Der Aufstieg der Tablet-PCs:
Wenn der Genussmodus aktiviert wird

Tablets und vor allem das iPad verkaufen sich blendend. Notebooks oder stationäre Rechner verdrängen die tragbaren Touch-Computer zwar nicht vollständig, aber in einigen Jahren werden sie in den meisten westlichen Haushalten zu finden sein.

Am Freitagabend traf ich mich mit zwei Freunden, die sich jeweils zeitgleich vor einigen Monaten ihr erstes Tablet zugelegt haben – ein iPad 2. Auf die Frage, wie zufrieden sie denn bisher mit dem Gerät seien, erhielt ich zwei sehr unterschiedliche Antworten: Während der eine bereits vollkommen vom Konzept des Tablet-PCs überzeugt war, gab sich der andere zweifelnd und ließ durchblicken, dass er sogar mit dem Gedanken spiele, sein iPad wieder zu verkaufen. “Mein Smartphone erfüllt für mich alle Einsatzzwecke eines mobilen Touch-Computers”, so sein Fazit.

Diese ganz und gar nicht wissenschaftliche Befragung verdeutlicht, dass etwa anderthalb Jahre nach dem Verkaufsbeginn der ersten iPad-Version – der gleichzeitig den Startschuss für diese neue Produktkategorie markiert – Tablet-Computer noch immer nicht alle Konsumenten von ihrer Existenzberechtigung überzeugt haben. Doch die Tablet-Befürworter waren an dem Abend in der Mehrzahl: Denn ich kann mir ein digitales Leben ohne das iPad (oder ein vergleichbares Android-Gerät) mittlerweile nicht mehr vorstellen.

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Das Beste:
netzwertig.com im Oktober 2011

Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Oktober 2011.

Analysen

Reviews

Samstag App Fieber

Außerdem

Callcenter adé:
Wie die Taxi-Branche
auf myTaxi reagiert

Die Smartphone-App myTaxi macht den bisherigen Taxi-Bestellprozess über Callcenter überflüssig. Die bedrohten Funkzentralen reagieren, wie man dies bereits aus anderen Industrien kennt.

Der digitale Wandel sorgt dafür, dass Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen Gefahr laufen, durch eine ausbleibende Evolution der angebotenen Produkte und Dienste sowie eine mangelnde Anpassungsfähigkeit an neue Marktdynamiken und Online-Konkurrenten die sich rapide verändernden Bedürfnisse der Kunden nicht mehr befriedigen können.

Ein ganz aktuelles Beispiel dafür sind die Taxizentralen, über die Fahrgäste zumeist telefonisch Taxis bestellen können. Taxifahrer, die auf die Leistungen der in der Regel regional aktiven Funkzentralen zurückgreifen wollen, zahlen eine monatliche Pauschale sowie eine Vermittlungsgebühr pro Fahrt und erhoffen sich auf diese Weise, die Zahl der Touren und damit ihre Umsätze zu erhöhen.

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Linkwertig:
Google News, Halloween, Nokia, RIM

Google News
Die jüngste Version von Google News ermöglicht nun eine stärkere Personalisierung der Quellen und Tipps aus den Redaktionen.

Verleger können ausgewählte Artikel oder Beiträge in dem neuen Bereich “Auswahl der Redaktion” hervorheben. Zum Start kooperiert Google mit neun deutschen Nachrichtenangeboten: Zeit Online, Spiegel.de, Sueddeutsche.de, Welt.de, Stern.de, Handelsblatt Online, Focus Online, Bild.de und der Tagesspiegel.

» Google News: Neuigkeiten für Leser und Verleger

 

Halloween
Wer heute noch kurzfristig nach einer Maske sucht, der findet vielleicht hier eine passende:

Für alle, denen Mark Zuckerberg nicht gruselig genug war, haben wir in diesem Jahr unter dem Titel “resurrection” gleich drei Masken am Start!

» Die Mark Zuckerberg Halloween Maske: Resurrection

 

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Samstag App Fieber:
swabr, Excursiopedia, OpenLinkGraph

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: swabr – Microblogging in Unternehmen; Excursiopedia – Plattform für Touren; und OpenLinkGraph – Verlinkungen entdecken.

 

Mit swabr gibt es nach Communote ein weiteres deutsches Startup, das Microblogging in Unternehmen bringen will. Das Prinzip von swabr erinnert weitgehend an den auch schon wieder drei Jahre alten Platzhirsch Yammer (siehe Yammer ist Twitter für Unternehmen) – Mitarbeiter eines Unternehmens können sich in Gruppen organisieren und Status-Updates/Kurznachrichten austauschen, Dokumente hochladen usw., wirkt aber gleichzeitig im Design minimalistisch frisch und setzt durchaus eigene Akzente. Derzeit ist swabr noch in der geschlossenen Beta-Phase, die ersten 20 von euch können sich aber mit dem Invite-Code BLOGWERK schon jetzt anmelden.

 

 

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Facebook-Manager Tom Furlong im Interview:
“Für Nutzer in Europa wird
sich die Performance verbessern”

Facebook wagt mit seinen Servern den Sprung über den großen Teich und errichtet sein erstes Rechenzentrum in Europa. Im Interview erläutert Facebook-Manager Tom Furlong die Hintergründe, in Nordschweden drei riesige Serverhallen zu errichten.

