Bei Quote.fm empfehlen Nutzer Zitate aus lesenswerten Onlinetexten. Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase des Startups aus Hamburg sind heißbegehrt.
Wer in den letzten Tagen gelegentlich einen Blick auf den eigenen Twitter-Stream geworfen hat, dem wird vielleicht die frequente Nennung eines neuen Webdienstes namens Quote.fm aufgefallen sein. Einladungen zu diesem gerade in geschlossener Beta-Phase gestarteten Service aus Hamburg sind knapp, weshalb viele der Neugierigen versuchen, sich via Twitter eine zu organisieren.
Wie es den drei Quote.fm-Machern Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf gelungen ist, schon vor dem Launch eine derartige Aufmerksamkeit für ihre Plattform zum Empfehlen von Zitaten zu generieren, ist nicht ganz klar. Dienlich war hierfür aber sicher die gute Vernetzung der Drei, die in ihren Blogs (Wichmann: UARRR.org, Wolf: visuelleGedanken.de, Waldauer: knuspermagier.de) schon seit einiger Zeit über den Quote.fm-Fortschritt berichten.
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Online-Supermärkte
deutsche-startups.de gibt einen Überblick über den Stand der Dinge im aufblühenden Segment der Online-Supermärkte.
» Boomsegment Online-Supermärkte: Emma Mobil, food.de und Supermarkt.de stehen in den Startlöchern
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TechCrunch
TechCrunch-Autor MG Siegler schreibt sich seinen Frust über den bevorstehenden Rausschmiss von Gründer und Chef Michael Arrington und über TechCrunch-Mutter AOL von der Seele. Arrington selbst stellt ein Ultimatum
» TechCrunch As We Know It May Be Over
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Der deutschen Öffentlichkeit mangelt es im Bezug auf das Netz nicht an Konflikten. Doch diese versperren leicht den Blick auf erfreuliche und positive Entwicklungen rund um den digitalen Wandel.
Foto: Flickr/Anusca76, CC-Lizenz
In der deutschen Digitallandschaft findet sich viel Streitpotenzial. Datenschutz, Leistungsschutzrecht, Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität, Klarnamenzwang sind nur einige der Punkte, welche die öffentliche Debatte prägen und heftig polarisieren. Zumal wir Deutschen ohnehin eine Tendenz haben, jede sich ergebende Konfliktgelegenheit dankbar zu nutzen (ich nehme mich da nicht aus).
Ob der vielen, mit einer umfangreichen Medienberichterstattung bedachten “Brandherde” (gemäß dem Motto “Bad news is good news”) entsteht leicht der Eindruck, dass die digitale deutsche Gesellschaft keinerlei positive Meldungen zu verkünden hat. Zu jammern und zu kritisieren gibt es viel, Erfolge hingegen werden kaum zur Kenntnis genommen oder im Extremfall so dargestellt, dass auch sie noch Anlass zur Nörgelei bieten.
In diesem Beitrag möchte ich auf fünf Entwicklungen hinweisen, die unterstreichen, dass sich der digitale Standort Deutschland trotz aller offenen Fragen und Skepsis, trotz allem Populismus, Aktionismus und Schlechtredens in die richtige Richtung bewegt. Gleichzeitig rufe ich euch dazu auf, in den Kommentaren auf weitere Meldungen und Geschehnissen zu verweisen, welche zum Thema passen und ebenfalls in die Kategorie “gute Nachrichten” fallen.
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Eeve heißt eine neue mobile Applikation für das iPhone, mit der sich am selben Ort zur gleichen Zeit stattfindende Ereignisse in kollaborativen Fotoalben festhalten lassen. Das von vier Deutschen in London gegründete Startup tritt damit teilweise in Colors Fußstapfen.
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Einer der spannendsten Startup-Launches dieses Jahres hat sich im Nachhinein auch als einer der größten Flops seit langem herausgestellt: Mit 41 Millionen Dollar Risikokapital im Rücken und beachtlicher Aufmerksamkeit durch die internationale Tech-Presse sollte die innovative mobile Foto-App Color die digitale Welt verändern – doch scheiterte an einer schlechten Umsetzung und konzeptionellen Schwächen.
Colors Grundidee aber behält (für mich zumindest) ihre Faszination: über das Smartphone in Bildern sehen, was gerade in der Umgebung passiert. Eeve, ein neues, von vier Deutschen in London gegründetes Startup, integriert dieses Prinzip in einer abgewandelten Art in seine gleichnamige iPhone-Applikation .
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ZDF Mediathek App
Das ZDF hat seine bereits erwartete Mediathek-iOS-App veröffentlicht. Ein Android-Pendant wurde angekündigt.
» Für iPhone, iPad und bald auch Android:ZDF Mediathek ab sofort im App Store
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Zattoo
Zattoo kooperiert mit FOCUS Online: Live-TV wird in die Berichterstattung eingebettet. Außerdem integriert der Dienst aus Zürich Pay-TV-Angebote in sein Programmportfolio.
