Instapaper, Read It Later, Readability, Clearly:
Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste

Mit neuen Geräten für den bequemen Zugriff auf digitale Inhalte wächst bei Anwendern der Bedarf an Werkzeugen, die ein schöneres, flexibleres Lesen erlauben. Instapaper, Read It Later, Readability und Evernote Clearly wollen dieses Bedürfnis befriedigen.

Der Boom von Tablet-PCs und Smartphones mit großen Bildschirmen hat bei Lesern von digitalen Inhalten für veränderte Ansprüche gesorgt: Ging es in der ersten Phase der Internet-Ära vor allem darum, über Desktop-Rechner oder Notebooks zu jeder Zeit aktuelle Nachrichten und Berichte abrufen zu können, ist mit den neuen mobilen, die ästhetischen Aspekte der digitalen Welt hervorhebenden Zugriffsgeräten die optische Darstellung und Bequemlichkeit in den Vordergrund gerückt.

Dieser Trend hat einer neuen Klasse von Onlinediensten Aufwind gegeben: Tools zum zeitversetzten und besseren Lesen von Onlinetexten. Diese tragen sowohl der Tatsache Rechnung, dass Nutzer stetig über verschiedenste Kanäle (E-Mail, Skype/Instant Messenger, Facebook, Twitter, Google+, Blogs, Newsreader etc.) mit Leseempfehlungen überhäuft werden, die sie nicht immer sofort ab- bzw. bearbeiten können, und befriedigen gleichzeitig die gewachsenen ästhetischen Bedürfnisse an digitalen Content.

Instapaper

Einer der zwei bekannteren Besser-Lesen-Anbieter ist Instapaper, das wir bei netzwertig.com schon häufiger erwähnt haben. Nutzer platzieren das Instapaper-Bookmarklet in der Favoritenleiste ihres Browsers und betätigen es, sobald sie auf einen Text stoßen, den sie zum späteren Lesen online ablegen möchten. Haben sie dann irgendwann Muße, können sie sich die bei Instapaper im Laufe der Zeit angesammelten Artikel entweder im Browser oder über die iPhone-/iPad-App zu Gemüte führen (es existieren auch diverse, funktionell aber begrenzte Drittanbieter-Android-Apps) – über die mobilen Apps auch offline. Zur Erhöhung der Lesefreundlichkeit entfernt Instapaper sämtliche die meisten grafischen [Update: nicht unmittelbar zum Text gehörenden] Elemente der Originalquelle und präsentiert lediglich den Text in seiner Reinform. Seit einiger Zeit besitzt Instapaper auch Funktionen, um sich Artikelempfehlungen von “Freunden” servieren zu lassen.

Instapaper ist zwar in der Browservariante kostenfrei, entfaltet seine wahre Wirkung aber erst mit den iOS-Apps, für die 3,99 Euro fällig werden. Wer sämtliche jemals bei Instapaper gespeicherten Artikel im Volltext durchsuchen können will, muss dafür zusätzlich ein Abo abschließen, das im Quartal 2,39 Euro kostet.

Auf die Beine gestellt wurde Instapaper von dem ehemaligen Tumblr-Entwickler Marco Arment, der seinen etwa 1,8 Millionen Benutzer zählenden Service bisher als Ein-Mann-Firma betreibt. Über 140 iPhone- und iPad-Applikationen können über die Instapaper-Schnittstelle mit dem Werkzeug interagieren und so direkt Texte an Instapaper schicken, ohne dass dazu der Umweg über den PC und das Browser-Bookmarklet genommen werden muss.

Read It Later

Der andere populäre Anbieter zum zeitversetzten Lesen heißt Read It Later. Der von Nate Weiner gegründete Dienst ging einige Monate vor Instapaper online, im August 2007. Während Instapaper-Macher Marco Ament eher einen “Klasse statt Masse”-Ansatz verfolgt und kein externes Kapital aufgenommen hat, setzt Weiner mit Read It Later auf eine deutliche Wachstumsstrategie, will bis Jahresende bis zu acht Personen beschäftigen und auf so vielen Plattformen wie möglich vertreten sein. Vor einigen Monaten erhielt das Startup eine Finanzspritze von 2,5 Millionen Dollar.

Konzeptionell ist Read It Later seinem kleineren Konkurrenten sehr ähnlich, zeichnet sich aber durch eine Anpassung für mehr Plattformen und Browser aus: Statt einem einzigen Bookmarklet bietet Read It Later mehrere mit unterschiedlichen Funktionen, eine spezielle Firefox-Erweiterung sowie Apps nicht nur für iPhone und iPad, sondern auch für Android – bis auf eine Pro-Version für iOS sind diese Applikationen auch kostenfrei. Eine Social-Reading-Funktionalität, wie Instapaper sie mitbringt, fehlt – dafür gibt es anders als bei Instapaper eine Option zum Verschlagworten von Artikeln, wodurch das Archivieren erleichtert wird [Update: Instapaper bietet lediglich Ordner].

