Kommunikationsplattform für Studenten:
Aus blicKlick wird Spocal

Anfang des Jahres lancierten drei Zürcher die Hochschul-Flirtplattform blicKlick. Jetzt erweitern sie das Konzept der Site auf die Kommunikation zwischen Studenten und verpassen dem Service mit Spocal einen neuen Namen.

Uni-Flirts in Echtzeit – das versprach das Schweizer Startup blicKlick zum Launch im Februar dieses Jahres. Das Konzept hatten sich die drei Studenten der ETH Zürich Philip Reichen, Cristian Grossmann und Flavio Pfaffhauser vom US-Dienst LikeALittle abgeschaut:

Nutzer konnten auf einer Hochschul-spezifischen virtuellen Pinnwand beschreiben, welche Person in ihrer Umgebung sie attraktiv fanden, und diese Nachricht in Echtzeit veröffentlichten. Mitstudenten konnten einzelne Einträge kommentieren und bei der Identifizierung oder Kontaktanbahnung mithelfen – oder sich als die beschriebene Person zu erkennen geben.

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Facebooks neue Musik-Apps:
Warum ich vorerst
nicht mehr Justin Bieber höre

Nutzer können nun über externe Musikdienste angehörte Titel bei Facebook veröffentlichen. Allerdings fehlt zumindest im Falle von Spotify eine bequeme und zentral platzierte Möglichkeit, diese Funktion für einzelne Songs oder temporär zu deaktivieren.

Facebooks neue Open-Graph-Apps erlauben es Nutzern, verschiedenste Aktivitätsarten in ihrem Ticker (und später auch in ihrer Timeline) zu publizieren. Facebook-Chef Mark Zuckerberg erläuterte dies in seiner gestrigen Keynote am Beispiel des schwedischen Musikdienstes Spotify (leider in D-A-CH offiziell bisher nicht verfügbar).

Weil ich in Schweden wohne, muss ich mich glücklicherweise nicht mit Proxy-Servern und Kreditkarten von Freunden aus einem der acht Spotify-Länder herumärgern, um Zugriff auf den On-Demand-Service zu erhalten.

Also konnte ich die neue Facebook-Spotify-Integration schon einmal ausprobieren – und fühle mich in meinem Kritikpunkt bestätigt, den ich am Ende dieses Beitrages erwähnte: Wer ab und an Musik hört, über die er/sie Freunde am liebsten im Dunkeln lassen möchte, für den könnten die neuen Musik-Apps (alle Launch-Partner hier) zum Problem werden. » weiterlesen

Facebook f8:
Meinungen aus der Blogosphäre

Was Facebook am Donnerstagabend auf seiner Entwicklerkonferenz f8 an Neuem vorgestellt hat, beeindruckt die Beobachter des sozialen Netzes. Doch auch die Bedenken bleiben.

Zahlreiche Blogger und Journalisten mit einem Interesse an Tech- und Internetthemen haben am Donnerstagabend eine Spätschicht eingelegt, um Facebooks Entwicklerkonferenz f8 zu verfolgen und ihre Gedanken über das dort präsentierte Timeline-Feature sowie die neue Klasse von Open-Graph-Apps niederzuschreiben.

Es folgt ein Überblick über Meinungen zu Facebooks jüngsten Vorhaben aus deutschsprachigen Blogs.

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Linkwertig:
YouTube, Gowalla, Bing, Wheelmap

YouTube
YouTube hat die Längenbegrenzung für Videos für alle Benutzer aufgehoben.

» Additional Creator Tools from YouTube

 

Gowalla
Gowalla hat eine neue Version vorgestellt, die den Fokus auf Reisen bzw. auf Gowalla als sozialen Ratgeber verschiebt.

» Gowalla 4.0, Their Bold Revamp Towards Travel And Stories Goes Live

 

Bing
Bing kommt Microsoft teuer und macht pro Quartal 1 Milliarde Dollar Verlust.

Nach Angaben der Reichweitenerfassung von Comscore hat Bing derzeit einen Marktanteil von 14,7 Prozent, kurz nach dem Start kam die Microsoft-Suche auf 8,4 Prozent. […] Bing gewann seine Marktanteile von seinem Kooperationspartner Yahoo, von Ask.com und AOL.

