Am Donnerstagabend wurden in London Europas beste Startups und Investoren des Jahres gekürt. Das polarisierende Berliner Startup Amen darf sich ebenso über einen Award freuen wie einige andere Jungunternehmen und Personen mit Bezug zur D-A-CH-Region.
Aktualisiert
Am Donnerstabend kürte TechCrunch mit seinen “The Europas“-Awards in London Europas beste Startups, Investoren und Internetpersönlichkeiten. In 21 Kategorien konnten Branchenbeobachter und Interessierte jüngst über ihre Favoriten abstimmen. Das Ergebnis wurde dann von Initiator und TechCrunch Europe-Redakteur Mike Butcher mit den Stimmen des 20-köpfigen Advisory Boards (zu dem ich auch gehöre) vereint.
Eine offizielle Liste der Preisträger ist noch nicht online (Update 11:45 Uhr: Jetzt ist sie da). Gut also, dass ich selbst das Event in der Carbon Bar im Zentrum der britischen Hauptstadt besucht und versucht habe, die von Butcher im Eiltempo verkündeten Sieger zu notiereren – offenbar hatte er im Vergleich zum Vorjahr sogar bereits einen Gang heruntergeschaltet.
Uns bei netzwertig.com interessiert besonders, wie Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich – oder mit entsprechender Beteiligung – abgeschnitten haben. Fazit: besser als in den zwei vergangenen Jahren.
» weiterlesen
Google Music
Google Music ist – zumindest in den USA – offiziell gestartet.
» Don’t Be Too Disappointed By Google Music’s Lackluster Debut
» Google Music is open for business
Googlesoft
Marcel Weiss fragt sich, ob Google das neue Microsoft ist.
Die Paranoia des Topmanagements von Google im Social-Bereich, der ersten wahren Disruption von Google, unaufholbar zurückzufallen, hat zu Google+ und Veränderungen in vielen Produkten des Suchriesen geführt. Diese Neuerungen sind oft nicht nur konzeptionell fragwürdig sondern oft auch […] zusätzlich stümperhaft umgesetzt.
» Google, das neue Microsoft
» weiterlesen
Mit neuen Geräten für den bequemen Zugriff auf digitale Inhalte wächst bei Anwendern der Bedarf an Werkzeugen, die ein schöneres, flexibleres Lesen erlauben. Instapaper, Read It Later, Readability und Evernote Clearly wollen dieses Bedürfnis befriedigen.
Der Boom von Tablet-PCs und Smartphones mit großen Bildschirmen hat bei Lesern von digitalen Inhalten für veränderte Ansprüche gesorgt: Ging es in der ersten Phase der Internet-Ära vor allem darum, über Desktop-Rechner oder Notebooks zu jeder Zeit aktuelle Nachrichten und Berichte abrufen zu können, ist mit den neuen mobilen, die ästhetischen Aspekte der digitalen Welt hervorhebenden Zugriffsgeräten
die optische Darstellung und Bequemlichkeit in den Vordergrund gerückt.
Dieser Trend hat einer neuen Klasse von Onlinediensten Aufwind gegeben: Tools zum zeitversetzten und besseren Lesen von Onlinetexten. Diese tragen sowohl der Tatsache Rechnung, dass Nutzer stetig über verschiedenste Kanäle (E-Mail, Skype/Instant Messenger, Facebook, Twitter, Google+, Blogs, Newsreader etc.) mit Leseempfehlungen überhäuft werden, die sie nicht immer sofort ab- bzw. bearbeiten können, und befriedigen gleichzeitig die gewachsenen ästhetischen Bedürfnisse an digitalen Content.
» weiterlesen
UPcload entwickelt eine Technologie zur Fern-Körpervermessung per Webcam. Das Berliner Startup verspricht, dass dies in vielen Fällen besser funktioniert, als wenn der Schneider mit dem Maßband Hand anlegt.
Nahezu jedes zweite Kleidungsstück, das im Internet gekauft wird, schicken Kunden zurück zum Händler. Zumeist, weil es die falsche Größe war. Für Asaf Moses and Sebastian Schulze war diese hohe Quote der Rücksendungen Grund genug, sich Gedanken über eine mögliche Lösung dieser für Käufer und Händler gleichermaßen unbefriedigenden Situation zu machen. Sie wurden fündig.