266 Applikationen und Drittanbieterdienste machen sich die Read It Later API zu Nutze und erlauben das direkte Speichern von Texten bei dem Tool. Mit rund 3,5 Millionen registrierten Nutzern beläuft sich die Mitgliederzahl ungefähr auf das Doppelte von Instapaper.

Readability

Ein neuer Mitstreiter im Wettkampf um die Gunst der organisierten Vielleser ist Readability. Ursprünglich handelte es sich dabei lediglich um ein Werkzeug, um Websites von all ihrem grafischen Ballast zu befreien und Texte isoliert darstellen zu können. Verschiedene Apps und Services nutzen die Technologie, so zum Beispiel die beliebte iOS-RSS-App Reeder. Später folgte eine Option, um über eine monatliche Pauschalzahlung den Medienangeboten einen Obolus zukommen zu lassen, deren Inhalte man mittels Readability konsumiert.

ReadabilityMittlerweile hat sich das aus dem New Yorker Digitaldienstleister Arc90 hervorgegangene Startup von einem ehemaligen Instapaper-Partner zu einem Konkurrenten entwickelt und einen Später-Lesen-Service inklusive iOS-Apps und Kindle-Support angekündigt. So richtig scheint dies alles aber noch nicht fertig zu sein – ich kann zwar über die Chrome-Erweiterung Artikel zum späteren Lesen ablegen, finde aber diese Texte im Mitgliederbereich nicht wieder.

Evernote Clearly

Der beliebte Online-Notizbuchdienst Evernote möchte sich das Treiben der aufstrebenden Startups nicht von der Seitenlinie anschauen. Mit “Clearly” hat das Unternehmen aus der Google-Stadt Mountain View eine Chrome-Erweiterung veröffentlicht, die sowohl die Entschlackung und formschöne Darstellung betrachteter Websites als auch das Speichern des jeweiligen Textes im eigenen Evernote-Account zum zeitversetzten Lesen erlaubt.

Fazit
Sowohl Readability als auch Evernote Clearly erfüllen derzeit nur Teilaspekte der von Instapaper und Read It Later abgedeckten Anwendungsgebiete. Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich die vier Angebote zukünftig noch weiter einander annähern werden. Mit jedem neuen Tablet- oder Smartphone-Besitzer entsteht ein neuer potenzieller Nutzer dieser Produktkategorie, über deren Existenz bisher nur ein kleiner Anwenderkreis überhaupt informiert ist. Der zu erobernde Markt ist also groß, weswegen der Einstieg weiterer Anbieter nicht ausgeschlossen werden kann.

Je mehr digitale Inhaltekonsumenten jedoch Gefallen an derartigen Später- und Schöner-Lesen-Services finden, desto argwöhnischer werden manche Medienportale die Entwicklung beäugen. Dort dürfte man Instapaper, Read It Later & Co vor allem als Angriff auf die Werbeeinnahmen und Seitenaufrufe sehen – Konflikte sind damit programmiert.

Was habt ihr für Erfahrungen mit den genannten Tools gemacht?

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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21 Kommentare

  1. Es gibt auch noch iReader als Erweiterung für Chrome/Chromium und Firefox.

  2. Ich nutze readitlater gelegentlich, allerdings nicht sehr stark. Unterwegs fällt es mir relativ schwer, lange Texte auf dem kleinen Handydisplay zu lesen und auch zu durchdringen. Die meisten langen Text lese ich am Laptop – mal sehen ob sich das ändert wenn mein Kindle in zwei Wochen ankommt.

    Readitlater nutze ich hauptsächlich wegen der Android-Anwendung, allerdings gibt es keine schöne Kindle-Lösung, deswegen wird sich noch zeigen, ob ich vllt. wechsele.

  3. ich nutze die kombi aus reader und readitlater und mache daraus eine tägliche linkliste auf meinem blog – das klappt super

  4. früher hab ich instapaper genutzt, vor allem als warteschange. seit dem ich ein android-smartphone besitze, ist es readitlater, weil es für instapaper da eben keine so gute lösung gab/gibt. ist eine wunderbare möglichkeit, um z.b. hinweis aus dem twitterstream unterwegs dort einzuspeisen und zu hause am pc/laptop zu lesen. ril ist aus meinem info-management nicht mehr wegzudenken, zumal das sich unter firefox auch gut in den google-reader integriert, so dass ich von dort aus gleich feed-einträge in die warteschleife schicken kann.
    readability benutze ich nur als bookmarklet, wenn mir das design einer seite nicht gefällt – alelrdings mit unterschiedlicher zufriedenheit, nicht immer erkennt das die textgrenzen zuverlässig.
    auf evernote clearly bin ich gespannt – momentan nutze ich aber kein chrome. die erkennung der textbereiche einer webseite kann evernot bim clippen ja schon sehr gut, deswegen erwarte ich mir da bessere ergebnisse als bei readability.

