friendtickers neuer Service geht online:
dealomio serviert lokale,
zeitlich begrenzte Angebote
Das Berliner Startup friendticker schickt heute seinen neuen mobilen Schnäppchendienst dealomio ins Rennen. Mit diesem können Verbraucher deutschlandweit lokale Angebote finden, die jeweils maximal sechs Stunden Gültigkeit haben.
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Das dealomio-Prinzip ist schnell erklärt: Anwender des Dienstes können sich über mobile Apps für iOS und Android, eine mobile Website sowie über die herkömmliche Website zeitlich begrenzte Angebote und Schnäppchen in ihrer unmittelbaren Umgebung anzeigen lassen. Seit Wochen akquiriert der friendticker-Vertrieb Händler und Gastronomen, die über die App zum Start in vielen Städten Deutschlands spezielle Angebote anpreisen (die meisten gibt es derzeit in Berlin, Köln und Hamburg).
friendticker-Geschäftsführer Florian Resatsch beschreibt dealomio als digitale, für Händler deutlich preisgünstigere Variante eines Flyers: Konsumenten müssen sich nicht registrieren und auch keinen Check-In praktizieren, um Angebote aus der App in Anspruch zu nehmen. Stattdessen begeben sich sich innerhalb des vorgegebenen Zeitraums zum jeweiligen lokalen Anbieter und sagen, was sie haben wollen. Jedes Angebot wird innerhalb der dealomio-Apps zwei bis maximal sechs Stunden angezeigt. Die Liste der Angebote kann nach Entfernung vom eigenen Standort sowie verbleibender Zeit bis zum Angebotsende sortiert werden.

Für ein Gefühl der Dringlichkeit und Exklusivität soll nicht nur der Countdown bis zum Ende eines Angebots sondern auch eine Angabe über verpasste und abgelaufene Schnäppchen sorgen. Während Konsumenten sich bei Coupon-Apps wie COUPIES, GETTINGS und RABEES mit dem Einlösen der Rabatte Zeit lassen können, will dealomio schnelle und spontane Kaufentscheidungen herbeiführen. Pro Tagen werden in einem bestimmten Radius bis zu zehn Angebote präsentiert.
Während dealomio zum Launch ordentlich für das eigene Angebot trommelt, soll der Service mittelfristig auch als Infrastrukturanbieter für standortbasierte, zeitlich limitierte Angebote etabliert werden: Mittels einer API (die allerdings eine persönliche Kontaktaufnahme mit dem dealomio-Team erfordert) sollen Entwickler und Webangebote weltweit mit wenig Aufwand ihren Anwendern lokale Schnäppchen und Rabatte auftischen können. dealomio beteiligt die Partner dann je nach Reichweite mit einer Umsatzprovision. Der Berliner Barcode-Scanner barcoo gehört zu den ersten Anbietern, die dealomio-Deals integrieren.
Händler und Gastronomen, die über dealomio auf sich und ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machen wollen, zahlen an die Berliner eine monatliche Pauschale und erhalten dafür eine gewisse Anzahl an Klicks – Aufrufe der Profilseite ihres/ihrer Deals über dealomio sowie angeschlossene Partner. dealomio unterscheidet hierbei zwischen unabhängigen Einzelhändlern sowie Ketten, die an mehreren Standorten vertreten sind.
dealomio erinnert mit seiner örtlichen und zeitliche Limitierung an Groupons nur in einigen US-Städten angebotenen “Now“-Dienst. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass Groupon Now den Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen über die App erfordert. dealomio verweist lediglich auf die Verfügbarkeit des Angebotes, die Transaktion findet am Point of Sale statt. Der Händler oder Gastronom erhält die Einnahmen direkt vom Kunden, nicht wie bei Groupon nach Abzug einer Provision Wochen später.
Keine Zeit verlieren will das 28-köpfige friendticker/dealomio-Team mit der Expansion ins Ausland: Schon in wenigen Wochen soll eine Version für Spanien und Argentinien veröffentlicht werden. Konkrete Pläne für eine Lancierung in der Schweiz und in Österreich gibt es zwar noch nicht, dealomio-Gründer Florian Resatsch merkt aber an, dass sich dies schnell ändern kann, sofern sich ein lokaler Vertriebspartner findet. Technisch ist der Dienst für den Rollout in jedem Land der Welt vorbereitet.
Für die friendticker-App selbst verändert sich mit dem Launch von dealomio nichts. Vom Business-Konzept her bleibt friendticker der ortsbasierte Premium-Kampagnendienst der Berliner auch für große Marken, während dealomio sich an lokale Händler mit vorrangig kleinen Budgets richtet.
Link: dealomio























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Ich wollte es heute probieren. Leider wird noch keine sächsische Stadt in der App unterstützt. Das Prinzip verspricht aber spannend zu werden. Ich könnte mir vorstellen gerade in Zeiten mit Massenereignissen werden hier viele Rabbate über den Tisch gereicht.
Lass den Jungs noch einen Moment. Der Service läuft erst an.
Festivals, Konzerte etc. sind sehr interessante Anlässe für die Einstellung von Deals.
Wünsche den Jungs viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
Auf jeden Fall eine sehr interessante Entwicklung.
Meine Kommentar vom 27. Juli: Es bleibt zu hoffen, dass kleine, lokale Anbieter von den Schnäppchenjägern nicht überrannt werden. Von den großen Rabatt-Plattform (Dailydeal,Groupon und Co.) hört man ja immer wieder von skurrilen Geschichten.
Es steckt viel Potential in diesem Markt, wenn es gelingt eine hohe Reichweite mit interessanten Angeboten zu erzielen.