Entrepreneur und Investor Jan Henric Buettner:
“Der Internetwirtschaft steht
eine harte Zeit bevor”

Startup-Gründer sollten jetzt noch ausstehende Finanzierungsrunden abschließen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um einen bevorstehenden Abschwung der Webwirtschaft zu überstehen. Das sagte der erfahrene Internetmanager und Investor Jan Henric Buettner auf dem European Pirate Summit.

Die Stimmung beim gestrigen European Pirate Summit in Köln war größtenteils ausgelassen und entspannt. Nur einmal sorgte ein Speaker dafür, dass bei den 200 anwesenden, piratentypische Risikofreude und Kreativität mitbringenden Gründern, Geldgebern und Startup-Experten das Lächeln aus dem Gesicht verschwand:

Jan Henric Buettner, einstmals verantwortlich für den Aufbau von AOL Europe, danach Chef von AOL Deutschland, heute Investor und Partner beim von ihm gegründeten kalifornischen Venture-Capital-Unternehmen BV Capital (u.a. CityDeal, kaufDa, Groupon), beantwortete Fragen aus dem Publikum und kam dabei auf die Verfassung der Internetwirtschaft im Angesicht einer um sich greifenden Euro- und Schuldenkrise zu sprechen.

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Werbung Exklusive Preview:
Online-Service Weblift für innovatives Webdesign

Mit dem Online-Service Weblift lassen sich innerhalb weniger Minuten kreative Layouts für fast jede beliebige Website erstellen. Dabei hat man die Wahl zwischen verschiedenen Styles und Gestaltungsrastern und erhält dann individuelle Designvorschläge.

Konzeptioneller Hintergrund: Dem Relaunch einer Website geht häufig ein ebenso langwieriger sowie kosten- und personalaufwändiger Prozess voraus. Dreh- und Angelpunkt ist ein gelungenes Webdesign, das die Zielgruppe begeistert und die Marke treffgenau ins Web transportiert. Mit Weblift, dem neuen Online-Service für State of the Art-Webdesign, wurde ein Tool geschaffen, das auf Knopfdruck und in wenigen Augenblicken überzeugende, kreative Layouts liefert. » weiterlesen

Effiziente Kommunikation:
E-Mail vs. Telefon

Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel?

Was habe ich mich gefreut, als ich im ersten Lehrjahr mit meinen Freundinnen mailen konnte, auch wenn dies mein Lehrlingsbetreuer (geschweige denn die Tante vom Personal) gar nicht gerne gesehen haben. Aber ich war jung und unvernünftig und hatte keine grosse Lust, Bestellungen abzuarbeiten oder Zahlen zu schieben. In meiner Klasse gab es tatsächlich noch Leute, die keine E-Mail hatten oder nur eine info@adresse, die sie nicht für private Zwecke nutzen durften. Sara hatte auch keine E-Mail. Notgedrungen faxten wir uns seitenlange Briefe hin und her. Ja, wirklich, wir faxten uns gegenseitig! Ich habe noch einen ganzen Stapel unserer Fax-Kommunikation zu Hause.

Heute, im Hier und Jetzt, dominieren Mail und Telefon unsere Kommunikation. Was ist produktiver? Zum Hörer greifen oder eine E-Mail schreiben? Um das herauszufinden, lasse ich die Beiden im Ring gegeneinander antreten: Zehn Runden entscheiden über Sieg oder Niederlage. Ring frei für die erste Runde:

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European Pirate Summit:
14 Startups, die das
Risiko nicht scheuen

200 handselektierte Entrepreneure und Investoren versammelten sich in Köln zum ersten European Pirate Summit. Beim Startup-Pitch präsentierten sich 14 junge Dienste, die Risiko nicht scheuen.

Am gestrigen Dienstag fand in Köln der erste (und hoffentlich nicht letzte) European Pirate Summit statt. 200 handselektierte Entrepreneure und Investoren mit Freude am Unternehmertum, an echter technologischer Innovation sowie an Kreativität und Risikobereitschaft versammelten sich an Kölns “skurrilster” Location Odonien, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. netzwertig.com ist Medienpartner der Veranstaltung. Was es mit dem Piratenmotto auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen (die Piratenpartei hat damit nichts zu tun).

Es wurde ein äußerst gelungenes, unverkrampftes Event mit hohem Sneaker- und T-Shirt-Anteil, der ein oder anderen Augenklappe sowie einer bunten Mischung an deutschen, europäischen und internationalen Gründern, Geldgebern und Startup-Mentoren (Fotos hier). Den gelungenen Abschluss des Summits bildete eine Party sowie davor die amüsante symbolische Verbrennung einer Copycat-Puppe (“Ze Copycat Guy”).

Im Rahmen der Veranstaltung hatten 14 Startups aus dem deutschsprachigen Raum und Europa die Möglichkeit, sich und ihre Ideen den Anwesenden sowie der Jury aus Lars Hinrichs (HackFwd), Christoph Janz (Point Nine Capital) und Serienunternehmer Thomas Madsen-Mygdal zu präsentieren. Es folgt eine kurze Beschreibung aller Dienste. Ein näherer Blick auf den ein oder anderen Anbieter kommt mitunter zu einem späteren Zeitpunkt.

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Linkwertig:
Google+, Facebook+, Delicious+, Dawanda+

Google+
Google hat das bis dato doch eher dahindümpelnde Google+ nun allen Benutzern zugänglich gemacht und vor allem die Hangouts etwas aufgemotzt.

Es ist ganz einfach: Man startet einen normalen Hangout und hat dann die Möglichkeit, diesen zu übertragen und aufzuzeichnen. Sobald jemand “On Air” ist, können wie immer bis zu neun andere bei diesem Hangout dabei sein und jeder kann die Live-Übertragung ansehen.

