Spotify hat sich mit der Schweizer Verwertungsgesellschaft SUISA auf einen Lizenzvertrag geeinigt.
Über keinen nicht für den Großteil der Leserschaft von netzwertig.com verfügbaren Service berichten wir so oft wie über
Spotify (sorry dafür). Der elegante On-Demand-Dienst für Musik, der seit neuestem
gemeinsame Sache mit Facebook macht, lässt Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren zappeln, weil er sich bisher mit den nationalen Verwertungsgesellschaften nicht auf Lizenzverträge einigen konnte.
Glücklicherweise müssen wir zukünftig bei Artikeln über das mit reichlich Risikokapital ausgestattete, mittlerweile 400 Mitarbeiter beschäftigende Jungunternehmen aus Schweden nicht mehr ganz so sehr ein schlechtes Gewissen haben: Spotify hat sich mit der schweizerischen Verwertungsgesellschaft SUISA über die zu zahlenden Urheberrechtsabgaben für von Nutzern gestreamte Songs geeinigt (via PCtipp.ch, hier die Pressemeldung).
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Über die vom Zürcher Startup Xeebel veröffentlichte iPhone-App HeatMapz bewerten Partybesucher in Echtzeit die Stimmung am Veranstaltungsort und helfen so Unentschlossenen bei der Entscheidungsfindung.
Bei welchen Clubs und Bars in der Umgebung lohnt sich ein Besuch? Diese Frage stellen sich jedes Wochenende Millionen von Menschen. Bei der Entscheidungsfindung helfen kann der Blick in die einschlägigen Online- oder Offline-Partyguides. Doch über die tatsächliche Stimmung vor Ort sagen die vom Veranstalter verkündeten Infos nichts aus.
Das Schweizer Startup Xeebel will mit seiner neuen mobilen Applikation HeatMapz (derzeit nur iPhone, Android in Planung) sowie dazugehörigen Facebook-Applikation Unentschlossenen helfen, das beste aus ihrem Party-Abend zu machen und die Locations in der Umgebung zu finden, bei denen sich ein Besuch wirklich lohnt.
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Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil und cloudbasiert; selbständig und flexibel arbeiten wir mit mehreren Communities und für verschiedene Auftraggeber. Eine der zentralen Fragen dabei: Gibt es noch eine Grenze zwischen Beruf und Privat?
«Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft?»
lautete die Frage von Bianca Gade Mitte September. Internet-Bürger und Blogger wurden aufgerufen, ihre Vision der Arbeitszukunft aufzuzeichnen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie heute arbeiten und wie sie morgen gerne arbeiten würden. In allen Ecken des Internets, in Blogs und in Kommentarspalten sind über 20 Antworten zu der Frage veröffentlicht worden. Die Beiträge beleuchten allesamt ganz unterschiedliche Aspekte, die Autoren haben verschiedene Meinungen und Ansichten darüber, wie es morgen sein könnte.
Ein Thema, das in praktisch allen Beiträgen aufleuchtet, ist die zunehmende Entgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben – oder vielmehr die Frage, ob es diese Grenze braucht beziehungsweise ob es sie jemals gab. Viele Meinungen gehen dahin, dass es sich bisher schon um eine künstliche Grenze handelte – trotzdem brauchen wir Methoden und Kompetenzen, um nicht in der Arbeit unterzugehen.
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Die Filter-Blase sorgt dafür, dass Nutzer im Netz verstärkt die Inhalte zu Gesicht bekommen, die zu ihren Präferenzen und Ansichten passen. Der US-Investor Albert Wenger wünscht sich deshalb einen Social News Reader, der konträre Meinungen und Standpunkte serviert.
Der Begriff der
Filter-Blase dürfte den meisten am digitalen Geschehen Interessierten mittlerweile bekannt sein. Vermutlich werden nicht wenige Leserinnen und Leser von netzwertig.com regelmäßig mit diesem Phänomen konfrontiert: Denn bei jeder Google-Suche und jedem Blick auf den Facebook-Newsfeed werden uns die Inhalte präsentiert, von denen Algorithmen glauben, sie wären für unsere individuellen Ansprüche besonders relevant.
