Gimme Bar:
Formschöne Ablage
für Online-Inhalte
Das New Yorker Startup Gimme Bar erlaubt das Speichern beliebiger Online-Inhalte. Der Dienst macht durch ein ansehnliches Design, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche sowie eine Dropbox-Integration auf sich aufmerksam.
Das US-Startup Gimme Bar erblickte erst vor wenigen Tagen das Licht der digitalen Welt und hat auch bei Bloggern im deutschsprachigen Raum bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Um Gimme Bar verwenden zu können, ist die Installation einer Browser-Erweiterung (für Chrome) oder die Platzierung eines Bookmarklets im Browser erforderlich. Befindet ihr euch auf einer Website, die ihr in all ihrer Schönheit speichern oder von der ihr einzelne Elemente zum späteren Auffinden sichern wollt, betätigt ihr im Browser den Gimme Bar-Button bzw. das Bookmarklet.
Anschließend öffnet sich am unteren Browserrand eine Leiste, mit deren Hilfe ihr Inhalte der jeweiligen Seite bei Gimme Bar sichern könnt. Entweder markiert ihr dazu einzelne Elemente der jeweiligen Seite (Texte, Videos, Fotos) und zieht diese in die Box “Public Firehose” (Inhalte sind öffentlich zugänglich) oder “Private Stash” (Inhalte sind nur für euch zugänglich).
Alternativ findet ihr rechts in der Leiste den Befehl “Gimme The Full Page” (wieder mit den Optionen “öffentlich” und “privat”). Ein Klick dort speichert die komplette Seite als Bilddatei in eurem Gimme Bar-Konto.
Nachdem ihr den zu sichernden Inhalt ausgewählt habt, könnt ihr diesen noch mit einer zusätzlichen Beschreibung und im Nachhinein durchsuchbaren Schlagwörtern versehen sowie zu einer oder mehreren “Collections” hinzufügen. Dabei handelt es sich um thematisch passende Content-Sammlungen (oder übergeordnete Tags), die sämtliche darin eingeordneten Inhalte in Thumbnail-Form auflisten (hier beispielsweise eine Video-Collection “Awesome Video Games”).
Eine Follow-Funktion, um die öffentlich bei Gimme Bar abgelegten Inhalte anderer Nutzer nicht zu verpassen, gibt es natürlich auch. Abgesehen von dem sehr angenehmen, modernen Design und einer größtenteils intuitiven Bedienung verdient vor allem die Backup-Option für Dropbox eine Erwähnung: Gimme Bar-Anwender können ihr Konto mit dem persönlichen Dropbox-Account verknüpfen. Sämtlicher bei Gimme Bar gespeicherter Content mit Ausnahme von Videos wird dann automatisch zu dem populären Onlinespeicher- und Synchronisationsdienst exportiert.
Sinnvoll ist dies allein zur Beruhigung des eigenen Gewissens: Denn wie bei vielen jungen Diensten wird sich manch einer auch bei diesem New Yorker Startup die Frage stellen, wie lange dieses seine Dienste in der jetzigen Form anbieten wird. Dank des Backup-Features stünden sämtliche bei Gimme Bar importierten Inhalte (außer Videos) auch dann noch zur Verfügung, sollte der Service unerwartet von einem auf den anderen Tag seine Tore schließen (was ohnehin sehr unüblich wäre).
Gimme Bar erinnert ein wenig an den deutschen Service Zootool, nimmt aber deutlicheren Abstand vom Bookmarking-Prinzip und erscheint mir einen Tick übersichtlicher. Auch zu Evernote, Springpad und Memonic gibt es Überschneidungen.
Als ich mich vor einigen Tagen bei Gimme Bar registriert habe, war der Dienst noch für alle offen. Mittlerweile benötigt man jedoch einen Invite. Ausnahmsweise haben wir derzeit keine (eine Mail-Anfrage diesbezüglich ist aber raus). Wer von euch Gimme Bar ausprobieren möchte, trägt die eigene E-Mail-Adresse am besten auf der Website in die Wartelist ein.





















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Ich bleibe bei Evernote, das erfüllt für mich alle Anforderungen an einen solchen Service. Ich habe die sehr erschwingliche kostenpflichtige Version und damit 1GB Upload-Volumen pro Monat. Die Möglichkeiten von Evernote sind einfach unbegrenzt, was es deutlich von allen anderen ähnlichen Services abgrenzt. I love my Evernote! :)
Jetzt müßten die Autoren nur noch herausfinden wie man externe links im artikel unterbringt. ich sag nur:
http://netzwertig.com/201…inhalte/gimmebar.com
Fixed, sorry.
Ich bleib auch bei Evernote.