Quelle: lulea.se
Quelle: lulea.se
Am gestrigen Donnerstag wurde offiziell verkündet, was schon länger als Gerücht zu hören war: Facebook wird im nordschwedischen Luleå sein erstes Rechenzentrum in Europa und gleichzeitig das erste außerhalb der USA errichten. Drei Serverhallen mit einer Fläche von 28.000 Quadratmetern sollen etappenweise gebaut und sukzessive mit zunehmendem Bedarf in Betrieb genommen werden – kurioserweise gefördert mit gut 10 Millionen Euro aus EU-Töpfen (übersetzte Quelle).

Tom Furlong, bei Facebook als “Director Site Operations” für die Server des 800 Millionen aktive Mitglieder zählenden sozialen Netzwerks zuständig, war gestern in Luleå vor Ort. Am Freitagmorgen traf ich ihn in Stockholm zu einem Interview und befragte ihn zu den Hintergründen der Entscheidung, erstmals Server in Europa aufzustellen, und was dieser Schritt für den anhaltenden Datenschutz-Konflikt zwischen der EU und Facebook bedeutet. » weiterlesen

Favo.rs:
Hilf du mir so helf ich dir

Der US-Dienst Favo.rs entwickelt eine Plattform, über der Anwender im vorrangig beruflichen Kontext Gefälligkeiten austauschen können. Die Nutzerprofile zeigen dabei an, wer besonders hilfsbereit ist und damit seine Chancen erhöht, selbst Unterstützung zu erhalten.

Als das US-Blog AllThingsD im Juni über das im Entstehen befindliche kalifornische Startup Favo.rs berichtete, das eine Plattform zum gegenseitigen Erfragen und Erfüllen von Gefälligkeiten entwickelt, wurde ich sofort hellhörig und trug meine E-Mail-Adresse in die Warteliste für den anstehenden Start der geschlossenen Beta-Phase ein.

Die Idee eines Dienstes, der es Nutzern ermöglicht, andere Anwender sowie das eigene Kontaktnetzwerk um große oder kleine Gefallen zu bitten, und der dabei auf ein reputations- und aktivitätsbasiertes soziales Netzwerk aufbaut, reizte mich. Gestern lag eine Einladung zur Beta in meinem Postfach, woraufhin ich umgehend einen Blick auf den jungen Service aus San Francisco warf.

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Linkwertig:
Google+, SoundCloud, Android, Datenschutz

Google+
Google+ kann nun endlich auch mit Google-Apps-Accounts benutzt werden, der Administrator muß den Dienst allerdings aktivieren. In ein paar Wochen wird es auch ein Tool zur automatischen Migration aller Daten und Verbindungen geben.

» Google+ is now available with Google Apps

 

SoundCloud
SoundCloud hat eine sehr schicke Version für das iPad lanciert.

» SoundCloud Lands on the iPad

 

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WhatsApp, Kik und Viber:
Datenschutz als
Bremsklotz der Vernetzung

Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können. Die mobilen Apps Kik, WhatsApp und Viber verdeutlichen dies exemplarisch.

Wenn ich mit Freunden oder Bekannten per mobiler Kurznachricht kommuniziere, versuche ich, die in ihrer Zeichenlänge begrenzte und je nach Tarif auch kostenpflichtige SMS zu vermeiden und stattdessen per Smartphone-Chatdienst zu kommunizieren. Wie ich bereits in einem älteren Beitrag dargelegt habe, nutze ich hierfür den kanadischen Dienst Kik.

Doch leider hat dieser in Europa eine äußerst geringe Verbreitung. Abgesehen von einigen Kontakten, die ich selbst zum Einsatz von Kik bewegen konnte, begegnen mir selten Personen, welche die Kik-App installiert haben und somit über den kostenfreien Service für mich erreichbar sind. Einer vergleichbaren Applikation dagegen ist es gelungen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern eine kritische Masse zu erreichen, nämlich WhatsApp.

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“The Europas”:
Jetzt für Europas
beste Startups abstimmen

Eure Stimme ist gefragt: Wer sind Europas beste Startups und Investoren des Jahres 2011?

Welches sind Europas beste Startups und Investoren des Jahres 2011? Diese Frage will TechCrunch Europe mit der jährlichen Leserbefragung “The Europas” beantworten.

netzwertig.com ist Medienpartner des Wettbewerbs, der mit einer Evaluation aller eingesendeten Bewerbungen von Startups durch ein 20-köpfiges Advisory Board begann (ich gehöre dazu).

Das Advisory Board hat sich alle Bewerbungen angeschaut und über deren Qualität und Potenzial abgestimmt. Daraus ergab sich die finale, in 21 Kategorien unterteilte Teilnehmerliste, die nun ab sofort für einige Tage zur Abstimmung bereit steht: Hier könnt ihr über Europas beste Startups und Investoren abstimmen. Pro Kategorie darf jeweils ein Startup bzw. eine Person gewählt werden.

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