein essentielles Arbeitswerkzeug darstellt, wird hoffentlich deutlich, welchen Einschnitt in den Produktivitätsalltag ein derartiger Relaunch mit sich führen kann.
Während man sich an die optischen Modifikationen schnell gewöhnen wird, bedeutet der Wegfall der in den Reader integrierten Sharing-Funktionen einen herben Verlust für diejenigen, die sich mit deren Hilfe innerhalb von Googles RSS-Tools Zugang zu den Artikel verschafften, die von abonnierten Lesern besonders empfohlen wurden. Diese Gruppe war vergleichsweise klein, aber lautstark, und zögert nicht damit, ihrenUnmutkund zu tun. Und überraschenderweise landeten die Proteste der Google-Reader-Anhänger sogar auf der Startseite von Bild.de.
Schultrojaner
heise fasst den aktuellen Wissensstand zum geplanten Schultrojaner zusammen.
“Die Verlage stellen den Schulaufwandsträgern sowie den kommunalen und privaten Schulträgern auf eigene Kosten eine Plagiatssoftware zur Verfügung, mit welcher digitale Kopien von für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmten Werken auf Speichersystemen identifiziert werden können.”
Als Mitglied des Advisory Boards verbrachte ich in den vergangenen Wochen etliche Stunden damit, mir die Produktbeschreibungen, Onlinepitches und Websites von mindestens 100 Startups aus der EMEA-Region anzuschauen und zu bewerten. Da der Wettbewerb noch läuft, werde ich an dieser Stelle keine konkreten Aussagen zu Favoriten und einzelnen Kandidaten machen, möchte aber einige Gedanken niederschreiben, die mich während des Sichtens der Bewerbungsmaterialien nicht losließen.
Meinen damaligen Artikel zu der Meldung schloss ich mit erzwungenem Optimismus: Immerhin bestand ja tatsächlich die Chance, dass der Wegfall der von mir und anderen Viellesern geliebten Funktion zum Sharing von Beiträgen innerhalb des Readers und zum Abonnieren der von anderen Nutzern geteilten Texte durch die in Aussicht gestellte Verknüpfung des Google Readers mit Google+ gar kein Drama werden würde sondern ein ähnlich effektives oder noch besseres Informationsmanagement ermöglicht hätte.
Google Maps
Das Einbinden von Google Maps wird ab 25.000 Zugriffen pro Tag kostenpflichtig.
Ab einer bestimmten Zahl von Pageimpressions kostet Google Maps künftig Geld. Eine Premier-Lizenz für das Maps-API ist für Webseitenbetreiber ab 10.000 US-Dollar erhältlich.
Mit rightclearing startet restorm.com heute eine Plattform für private und gewerbliche Nutzer, um in drei Schritten Musiklizenzen für beliebige Projekte zu erwerben. » weiterlesen
Chirpify, ein junges Ein-Mann-Startup, möchte den E-Commerce im Umfeld sozialer Netzwerke vorantreiben und erlaubt das Kaufen und Spenden mit nur einem Tweet, in Echtzeit. » weiterlesen