2010 gründeten die zwei Wirtschaftswissenschaftler in Berlin das Startup UPcload. Seitdem entwickeln sie mit Unterstützung eines israelischen Programmiererteams eine Technologie, welche die Unsicherheiten bei der Kleidergrößenwahl im Onlineshopping ein für alle Mal ausräumen soll.
» weiterlesen
ThinkUp
Mit ThinkUp gibt es eine neue Plattform, die die eigenen Daten aus Facebook, Twitter oder Google+ unter die eigene Kontrolle bringt.
ThinkUp stellt Nutzern ein Archiv ihrer eigenen Aktivitäten in den sozialen Netzwerken zur Verfügung und extrahiert dazu die Daten aus den Diensten. Die Software stellt diese Daten in Form einer Datenbank zur Verfügung, über die der Nutzer selbst die Kontrolle hat.
» ThinkUp
» Holt die eigenen Daten aus Facebook, Twitter und Google+
Socl
Und Microsoft tüftelt mit Socl an einem (nun nicht mehr) geheimen sozialen Netzwerk, dessen Ströme dann hoffentlich auch von ThinkUp erfasst werden können.
» Microsoft Socl: inside the company’s secret social network
» weiterlesen
Mit dem Start von Google+ kämpfen nun drei führende, auf die Masse der Nutzer ausgerichtete und sich im Funktionsumfang überschneide Social-Web-Plattformen um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Googles Nachzügler wird dabei zunehmend zur Last.
Kurz nach dem Launch von
Google+ lobte ich sie noch,
die ausführlichen, sachlichen Diskussionen, die sich bei Googles neuem Social Network regelmäßig rund um von Nutzer verlinkte Texte und publizierte Thesen und Beobachtungen entwickeln.
An deren Existenz hat sich bis heute nichts geändert. Debattiert wird bei Google+ noch immer fleißig. Da ein Großteil der aktiven Anwender des Dienstes zu den “üblichen Verdächtigen” aus der Blog- und Social-Media-Welt gehört, gibt es auch keinen Mangel an Themen, über die man sich austauschen könnte.
Allerdings hat sich meine Einstellung dazu sukzessive gewandelt. Immer mehr entwickelt sich Google+ für mich zu einer Last; zu einer Plattform, die ich zwar von Berufs wegen und auch interessehalber nicht ignorieren kann, deren hypothetisches Verschwinden von einem Tag auf den anderen aber für mich eher ein Grund zur Freude denn zur Trauer wäre (im Gegensatz zum Google Reader).
» weiterlesen
Mit ifttt lassen sich Onlinedienste und Webfunktionen miteinander verknüpfen. Sinnvolle Kombinationen zu finden, kann jedoch einige Zeit dauern. Hier sind fünf Vorschläge.
Zwei Monate ist es jetzt her, dass ifttt offiziell seine Tore geöffnet hat. Bereits zum Beginn der geschlossenen Beta-Phase im Februar überhäufte ich den US-Dienst mit Lob, und daran hatte sich bis zum September nichts geändert.
ifttt ermöglicht es Internetnutzern, Dutzende Onlinedienste und Webfunktionen miteinander interagieren zu lassen, um somit den digitalen Alltag effizienter zu gestalten und zu automatisieren. Das aus Linden Tibbets und Jesse Tane bestehende ifttt-Gründerteam wird bisher auch nicht müde, in regelmäßigen Abständen neue unterstützte Services hinzuzufügen – wie beispielsweise SoundCloud, das seit gestern bei ifttt integriert ist, oder Buffer, das auch jüngst hinzustieß.
So großartig das Konzept von ifttt aber von Anfang an erschien, so schwer fiel es mir zu Beginn, sinnvolle Aufgaben (“Tasks”) zu definieren. Es war ein wenig Zeit und Muße notwendig, um smarte Kombinationen aus von mir regelmäßig verwendeten Webdiensten zu finden, die sich mit Hilfe von ifttt zur Zusammenarbeit bewegen ließen. Mittlerweile aber unterstützen mich eine Reihe von ifttt-Aufgaben Tag für Tag bei der Arbeit im Netz. Es folgen fünf Tasks, die sich für mich bewährt haben:
» weiterlesen
Heute öffnet Spotify seine Tore in der Schweiz. Wir haben die Details zur helvetischen Version und konnten sie uns vorab anschauen.
