Lizenzvertrag unterzeichnet:
Spotify steht vor dem
Markteintritt in die Schweiz

Spotify hat sich mit der Schweizer Verwertungsgesellschaft SUISA auf einen Lizenzvertrag geeinigt.

Über keinen nicht für den Großteil der Leserschaft von netzwertig.com verfügbaren Service berichten wir so oft wie über Spotify (sorry dafür). Der elegante On-Demand-Dienst für Musik, der seit neuestem gemeinsame Sache mit Facebook macht, lässt Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren zappeln, weil er sich bisher mit den nationalen Verwertungsgesellschaften nicht auf Lizenzverträge einigen konnte.

Glücklicherweise müssen wir zukünftig bei Artikeln über das mit reichlich Risikokapital ausgestattete, mittlerweile 400 Mitarbeiter beschäftigende Jungunternehmen aus Schweden nicht mehr ganz so sehr ein schlechtes Gewissen haben: Spotify hat sich mit der schweizerischen Verwertungsgesellschaft SUISA über die zu zahlenden Urheberrechtsabgaben für von Nutzern gestreamte Songs geeinigt (via PCtipp.chhier die Pressemeldung).

Einem Marktstart von Spotify in der Schweiz steht der Mitteilung zufolge damit nichts mehr im Weg. Einen konkreten Termin für den Launch gebe es aber noch nicht.

Mit dem bevorstehenden Eintritt von Spotify in den Schweizer Markt signalisieren die Schweden, dass sie trotz ihres Fokus auf den enormen, erst kürzlich betretenen US-Markt auch an einer weiteren Expansion innerhalb Europas interessiert sind. Erstmals treffen damit Spotify und sein Kölner, in der Schweiz präsenter Nachahmer simfy direkt aufeinander.

Spotify ist bisher in sieben europäischen Ländern sowie den USA verfügbar.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung weiteren Druck auf das deutsche SUISA-Pendant GEMA ausübt, sich auch in Deutschland zu einigen.

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