  5. ich schicke Tweets mit interessanten Links über meinen Twitter-Client Carbon auf WebOS zu readitlater und rufe diese später im Firefox über das Addon zum lesen am Computer auf. Wirklich sehr praktisch!

  6. Okay, in Bezug hierdrauf: http://twitter.com/netzwe…s/137218145361469440

    “Zur Erhöhung der Lesefreundlichkeit entfernt Instapaper sämtliche grafischen Elemente der Originalquelle und präsentiert lediglich den Text in seiner Reinform.”

    Nope, Bilder im Text bleiben erhalten. (Vielleicht nicht immer, allerdings sind sie auch nicht immer weg.)

    “Eine Social-Reading-Funktionalität, wie Instapaper sie mitbringt, fehlt – dafür gibt es anders als bei Instapaper eine Option zum Verschlagworten von Artikeln, wodurch das Archivieren erleichtert wird.”

    Instapaper hat zwar keine Schlagworte, dafür aber Ordner.

    “So richtig scheint dies alles aber noch nicht fertig zu sein – ich kann zwar über die Chrome-Erweiterung Artikel zum späteren Lesen ablegen, finde aber diese Texte im Mitgliederbereich nicht wieder.”

    Funktioniert hervorragend, hörte auch noch nichts Gegenteiliges.

    Zum Fazit: Eigentlich zieht Readability gerade mit Instapaper gleich. Die von dir angesprochene soziale Komponente bei Instapaper ist so marginal, dass ich sie ähnlich schwerwiegend, wie den Browser beim Kindle einstufen würde. Damit haben wir Readability, sie können Texte hübsch machen, für später lesen markieren, zum Kindle senden und im Backend in Ordner einfügen, mit iOS Apps. Und Instapaper, bei dem es nicht so wirklich eine Funktion gibt, die darüber hinaus geht.

    Vielleicht übersehe ich aber auch irgendwas.

  7. Danke für das Feedback.

    Zu 1. Ok ungenau von mir ausgedrückt. Ich bezog mich auf alle um einen Text herum platzierten, aber nicht zur direkten Illustration des Textes benötigten Grafiken.

    Mache ich noch deutlicher.

    Zu 2. Richtig, Ordner. Aber Ordner sind nicht Tags und weniger leistungsfähig (z.B. ist es nicht möglich, einen Artikel in mehrere Ordner zu legen).

    Zu 3. Ich habe bei readability.com Minuten gesucht und meine Readinglist nicht gefunden. Wo finde ich die?

    Und die iOS-App ist bisher nicht verfügbar

    Um festzustellen, ob Readability mit Instapaper gleich zieht, müsste man zuerst einmal die iOS-App ausprobieren, wenn sie dann veröffentlicht wurde.

    Letztlich teile ich deine Ansicht nicht, dass der Artikel so sehr fehlerbehaftet war, wie du es im Tweet dargestellt hast. Trotz der sprachlichen Ungenauigkeit von mir.

    Aber danke, dass du dir die Zeit für die Erläuterungen genommen hast.

  8. Ergänzend möchte ich noch spool in die Runde werfen, die es für Android, iPhone und iPad gibt. Im Moment kommt da allerdings nur mit einer Einladung rein.

    Ich habe noch keines der oben genannten Tools ausprobiert und daher keinen Vergleich.

  9. Ich habe bislang Read It Later als Zwischenspeicher genutzt und Delicious als Archiv. Allerdings verwalte ich meine Bookmarks seit kurzem mit Diigo (auf das ich übrigens in diesem Blog aufmerksam geworden bin) – der Dienst hat eine eigene “Read Later”-Liste, die ich auch über die Android-App füttern kann. Das funktioniert auch in der Gratis-Variante des Dienstes sehr gut!

  10. In Verbindung mit iftt lassen sich viele der oben genannten Dienste automatisch mit “Lese ich später”-Einträge füttern. Und zwar durch das Anlegen von Tasks die RSS-Feeds, oder andere Kanäle, überwachen.

  11. Bei schlampig programmierten Seiten zerschießt es gelegentlich die Formatierung, gerade bei Überschriften und Listen.

    Ich nutze auf dem Mac iReader für Chrome und auf dem ipad(iphone die eingebaute Funktion in Safari.