«Endlich!» wird sich heute manch ein Schweizer Musikfan denken, «Spotify ist da. Nicht nur auf meinem Desktop, sondern auch auf meinem Smartphone und Tablet.» Spotify, der bekannte schwedische Onlinemusikanbieter, steigt in den Schweizer Markt ein.
Auch wenn Jonathan Forster, Spotifys General Manager Europe, bei einem Pressebriefing am 10. November in Zürich betonte, es gebe genug Platz für alle in dieser Branche, dürften sich direkte Konkurrenten wie simfy (i.e. Neulinge, die Musik für eine Flatrate à discretion anbieten), aber auch etablierte Player wie iTunes nicht nur freuen.
Eine gute Nachtricht ist dieser Launch natürlich für Musikfans und zwar nicht nur in der Schweiz: Der Eintritt in einen neuen national begrenzten Markt ist ein Silberstreifen am Horizont für all jene, die auch weiterhin auf eine Alternative zu den illegalen Tauschbörsen warten, aber nicht bei Amazon oder iTunes einkaufen wollen. Spotify macht klar, dass die Expansion schnell vorangetrieben werden soll und startet heute zeitgleich auch in Belgien.
Erwartungsgemäss kommunikativ zeigten sich die Spotifyvertreter bei Fragen zum Geschäftsmodell. Wie in den restlichen Märkten werden in der Schweiz drei Varianten angeboten:
» weiterlesen
Gema
Gut für die Piratenpartei: Die Gema kassiert – sicher ist sicher – auch bei expliziten Creative-Commons-Veranstaltungen.
Grundlage des Vorgehens der Verwertungsgesellschaft ist die sogenannte “Gema-Vermutung”: Eine Beweislastumkehr, die auf der Annahme gründet, dass keine alten Musikaufnahmen gespielt und verlegt werden und dass jeder Musikurheber auf der ganzen Welt Mitglied bei der Gema oder bei einer ihrer ausländischen Äquivalente ist.
» Gema will Geld für Creative-Commons-Veranstaltung
Trends
deutsche-startups hat wieder einmal zehn Trends erkannt, die die deutsche Gründerszene derzeit bewegen.
In unserem zweiten Trendbarometer geht es um Abo-Commerce, Apps, Crowdfunding, Lieferdienstvermittlung, Luxus, Re-Commerce, Reiseauktionen, Reservierungsdienste, Shoppingclubs und Zimmervermittlung.
» Von Crowdfunding bis Shoppingclubs
» weiterlesen
Einen Tag nach den Österreichern erhalten auch Nutzer aus der Schweiz Zugriff auf Spotify.
Im Bereich digitaler Musik bewegt sich wie gerade heute beschrieben einiges – vor allem außerhalb Deutschlands. Nächster Beleg dafür: Spotify startet am morgigen Mittwoch auch in der Schweiz!
Einen Tag nach den Österreichern erhalten also auch die Eidgenossen Zugriff auf den seit kurzem eng mit Facebook verzahnten On-Demand-Musikdienst aus Schweden.
In der letzten Woche waren wir im Vorfeld des Schweiz-Launches beim Pressebriefing und hatten seitdem die Möglichkeit, die Schweizer Spotify-Version auszuprobieren. Da sich Details in letzter Minute noch ändern können, hat uns Spotify gebeten, mit der Veröffentlichung unseres detaillierten Berichts bis zum Start morgen früh 8:00 Uhr zu warten. Update: Hier gibt’s alle Details zum Schweiz-Launch .
Grundsätzliche Abweichungen von der Preis- und Produktstrategie in den anderen Spotify-Ländern sind jedoch nicht zu erwarten.
Ebenfalls für morgen geplant ist der Launch von Spotify in Belgien. Der Musikdienst ist damit in zwölf Ländern verfügbar, elf davon in Europa.