» Geldgrab

 

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Entwicklerkonferenz f8:
Facebook erfindet sich neu

Facebook hat auf seiner Entwicklerkonferenz in San Francisco weitreichende Neuerungen präsentiert.

Die Vorfeld-Berichterstattung über Facebooks heute in San Francisco stattfindende Entwicklerkonferenz f8 und die zu erwartenden Neuerungen war intensiv und ließ vor allem in den letzten Tagen Superlative nicht vermissen. Mit entsprechend großen Erwartungen habe ich gerade die Eröffnungskeynote verfolgt.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg präsentierte zwei weitreichende Features: Timeline sowie eine neue Version von Open Graph. Im Folgenden fasse ich die wesentlichen Neuerungen in kompakter Stichpunktform zusammen: » weiterlesen

Facebook zur Sichtbarkeit von geschützten Inhalten:
“Wir haben keine
Einstellungen verändert”

Facebooks nutzerdefinierte Freundeslisten zur Begrenzung der Sichtbarkeit von Inhalten für bestimmte Kontakte funktionieren seit einigen Tagen nicht mehr so zuverlässig wie zuvor. Facebook aber beteuert, keine Einstellungen verändert zu haben.

Gespannt wartet die Onlinewelt auf Facebooks heute um 19:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnende Entwicklerkonferenz f8. Den überschwänglichen Vorabberichten zufolge werden die von dem Social Network präsentierten Neuerungen “die Social-Media-Welt verändern“.

Doch während sich Facebook gerade mächtig ins Zeug legt, was die Überarbeitung seiner Plattform und die Kommunikation rund um bereits lancierte und anstehende Veränderungen betrifft, hüllt es sich zu unangenehmen Nebeneffekten des umfangreichen Teil-Relaunches in Schweigen.

In der vergangenen Woche berichtete ich über meine Beobachtungen, dass das soziale Netzwerk von Nutzern vor bestimmten Freundeslisten verborgene Inhalte nun allen Kontakten zugänglich macht. Außerdem wies ich darauf hin, dass neu geschlossene Freundschaften nun unwiderruflich auf dem öffentlichen Profil erscheinen. Auch das war zuvor nicht so. Ein Blick auf die Kommentare des Beitrags verdeutlicht, dass zahlreiche andere Facebook-Nutzer ähnliches bei sich festgestellt haben.

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Selbstoptimierung:
Lifetracking mit ifttt, selbstgemacht

Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».

Lifetracking oder die Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.

Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.

Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLifeThe Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».

Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Der vor wenigen Tagen offiziell gelaunchte Webservice ifttt könnte hier aushelfen:

Weiterlesen bei imgriff.com

Kontaktaustausch:
Die Visitenkarte lebt –
bis NFC sie verdrängt

Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.

In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich, der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.

Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.

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Linkwertig:
TrustYou, Facebook, Ning,
Google Voice

TrustYou
Die semantische Suchplattform TrustYou aus München hat fünf Millionen Dollar Finanzierung bekommen, um die Empfehlungsplattform für Hotels auszubauen.

» TrustYou brings semantic analysis to US hospitality industry, acquires Review Analyst

 

Facebook
Facebook hat gestern begonnen eine neue, von der Optik an soziale Magazine angelehnte Version vom Newsfeed zu offerieren.

» Interesting News, Any Time You Visit
» Facebook Turns Newsfeed Into a Social Magazine to Highlight Big Pictures and Top Stories

 

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Wider den Bedeutungsverlust:
Der VZ-Relaunch steht vor der Tür

In der kommenden Woche will die VZ-Gruppe ihre überarbeitete Plattform vorstellen. Diese soll den anhaltenden Bedeutungsverlust des sozialen Netzwerks stoppen.

Anfang August beschrieb ich den von einem drastischen Besucherrückgang geprägten Niedergang der VZ-Netzwerke – einstmals Deutschlands führendes Social Network. Dass ein großer Schnitt unmittelbar bevorsteht, war offensichtlich.

Per Mail hat das Berliner Unternehmen gestern Tech-Berichterstatter darüber informiert, dass die Testversion des neuen VZ fertig ist. Ende September wird sie vor Ort am Firmensitz der Berliner Backfabrik von VZ-CEO Dr. Clemens Riedl und am Relaunch beteiligten Entwicklern vorgestellt.

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