  12. Ich nutze Instapaper, da dies mir die Gelegenheit bietet automatisch lesenswerte Artikel direkt an meine Amazon Kindle zu senden.
    Somit kann man sich sehr komfortabel eine Sammlung von Artikeln zusammenstellen und diese spaeter lesen und mitnehmen auf den Kindle Ebook Reader uebertragen.

  13. Interessanter Artikel. Herzlichen Dank dafür. Damit ich die vorgemerkten Artikel dann tatsächlich auch “später lese”, gehört gerade im Zeitalter des Hochgeschwindigkeit-Social-Webs eine gehörige Portion Selbstdisziplin dazu. Ansonsten bleiben die vorgemerkten Artikel für immer und ewig im Status “später lesen” ..

  14. Readability scheint derzeit eher zwischen verschiedenen betriebswirtschaftlichen Konzepten hin- und herzueiern. Ich habe das auch gerade einmal von einer anderen Seite beleuchtet. Mit Instapaper bin ich nach wie vor sehr zufrieden und lasse dem Entwickler auch gern den kleinen, freiwilligen Obulus zukommen.

  15. Ich bin der Empfehlung von jati gefolgt und habe mich bei getspool.com angemeldet. Heute den Invite-Link bekommen und die App sowie die Firefox-Extension installiert. Bin begeistert!

    Im Browser “spoolt” man eine Seite. Von dieser wird der Artikeltext extrahiert (bzw. alles drumherum entfernt). Die App lädt die Seite dann runter. Je nach Wunsch “gestreamt” (also abgerufen wenn man sie liest) oder offline gespeichert.

    Genial: Videos werden in ein kompatibles Format konvertiert und können ebenfalls offline zwischengespeichert werden. Habe es probiert mit Youtube sowie rcmovie.de. Beide Videos wurden problemlos konvertiert.

  16. Also ich nutze read it later. Das funktioniert super mit rss feeds und ifttt. Eine verbesserung ware finde ich wenn man zeitunkte einstellen konnte um den download der offline artikel zu starten. Oder zb immer im wlan.

  17. Da jetzt die Readability App draußen ist, wird der Artikel wieder aktuell. Bin eben drauf gestoßen. :)

    Ich bin bisher großer Fan von Instapaper und nutze es, wo immer ich kann. Heute habe ich von Readability gelesen, es sofort geladen und jetzt gerade angetestet. Ich muss sagen, dass ich erst mal begeistert bin. Die tolle Optik trägt viel dazu bei. Es würde mir trotzdem schwer fallen, von Instapaper zu wechseln, nicht zuletzt auch wegen des sympathischen Entwicklers dahinter.

    Spannend, dass sich auf einem solchen “Nebenkriegsschauplatz” gleich mehrere so interessante Apps tummeln.

  18. Ich bin über die App Readability auch vor 2 Tagen gestoßen und bin von der Funktionalität und der Umsetzung sehr angetan. Die App schließt für mich persönlich den Kreis von PC, Mac, iPhone und iPad.

9 Pingbacks

  1. [...] bei Netzwertig schaut man sich die erolfgreichen Lesedienste an. Dabei liegt ein. Es geht nicht um “schöneres […] Lesen”. Es geht um Lesbarkeit. Es geht [...]

  2. [...] Instapaper, Read It Later, Readability, Clearly: Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste » netzwertig… Mehr Ankunft denn Aufstieg. [...]

  3. [...] schaffen auch für eine internationale Expansion eine gute Grundlage.Mitgründer Marcel Wichmann ließ vor einigen Wochen in diesem Kommentar durchblicken, dass Quote.fm sich in Kürze auch zu einer Konkurrenz für “Schöner-Lesen-Dienste” [...]

  4. [...] hat Martin Weigert auf netzwertig.com geschrieben, was ich schon länger mal schreiben wollte: Einen Vergleich verschiedener Später-lesen-Dienste. Instapaper versus Read It Later versus Readability versus das mir noch nicht bekannte [...]

  5. [...] Plugin für WordPress, mit dem man Artikel, die man auf Pocket (dem ehemaligen Read it Later, siehe Der Aufstieg der Besser-Lesen-Dienste) gespeichert hat, auf seinem Blog empfehlen kann. Anders als Reportagen.fm erleichtert WP Pocket [...]

  6. [...] über die Quote.fm-Browsererweiterung oder direkt über die iPad-App zum späteren Lesen vormerken. Analog zu Diensten wie Instapaper und Pocket (ehemals Read it Later) wird der jeweilige Text dann von seinem [...]

  7. [...] des Artikels noch gefragt hat, wo der Unterschied zwischen dotdotdot und anderen Apps aus dem “Besser-Lesen”-Segment liegt, wird ihn mittlerweile vermutlich erkannt haben: Wo Instapaper, Pocket (ehemals Read it [...]

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