Durch das Abonnieren von Twitter-Nutzern und Blogs via RSS verstärken wir die Filter-Blase mitunter noch eigenständig. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass die Mehrzahl der aktiv gefolgten Quellen und Netzpersonen tendenziell ähnliche Positionen zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen vertreten wie man selbst. Leicht entsteht so der trügerische Eindruck, in der Bevölkerung herrsche zu einer wichtigen Frage Konsens. Oft ist dies bei netzpolitischen Diskussionen zu beobachten, bei der nicht selten die gesamte Blogosphäre und Twittersphäre einer Meinung zu sein scheint.
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Status 1.0
Die offene Microblogging-Plattform Status.net hat die erste ‘offizielle’ Version 1.0 veröffentlicht.
» StatusNet 1.0.0: It’s the End of the World as We Know It
Startups
In Wien findet diese Woche das europäische Startup-Festival statt. Heute kommt es zur Vorauswahl von 50 hoffnungsvollen Startups, ab morgen gibt es eine Fülle an Vorträgen zum Thema Gründen. (In eigener Sache: Wir sind vor Ort; pingt uns, falls ihr wollt, am besten unter @hackr bei Twitter)
» European Startup Festival
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Deutschlands Datenschützer forcieren ihre kompromisslose Bürokratisierung des Datenverkehrs zwischen der EU und den USA. Verhältnismäßigkeit und ein Verständnis für den digitalen Alltag der Menschen sucht man dabei vergebens.
Foto: stock.xchng
Der Name “World Wide Web” sagt es schon: Das Internet ist global und kennt keine Ländergrenzen. Herkunft und das Ziel der durch die Leitungen gepumpten Daten spielen keine Rolle. Sie werden gleich behandelt, egal ob sie von Berlin nach München, von Zürich nach New York oder von Ulaanbaatar nach Kapstadt unterwegs sind.
Doch es gibt Strömungen, die diese Freiheit begrenzen wollen und eine Balkanisierung des Internets forcieren. Während Länder wie China oder Iran sich aus ideologischen bzw. religiösen Gründen ihre eigenen gefilterten, nationalen Netze aufbauen, zeichnet sich innerhalb der EU eine durch die unbewegliche Festklammerung am Datenschutz-Thema ausgelöste Balkanisierung des Webs ab. Am Wochenende gab es hierfür gleich zwei exemplarische Meldungen:
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Am 17. November werden in London die besten Startups Europas gekürt. Junge Web- und Mobile-Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können bis zum 7. Oktober ihre Bewerbungsunterlagen einschicken.
Am 17. November werden in London zum dritten Mal die von
TechCrunch Europe initiierten europäischen Startup-Awards “The Europas” verliehen. Auf dem seit 2009 jährlich ausgetragenen Event werden aufstrebende Jungunternehmen aus dem Internet- und Mobile-Bereich in 19 verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Als Grundlage dafür dienen eine Leserabstimmung sowie die Entscheidung einer Expertenjury. Vor zwei Jahren
war Spotify der große Abräumer, im vergangenen Jahr nahm mit SoundCloud ein aus Deutschland stammendes Startup nach 2009 zum zweiten Mal
eine Auszeichnung mit nach Hause (“Best Music Startup 2010).
netzwertig.com ist Medienpartner von The Europas.
Angesichts der allgemeinen Aufbruchstimmung in dieser hiesigen Startup-Landschaft könnten in diesem Jahr signifikant mehr junge Web- und Mobile-Firmen aus Deutschland in die öffentliche Abstimmungsphase gelangen. Wir hoffen es zumindest!
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Aggregator-Special mit: All My Plus – ein Aggregator für Google+; Facetu.be – Playlisten von Videos auf Facebook; und Chilitweets – die besten Links auf Twitter.
All My Plus ist ein kleiner Dienst, der verschiedene Aspekte eines Profils auf Google+ aggregiert. Neben einem statistischen Überblick über die Aktivitäten gibt es eine Visualisierung, wann man wieviel gepostet hat; eine Liste der populärsten Posts; eine Liste der Plusser, mit denen man den meisten Kontakt hat; eine Collage mit den geposteten Fotos; und eine schlanke Darstellung der letzten Einträge. All My Plus verwendet dafür die nagelneue Google+-
API, die allerdings nur die öffentlichen Daten der Benutzer zugänglich macht.
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