Samstag App Fieber:
testCloud, Lagern per Post, Shiply

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein pragmatisches Special mit: testCloud – Testen in der Cloud; Lagern per Post – Kartons lagern; und Shiply – eine Mitfahrzentrale für Pakete.

 

Vor ein paar Wochen habe ich hier UI-Check vorgestellt, welches sie dem Testen der Usability von Webanwendungen widmet. testCloud greift das gleiche Thema auf und möchte das Testen einerseits früher in den Entwicklungsprozess selbst integrieren, andererseits aber auch durch eine ganzer Schwarm an Testern optimieren. Umfang, Komplexität, Länge, Anzahl und Qualifikation der Tester bzw. Tests ist völlig flexibel und wird von Fall zu Fall bestimmt; immer geht es jedoch darum, dass eine ganze Crowd Fehler zuverlässlicher entdecken kann als die eigene (oft vernachlässigte) Abteilung zur Qualitätssicherung. Die Tester werden bei testCloud pro gefundenem “Bug” entlohnt.

 

 

Lagern per Post ermöglicht – der Name deutet es bereits an – die Lagerung von Dingen, wobei der Transport praktischerweise von Paketboten erledigt wird. Dazu muß man sich nur beim Dienst registrieren, Paketscheine erstellen, die zu lagernden Sachen in Pappkartons verpacken und die Paketscheine auf die Kartons kleben. Im Vergleich zu anderen Selfstorage-Lösungen ist Lagern per Post auf alle Fälle bequem. Da der Preis pro Karton berechnet wird, ist Lagern per Post wohl auch vergleichsweise preiswert, besonders wenn man nur einige Kartons lagern will, da üblicherweise (soweit ich weiß) nach der Größe des Abteils berechnet wird. Ein Karton kostet bei Lagern per Post im Monat 3,90 Euro.

 

 

Wer dennoch seine Dinge lieber selbst transportieren möchte, der findet vielleicht bei Shiply eine günstige Lösung. Die Idee hinter Shiply ist nicht schlecht: Es ist eine Art Mitfahrzentrale für Pakete und alles andere, was verschickt werden soll; eine Plattform, die diejenigen, die etwas transportieren können, mit denjenigen zusammenbringt, die etwas transportiert haben möchten. Die Details – etwa zum Versicherungsschutz – müssen von Fall zu Fall geklärt werden. Neben dem Geldbeutel freut sich jedenfalls aber auch die Umwelt, nach eigenen Angaben konnte durch Shiply der CO2-Ausstoß durch die Reduzierung von Leerfahrten schon um 11.000 Tonnen verringert werden.

 

 

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