» FOCUS Online verknüpft Nachrichtenportal mit Live-TV-Angebot von Zattoo
» Zattoo zeigt nun auch Pay-TV-Sender
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Bitbop streamt TV-Serien über den Browser und mobile Apps. Nach dem Ende der kostenlosen Testphase haben Nutzer nun für eine Monatsgebühr von knapp zehn Euro Zugriff auf über 3000 Episoden – ihr Geld wert sind diese aber nicht.
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Mitte Mai gab das zur multinationalen Investmentfirma Jesta Group gehörende Medienunternehmen Jesta Digital den Startschuss für eine deutsche Variante des 2010 in den USA lancierten, auf TV-Serien spezialisierten Video-on-Demand-Dienstes Bitbop. In einer mehrmonatigen Testphase wurde der Service, den wir hier näher vorstellten, Nutzern aus Deutschland gratis angeboten.
Erklärtes Ziel der in Berlin ansässigen Jesta Digital GmbH war es von Beginn an, Bitbop mittelfristig als kostenpflichtiges Abonnement zum Preis von 9,99 Euro pro Monat anzubieten. In der Gratis-Testphase mangelte es Bitbop noch an sehenswerten Inhalten. Ein reichhaltiges, aktuelles und hochwertiges Programmangebot beschrieb ich in meinem ersten Bericht über den Service als Voraussetzung, um tatsächlich als Streaming-Flatrate für Serien erfolgreich sein zu können.
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Wenn Blogger und Journalisten, die über Technologie-Themen berichten, in Unternehmen aus genau diesem Sektor investieren, ist ein Interessenkonflikt unvermeidlich. Wir sollten uns daran gewöhnen, dass dieser zum Dauerzustand wird.
TechCrunch ist das wahrscheinlich bedeutendste Nachrichtenmedium der internationalen Startup- und Internetwirtschaft. Gründer Michael Arrington hat aus dem 2005 gestarteten Blog eine in höchstem Maße einflussreiche Plattform geschaffen, die im Idealfall mit einem einzigen Artikel aus einem unbekannten Webunternehmen einen global beachteten Shootingstar machen kann.
Doch TechCrunch, das im September 2010 für eine Summe im unteren zweistelligen Millionenbereich von AOL gekauft wurde, ist nicht nur ein wichtiger Beobachter der Geschehnisse und Internet-Durchstarter im Silicon Valley und darüber hinaus, sondern auch ein Weg für Michael Arrington, sein Netzwerk auszubauen und vorteilhafte Startup-Investments zu tätigen.
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Evolution
Das Google-Chrome-Team hat eine recht nette, interaktive Infographik der Entwicklung der Webtechnologien erstellt.
» The Evolution of the Web
Google
Aber nicht alle Entwicklungen sind erfolgreich: Google tötet deshalb zehn Produkte, die nicht mehr so ganz ins Portfolio passen – u.a. das Sidewiki und das Erdferkel Aardvark.
» A fall spring-clean
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: dem Social Media Newsroom der Stadt Frankfurt am Main; New-How – eine Tech-Community; und Webtermine.de.
Der
Social Media Newsroom der Stadt Frankfurt am Main ist zwar keine Webanwendung im eigentlichen Sinne, aber ein schönes Beispiel dafür, wie mit einfachsten Mitteln ein nützliches Angebot geschnürt werden kann, wenn die Grundzutaten stimmen. Wie bei jedem Social Media Newsroom werden eigentlich nur die verschiedenen bestehenden Social Media-Kanäle – Twitter, Facebook, YouTube, Picasa und einige
RSS-Feeds – aggregiert, aber hier stimmt die Mischung. Es gibt immer etwas zu entdecken, die Videos sind liebevoll gemacht und es werden sogar kleine Features extra für den Newsroom verfasst.
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Das Müncher Startup Skoobe ermöglicht einer begrenzten Anwenderzahl den kostenlosen iPhone-/iPad-Zugriff auf über 4000 aktuelle deutschsprachige E-Books. Das Joint-Venture von Holtzbrinck und Bertelsmann will so bis Jahresende Erfahrung mit der mobilen E-Book-Nutzung sammeln.
Vor einer Wochen stellten wir euch mit 24symbols und Litfy zwei europäisches Startups vor, die beide als (kostenlose bzw. Flatrate-)Streamingdienste für E-Books groß rauskommen möchten. Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels wurden wir auf ein junges deutsches Unternehmen aufmerksam gemacht, das zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ein ähnliches Angebot unterbreitet (und sich auf deutschsprachige Literatur fokussiert):
Skoobe heißt das Startup aus München, das vor einigen Monaten in der geschlossenen Beta-Phase das Licht der digitalen Welt erblickte. Hinter Skoobe stehen die Verlagsgruppe Holtzbrinck sowie Bertelsmann (über die Tochterfirmen Random House und Arvato Services).
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