» 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99… 100.
» 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107…

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Facebook
Ob sie damit Facebook die Show der morgen beginnenden f8-Konferenz stehlen sei dahingestellt. Eines der kommenden Features könnte laut Techcrunch eine radikale Granularisierung des Like-Buttons sein.

» Source: Facebook To Launch Read, Listened, Watched, And Want Buttons

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Interaktivierung der Wirklichkeit:
Blicko demokratisiert
die Musikwahl bei Festen

Der schwedische Dienst Blicko erlaubt es Besuchern von Clubs, Bars oder privaten Festen, mittels Smartphones und Tablets über die kommenden Musikstücke abzustimmen.

Vor einer Woche beleuchtete ich den Trend, digitale Mediennutzung zunehmend als Gemeinschaftserlebnis zu zelebrieren. Angefeuert wird dieser vor allem von Turntable.fm, wo sich bis zu fünf Personen ein virtuelles DJ-Battle liefern und von anderen Usern bewertet werden. Während es bereits physische Turntable.fm-Partys gab, bei denen der Dienst auf kollaborative Weise für die Beschallung verantwortlich war, ist er in seiner jetzigen Fassung vor allem in der digitalen Welt zu Hause.

Blicko heißt ein im Alphastadium befindliches Projekt von drei Absolventen der Königlich Technischen Hochschule Stockholm, dass das kollektive, gemeinsam kreierte Musikerlebnis, wie man es von Turntable.fm kennt, in die Wirklichkeit überträgt. Anders ausgedrückt: Blicko ist ein webgestütztes kollaboratives DJ-System für Clubs, Bars, Büros oder private Feste.

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Gegenseitiges Bewerten:
Resonity will App-Entwicklern
zu mehr Sichtbarkeit verhelfen

Das Leipziger Startup Resonity will das Sichtbarkeitsproblem vieler App-Entwickler lösen, indem es sie zum gegenseitigen Herunterladen, Testen und Bewerten von Applikationen animiert.

iPhone-Besitzer haben Zugriff auf offiziell 425.000 Applikationen. Das stellt nicht nur Anwender vor die Qual der Wahl, sondern bringt für Entwickler auch die Herausforderung mit sich, gegen unzählige andere Anbieter um die Aufmerksamkeit der Nutzer kämpfen zu müssen. Enorm wichtig sind daher Platzierungen in den App Store-Toplisten sowie positive Bewertung der Apps.

Resonity, ein junges Startup aus Leizpig, will mit einem als “Weltneuheit” bezeichneten Dienst unabhängigen Entwicklern und Webagenturen dabei helfen, Bewertungen und Downloads ihrer App zu erhöhen und somit die Grundlage für eine Sichtbarkeit im App Store zu legen.

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Linkwertig:
adnation, Social Media, Netflix, Chrome

adnation
Das von Populis übernommene mokono übernimmt die Vermarktung von adnation.

“Das zeitintensive Bloggen hat nun eine bessere Chance, auch Erträge abzuwerfen.”

» mokono übernimmt Vermarktung von adnation

 

Social Media
Ethority hat nach der zweiten nun auch eine deutsche Version von der dritten Ausgabe von Brian Solis Social Media Prism erstellt.

» Endlich: Das Social Media Prisma V3.0 ist da

 

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Schnäppchenportal:
Google kauft deutschen
Groupon-Klon DailyDeal

Google übernimmt den in Berlin ansässigen Groupon-Nachahmer DailyDeal.

DailyDeal, hinter Groupon der Zweitplatzierte im deutschen Markt orts- und zeitlich begrenzter lokaler Deals, ist (endlich) unter der Haube: Wie FAZ Netzökonom Holger Schmidt berichtet, übernimmt Google den 2009 gegründeten, aus Berlin stammenden Schnäppchendienst inklusive der Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz. (Update: Hier ist die offizielle Mitteilung von DailyDeal, Update 2: Die Übernahmesumme soll sich nach Angaben von Schmidt im Bereich von 150 bis 200 Millionen Dollar bewegen).

Seit einigen Monaten betreibt Google in ausgewählten US-Städten einen eigenen Deals-Service namens Google Offers. Das rund 200 Mitarbeiter zählende DailyDeal soll dem Internetgiganten bei der internationalen Expansion von Google Offers auch über den deutschsprachigen Markt hinaus behilflich sein. » weiterlesen

Rivva:
Balanceakt zwischen
Aktualität und Relevanz

Im Juni erfreute der deutschsprachige Blogaggregator Rivva seine Anhänger mit einem unerwarteten Comeback. Initiator Frank Westphal experimentiert seitdem mit den Ranking-Kriterien. Das merkt man auch.

Anfang Juni hatten die Freunde der deutschsprachigen Blogosphäre einen seltenen Grund zum kollektiven Freudentaumel: Rivva, die Mutter aller Blogaggregatoren für die hiesige Blogosphäre, feierte ein unerwartetes Comeback, nachdem Macher Frank Westphal das Projekt wegen mangelnder Refinanzierungsmöglichkeiten einige Monate zuvor geschlossen hatte. Doch als sich dank mokono und dem Sponsoring durch BMW die Option bot, den Dienst wieder aufleben zu lassen, musste Westphal nicht lange überlegen.

Über drei Monate ist dies nun her. Seitdem arbeitet die Rivva-Maschinerie so fleißig wie eh und je, um Nutzern die zu einem beliebigen Zeitpunkt im Social Web populärsten Blog- und Medienbeiträge zu präsentieren.

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